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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

7/10 für das was ich an ein Horror Film erwarte, geht völlig in Ordnung. Ich vergleiche den da nicht mit Pate oder sowas sondern als reinen Horrofilm und was ich bewirken will und wie er umgesetzt wurde. Und aus dem Punkt gibts da wenig auszusetzen.
 
Dass man Horror nicht mit Drama oder sonst was vergleicht, ist doch klar. Aber dein euphorischer Text las sich halt gar nicht wie ne 7/10.
 
Wenn ich in einer Kritik nichts auszusetzen habe, ziehe ich selbstverständlich ne hohe Nummer. Andernfalls erwähne ich halt Aspekte, die in Abzügen resultieren. Lobhudeleien gibt es von mir in den seltensten Fällen, da muss schon ein ganz besonderes Kaliber her.
 
Eve und der letzte Gentleman

Eine der Filme die ich in meiner Kindheit gesehen habe und mich nur noch kaum an die Handlung erinnern konnte, hat dann aber doch noch gereicht um herauszufinden wie der Film heißt... wollte schon mal ewig nach dem Film googeln, gestern hab ich dann Lust darauf bekommen. Hat mir sehr gut gefallen, ich mag solche "Liebesfilme". Musste paar mal auch richtig gut lachen, perfekt. :D Und: Maggie Lawson ist heiß.
 
Grade Echoes ist einer meiner Lieblingsfilme. Vermutlich würde ich auch keine 10 ziehen, weil ich das Bewertungsschema ein wenig doof finde, aber egal. Der ist ziemlich unbekannt und Kevin Bacon (neben anderen) spielt großartig und man weiß nie so richtig, was am Ende tatsächlich herumkommt (da hätte man das Ende schon ordentlich versauen können).

Müsste ja zeitlich ähnlich gewesen sein, wie Schatten der Warheit, der mit Ford & Pfeifer aber einen wesentlich prominenteren Cast hatte.
 
Black Snake Moan

Rae und Ronny sind ein verliebtes Paar. Leider hat er sich nun bei der Army verpflichtet und geht ins Ausland. Rae nimmt dies sehr mit. Wir erfahren, dass sie nymphoman veranlagt ist ( später auch noch, dass sie als Kind missbraucht wurde ) und erleben, wie sie direkt nach Ronnies Abreise beginnt, es mit zahllosen Typen zu treiben. Entzug von Sex hat bei ihr eine ähnliche Wirkung wie bei einem Junkie der Entzug der Droge. Als sie von einem Kerl verprügelt und schwer verletzt aus dem Auto geworfen wird, findet der gläubige Schwarze Lazarus sie und nimmt sich vor, sie von ihrem krankhaften Trieb zu heilen...

Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Film halten soll ... für ein Drama ist er mir über weite Strecken nicht dramatisch genug. Für einen Thriller fehlt die Spannung. Und trotz zahlreicher grandioser Szenen, in denen Samuel L. Jackson die Bluesgitarre spielt, ist er eben auch kein Musikfilm. Christina Ricci als Rae kommt phasenweise derart lasziv und freizügig rüber, dass man gar darüber nachdenken könnte, ob dies ein Erotikfilm sein soll ... wie auch immer. Für mich bleibt alles halbgar, auf halber Strecke stehen, nicht zu Ende gedacht. Trotz gutem Cast und teilweise tollen schauspielerischen Leistungen.
Bei mir kam hinzu, dass die anfängliche Distanz zu den Charakteren während des ganzen Films bestehen blieb. Mit keinem konnte ich wirklich mitfühlen, mitleiden...
Wer mal einen etwas anderen Film mit Südstaatenflair, toller Musik und schräger Handlung erleben möchte, kann ja mal reinschnuppern.

6 von 10 Bibeln
 
Film 3 im Horror Marathon:

Evil Dead Trap: Der Film kam 1988 in Japan raus. Hatte mir den im japanischen Orginal angeschaut samt englischen Subs. Ich weiß gar nicht was ich von dem Film halten soll. Irgendwie war der creepy, scarry und völlig crazy. Geht darum das eine Reporterin ein Snuff Video bekommt auf dem eine Frau brutal umgebracht wird. Sie schafft es Kollegen aus der Redaktion dazu zu bring den Ort im Video auzusuchen um rauszufinden ob das Video echt ist. Nach und nach sterben natürliche Leute und der Film nimmt einen eig guten Verlauf. Sie trifft auf einen Mann im Komplex dem der Killer anscheind nix ausmacht. Wieso, warum, wer er ist, erfährt man am Ende. Dort nimmt der Film eine echt crazy "typisch japanische Wendung" und dreht richtig am Teller. Was nicht schlimm ist da es irgendwie ins Gesamtkonzept passt. Der ganze Film weißt eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre auf. Die Musik, speziell die eine immer wieder kehrende brennt sich echt in Kopf. Die Splatter Momente sind für die Zeit echt super und mich erinnern viele Sterbesequenzen an SAW. Finde hier sieht man wo SAW teilweise seine Idee her hat und das wird hier gut gemacht. Schauspielerisch darf man nix erwarten aber im ganzen ist der Film echt solide. Denke die anderen Teile schau ich auch noch.
5/10
 
