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Ich finde TDK maßlos überschätzt, Nolan hat sich da einfach etwas übernommen. Ein bisschen mehr Fokus auf Batman und nur den Joker hätte dem Film wesentlich besser getan. Daher mag ich auch Rises mehr, da prallen zwei Schwergewichte aufeinander, und der Fokus ist einfach viel mehr auf Batman gerichtet.
Die Genialität und die großartige Gotham Atmosphäre der Burtons erreicht Nolan aber zu keinem Zeitpunkt.
Das Comic-Gotham ist bei Nolan ja auch nahezu nicht existent. Deswegen sind mir viele andere Comicverfilmungen auch lieber. Nolans Batman ist für mich eher ein Krimi-Thriller mit Ermittler im Fledermauskostüm und weniger "echte" Comicverfilmung. Seine Interpretation ist mir da viel zu "realistisch" gehalten - was natürlich nichts daran ändert, dass es ansonsten gute bis brillante Filme sind.
Hab grad die erste Stunde von hurt locker rum... und ich kann mich einfach nicht dazu zwingen die restliche Stunde zu schauen. Wie kann der Film bitte bei den oscars abgeräumt haben?! Langweilig, dämliche Charaktere, dämliche Bombenbauer und keine Story. Ich nehm an, da passiert noch irgend etwas super-duper-mäßiges, anders kann ich mir die guten Kritiken nicht vorstellen. Leider werd ichs nie erfahren. Schau jetzt noch 2 Folgen Family Guy und geh dann pennen.
"I want to know that I'm not driving in one direction."
Ein Film, bei dem der Zuschauer knapp 90 Minuten lang dabei zusieht, wie ein Mann Auto fährt und dabei telefoniert. Wie diesem Mann, Ivan Locke - gespielt von Tom Hardy - sein Leben aus den Fugen gerät und er während dieser Autofahrt durch unzählige Telefonate versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Dinge soweit wie möglich in Ordnung zu bringen. Eine einfache Geschichte, aus dem Leben gegriffen.
Mehr passiert nicht. Und das muss es auch gar nicht. Tom Hardy liefert eine grandiose One-Man-Show ab und zeigt einmal mehr, dass er einer der Allergrößten seines Fachs ist. Das ist die ganz große Schauspielkunst. Fern von jeglichem Overacting hat man einfach zu jeder Sekunde das Gefühl, dass jedes Wort, jede Mimik, jede Emotion echt ist.
Django, habe ich mir auch gerade noch mal gegeben.
Je öfter ich ihn gucke, desto besser gefällt er mir - und ich fand ihn beim ersten mal schon sehr gut. Mittlerweile rangiert er im Bereich großartig. Noch immer kein Jackie Brown, aber großartig und die Musik mal wieder absolut exzellent gewählt.
Jetzt muss ich mir noch mal Inglourious Basterds geben. Der hat in meinen Augen ein paar der besten Einzelszenen der Filmgeschichte, aber alles in allem bin ich nicht so wirklich warm geworden mit ihm.
Wahrscheinlich die beste Serie der Welt. Sie hat einfach alles: Grandiose Action, Romantik, Humor, Frauenfeindlichkeit, Hitler, Effekte, die sich Michael Bay nur wünschen würde und das wichtigste: Cocktail-Rezepte! Vergisst Twin Peaks, vergisst Die Sopranos, vergisst Breaking Bad, vergisst Doctor Who... Danger 5 hat mein Herz erobert.
Gestern Abend mal ein bisschen an meiner Filmbildung gearbeitet und zum ersten Mal Zwei glorreiche Halunken geguckt.
Ich habe mit Western ja eigentlich nichts am Hut, aber der Film ist ja einfach grandios. Grandios gefilmt von Leone. Und der Soundtrack. Natürlich kennt man die bekannten Stücke, aber gerade L'estasti dell'oro höre ich seit gestern durchgehend.
Enttäuschend. Bei IMDB steht er bei 7.8 und auch sonst habe ich schon von diversen Ecken gehört, dass der Film zu empfehlen sei.
Woran krankt der Film? Dass die Zeitreisethematik nicht wirklich logisch erklärt wird, stört mich weniger. Das erwarte ich bei einer RomCom nun nicht unbedingt.
