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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Die Tribute von Panem - Mockingjay

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Die Arena ist zerstört, Katniss erwacht in District 13 und alles hat sich verändert. Ihre Heimat gibt es nicht mehr, Peeta ist im Capitol gefangen und sie soll der Spotttölpel, das Symbol der Rebellion sein. Mockingjay erzählt den ersten Teil des großen Finale der Panem-Trilogie

Gestern war es endlich soweit, mein meist erwarteter Film des Jahres kommt ins Kino. Voller Vorfreude ging es in den fast bis zum letzten Platz ausverkauften Kinosaal.
Tja und was soll ich zum Film sagen? Erwartungen erfüllt? Nein, übertroffen!

Die letzten beide Teile fand ich schon sehr gut umgesetzt, aber Mockingjay legt nochmal eine Schippe drauf. Neben Julianne Moore und natürlich Philip Seymour Hoffman glänzt Jennifer Lawrence mal wieder als Katniss Everdeen. Die Atmosphäre ist packend, düster und teils richtig bedrückend.
Wer jetzt aber denkt er bekommt Action ohne Pause zu sehen, den muss ich leider enttäuschen. Der erste Teil von Mockingjay ist wesentlich ruhiger als die Trailer einem vermitteln. Es wird einem ein Einblick in die Vorgehensweise der Rebellion gezeigt, und auch die Medien spielen wieder eine der großen Hauptrollen. Wenn es aber zu Action kommt dann ist sie brachial und scheut auch nicht mehr davor zurück die Kamera einfach drauf zu halten. Hier merkt man dem Film auch sein sehr hohes Budget an.
Er schlägt eine wunderbare Brücke zum Finale, mit wunderbaren ruhigen Szenen. So wird es Buchkenner sicherlich freuen das Szenen wie das Lied des Henkersbaum, in dem Katniss einfach ein ehemals verbotenes Lied singt und von Spotttölpeln begleitet wird, es in den Film geschafft haben. Und für alle die sich fragen ob es denn nötig war das Finale in zwei Filme zu packen, dem kann ich sagen: Ja das war es!

Ich bin mehr als begeistert was Francis Lawrence da geschafft hat. Für mich als Buchkenner ganz klar bisher der beste Teil der Serie! Mir wurde genau das gezeigt was ich sehen wollte und auch die Szenen in den rebellierenden Distrikten oder im Capitol haben dem Film sehr gut getan. Über das Ende lässt sich wieder streiten, imo war es sehr gut gesetzt und hat einige im Kinosaal ziemlich überrascht.
Und jetzt heißt es wieder ein Jahr warten aber es wird sich sicherlich lohnen :D
 
Ick freu mir auch schon. Nächste Woche geh ich ins Kino :)

Auch wenn ich als Buchkenner schon weiß, was passiert, bin ich unglaublich gespannt. Die Filme gehören definitiv zu den besten Buchumsetzungen, die man so anschauen kann.
 
Appleseed Alpha:
Ich steh auf den Scheiß :ugly: Ich hatte den eigentlich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, aber dank Amazon für nen Zehner, dachte ich, dass der muss!
Alpha ist ein Prequel zum ersten Teil, der mit einer völlig anderen Optik rüberkommt als noch die ersten beiden Teile.
Dreckiger Look gepaart mit geiler Action und trotzdem genügend Appleseed (Charaktere, Story) um für gut befunden zu werden... :D Endzeitstimmung pur und nicht so optisch glatt wie die erstlinge... Irgendwie anders, aber trotzdem geil... so darf das neue Fallout gerne rüberkommen...
@Zerfikka @Master-Dan dürften ihre Freude dran haben...

dann hab ich noch die neue (???) app myvideo für mich entdeckt... :lol: teils echt geile sachen dabei... aber das geilste ist die filmabteilung ... allein die titel sind so geil, dass ich mich echt weggeworfen hab... geguckt hab ich dann:
Jurassic Shark
gott... ohne worte...
:fp: / :fp:
 
Appleseed Alpha:
Ich steh auf den Scheiß :ugly: Ich hatte den eigentlich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, aber dank Amazon für nen Zehner, dachte ich, dass der muss!
Alpha ist ein Prequel zum ersten Teil, der mit einer völlig anderen Optik rüberkommt als noch die ersten beiden Teile.
Dreckiger Look gepaart mit geiler Action und trotzdem genügend Appleseed (Charaktere, Story) um für gut befunden zu werden... :D Endzeitstimmung pur und nicht so optisch glatt wie die erstlinge... Irgendwie anders, aber trotzdem geil... so darf das neue Fallout gerne rüberkommen...
@Zerfikka @Master-Dan dürften ihre Freude dran haben...