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Luke Cage
8/10

Erneut eine starke Netflix-Marvel Serienstaffel. Die haben es einfach drauf. Luke Cage beginnt allerdings sehr gemächlich, steigert sich dann aber kontinuirlich, und behält dabei immer seinen speziellen Vibe. Die Serie ist lange nicht so schnell und actionreich wie Daredevil, und auch weniger ereignisreich als Jessica Jones, dennoch hat sie mich klasse unterhalten. Luke selbst ist ein sanfter Riese mit Superkräften, und genauso muss man den Kerl auch akzeptieren. Alle weiteren Rollen haben mit ebenso gefallen, und Claire bildet erneut die Brücke zu den anderen Serien.

Die Musik der Serie ist spitze, die Optik wieder unglaublich film-like. Ingesamt ist Luke Cage aufgrund seiner speziellen Art sicherlich etwas schwerer verdaulich, aber speziell die Folgen 7-11 waren ganz großes Kino. Und das Ende spricht eigentlich für eine weitere Staffel.

Jetzt heißt es wieder warten auf die nächste Marvel Serie.
 
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Luke Cage
8/10

Erneut eine starke Netflix-Marvel Serienstaffel. Die haben es einfach drauf. Luke Cage beginnt allerdings sehr gemächlich, steigert sich dann aber kontinuirlich, und behält dabei immer seinen speziellen Vibe. Die Serie ist lange nicht so schnell und actionreich wie Daredevil, und auch weniger ereignisreich als Jessica Jones, dennoch hat sie mich klasse unterhalten. Luke selbst ist ein sanfter Riese mit Superkräften, und genauso muss man den Kerl auch akzeptieren. Alle weiteren Rollen haben mit ebenso gefallen, und Claire bildet erneut die Brücke zu den anderen Serien.

Die Musik der Serie ist spitze, die Optik wieder unglaublich film-like. Ingesamt ist Luke Cage aufgrund seiner speziellen Art sicherlich etwas schwerer verdaulich, aber speziell die Folgen 7-11 waren ganz großes Kino. Und das Ende spricht eigentlich für eine weitere Staffel.

Jetzt heißt es wieder warten auf die nächste Marvel Serie.

Hab gestern Abend Folge 7 abgeschlossen und jetzt nimmt es zum Glück mehr Fahrt auf, nicht falsch verstehen, alles bis dahin war wirklich Klasse, besonders die Musik und der Bösewicht müssen lobend erwähnt werden, aber ich möchte etwas mehr Luke Cage aufs Mowl Action sehen. Doch bin ich mir jetzt schon sicher, das Deine Wertung passen wird. :deal:
 
ach mensch. Hollywood hat es wieder geschafft für mich ein Klassiker kaputt zu machen:

