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Ja, der Film dürfte die beste (zumindest von den mir bekannten) "ernsthafte" Jack the Ripper-Verfilmung sein.
Ganz klare Empfehlung!
Ansonten noch erwähnenswert:
Sehr gut ist auch "Verschwörung im Nebel - Mord an der Themse", welcher sich allerdings weniger an die Fakten hält.
Hier jagt Sherlock Holmes den Ripper. Ist aber auch in allen Punkten ein sehr gelungener Film.
In einer ähnlichen Schiene fährt auch "From Hell", ebenfalls empfehlenswert.
Und wer es etwas trashiger mag, darf sich "Jack the Ripper - Der Dirnenmörder von London" mit Klaus Kinski und Herbert Fux antun.
Beinahe schon katastrophal billige Tricks mit offensichtlichen Schaufensterpuppen, aber Kinski als Ripper hat was!
Wem das Milieu der Ripper-Filme zusagt, sollte mal in die Serie "Ripper Street" reinschauen.
Spielt ein halbes Jahr nach den Ripper-Morden, aber in eben dieser Gegend. Schön düster und dreckig.
Die Super-8-Fassung hat das Problem, das schon die geringste Farbveränderung des Materials durch falsche,
meist zu warme Lagerung in beheizten Wohnräumen, den 3D-Effekt komplett zerstört.
Hier eine einwandfreie Fassung zu erwischen, die auch heute noch perfekte Farben hat, dürfte extrem schwierig sein,
denn schon "damals" waren die beiden 3D-Filme von Piccolo für die Rotstich-Problematik sehr anfällig.
(Neben "Gefahr aus dem Weltall" gab es noch "Der schrecken vom Amazonas" (Das Ungeheuer der schwarzen Lagune)
von Piccolo Film in 3D auf Super 8)
Und ich versteh den Hype um JW nicht, so isses halt![]()

Und ich versteh den Hype um JW nicht, so isses halt![]()
Ja, war ganz nett und kann man sich schon ansehen aber an seinen Vorgänger reicht er nicht heran. Dieser war ua in seiner Action sowie den damit verbundenen Choreografien doch abwechslungsreicher. In Teil 2 wird hauptsächlich der Bodycount erhöht und man versuchte höher hinauszugehen, jedoch ging dabei die Quantität zulasten der Qualität. Inszenatorisch fand ich ebenfalls den Ersten deutlich stärker. Den dritten Teil, der sich bereits andeutete und damit höchstwahrscheinlich auch kommen wird, werde ich mir bestimmt wieder ansehen aber so hoch wie nach dem Erstling ist meine Erwartungshaltung nicht mehr.
John Wick ist durchschnitt. Dann lieber The Man from Nowhere.
John Wick ist durchschnitt. Dann lieber The Man from Nowhere.
Südkoreanisches Kino hats halt drauf. The Man From Nowhere war natürlich super und steht für mich auch über einem John Wick.
Wobei mir der stets hochgelobte A Bittersweet Life gar nicht so gut gefallen hat. In der Regel gefällt den Leuten ABL ja sogar besser als Man From Nowhere. Wie ist das bei dir?
A Bittersweet Life
Audiovisuell und stilistisch toll gemacht, würde sogar fast von einem modernen, koreanischen Film Noir sprechen. Die Action war genial choreographiert und inszeniert, aber dann hört der Lobgesang auch schon auf.
Die Charakterentwicklung lässt sich als absolut unterdurchschnittlich bezeichnen und die Geschichte ist kaum der Rede wert...ein schlecht verflochtenes Konstrukt, welches nur dazu dient möglichst oft von einem "imposanten" Punch-out zum nächsten überzuleiten, mit eingestreuten Folter Szenen, die man aber in irgendeiner Art und Weise bereits aus anderen (bekannten) Filmen kennt.
Ah ja, die stellenweise doch recht "cheesy" wirkenden Dialoge sollte man vielleicht auch noch kurz am Rande erwähnen.
Den Vergleich mit Park Chan-wooks komplexer Rache-Trilogie kann man hier sowieso nicht bringen, da A Bittersweet Life wirklich nur an der Oberfläche scharrt - mal abgesehen von einem verzweifelten Versuch am Ende, doch noch etwas mehr Substanz einzustreuen.
Durch die inhaltlichen Mängel hats mir dann leider auch an Spannung gefehlt. Kim Ji-woon hat aber zumindest mit I Saw The Devil bewiesen, dass er es doch drauf hat einen intensiven und kompromisslosen Action-Thriller zu drehen.
Übrig bleibt ein toll anzusehender, gut choreographierter Punch- und Shootout. Hat mir aber dann doch zu große inhaltliche Schwächen und konnte mich mangels Intensität auch nicht wirklich mitreißen.
6/10
Der ist so ziemlich das beste, was man sich an Asia-Filmen antun kann.I Saw the Devil war auch stark, aber auch ziemlich bitter.

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