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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Ich habe mich an Weihnachten nochmal durch die Marvel Filme geguckt und danach war Winter Soldier bei mir immer noch auf einem sicheren ersten Platz. Dann Guardians/Avengers. Der Rest im Mittelfeld und Die Iron Männer am Ende. Gerade 1&2 passen IMO nicht (mehr) so richtig ins Cinematic Universe.

Das stimmt wohl. Man merkt eben doch, dass es die ersten Gehversuche waren. Die laufen deutlich separierter und fühlen sich auch noch ein wenig anders an als das schlussendlich geschaffene, übergreifende Filmuniversum.

Dennoch steht gerade IM1 noch ganz weit oben bei mir, weil er eben der erste Paukenschlag war. Außerdem ist es, neben Avatar, der einzige Film, den ich zweimal im Kino schauen war. Somit verbinde ich damit viele gute Erinnerungen. :D


Aber interessant wie unterschiedlich die einzelnen Marvel-Produktionen aufgenommen werden. Normalerweise bin ich gegenüber anderen Meinungen sehr aufgeschlossen, aber bei Marvels hauseigenen Filmen gibt es für mich eine ganz klare Platzierung. Und die ist in für mich persönlich so klar, dass ich es absolut nicht verstehen kann, wie man beispielsweise Winter Soldier (bei mir ebenfalls in den Top 3 zu finden) zu den schlechteren Filmen zählen kann. :D Ist echt komisch, aber bei Marvel habe ich ein sehr eindeutiges und in meinen Augen "unantastbares" Bild vor Augen, was die Qualität und demnach Rangfolge der jeweiligen filme angeht.
 
Beste Marvel Eigenproduktion ist Thor 2 und die allgemein besten Marvel Adaptionen Raimis Spider-man 2 und Singers X-Men 2.

Thor 2 ist imo einer der schwächsten Marvel-Filme. Hab ihn zwar gesehen, würde die Handlung jetzt aber auf Anhieb nicht mehr zusammen bekommen.

Und Spiderman 2... Brrrr. Der Endkampf hat mir den kompletten Film zerstört.

Bei X-Men 2 stimme ich aber zu! :D
 
Ich werde meinen Marvel-Filmkurzbeitrag einfach immer ergänzen, wenn ich einen Film durch habe, sodass am Ende dann eine komplette persönliche Cinematic Universe Übersicht entsteht. Heute ging es weiter mit Thor.

marvel_cinematic_univnxqyn.png


Heute habe ich, zur Vorbereitung auf The Avengers 2, meinen Marvel-Rewatch gestartet.
Iron Man
Den Anfang machte natürlich Iron Man 1. Immer noch ein fantastischer Superheldenfilm, der mir auch nach unzähligen Sichtungen regelmäßig eine nerdige Gänsehaut beschert (zum Beispiel während des ersten Flugversuchs). Die Schauspieler brillieren, die Origin-Story wurde hervorragend in die (mittlerweile auch schon einige Jahre alte) Gegenwart transportiert und das Mischungsverhältnis aus Witz, Drama und Action überzeugt. Interessant auch, wie bereits so früh im, seiner Entwicklung noch gar nicht absehbaren, Marvel-Filmkosmos dezente Pfade aufgetan wurden, um ein gesamtes Universum erschließen zu können (etwa SHIELD oder Furys Post-Credits Szene). Zum Glück muss man sagen, sonst hätten die weiteren Filme wahrscheinlich nicht so schön ineinander gepasst. Lediglich Obadhia bleibt ein wenig blass und es ist faszinierend, dass Iron Man tatsächlich noch im Vor-Smartphone-Zeitalter gedreht wurde. Schon merkwürdig in einer derart futuristischen Produktion (Stark als innovativer Entwickler, etc.) noch Klapphandys und Hologrammtechniken zu sehen, die Microsoft schon fast mit ihrer HoloLens hinbekommt. :D

Ansonsten aber 'ne immer wieder runde Angelegenheit und nicht umsonst einer meiner liebsten Marvel-Filme.