Fand den Film ziemlich lahm, max 5/10. Überhaupt finde ich die ganzen CGI Anime Movies lahm und optisch uninteressant. Das hat keinen Charme, deswegen werde ich so Sachen wie Captain Harlock in Zukunft auch auslassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fand den Film ziemlich lahm, max 5/10. Überhaupt finde ich die ganzen CGI Anime Movies lahm und optisch uninteressant. Das hat keinen Charme, deswegen werde ich so Sachen wie Captain Harlock in Zukunft auch auslassen.
du ketzer... :traurig::heul: ich fand den ersten Appleseed damals mega!!! der zweite fällt etwas ab, aber den dritten fand ich wirklich super... abgesehen davon ist Neon Genesis Evangelion auch CGI :deal:
 
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Sharknado 2

Miserable Schauspieler, beschissene Effekte, hirnlose Dialoge, unbeschreiblich beknackte Drehbuchideen.
Insgesamt sogar noch dämlicher als der Vorgänger. Aber ... irgendwie unterhaltsam. :D

Wer 80 Minuten schlecht-gute Bespaßung für einen geselligen Abend sucht, ist hier wieder mal genau richtig.

:O_o:/10 Haifischzähne



Auf der Blu-ray ist übrigens auch noch der (ebenfalls sehr gute :D) Film Megapriranha zu finden. Keine Ahnung, ob das 'ne Fehlpressung ist, ich habe jedenfalls keinerlei Hinweise dazu finden können.
In da house :grins:
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Knaller! :lol:

Und für das Kennen von Ian 'Beverly Hills 90210' Ziering muss man sich doch nicht schämen.
Habe 90210 auch immer geschaut, Shannen Doherty war schließlich hot! :D
 
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Stell' dir vor, du bist Polizist und musst einen Kinderschänder/-mörder vor ganz Japan beschützen, um ihn der Justiz zu übergeben. 1 Milliarde Dollar Kopfgeld und 125 Millionen Menschen gegen dich. Scheiß Tag, scheiß Job und ein richtig großer Haufen an Steuergeldverschwendung für den Großeinsatz der Polizei.
Doch wem kann man trauen? Welcher Transportweg ist sicher? Und ist es das Leben der Polizisten und anderer überhaupt werden, dieses Subjekt zu schützen?

Die Gejagten kommt mit keiner sonderlich neuen Story daher, bietet aber einen sehr unterhaltsamen Thriller, dessen Actionszenen genauso ordentlich wie diverse dramatische Szenen sind.

Die Pflicht steht über Allem, ein Auftrag ist ein Auftrag - und schließlich geht es um das Gesicht der japanischen Polizei.
 
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Die Schöne und das Biest (2014)

Christoph Gans versucht sich also daran die bekannte Märchengeschichte um Belle und das Biest neu zu verfilmen. Und als grosser Fan seiner vorherigen Filme muss ich dann leider gestehen, dass er gescheitert ist. Optisch ist der Film eine Wucht, da gibt es gar nichts auszusetzen. Viel märchenhafter als hier kann man die Geschichte optisch nicht umsetzen. Leider scheitert der Film beim wichtigsten Punkt der Geschichte… der wachsenden Liebe von Belle zum Biest. Diese ist zu keiner Sekunde nachvollziehbar, geschweige denn nur im entferntesten gut ausgearbeitet und passiert eigentlich nur durch einen einzigen Satz. Das hat Disney damals um Längen besser hinbekommen. Denn eine Wandlung vom verärgerten, frustrierten, zurückgezogenen Biest zum gutherzigen Wesen findet eigentlich nie statt. Und genau das sollte eigentlich der Kernpunkt der Geschichte sein… nicht irgendwelches Fantasygedöns. Aufgrund der Optik und der guten Darsteller sicher immer noch sehenswert. Und wer die aktuellsten Hollywood Fantasy Märchen Interpretationen gemocht hat wird auch hier sicherlich seinen Spass haben. Auch wenn „Die Schöne und das Biest“ nicht einmal deren Niveau erreicht. Wer aber auf der Suche nach einer guten Interpretation der Geschichte ist soll doch lieber beim Disney Animationsfilm bleiben. Denn dieser ist ein zeitloser Klassiker und ein Meisterwerk der Animationskunst.