Hab gestern Die glorreichen Sieben angeschaut. Der Film an sich hab ich nur geschaut weil Denzel mit spielt. Western hab ich früher sehr gerne und viel geschaut, John Wayne Filme, Hondo, Winnetou usw usw. Von daher dacht ich zwar schon das der den Charme nicht einfängt aber ich geb ihm ne Chance. Vorne weg, der Film an sich ist nicht schlecht. Kennt man das Orginal nicht kann man den schauen und geht fröhlich nach Hause. Trotzdem waren da für mich Sachen die viel zu vorhersehbar und platt waren:
Zuerst der Anfang. Ein Killer der völlig skurpellos alles und jeden umbringt, die Kirche abbrennt und verspricht wieder zu komm. Für mich bissl zu viel. Wieso? Dazu komm ich später. Zweiter Punkt bei dem ich gleich stutzig geworden bin ist der Grund wieso Denzel den Job angekommen hat. Wieso? Mir war sofort klar das es mit irgendjemand aus seiner Vergangenheit zu tun hat. Eltern, Schwester, irgendwas. Und siehe da, so einfach hat es sich Hollywood gemacht. BTW ist die Anfangsszene von Denzel im Saloon mal ganz frech aus Django geklaut. Richtig krass. Außerdem Ethan Hawk. Wirkt hier einfach fehl am Platz. Sorry aber da wird was reingebaut was kein Sinn hat oder erklärt wird. Erst wird er als Killer dargestellt, dann kann er aus einem dummen Grund nicht schießen nur um am Ende wieder zu komm und Heldenhaft los zu ballern. Wieso? Was soll das? Das hat keinerlei Relevanz für die Story. Völlig unnötig. Auch muss hier der Messerwerfer ein Chinese sein. Wieso? Kein Plan, vllt damits glaubwürdiger kommt. Nächstes Klischee. 2 Indianer. Einer auf jeder Seite. Und nun darf man gerne raten wer wen am Ende umbringt. Wieso da 2 Indianer dabei sind wird auch nicht erklärt und es gibt da auch kein Sinn darin. Dann das Ende. So typisch wieder. Gefühlt 200 Gangster gegen 7 "Helden" undpaar Handlanger die gerade schießen gelernt haben. Trotzdem schafft es keiner der 200 Gegner einen der Helden abzuknallen. Im Gegenzug fallen die Gegner wie Mücken und gefühlt jeder Schuss der Helden sitzt. Viel zu überdreht. Und als wäre es nicht genug gibts dann natürlich ne Gatlin gun mit der alles niedergemäht wird. Toll. Einer der Helden opfert sich völlig selbstlos um das Ding zu zerstören, der Boss wird gefasst und am Ende getötet. Am Ende gibts 4 Kreuze die auf einem Hügel stehen und die übrigen Helden reiten in den Sonnenuntergang.
Das wirkt alles zu platt, ideenlos und zu sehr Hollywood. Wie gesagt wenn man das Orginal nicht kennt ok, aber wenn doch ist das hier einfach daneben. Wieso? Deswegen:
Hier startet der Film in einem mexikanischen Dorf und hier will ein Bösewicht das Dorf haben. Aber nicht als Gold oder sonst was für Gründen sondern einfach weil er Nahrung und Unterschlupf für seine Männer sucht. Er geht zwar brutal vor aber der Grund macht die Sache verständlicher, man kann dem Grund eher nachvollziehen als pure Lust eines Irren. Dann gehen die Bewohner los und suchen sich die Hilfe. Den Anführer und dann kommt nach und nach der Rest zusammen. Alle Charaktere wirken hier "echt", man kann sich mehr mit ihnen indentifizieren. Einfach Kerle die ein Gewissen haben, helfen wollen aber immer noch harte Kerle sind. Keine Indianer, kein Chinese, keine Klischees. Nach und nach befreunden sie sich im Dorf mit den Bewohnern und es entsteht eine Bindung. Die Helden lernen von den Farmern wie glücklich sie sind, was Glück ist und die Helden fangen an über ihr Leben nachzudenken. Das wird hier sehr glaubwürdig rüber gebracht. Sehr gut. Irgendwann entwickelt sich der Plott das die Farmer nach einem Angriff Angst haben und die Helden aus der Stadt bitten. Sie wollen sich ihrem Schicksal ergeben. Die Helden werden vom Anführer der "Bösen" aus der Stadt geführt. Doch außerhalb merken sie das es falsch ist und wollen den anderen Bewohnern doch helfen. Sie gehen zurück und der Kampf beginnt. Im Gegensatz zum Orginal gibt es hier "nur" 40 Gegner und keine gefühlten 400. Die Schlacht geht gut voran und auch einige der Helden sterben durch "normale" Schüsse. Sie wirken hier menschlich und nicht so übermächtig wie im Remake. Mitten in der Schlacht merken die Bewohner das sie sich wehren müssen und helfen den Helden. Zusammen schaffen sie es die Gegner zu vernichten und siegreich zu sein. Die Moral das Zusammenhalt, Courage und Stolz zusammen mehr bewirken könn als alles andere wird hier klar transportiert und erfüllt wunderbar sein Zweck. Am Ende reiten die übrigen einfach ein Berg hinab und der Film endet. Keine Gatlin, kein Sonnenuntergang, nur ne gute Moral und ein Ende.

Wer sich die Spoiler durch gelesen hat wird vllt verstehen was ich meine. Hier wird aus einem Meisterwerk ein Remake gemacht was einfach die Story über den Haufen wirft. völlig unnötig Klischees reinhaut die keinen Sinn machen und ein Ende produziert was einfach so drüber ist das es kein Spaß mehr macht. Wer das Orginal nicht kennt, kann den gerne schauen, da würde ich ne sehr gute 6/10 geben, wer das Orginal kennt, so wie ich, kann da eig nur ne 4/10 geben. Das Orginal macht eig alles richtig, gute Schauspieler, realistische Umsetzung, gutes Setting, super Moral und sehr gute Musik. Dafür geb ich ne klare 8/10
 
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