Nicht-chronologische Bonussichtung:
Guardians of the Galaxy
Außerdem gab es gestern wieder mal Guardians of the Galaxy. Nach drei 3D-Sichtungen erstmals in 2D. Mal davon abgesehen, dass ich den Film abgöttisch liebe und er mittlerweile eindeutig auf Platz 1 meiner Marvel-Rangliste steht, will ich nur erwähnen, dass das ausnahmsweise noch mal eine Produktion ist, bei der ich unbedingt 3D empfehle. Man (vor allem die 3D-Kritiker) mag es ja kaum glauben, weil sich das Hirn natürlich recht schnell an den Effekt gewöhnt und daher gleich mit "Unspektakulär!" kommentiert, aber in 3D wirkt das Weltraumspektakel einfach deutlich beeindruckender. Passiert nicht häufig - seit Avatar 3D eigentlich sogar gar nicht mehr -, dass ich die 3D-Version eines Films derart bevorzuge, aber bei den Guardians entsteht dadurch noch mal ein ganz anderes Erlebnis. Farbenfrohe und fantasievolle Weltraumszenen aus dem Computer wirken in 3D eben doch noch mal ein ganzes Stück imposanter. Geiler Film, referenzwürdige (3D-)Präsentation. Habe es mir nun zur Aufgabe gemacht, bis zum Kinostart der Fortsetzung, jeden Monat ein mal die Guardians zu schauen.

Iron Man 2
So, Iron Man 2 Abspann läuft. Und ja, es ist und bleibt (leider) der schlechteste Marvel-Film. Sogar mit einem gewissen Abstand. Heißt jetzt nicht, dass er ein tatsächlich "mieser" Film ist - ich finde ihn wahrscheinlich sogar besser als die meisten anderen -, aber er wirkt einfach total zerfahren. Für sich genommen sind die einzelnen Plot-Bausteine gar nicht mal so übel: Whiplash wird visuell nett eingefangen und bietet interessante Anhaltspunkte. Genau so wie die Konkurrenz-Situation mit Hammer, der zudem noch grandios überzeichnet von Sam Rockwell verkörpert wird. Tony Starks "Krankheit" und das Verhältnis zu seinem Vater sind ebenfalls spannende und eigentlich sogar sehr wichtige Punkte. Und die SHIELD Nebenhandlung verknüpft die Vorkommnisse gekonnt - auch wenn Scarlett Johansson hier in nahezu jeder Szene falsch besetzt wirkt. Problem ist einfach, dass all diese Versatzstücke nicht zu Ende gedacht und in einem einzelnen Film verwurstet wurden, was schlicht zu viel ist. So erscheinen die Entwicklungen unausgegoren, oberflächlich, teilweise sogar albern und unglaubwürdig (vor allem die ganze Vater-und-sein-alle-Probleme-lösende-neue-Element-Geschichte). Es fehlt eine klare Linie, ein Ziel, eine greifbare Bedrohung. Wirklich schade um die ganzen vielversprechenden Teilelemente. Immerhin gibt es auch in Teil 2 wieder einige unterhaltsame Momente und ein fetziges Finale. Von daher: Schlechtester Marvel, aber immer noch ein solider bis guter Actionfilm.

Thor
Thor gehört für mich immer noch zu den größten Überraschungen. Die kitschig-abgehobene Götter-Heldenfigur in eine massentaugliche Form und zusätzlich noch das bereits bestehende Filmuniversum zu pressen, war nämlich sicher nicht einfach. Um so überraschender ist das runde Endprodukt. Die güldene, ehrfürchtige Götterwelt kontrastiert stark mit der bodenständigen mexikanischen Kleinstadtkulisse, erzeugt komischerweise aber ein hervorragendes Gesamtbild, da immer zum richtigen Zeitpunkt der Schauplatz gewechselt wird und der Film so den Anschein einer vielschichtigen Story erweckt - was bei näherer Betrachtung zwar nicht unbedingt den Tatsachen entspricht, potentielle Drehbuchschwächen damit aber gekonnt überspielt. Der Humor basiert ebenfalls auf dem Götter-Menschen-Konflikt und funktioniert dadurch sehr gut. Gefällig ist auch der immer dicker werdende SHIELD-Faden, der die einzelnen Filme zunehmend verknüpft. Die Besetzung überzeugt gleichermaßen und begeistert mit starken und vor allem passenden Figuren bis in die letzte Nebenrolle (Kat Dennings als humoristischer Stichwortgeber ist Zucker). Nur das Finale enttäuscht mit einer viel zu schnell abgefrühstückten Bedrohung. Besonders in Anbetracht der Vorlage ist und bleibt Thor eine gelungene Verfilmung. Da Marvel in den folgenden Jahren aber dazugelernt hat und sich mit nahezu jedem Film noch etwas mehr steigern konnte, rangiert Thor mittlerweile eher im soliden Mittelfeld meiner persönlichen Marvel-Rangliste.
 
