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Der perfekte Wurf - Doku über Dirk Nowitzki:
Ich mag kein Basketball. War ein paar Mal bei Alba, einmal bei den Knicks. Nicht mein Sport. Von daher habe ich auch keinen Bezug zu Nowitzki. Aber die Doku ist wirklich Gold wert :liebe: Es wird in etwas mehr als 90 Minuten relativ viel von seinen Spielen und Training gezeigt und nicht jedes Detail aus seinem Leben unter die Lupe genommen. Aber für mich hat es perfekt gepasst. Es war eine runde Sache und hat mich total gefesselt. Die Doku zeigte Aspekte seiner Persönlichkeit, seiner Beziehungen und seinen sportlichen Weg. Absolut grandios und kurzweilig. Und obwohl es nicht forciert wurde, fand ich es ziemlich emotional. 10/10
 
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Was für ein grandioser französischer Film. Irgendwie können die das ja, dieses gefühlsbetonte. Man muss nur mal an "Ziemlich beste Freunde" denken. Oder an den großartigen "Monsieur Claude und seine Töchter".

"Verstehen Sie die Béliers?" handelt von Paula Beliérs (gespielt von Louane, einer französischen Sängerin), die als einzige mit einem funktionierenden Gehör in einer sonst gehörlosen Familie aufwächst und auf elterlichen Bauernhof bzw. beim Verkauf der hergestellten Produkte helfen muss. Als sie aufgrund eines Jungen in den Schulchor eintritt erkennt der Musiklehrer ihr Talent und möchte, dass sie dieses bei einem Wettbewerb unter Beweis stellt.

Den Einstieg in den Film fand ich etwas holprig, danach ging es steil bergauf. Das ist keine Komödie, bei der man sich ständig weghaut, viel mehr ist es ein gefühlsbetonter, ruhiger Film - der aber dennoch witzige Momente hat. Als Highlight hat sich für mich Paula/Louane entpuppt, die eine wirklich grandiose Stimme hat. Eben habe ich gesehen, dass die eigentlich sogar Sängerin ist.

Kein Film denke ich, den man öfter gucken kann. Dennoch:7-8/10.
 
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Snowpiercer

Fragt man mich, an welche Blockbuster aus den letzten paar Kinojahren ich mich am ehesten erinnere, fällt der Titel Snowpiercer ziemlich schnell. Ein meiner Meinung nach ausgezeichneter, extraordinärer und nachhaltiger Film, den ich immer wieder gerne sehe. Gerade habe ich ihn mir zum ersten Mal auf Deutsch gegeben und dadurch endlich die koreanischen Dialoge verstanden, die auf meiner französischen Blu-ray bisher leider nie untertitelt waren. Abermals ein, diesmal verständlicheres und dadurch noch ein bisschen besseres, Erlebnis.

Ein Plot mit altbekannten gesellschaftskritischen Fragen, der durch seinen originellen Handlungsort jedoch gehörig aufgewertet wird. Dazu fantastische Bilder und ein schöner Spannungsbogen, der durch den Zug noch mehr Impact erhält, da man nie weiß, was sich hinter der nächsten Tür, im nächsten Abteil verbirgt. Die Schauspieler sind toll, die Charaktere skurril und das Gesamtwerk einfach unheimlich mitreißend und angenehm anders.


Bin schon auf Bongs nächstes Projekt Okja gespannt, in dem es u.a. Jake Gyllenhaal und Lily Collins mit einem Riesenschwein zu tun bekommen. Wird bestimmt wieder herrlich. :D

Und weil ich gerade schreib-faul bin, den Film aber dennoch gebührend, mit reichlich Worten feiern möchte, gibt es nun einfach noch mal meinen Eindruck von der Erstsichtung. :D Punktzahl bleibt unverändert.


"Know your place. Accept your place. Be a shoe."

Boom! Was für ein, in jeglicher Beziehung, wahnsinniger Ritt. Zur Handlung nur so viel: Nachdem die Menschheit in naher Zukunft versucht hat den Treibhauseffekt zu besiegen, kippte das Klima leider in das andere Extrem um und es kam zu einer neuen Eiszeit, die jegliches Leben auslöschte. Bis auf einige hundert Menschen, die nun schon seit fast zwei Jahrzehnten, fein säuberlich in Unter- und Oberschicht getrennt, in einem Zug unterwegs sind. Sozusagen in einer Arche auf Schienen, die unaufhörlich über den vereisten Planeten rast.

Klingt im ersten Moment wahrscheinlich absurd, ist es in gewisser Weise auch, liefert aber die originelle Grundlage für einen fulminanten Film, der sich genau so anfühlt wie es die Produktionsländer (ein koreanisch-amerikanisches Team visualisiert hier eine französische Graphic Novel) vermuten lassen: nämlich außergewöhnlich. Außergewöhnlich auf eine absolut positive Art und Weise.