5 von 10 Rosen
 
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Gregs Tagebuch

Greg (Zachary Gordon) steht sein erster Tag an der Middle School bevor. Nervös und aufgeregt freut er sich nicht gerade auf diesen neuen Lebensabschnitt, zumal sein älterer Bruder Rodrick (Devon Bostick) ihm ständig Horrorgeschichten über diese Schulstufe erzählt. Hinzu kommt, dass Greg ein schmächtiges Kerlchen ist und bestimmt einen Kopf kleiner als die meisten seiner Altersgenossen. Doch immerhin kommt er mit seinem besten Freund Rowly (Robert Capron) in dieselbe Klasse, den er schon von klein auf kennt.
Die Middle School ist tatsächlich ein hartes Pflaster, doch Greg möchte unbedingt zu den coolen Kids gehören. Das ist gar nicht so einfach, vor allem mit dem kindlichen Rowley an seiner Seite. Doch Greg probiert alles - von Wrestling bis zur Schulhaus-Security. Schliesslich möchte er auch die hübsche Angie ("Hit Girl" Chloe Moretz) beeindrucken. So stürzt sich der schusselige Teenager Greg von einem Fettnäpfchen ins nächste und stellt sogar seine Freundschaft mit Rowley auf die Probe, nur um endlich einmal der Beliebteste zu sein.

Ich habe weder die Comics von Jeff Kinney noch die Filme gekannt. Als ich das letzte Mal im MM war, gab es die Doppel-DVD der ersten beiden Filme für CHF 5. Bei diesem Preis würde man nicht mal bei einem „Iron Man 2“ was falsch machen.
Die Darsteller sind die klassischen, stereotypischen Figuren. Trotzdem kann der Film auch Erwachsenen ans Herz gelegt werden. So finden sich doch überraschend emotionale Momente in der Handlung, welche Gregs Tagebuch über die durchschnittliche Kinderunterhaltung hinausheben. Auch die Gags sind oft sehr in Ordnung, obwohl ab und zu solche kommen, die sich klar an das ganz junge Publikum richten. Diese sind allerdings nicht so zahlreich und durchaus zu verschmerzen. Greg wirkt zwar meistens etwas arrogant und man mag ihm den Misserfolg manchmal sogar gönnen, aber immerhin kann man es nachvollziehen, dass er beliebt sein möchte. Dazu gesellt sich noch ein hörenswerter Soundtrack.
Die beiden (Kinder)hauptdarsteller gefielen mir sehr gut. Ein wenig schade ist, dass Gregs Eltern, (u.a. Steve Zahn als Vater), so gut wie keine Zeit bekommen um ihre Figuren entwickeln zu können. Chloe Moretz hat eine gute Rolle, ihre Angie ist eine witzige Parodie auf die feinsinnige, künstlerische Fotografin, die man aus unzähligen Teeniestreifen kennt. Trotzdem taucht sie manchmal für längere Zeit wieder unter und ist irgendwie ein Fremdkörper in der Story. Nervend sind einzig Gregs grosser Bruder Rodrick, der ausser einer guten Szene (Achsel) zu Beginn keine Lacher auf seiner Seite hat und der unbeliebte Schüler Fregley, der mir einfach zu extrem überzeichnet war.
Gregs Tagebuch ist eine charmante Kinderkomödie mit grossem Herz, die auch für Erwachsene unterhaltsam ist und trotz der manchmal zu übertrieben infantilen Witzen durchs Band amüsant und unterhaltsam ist.

7/10


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Gregs Tagebuch 2

Die Sommerferien sind vorbei und damit heisst es "zurück zur Schule" für Greg Heffley (Zachary Gordon) und seine Klassenkameraden. Das neue Schuljahr wird mit einer fetzigen Rollschuhparty eröffnet. Auf dem Feld verguckt sich Greg in seine neue Mitschülerin Holly Hills (Peyton List). Doch seine scheuen Annäherungsversuche bleiben erfolglos, und der unbeholfene Junge tritt in Fettnäpfchen nach Fettnäpfchen. Doch nicht nur im Schulhaus ist die Hölle los, auch zu Hause gibt es für Greg nichts als Probleme.
In der Beziehung zu seinem älteren Bruder Rodrick (Devon Bostick) hat sich nicht viel geändert im letzten Jahr. Nach wie vor wird Greg von Rodrick gequält und genervt, wann immer es geht. Mamma Susan (Rachael Harris) hat genug von diesen endlosen Feindseligkeiten und wünscht sich nichts mehr, als dass sich die beiden endlich verstehen. Doch Rodrick übt lieber mit deiner Band "Löded Diper", als sich mit seinem kleinen Bruder abzugeben, den er sowieso nur peinlich findet. Die Voraussetzungen für ein aufregendes Jahr und unzählige Tagebucheinträge sind also optimal!

