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Deshalb würde ich auch eindeutig zu Abraham raten.
... weiß eh nicht wieso den "alle" so mies finden. Bescheuerter geht's doch kaum und wenn ich Abraham Lincoln und Vampirjäger in einem Satz lese, dann will ich genau das: bescheuert!Effekte und einige Action-Ideen fand ich auch nett und ansonsten ist das eben 'ne hirnlose, überzeichnete Fantasy-Orgie - so wie es sich bei der Voralge gehört.
Ich stimme dir vollkommen zu. Bis auf den letzten Absatz. Die dürfen sich doch freuen. Sie haben ja gerade den GRÖSSTEN TITTEL GEWONNEN, DEN MAN SICH NUR HOLEN KANN!Schlimm, als Nichtfußballfan, fand ich allerdings die feiernde Mannschaft. Wenn der Weltmeister zum Fußballpöbel degeneriert, da ist bei mir Fremdschämen angesagt.![]()
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Die Mannschaft
Ich habe mich schon seit der Premiere im Kino auf den Film gefreut. Mit dabei sein, wenn sie den Pokal holen. Ich stellte mir das sehr aufregend vor. In den vergangenen 3 oder 4 Jahre habe ich mir jeweils die Sendung 24/7 Road to Winter Classic von HBO angesehen. Dort begleiten sie zwei NHL-Teams für ein, zwei Monate. Das ist jeweils extrem spannend. Man sieht wie der Coach in der Pause „F“-Tiraden loslässt, man kann Verletzungen sehen oder wie die Spieler abschalten und untereinander streiche spielen. Sogar bei Tausch- und Vertragsverhandlungen ist manchmal eine Kamera mit dabei. Das ganze wird mit guten Kameraeinstellungen und einem stimmigen Soundtrack untermalt. Kurzum: Es ist absolut sehenswert.
Das Gegenteil ist leider die Mannschaft. Man erfährt absolut nichts Neues. Bis auf ein, zwei Szenen hat man schon alles gesehen, wenn man nur die normale Berichterstattung während der WM verfolgt hat. Somit verliert der Film etwas seine Daseinsberechtigung.
+ Das Ende mit den WM-Siegestoren und der Musik war klasse. Sogar ich als stolzer Schweizer bekam ein wenig Gänsehaut!
+ Pers Tanzmoves. So ungelenk er auf dem Platz wirkt, auf dem Tanzparkett macht er das locker wieder weg.
+ Der Spieler im Bus, der nach dem WM-Sieg schon zu viel getankt hatte. Keine Ahnung wer es war (müsste Durm gewesen sein), jedenfalls konnte er auf Anhieb kein Lied anstimmen.
+ Das Lied von Kramer auf der Fähre.
- Der ganze Film ist wie ein Making-of zu einem mittelmässigen Hollywoodfilm, den man nicht mal so richtig mag. Alle hatten eine super Zeit, waren alles super Typen, Friede, Freude, Eierkuchen.
- Oliver Bierhoff. Vor allem dank ihm und seinen grandiosen Einfällen hat man die WM gewonnen.
- Es ist alles so sehr oberflächlich, dass man sich wirklich durch viele Szenen durchquälen muss
- Schweinsteiger. Keine Ahnung, aber der Typ ist einfach nicht sympathisch. So sehr er gekämpft hat und so gut er auch gespielt hat. Er kommt die meiste Zeit unsympathisch rüber.
- Kritik gibt es keine. Ersatzspieler wurden nicht interviewed, Entscheidungen nicht begründet. Das war sehr schade. Es wäre doch mal interessant gewesen, zu sehen wie eine Aufstellung zu Stande kommt.
- Jogi erwähnt zwar kurz, dass er mit Urs Siegenthaler oft redet und seine Meinung wichtig ist. So ist wegen Urs z.B. auch Mertesacker nicht mehr aufgestellt worden (ich war an einem Vortrag von Urs. O-Ton: „Ich sagte Jogi, wenn du Weltmeister werden willst, kannst du Per nicht mehr bringen“). Kein Witz. Aber man sieht leider nicht, wie Jogi auf KT surft und dann Lahm wieder als AV spielen lässt. Das müssen sie rausgeschnitten haben. Schade.
- Man sieht das Team nirgends ausgelassen jubeln, als die Schweiz gegen Argentinien ausschied. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da eine Party stieg. Denn der letzte ernsthafte Gegner hat sich damals verabschiedet.
5/10
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The Hunger Games
Nachdem Umweltkatastrophen und Kriege die USA zerstört haben, ist aus deren Asche der totalitäre Staat Panem entstanden. Vom dekadenten Capitol aus werden die 12 Distrikte Panems mit eiserner Faust unterdrückt. Um jegliche Auflehnung des Volkes im Keim zu ersticken, müssen die Distrikte bei der jährlichen "Ernte" je einen Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 für die Hunger Games auslosen. Diese Tribute müssen sich in einem landesweit live übertragenen TV-Event gegenseitig abschlachten - und nur einer der 24 Kids kann überleben.
Als ihre kleine Schwester Primrose (Willow Shields) ausgelost wird, übernimmt die 16-jährige Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) mutig ihren Platz - wohlwissentlich, dass dies wahrscheinlich ihr Todesurteil bedeutet. Katniss und ihr Mittribut, der Bäckerssohn Peeta Mellark (Josh Hutcherson), werden ins Capitol gebracht, wo sie einen Crashkurs im Kampf und Überlebenstraining erhalten. Gecoacht werden die beiden von der extravaganten Effie Trinkett (Elizabeth Banks) und dem ewig betrunkenen einstigen Hunger-Games-Sieger Haymitch Abernathy (Woody Harrelson). Katniss ist zwar eine erfahrene Jägerin, doch um das perfide Spiel zu überleben, muss man auch taktisch vorgehen und die Sympathie der Zuschauer gewinnen können...
Gestern zum ersten Mal gesehen. Bislang dachte ich immer der Film sei für die Twilight-Zielgruppe. Einziger Unterschied: Es gibt keine Vampire. Aber ich kann beruhigen: Der Film ist weitaus besser als die öden Vampirverfilmungen. Der ganze Film wird natürlich von Jennifer Lawrence getragen. Diese spielt ihren Charakter wirklich sehr überzeugend. Man fiebert richtig mit ihr mit. Auch die restlichen Darsteller sind prominent besetzt.
Die Geschichte hat mich auch ein wenig überrascht. So werden bei den Spielen die kleinen Kinder genauso abgeschlachtet wie die „grossen“. Den ersten Teil fand ich jedenfalls so gut, dass ich in den nächsten Tagen auch noch den zweiten Teil schaue und am Wochenende dann den dritten im Kino anschauen gehen werde. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht.
7/10
Falls du das vielleicht in deinem Wohnkino noch nicht mitbekommen hast: Weihnachten ist schon wieder ein paar Tage vorbei und es ist auch nicht mehr 2014!![]()

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