Im Vorfeld habe ich in Verbindung mit Snowpiercer häufiger Adjektive wie "albern", "merkwürdig", "langweilig" oder "dämlich" gelesen. Kritik, die ich bei dieser Konstellation, aus französischer Comic-Vorlage, koreanischem Ausnahme-Regisseur und bunt gemischter Schauspieltruppe, für durchaus angebracht hielt. Jedoch nur so lange, bis ich das Endprodukt selber sehen durfte. Nach zwei Stunden atemberaubender Bilder, intensiver Spannungsmomente und metaphorischer Motive, bleibt mir nur zu sagen: Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, die Kritik.

Dieser Film ist ein ganz fantastisches Werk, voller Spannung, Bedeutung, eigenwilliger Ideen, mitreißender Geschichten und brillanter Aufnahmen. Ja, er ist ein wenig anders als der typische Hollywoodblockbuster, aber auch weit weg vom koreanischen "Spezi-Kino". Eigentlich bedient er sich sogar recht deutlich am klassischen Blockbusteraufbau, spickt ihn aber mit einer fast greifbaren, zuweilen etwas skurrilen Atmosphäre, interessanten Charakteren und einer erstaunlichen Intensität. Da gab es regelmäßig Momente, die mir einen (angenehmen) Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Beispielsweise die Sekunde, in der, recht früh im Film, zum ersten Mal der Abzug einer Waffe gezogen wurde, die surreale, aber doch irgendwie verständliche Situation in der Schule, oder die packenden Schlussdialoge.

"Albern" war da rein gar nichts. Ja, Snowpiercer ist überzeichnet, bewegt sich zeitweise nah an der Grenze zur Gesellschaftssatire, kriegt meiner Meinung nach aber immer die Kurve und ist nie und nimmer "albern". Eigentlich halte ich die gezeigten Szenerien sogar für relativ glaubwürdig, wenn man mal bedenkt, dass dort eine autoritäre Herrschaft in einem Zug mit den letzten Menschen ausgeübt wird. "Langweilig" war er auch keine Minute, da der Spannungsbogen gekonnt aufgearbeitet wurde, sich emotionale Dialoge und überraschend harte Gewaltausbrüche die Waage halten und die einzelnen Abteile des Zuges unheimlich abwechslungsreich sind und viele interessante Geschichten erzählen.

Das ein oder andere Logikloch bzw. oberflächlich abgefertigte Fragen (Nach dem Motto: "Frag nicht, ist halt so!") mögen hier und da auffallen, aber nicht weiter stören. Detaillierte Analysen des gesellschaftlichen Lebens oder tiefgreifende Erklärungen des Energie- und Nahrungsgewinnungssystems würden schlicht und ergreifend das Filmformat und wahrscheinlich auch die Geduld des Zuschauers sprengen. Von daher seien den Drehbuchautoren solche Detailschwächen verziehen.

Ach, jetzt habe ich eigentlich schon wieder viel zu viel gelabert. Um es kurz zu machen: Snowpiercer ist grandios und ich kann die bestehende Kritik in ihren Ansätzen zwar nachvollziehen, bei Betrachtung des gesamten, meiner Meinung nach absolut runden, Werkes aber nicht unterschreiben. Im Gegenteil: Clevere Geschichte, ein ergreifender Spannungsbogen, sinnige Dialoge, tolle Schauspieler und fesselnde Aufnahmen.

9/10 Hypetrains
 
dschungelbuch
8,5/10

sehr unterhaltsam, teilweise sehr schöne landschaftsbilder. drauf geschissen ob cgi. als orientierungspunkt dient meiner erinnerung leider nur noch die zeichentrickserie von damals (mit diesem killer intro), von daher fehlten mir 1-2 dinge bzw. wurde für mich manches zu schnell abgehandelt. auch waren die proportionen der einzelnen tiere etwas komisch, da
shir khan entweder zu vergleichsweise schmächtig war oder aber manch anderer wie king louie viel zu riesig. auch balu hätte shir khan eigentlich wegklatschen müssen :D
im großen und ganzen aber doch eine klare empfehlung.
 
ja, ich wollte damit halt nur unterstreichen, dass die bedrohung durch shir khan und seine überlegenheit halt optisch nicht 100% nachvollziehbar rübergebracht wird. und
kaa kommt auch zu kurz und ist vor allem böse, das kannte ich so auch nicht
 
Igby goes down
Für eine Hollywoodproduktion erstaunlich sympathisch. Großteils ansprechender situativer Humor. Alles in allem sehr gute kurzweilige Unterhaltung.
7/10