Schon die Beschreibung verheisst nichts Gutes: Einer der wenigen schwachen Figuren aus Teil 1, wird hier in den Fokus gestellt (Rodrick). Und leider nicht nur deswegen ist alles mindesten eine Stufe schwächer als der Vorläufer. Alles ist schneller, bunter und doofer als im doch überraschend guten Vorgänger. Während dieser auf junges Publikum abzielte, aber gleichzeitig das Erwachsene Publikum nicht ganz aussen vor liess, hat man im Nachfolger nur die U12-Kinder im Blickfeld gehabt. Der Humor ist äusserst simpel gestrickt und dürfte wirklich nur die ganz Kleinen zum Lachen bringen. Der Film ist ein Vorzeigebeispiel für den typischen, schlechten Nachfolger.
Viele Schulkumpels aus dem ersten Teil erhalten noch kleinere Rollen, Angie ist ganz weg (vielleicht ist sie jetzt auf der High School, keine Ahnung), einzig die Hefley-Eltern (gespielt von Rachael Harris und Steve Zahn) erhalten mehr Screentime, aber gut nutzen tuen sie diese nicht. Sie sind zwar gutmütig und liebenswert, dann aber doch wieder zu tollpatschig und meistens sehr inkompetent.
Der zweite Teil erreicht den Charme des ersten Filmes nie und der stümperhafte Humor kann wirklich nicht lange unterhalten. Zwar sind die Kinderdarsteller wiederum ganz gut, aber ich war schon enttäuscht vom Film.
Bin nun gespannt ob wo sich der dritte Teil der Serie orientiert. Ich ahne aber böses…

4/10


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Winter's Tale

Der junge Peter Lake (Colin Farrell) ist ein talentierter Einbrecher im New York des frühen 20. Jahrhunderts. Da er es sich mit seinem Vorgesetzten Pearly Soames (Russell Crowe) zünftig verdorben hat, muss er allerdings schleunigst aus der Stadt verschwinden. Um das nötige Kleingeld zu besorgen, begibt er sich auf einen letzten Raubzug. Als er in die vermeintlich leere Villa des Engländers Isaac Penn (William Hurt) einbricht, stösst er auf dessen älteste Tochter Beverly (Jessica Brown Findlay). Den englischen Höflichkeiten entsprechend, lädt diese Peter kurzerhand zum Tee ein. Dabei verlieben sich die zwei auf den ersten Blick ineinander, obwohl Beverly an Schwindsucht leidet und nicht mehr lange zu leben hat.

Als Beverly schliesslich zu ihrer Familie aufs Land aufbricht, wird sie von Soames abgefangen, der glaubt, so an Peter heranzukommen. Jedoch kann Peter sie im letzten Augenblick retten und bringt sie sicher zu ihrem Vater. Während die zwei Verliebten ihre kurze gemeinsame Zeit im grossen Landhaus der Penns verbringen, braut sich in der Stadt ein Sturm ganz anderer Art zusammen: Anscheinend ist Beverlys Krankheit nicht der einzige Stein im Weg der jungen Liebe. Ein eifriger Untertan Luzifers persönlich möchte auf jeden Fall verhindern, dass Peters Liebe zu Beverly sie unsterblich macht...

Nun ja. Ein Fantasy Liebesfilm mit kitschigen Hintergründen. Die Geschichte ist zu Beginn eigentlich ziemlich gut und spannend. Von Russel Crowe hat man sicherlich Respekt. Allerdings hat der Film danach zu viele Längen. Irgendwie wirkt der zweite Teil nicht mehr so rund. Dafür sind die Auftritte von Will Smith gut (wenn auch nicht überragend), aber immerhin. Kein wirkliches Highlight, aber man kann den Film durchaus mal ansehen. Passt durch die Thematik und der Jahreszeit in dem er spielt gut zur Weihnachtszeit.

