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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (3 Betrachter)

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... und 1 weitere.
"Die Vögel" empfand ich schon beim ersten sehen, damals als VHS noch aktuell waren, als kompletten Langweiler-
für mich einer von Hitch's ödesten Filmen überhaupt.
Das einzig gute an dem Film war die Hommage darauf in Mel Brooks' "Höhenkoller". :lol:

Den Angriff einer einzigen Krähe in "Omen 2" fand ich deutlich wirkungsvoller,
als den lahmen, meist einkopierten Vogelschwarm aus "Die Vögel".
Aber es gibt zum Glück noch schlechteres- nämlich Rick Rosenthal's Fortsetzung von 1994, incl. Tippi Hedren. :ugly:
 
Am Wochenende The Neon Demon geschaut. Mal wieder ästhetisch und mindblown as fuck, Refn hat's einfach drauf. Auch so ziemlich sein abgefucktester Film bis jetzt, atmosphärisch und hypnotisch bis in die kleinste Ecke und holy shit hat der Film unangenehme Szenen. Das Ende war dann noch mal ein echter Schlag mit dem Knüppel, hab ich so gar nicht kommen sehen und die letzten Minuten sitzt man nur davor und denkt sich "What the fuck?". Und auch wieder so ein Film, welcher danach im Hirn noch weiterarbeitet und sich Details und Szenen plötzlich auflösen und verbinden und alles noch gruseliger machen.

Außerdem, Keanu Reeves als abgefuckter Motel-Besitzer, großartig. Hab den noch nie in so einer creepy Rolle gesehen und dann die Sequenz in der Nacht, da ist mir echt der Schauer über den Rücken gelaufen, das war mir (im O-Ton) schon fast ZU echt. Aber mit dem Look könnte der Reeves auch locker 'nen Joel in 'ner "Last of Us"-Verfilmung spielen...

Hammer Film, audiovisuell ästhetisches Brett, krasse Szenen und ganz fiese Atmo. Die Tage dann nochmal mit Audiokommentar von Refn und der Hauptdarstellerin. :waah:
 
Zuletzt bearbeitet:
So, Mr. Robot Season 2 durchgesuchtet. Und... hui, gefiel mir n ganzen Zacken besser als Season 1. Zwar hat prinzipiell Season die interessantere Story, die aber wie bereits letztens geschrieben nix neues war. Season 2 punktet mit dem weiterspinnen der Story und kommt endlich in eigenständige Gefilde bzw Interpretationen. Die ersten paar Folgen sitzt man nur da und denkt sich "wtf, warum seh ich das jetzt? Und kann mal jemand nen Storyschreiber seinen Job erklären...". Aber nie so, dass man aufhören möchte und dann... BÄM :D

Negativ fiel mir eigentlich nur auf, dass die Charaktere ziemlich gesplittet wurden, aber naja... ist halt nötig. Und das Ende ist mal ziemlich fies wenn man bedenkt dass es erst in nem guten Jahr weiter geht.

8.9/10 (extra für @Freezi :D)
 
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In the Heat of the Night

Dank Netflix hatte ich endlich mal die Gelegenheit, diesen All Time Classic aus dem Jahr 1967 nachzuholen.

Sydney Poitier spielt Virgil Tibbs, einen Police Officer aus Philadelphia, der als Experte für Tötungsdelikte eher zufällig in die Ermittlungen eines Mordfalles in einer Südstaaten Kleinstadt gerät und dabei helfen soll, die Tat aufzuklären. Dabei schlägt ihm der Rassismus seiner Mitmenschen von wirklichen allen Seiten entgegen.

Großartiger, für seine Zeit absolut mutiger, progressiver Film mit herausragenden Hauptdarstellern (Sydney Poitier, Rod Steiger).

Ein Nutzerrezensent bei IMDB bewertete "In the Heat of the Night" treffend mit den Worten: "Once timely, now timeless".

9/10
 
Macross eben gesehen. Man war das ein geiles Ding. Hab im Internet immer mal wieder gelesen dass das einer der besten Anime überhaupt ist und ich muss da zustimmen. Da ist echt alles dabei was mich bei sowas bei der Stange hält. Riese Roboter, Raumschiffe, Aliens, Krieg, ein Zeichenstil der mich an Captain Future erinnert und auf den ich sehr stehe und eine Liebesgeschichte die wirklich ans Herz geht und hier so super umgesetzt wurde. Richtig schön das ganze Ding. Auch die Musik passt da sehr gut rein. Alles wirkt echt klasse und die 2 Stunden sind schnell um wenn man sich drauf einlässt. Geiles Ding.
8/10
 
Die ersten beiden Folgen von Designated Survivor mit Kiefer Sutherland. Wow! :dhoch: Fand ich richtig richtig stark. Endlich wieder ne gute Serie mit dem Kiefmeister. Könnte gleich weitergucken, leider aber pro Woche eine Folge.
 
22 Jump Street

Vorhin auf Netflix gestartet und ich glaub das ist so ziemlich der beschissenste Film der mir seit einer Ewigkeit unterkam. Bin ja bekennender Seth Rogan Fan aber der hier war selbst für mich zu hart. Nach ~20 Minuten ausgemacht, so unlustig und peinlich wie das bis dahin Gesehene war. So ein Machwerk muss man erstmal abdrehen, ist schon eine Kunst für sich.
 
House of Cards Staffel 4:
Für mich die bisher schwächste Staffel. Der ganze Plot dieser Staffel wirkt irgendwie so erzwungen. Die letzte Folge steht noch aus, aber das Fazit muss ich jetzt schon ziehen.
Die ersten Folgen bis zu dem Zeitpunkt, als Frank angeschossen wird, sind top und sehr spannend, danach plätschert alles so vor sich hin. Dass sich Frank dann wieder mit seiner Frau versöhnt und sie gemeinsame Sache machen, ist irgendwie lächerlich und passt so gar nicht zur Rolle, die Frank bisher gespielt hat. Auch Convay ist eine übelste Fehlbesetzung. Der sieht aus wie 25, sein ganzer Wahlkampf eine einzige Lachnummer. Ist wohl absichtlich so dargestellt, aber passt irgendwie null in die Serie. Sehr schade.

6/10
 
Bridge of Spies

Sehr guter und spannender Film mit einem Tom Hanks in Bestform.
Nach dem Trailer hatte ich schon befürchtet der Film könnte etwas langweilig sein, zum Glück wurde ich eines besseren belehrt :D Hanks spielt den Versicherungsanwalt Donovan der einen russischen Spion verteidigt. Als ein amerikanischer Pilot über Russland abstürzt muss Donovan zwischen den Ländern vermitteln. Wer sich für das Thema Kalter Krieg interessiert sicherlich ein muss.

8,5/10
 
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