Nein, er krankt an blassen bis unsymphatischen Charakteren und Geschlechterrollen aus der Steinzeit. Alleine die Prämisse des Films, alle Männer der Familie könnten durch die Zeit reisen während die Frauen keinen blassen Schimmer davon hätten, dass die Männer das tun, mannifestiert schon das Bild des omnipotenten Mannes.
Und wozu diese Fähigkeiten schließlich eingesetzt werden zementiert dieses Klischee. Ein Beispiel:
Die Schwester des Hauptprotagonisten führt eine On-Off-Beziehung mit ihrem Freund, hat Alkoholprobleme und ist überhaupt sehr unglücklich, woraufhin sie schließlich angetrunken einen Autounfall verursacht.
Die Lösung des Problems? Ihr Bruder reist mit ihr zurück zu dem Tag, an dem sie eigentlich ihren Freund kennenlernt und verhindert, dass sie sich Treffen und die Schwester stattdessen einen "guten" Typen datet.
Ja, so geht weibliche Selbstbestimmung im 21. Jahrhundert.
Frauen haben keine eigene Persönlichkeit, sie definieren sich vielmehr über den Partner an ihrer Seite.
Die Frauen in diesem Film müssen sich mit Typen zufrieden geben, die munter die Zeit manipulieren um sich selber eine Fassade verpassen zu können, die die Partnerin zufrieden stellt. Beispiel:
Tim "erobert" seine zukünftige Frau Marry nur mithilfe von Wissen, dass er in der Zukunft von ihr bekommen hat. So spielt er ihr z.B. vor, er sei ein großer Kate Moss Fan, was er gar nicht ist. SIE ist es.
Aber hey, was macht man(n) nicht, um seine Traumfrau ins Bett zu kriegen. Dass Tim selbst nicht der Traummann ist, den SIE vielleicht gerne hätte sondern er nur die Fassade ihres Traummanes vor sich herträgt? Geschenkt!
Der Film lässt dabei wenig Klischess aus. Beispiel:
Tim soll Marry bei der Kleiderwahl helfen. Sie probiert ein Kleid nach dem anderen aus, doch keines gefällt ihr. Schließlich landet sie wieder bei dem Kleid, dass sie als allererstes anprobiert hatte, und das Tim von Anfang an klasse fand.
Zu guter letzt vielleicht auch ein Beispiel, dass nicht nur das Frauenbild antiquiert ist, sondern dass auch der Mann in diesem Film nur der potente Stecher ist, wie ihn das Rollenklischee zeichnet:
Der erste Sex von Tim und Marry. Schnitt. Tim: "Die nächsten Male wirds bestimmt besser, versprochen!" Marry: "Ach was, das war doch schon sehr gut!" Tim ist skeptisch und reist zurück in der Zeit, um beim nächsten (ersten) Mal eine "bessere" Performance abzuliefern. Schnitt. Tim: "Wow, das war klasse!" Marry: "Ja, das war richtig gut. Ich bin richtig froh, manche Typen bringens beim ersten Mal ja überhaupt nicht!" Nochmalige Zeitreise. Jetzt wird richtig hart gefickt. Beide: "Wow, der beste Sex den ich jemals hatte!"
Fand den gar nicht so schlecht. Natürlich nichts spezielles, aber zumindest OK. Und bis mal ehrlich @Mingo für Rachel McAdams würde ich hundert Mal in der Zeit zurück reisen um sie ins Bett zu kriegen… Du hoffentlich auch.
@Yzerman Ich habe mit ihr mitgefühlt, dass sie von vorne bis hinten verarscht wird.
Als sie ihre Schwiegermutter in spe das erste Mal trifft benennt sie es sogar selbst.
Schwiegermutter: Was sind deine Schwächen?
Marry: Ich bin total unsicher und ich habe eine Schwäche für ihren Sohn.
Mit den Zeitreisen nutzt Tim Marrys Unsicherheit schamlos aus.
Für mich schon eine sehr fragwürdige Message, die der Film da vermittelt.
Klar sind die Rollenverteilungen etwas antiquiert. Aber es ist eine RomCom, da sollte man nicht all zu viel hineininterpretieren. Und natürlich muss er sie manipulieren. So wie der aussieht...