6/10
 
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Eastbound & Down
Season 4

"I quit my job. I’m Django Unchained up in this motherfucker, I signed my own freedom papers." :lol:

Ein viertes und leider auch letztes Mal erhebt sich Kenny Powers aus der Asche. Seit der letzten Staffel sind einige Serien-Jahre vergangen und Kenny lebt ein glückliches Familienleben. Das glaubt er jedenfalls, bis er feststellt, dass seine tugendhafte Vaterrolle einem Kenny Powers nicht würdig ist...

Auch in Season 4 geht es wieder rund. Am bewährten Prinzip, zotige, absolut unkorrekte Comedy mit fast schon tragischen Geschichten zu vermischen, ändert sich glücklicherweise nichts. Es wird wieder geflucht, gehurt, gealbert und manchmal eben auch geweint und nachgedacht. Dazu gibt's bescheuerte Charaktere (Stevie schießt mal wieder den Vogel, und auch noch was anderes, ab... :lol: ), reichlich gute Laune und ein grandioses Serienfinale. Allein die Eröffnugnsszene der letzten Episode ist das Geld schon wert. :ugly:

Schade, dass es nun vorbei ist. Ich hätte Kenny Powers gerne noch einige Jahre begleitet. Naja, kann man nichts machen, außer jedem Freund zotiger Erwachsenencomedy Eastbound & Down zu empfehlen. Dabei belasse ich es auch und verweise, für nähere Informationen, auf meine Vorstaffelkritiken. :D

8/10 shades of gross


Eastbound & Down - Season 3
"What is that smell? Oooh, Jesus Christ. What did you eat? Diarrhea?"

Kenny Fuckin' Powers ist zurück! Und zwar mit allen liebgewonnenen Charakteren, gewohnt zotigem Humor, noch schrägeren Einfällen (Ich sage nur "Kia-Geschäftsessen" :ugly: ) und vielen Emotionen.

Eastbound & Down schafft einfach den perfekten Spagat zwischen Comedy und Drama. Derbe, meist unter der Gürtellinie angesiedelte Sprüche und unbeschreiblich absurde Sitationen wechseln sich gekonnt mit gefühlvollen, fast schon tragischen Momenten und einer menschlichen Geschichte ab, was die Serie positiv von anderen, entweder nur auf die Tränendrüse drückenden oder aber auf Teufel komm raus lustig sein wollenden, Genrevertretern abhebt.

Zudem spielt Danny R. McBride hier einfach nur genial! Wie er jede noch so bescheuerte Szene und jeden noch so dämlichen Satz, total trocken und glaubhaft rüberbringt, ist brillant. Genau diese "glaubwürdige Absurdität" ist es, die Eastbound & Down unheimlich sehenswert macht.

Für mich die unterhaltsamste Season und eine der besten, wenn nicht sogar die beste Tragik-Komödie (um es mal etwas überspitzt auszudrücken), welche die amerikanische Serienlandschaft zur Zeit zu bieten hat. Danke HBO, für diesen hervorragenden Vertreter und die Bestellung einer vierten Season. Ich kann es kaum mehr erwarten!

9/10 Dildosaurous Rex

Eastbound & Down - Season 2
"How much, exactly, does it cost to buy a Mexican baseball team? $10 and a burrito?"

Diesmal tauscht der proletenhafte Soziopathie und Ex-Baseballstar sein idyllisches, amerikanisches Heimatstädtchen jedoch gegen das schmutzige Mexiko. Das Grundrezept bleibt dabei aber das selbe: Abgedrehte, aber dennoch sympathisch-menschliche Figuren, viel derber Humor und eine gute Portion Gefühl.

Der Wechsel des Schauplatzes tut der Serie meiner Meinung nach unheimlich gut. Weg von der, schon häufig in Serien und Filmen verarbeiteten, US-Vorstadt, hinein ins erfrischend-dreckige und raue Mexiko. Wo sich Kenny Powers in Season 1 noch mit nervigen Kindern, schlecht gelaunten Hausfrauen und anderen harmlosen Kleinstadtproblemen herumschlagen musste, hat er diesmal mit Sprachbarrieren, hinterhältigen Hahnenkämpfern und einer fußballbegeisterten, dafür aber Baseball verschmähenden Nation zu kämpfen. Insgesamt ist diese Season daher, obgleich sie auf der selben Formel wie die erste basiert, sogar noch unterhaltsamer ausgefallen. Auch die neuen, herrlich abgedrehten Nebencharaktere können begeistern und Stevie dreht mal wieder ordentlich auf (Das erste "Aufeinandertreffen" von Kenny und Stevie in Mexiko ist der Wahnsinn. "I think he shot himself in his leg." :lol: ).