Kill List
Je weniger man über den Film weiß desto besser. Übrigens immens explizit bezüglich Gore/Gewalt Darstellung. In jedem Fall uneingeschränkt empfehlenswert.
Anzumerken sei noch dass Untertitel recht ratsam sind aufgrund des SEHR britischen rounin roun.
9/10

Tyrannosaur
Hatte meiner Meinung nach Parallelen zu "i stand alone". Nihilistischer Selbstfindungstrip mit allerlei Elend, dabei immer sehr trostlos mit einem (für mich) ansprechenden pacing.
9/10
 

Batman v Superman
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wie gesagt, affleck ist nicht meins aber auch hier war er wieder gut. ich finde er spielt nen guten bruce wayne, auch wenn ich bale für den besten batman ever halte komme ich mit affleck besser klar als erwartet.

cavill ist eh der perfekte superman.
der film ist mmn viel besser als sein ruf, sehr ernst und düster. ich habe in vielen kritiken gelesen batman würde töten und superman wäre ein arsch. irgendwie stimmt da beides nicht so ganz.

ich fand lex luther leider sehr schwach und nervig. die figur war irgendwie daneben.

ganz stark wonder woman. der endfight(vll etwas zu viel des guten aber geil)

schön auch die teaserei mit den nächsten helden

gefiel mir insgesamt besser als avengers2, muss ich einfach mal so sagen

8/10

hey muuhh, wir liegen eigentlich gar nicht so weit auseinander, fällt mir gerade auf. :D würde eigentlich alles (bis auf lex natürlich) so unterschreiben, nur:
warum batman jetzt genau so nen hass auf superman hat, war für mich nicht in diesem maße nachvollziehbar. genauso hab ich seine alpträume/visionen nicht verstanden und die reaktion der menschheit auf diesen zwischenfall in der wüste ebensowenig. und dann noch batmans rückkehr zur vernunft und besinnung, weil die mütter den gleichen namen haben :O_o:. das waren halt die wichtigsten eckpfeiler für mich und die waren mindestens fragwürdig.
positiv muss ich aber vor allem noch mal die fights von batman, als er supermans mutter rettet, hervorheben. die waren schön trocken und knackig mit gut dosierter gewalt. davon bitte mehr in afflecks solofilm, auf den ich sehr gespannt bin.
 
in der serie, die ich angesprochen habe, und in der originalerzählung gehört kaa zu den guten. im disneyfilm ist er/sie, glaube ich, ein handlanger von shir khan - wurde mir hinterher erzählt :D. und ja, dieses realismusding ist halt so mein steckenpferd - da kann ich wirklich nur drüber hinweg sehen, wenn eh alles andere sich auch klar von der realität entfernt darstellt. wobei das hier natürlich auch zu einem gewissen maße gegeben ist, immerhin reden die meisten tiere ja :ulgy:. aber dennoch, ein shir khan, der einfach mal schulterhöhe 2 meter hat, hätte mir irgendwie besser gefallen. badass war er aber auch so, die szene mit den welpen fand ich hervorragend
 
Ach so, ich kenne weder die Serie, noch die Vorlage.

Auf Realismus pochen, aber nen Shir Khan mit 2m Schulterhöhe wollen. :ugly: Ich fand das alles gut, wie es war und du ja am Ende auch. Hast ja sogar ne höhere Punktzahl als ich abgegeben. :)
 
The Force Awakens

Gefiel mir sehr gut, aber Kylo Ren kann ich nicht ernst nehmen. Was für ein Waschlappen, ist der Clown deren Ernst? Nach dem ausgezeichneten Khan in Into Darkness ist der Charakter eine absolute Enttäuschung. Hoffentlich ist das nicht der Antagonist der gesamten Trilogie, das wäre für mich ein massiver Aufhänger. Der Rest ist schon toll. Die Leichtigkeit, die Lucas abhanden kam, hielt endlich wieder Einzug in die Reihe und das ist super.
 
Hat mich auch gewundert, dass der Film so gut ankam, obwohl da ne Type verbaut wurde, die Anakin in nix nachsteht. Der Charakter wurde quasi konsequent weitergeführt.
Wobei ich da wenig Probleme mit habe. Dieser narzisstisch-destrutive Typ, mit wenig Selbstbewusstsein und jeder Menge Aggressivität liegt voll im Zeitgeist.
 
Selbst wenn man der Charakterisierung nichts abgewinnen kann, und für mich ist Kylo deutlich besser als Anakin, ist halt die restliche Inszenierung und der Look einfach auf einem ganz anderen Niveau als Episode I-III.
 
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