der film war so mit das langweiligste, was ich seit langem gesehen habe. der plätscherte 2h ja nur vor sich hin. (und das kind ist so unglaublich nervig :D)
Ich mochte den Film auch nicht so, fand ihn furchtbar langatmig. Teilweise ist da ja echt gar nichts passiert, da kann man schon mal wegnicken.
Die gleichnamige Serie aber ist genial. ^^

Heute Nightcrawler geschaut. Interessanter Hauptcharakter und gutes Thema. Zuerst fand ich das Ende etwas unbefriedigend, aber nach längerer Überlegung war es eigentlich genau richtig so.
 
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Heute habe ich, zur Vorbereitung auf The Avengers 2, meinen Marvel-Rewatch gestartet.

Iron Man
Den Anfang machte natürlich Iron Man 1. Immer noch ein fantastischer Superheldenfilm, der mir auch nach unzähligen Sichtungen regelmäßig eine nerdige Gänsehaut beschert (zum Beispiel während des ersten Flugversuchs). Die Schauspieler brillieren, die Origin-Story wurde hervorragend in die (mittlerweile auch schon einige Jahre alte) Gegenwart transportiert und das Mischungsverhältnis aus Witz, Drama und Action überzeugt. Interessant auch, wie bereits so früh im, seiner Entwicklung noch gar nicht absehbaren, Marvel-Filmkosmos dezente Pfade aufgetan wurden, um ein gesamtes Universum erschließen zu können (etwa SHIELD oder Furys Post-Credits Szene). Zum Glück muss man sagen, sonst hätten die weiteren Filme wahrscheinlich nicht so schön ineinander gepasst. Lediglich Obadhia bleibt ein wenig blass und es ist faszinierend, dass Iron Man tatsächlich noch im Vor-Smartphone-Zeitalter gedreht wurde. Schon merkwürdig in einer derart futuristischen Produktion (Stark als innovativer Entwickler, etc.) noch Klapphandys und Hologrammtechniken zu sehen, die Microsoft schon fast mit ihrer HoloLens hinbekommt. :D
Ansonsten aber 'ne immer wieder runde Angelegenheit und nicht umsonst einer meiner liebsten Marvel-Filme.

Nicht-chronologische Bonussichtung:
Guardians of the Galaxy
Außerdem gab es gestern wieder mal Guardians of the Galaxy. Nach drei 3D-Sichtungen erstmals in 2D. Mal davon abgesehen, dass ich den Film abgöttisch liebe und er mittlerweile eindeutig auf Platz 1 meiner Marvel-Rangliste steht, will ich nur erwähnen, dass das ausnahmsweise noch mal eine Produktion ist, bei der ich unbedingt 3D empfehle. Man (vor allem die 3D-Kritiker) mag es ja kaum glauben, weil sich das Hirn natürlich recht schnell an den Effekt gewöhnt und daher gleich mit "Unspektakulär!" kommentiert, aber in 3D wirkt das Weltraumspektakel einfach deutlich beeindruckender. Passiert nicht häufig - seit Avatar 3D eigentlich sogar gar nicht mehr -, dass ich die 3D-Version eines Films derart bevorzuge, aber bei den Guardians entsteht dadurch noch mal ein ganz anderes Erlebnis. Farbenfrohe und fantasievolle Weltraumszenen aus dem Computer wirken in 3D eben doch noch mal ein ganzes Stück imposanter. Geiler Film, referenzwürdige (3D-)Präsentation. Habe es mir nun zur Aufgabe gemacht, bis zum Kinostart der Fortsetzung, jeden Monat ein mal die Guardians zu schauen.