Was mir diesmal weniger gefallen hat, war das Staffelfinale. Während die letzte Folge in Season 1 noch sehr emotional war und duchaus überraschen konnte, wirkt die Wendung in dieser Staffel doch ein wenig aufgetzt und weit weniger mitreißend. Das "Muss unbedingt wissen wie es weitergeht!"-Gefühlt hat jedenfalls nicht eingesetzt. Ich hätte die Staffel ja ein Chapter früher enden lassen.

Dies ist aber nur ein unbedeutender Kritik-Tropfen auf den heißen Stein einer ansonsten unheimlich guten Serie aus dem Hause HBO. Das Konzept von Eastbound & Down funktioniert nämlich auch in Season 2 wieder wunderbar. Zotiger, oft debiler, aber auch unheimlich lustiger, Humor wechselt sich mit gefühlvollen Momenten ab und wird durch überzeichnete Charaktere, reichlich gute Laune und ein unverbrauchtes Setting versüßt. Hat mir sogar noch besser gefallen als die eh schon gelungene erste Staffel. Dafür vergebe ich dann auch gerne einen Punkt mehr. Bin gespannt wohin es La Flama Blanca in Zukunft verschlägt. :cool:

9/10 Baseballs

Eastbound & Down - Season 1
Eastbound & Down lässt sich wohl am ehesten als Sportler-Drama-Comedy beschreiben. In der, von Will Ferrell (der sogar eine Nebenrolle als BWM-Händler hat) produzierten und Danny McBride geschriebenen, Serie, spielt letzterer den ehemaligen Baseball-Superstar Kenny Powers, welcher sich, nach vielen Jahren in der Oberliga, nun auf dem absteigenden Ast befindet. Ohne Geld oder Freunde, muss er schlussendlich sogar bei seinem Bruder einziehen und darf in der örtlichen Schule den Aushilfssportlehrer spielen. Für einen überheblichen Ex-Star wie Powers natürlich unvorstellbar...

Ich muss zugeben, dass mir die ersten beiden Episoden absolut nicht gefallen haben. Die Mischung aus debilen, politisch unkorrekten Sprüchen und Familien-Drama wollte einfach nicht zünden. Mit jeder weiteren Folge, wuchs jedoch mein Interesse an Eastbound & Down. Mit der Zeit erkennt man nämlich, dass hinter der, anfänglich eher eindimensional und primitiv gezeichneten, Figur des Kenny Powers' sehr viel mehr steckt als ein selbstverliebter Prolet. Nämlich ein menschlicher, verletzlicher Ex-Star. Hat man die schrägen Charaktere erstmal richtig kennengelernt, funktioniert die Verbindung aus Komödie und Tragödie plötzlich unheimlich gut. So wechselt sich typischer, zotiger Will Ferrell- bzw. Danny McBride-Humor mit nachdenklich-emotionalen Momenten ab, die der Geschichte eine angenehme Tiefe verleihen und die Licht- und Schattenseiten eines Sportlerlebens gekonnt beleuchten. Dabei halten sich Humor und Drama immer die Waage. Droht eine Szene in Lächerlichkeit zu versinken, reißt eine fast schon tragische Situation das Ruder rum, nur um, kurz vor der emotionalen Ermüdung, wieder durch einen herrlichen Feel-Good-Moment versüßt zu werden.

Angenehm ist auch, dass die Geschichte als Großes-Ganzes betrachtet werden kann. Eastbound & Down erzählt keine episodenhaften Auszüge aus Kenny Powers Leben, sondern eine zusammenhängende Handlung, die man durchaus als einen einzelnen, langen Film bewerten kann. Dafür gibt es auch nur 6 Episoden mit je ~26 Minuten Laufzeit pro Staffel.

Eastbound & Down ist eine hervorragende Tragik-Komödie. Eine mitreißende Serie, die sympathische Charaktere, welche grandios von ihren Darstellern verkörpert werden, schlüpfrigen Humor und viel Gefühl zu bieten hat. Eine Zusammensetzung an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Lässt man sich jedoch darauf ein, wachsen einem die abgedrehten und trotzdem sehr menschlichen Figuren sofort ans Herz. Gleich gehts mit Season 2 weiter. :dhoch:

8/10 Baseballs
 
Er steckt jedenfalls recht kräftig in der Arte Schublade. Aber wenn er sich da wohl fühlt. Würde ihn aber gern auch häufiger in anderen Rollen sehen, denn als Typ und Darsteller finde ich ihn klasse.
 
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