Iron Man 2
So, Iron Man 2 Abspann läuft. Und ja, es ist und bleibt (leider) der schlechteste Marvel-Film. Sogar mit einem gewissen Abstand. Heißt jetzt nicht, dass er ein tatsächlich "mieser" Film ist - ich finde ihn wahrscheinlich sogar besser als die meisten anderen -, aber er wirkt einfach total zerfahren. Für sich genommen sind die einzelnen Plot-Bausteine gar nicht mal so übel: Whiplash wird visuell nett eingefangen und bietet interessante Anhaltspunkte. Genau so wie die Konkurrenz-Situation mit Hammer, der zudem noch grandios überzeichnet von Sam Rockwell verkörpert wird. Tony Starks "Krankheit" und das Verhältnis zu seinem Vater sind ebenfalls spannende und eigentlich sogar sehr wichtige Punkte. Und die SHIELD Nebenhandlung verknüpft die Vorkommnisse gekonnt - auch wenn Scarlett Johansson hier in nahezu jeder Szene falsch besetzt wirkt. Problem ist einfach, dass all diese Versatzstücke nicht zu Ende gedacht und in einem einzelnen Film verwurstet wurden, was schlicht zu viel ist. So erscheinen die Entwicklungen unausgegoren, oberflächlich, teilweise sogar albern und unglaubwürdig (vor allem die ganze Vater-und-sein-alle-Probleme-lösende-neue-Element-Geschichte). Es fehlt eine klare Linie, ein Ziel, eine greifbare Bedrohung. Wirklich schade um die ganzen vielversprechenden Teilelemente. Immerhin gibt es auch in Teil 2 wieder einige unterhaltsame Momente und ein fetziges Finale. Von daher: Schlechtester Marvel, aber immer noch ein solider bis guter Actionfilm.

Thor
Thor gehört für mich immer noch zu den größten Überraschungen. Die kitschig-abgehobene Götter-Heldenfigur in eine massentaugliche Form und zusätzlich noch das bereits bestehende Filmuniversum zu pressen, war nämlich sicher nicht einfach. Um so überraschender ist das runde Endprodukt. Die güldene, ehrfürchtige Götterwelt kontrastiert stark mit der bodenständigen mexikanischen Kleinstadtkulisse, erzeugt komischerweise aber ein hervorragendes Gesamtbild, da immer zum richtigen Zeitpunkt der Schauplatz gewechselt wird und der Film so den Anschein einer vielschichtigen Story erweckt - was bei näherer Betrachtung zwar nicht unbedingt den Tatsachen entspricht, potentielle Drehbuchschwächen damit aber gekonnt überspielt. Der Humor basiert ebenfalls auf dem Götter-Menschen-Konflikt und funktioniert dadurch sehr gut. Gefällig ist auch der immer dicker werdende SHIELD-Faden, der die einzelnen Filme zunehmend verknüpft. Die Besetzung überzeugt gleichermaßen und begeistert mit starken und vor allem passenden Figuren bis in die letzte Nebenrolle (Kat Dennings als humoristischer Stichwortgeber ist Zucker). Nur das Finale enttäuscht mit einer viel zu schnell abgefrühstückten Bedrohung. Besonders in Anbetracht der Vorlage ist und bleibt Thor eine gelungene Verfilmung. Da Marvel in den folgenden Jahren aber dazugelernt hat und sich mit nahezu jedem Film noch etwas mehr steigern konnte, rangiert Thor mittlerweile eher im soliden Mittelfeld meiner persönlichen Marvel-Rangliste.


Captain America
Ja, der Captain. Von vielen verhasst, bei mir auch eher im unteren Drittel angesiedelt, aber eigentlich gar nicht so mies wie er häufig gemacht wird. Im Grunde erzählt er nämlich eine ganz klassische Heldengeschichte und das sogar halbwegs vernünftig. Er hat jedoch zwei Probleme: Es ist Captain America. Ich mag ihn, ich habe als Kind sogar gezielt Cap Comics gelesen, aber er ist (jedenfalls in seinem ersten Film) eben nicht der schillernde, locker-lässige, Sprüche klopfende Heldenzyniker und Publikumsliebling, sondern ein patriotischer Freiheitskämpfer aus dem zweiten Weltkrieg. Das ist angestaubt, manchmal langweilig und etwas albern. Gehört jedoch zu seinem Charakter und der hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Zweites Problem: Er nimmt sich zu ernst. Captain America ist der einzige Marvel-Film, der nahezu komplett ohne Humor auskommen muss. Im Gegensatz zu seinen spritzigen Brüdern ist das ein berechtigter Dämpfer, macht die Geschichte so einfach weniger Spaß. Er wird nun mal sehr (um es positiv auszudrücken) klassisch bzw. (um es negativ auszudrücken) lahmarschig erzählt. Dazu kommt noch die austauschbare Action und verschenkte Charaktere, wie zum Beispiel Agent Carter - was Marvel mittlerweile aber glücklicherweise gemerkt und die Spin-Off Serie produziert hat. Rückwirkend, nach den Ereignissen in The Avengers und Winter Soldier, betrachtet ist Captain America ein notwendiger und gar nicht mehr so unpassend erscheinender Film mehr. Für sich genommen ist er aber eindeutig eine der schlechteren Marvel-Fabrikationen.

The Avengers
Tja, was soll ich da groß sagen? Ich weiß gar nicht genau wie oft ich diesen Film mittlerweile durchgekaut habe, aber er schmeckt noch genau so vorzüglich wie beim ersten Bissen. Joss Whedon wird spätestens seit diesem Projekt nicht nur von einigen Fanboys seiner abgesetzter Serien, sondern der gesamten Blockbusterzuschauerschaft bejubelt. Nun könnte man meinen, dass das übertrieben ist, aber nein, es ist absolut gerechtfertigt. Wieso? Weil Whedon es wie kaum ein anderer versteht, bunte Charaktere zu zeichnen, sie clever aufeinanderprallen zu lassen und mit ihnen daraufhin pointierte Geschichten zu erzählen. Diese sind zwar nicht immer innovativ, unterhalten aber ungemein. Eigentlich ist The Avengers ja nur ein aufgeblasenes Buffy, Angel oder Firefly mit Superhelden. Und das ist auch gut so. Die ausgewogene Mischung aus imposanter Comicaction, nachdenklich stimmenden Momenten und cleverem Witz ist nahezu perfekt. Dazu wird jeder einzelne Charakter gekonnt weiterentwickelt, obwohl sie es wegen ihrer Solo-Filme eigentlich gar nicht nötig hätten, und bekommt seine eigene, ausreichend große Bühne spendiert. Die Chemie zwischen ihnen stimmt (bzw. eben nicht, falls es das Drehbuch wünscht), die Dialoge sind gewohnt verspielt und die Actionchoreographie (ich sage nur: schnitt-freie Kamerafahrt im Finale) ist fulminant - wovon nicht unbedingt auszugehen war, hat Whedon bisher doch eher im kleinen (Serien-)Rahmen gedreht. Für mich der perfekte Superheldenfilm. Winter Soldier hat es vielleicht noch etwas imposanter und Plot-technisch fesselnder gemacht und die Guardians sind noch eine Nummer kurzweiliger, weil witziger, aber das Zusammentreffen der einzelnen Helden hätte man trotzdem nicht besser umsetzen können. Ein wahnwitziges und ehrwürdiges Finale der ersten Phase im Cinematic Universe.
 
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The Interview

"Kimmie you're a Firework!"

Man sollte natürlich auf den albernen, derben, absurden Rogen/Franco Humor stehen, wenn man sich "The Interview" ansieht. Ich steh drauf und fand den Film großartig. Das geht schon los bei der grandiosen Opening Sequenz mit Eminem :lachweg:. Franco und Rogen merkt man den Spaß von Anfang bis Ende an.
Vielleicht hätte der Film auch 10 bis 15 Minuten kürzer sein können, aber ich hatte beim Zuschauen wirklich ein Dauergrinsen im Gesicht. Sehr geil.

8/10

P.S. Wenn's geht, sollte man "The Interview" aufgrund zahlreicher Wortwitze und Wortspiele unbedingt im Originalton schauen. Synchronisiert kann das gar nicht so funktionieren.

Haters gonna hate, Ain'ters gonna ain't!
 
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Der Supercop

Mittlerweile wohl 100x gesehen und er ist immer noch genauso witzig und genial wie beim ersten mal! Hill/Borgnine funktioniert einfach prächtig, was zum Teil auch an der deutschen Synchro liegt! Die strotzt vor herrlichen Dialogen und Borgnines' "wir sind hier in AUWEIA KACKA" treibt mir jedesmal die Tränen in die Augen! Neben "Renegade" mein liebster Hill-Streifen! :dhoch:
 
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Helden der Nacht

New York, Ende 80er. Bobby Green (Joaquin Phoenix) ist Manager des legendären Russenclubs El Caribe. Bobby ist ein Sonnyboy und Party ist sein Leben, welches er mit seiner Freundin Amanda (Eva Mendes) in vollen Zügen geniesst. Doch die Achziger brachten neben thrilligen Michael Jackson-Beats auch etwas anders: Drogen. Und die müssen ja irgendwie verteilt werden, was eignet sich da besser, als ein russischer Nachtclub?
Das hat auch Drogenboss Vadim (Alex Veadov) kapiert, und operiert seit kurzer Zeit vom El Caribe aus. Bobby duldet dies und hält sich Vadim in freundlicher Distanz. Doch seinem Bruder Joe (Mark Wahlberg) ist der Dealer schon lange ein Dorn im Auge. Joe ist nämlich ein junger aufstrebender Cop, und sein Vater (Robert Duvall) der legendäre Polizeichef.
Bruder und Vater wollen Bobby dazu bewegen, ihm Insiderinfos über Vadim zuzuschieben, doch dieser, nicht gerade von seiner Spiesserfamilie angetan, lehnt dankend ab. Tage später wird der Club von der Polizei gestürmt, und Vadim verhaftet, muss aber Tage aus Mangel von Beweisen wieder freigelassen werden. Als kurz danach Joe eine Kugel in den Kopf verpasst bekommt, ist für Bobby der Spass vorbei, und er beginnt, Seiten zu wechseln...

Kam gestern auf ARTE. Die Beschreibung sagte mir ziemlich zu. Der Film ging 2007 komplett an mir vorbei.
Der Streifen beginnt ziemlich gut. Auf der einen Seite Bobby in seinem hippen und dekadenten Club, mit teuren Kleidern und einem ebensolchen Lebensstil, auf der anderen Seite die Cops, welche in der Turnhalle den Beförderung von Joe feiern. Die Achtziger wurden schön eingefangen, wobei man schon etwas auf Understatement macht. Bis zum Ende ist es eigentlich immer dunkel und wenn die Protagonisten mal am Tag unterwegs sind, dann regnet es… Joaquin Phoenix spielt blendend auf, er trägt den Film. Mark Wahlberg geht da etwas unter, wobei man ihm den Karrierecop auch abnimmt. Und Duvall ist sowieso immer eine sichere Bank.
Leider packte mich der Film nicht so sehr wie erhofft. Er ist routiniert und für Genreliebhaber durchaus zu empfehlen, aber schlussendlich kein Film, den man lange in Erinnerung behält.

6/10
 
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Die gesamte Serie. Um es kruz zu machen: Ich bin restlos begeistert. Was für ein Brett!
Zwar mit gerade mal 14 Episoden über 3 Staffeln recht kurz geraten, aber dafür gibts keine längen. Alles passt aufeinander. Eine ganz ganz ganz große Serie die einen Extra Platz in meinen Alltime Favs bekommt.

10/10
 
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Die gesamte Serie. Um es kruz zu machen: Ich bin restlos begeistert. Was für ein Brett!
Zwar mit gerade mal 14 Episoden über 3 Staffeln recht kurz geraten, aber dafür gibts keine längen. Alles passt aufeinander. Eine ganz ganz ganz große Serie die einen Extra Platz in meinen Alltime Favs bekommt.

10/10

steht bei mir auch als nächsten an. muss aber erstmal s4+5 von the wire zu ende schauen.
 
@Urgs bin jetzt genau bei der hälfte von staffel 4 angelangt und bis jetzt war der fokus auf die schüler und dem wahlkampf immer noch auf einem sehr hohen niveau, aber den höhepunkt der serie habe ich da noch nicht für mich entdeckt.

wobei die geschichte mit omar im knast sicherlich dann nochmal einiges aus der staffel rausholt

persönlich sehe ich aber die zweite staffel ganz vorne.

Wie gefällt es Dir bis her?

ist ne großartige serie mit einem unglaublich sympathischen cast.
 
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Die gesamte Serie. Um es kruz zu machen: Ich bin restlos begeistert. Was für ein Brett!
Zwar mit gerade mal 14 Episoden über 3 Staffeln recht kurz geraten, aber dafür gibts keine längen. Alles passt aufeinander. Eine ganz ganz ganz große Serie die einen Extra Platz in meinen Alltime Favs bekommt.

10/10
interessiert mich sehr....aber ich hasse serien, welche noch nicht komplett sind...sind die staffeln denn abgeschlossen?
 
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