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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Hook 8/10

Fantasievolles Märchenabenteuer, kunterbunt, kindlich, und mit einem unglaublichen Studioset Design. Da hat man einfach ganz tolle Arbeit geleistet, ebenso wie bei den Effekten. Hook strahlt immer noch eine bezaubernde Atmosphäre aus, die allerdings nur bei denen ankommen dürfte, die das Kind in sich noch nicht völlig verloren haben.

Den habe ich ewig nicht mehr gesehen, aber noch als sehr gut in Erinnerung. Sollte ich mir wirklich wieder einmal ansehen. :)
 
Kick-Ass 2

Ist zwar nicht so gut wie der Vorgänger, den ich wirklich liebe, aber wurde trotzdem gut unterhalten. Irgendwie hat mir aber etwas diesmal gefehlt. Meinem Gefühl nach hatte der Vorgänger mehr einprägsamere Szenen zu bieten und auch der Showdown hat mehr reingehauen. Aber nichtsdestotrotz war ich ganz zufrieden und hoffe wirklich es kommt noch ein dritter Teil. Ich liebe den Cast einfach un die Mischung von blutiger Action und dem Kick-Ass Humor möchte ich noch nicht missen.

7,5/10
 
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Ein Ticket für Zwei 10/10
(Planes, Trains & Automobiles)

"Was habe ich nur verbrochen, dass ich diesen Kerl am Hals hab."

"Wenn mir nach Witzen zumute wäre, würde ich mit Ihnen auf's Klo gehen und Ihnen beim Pinkeln zusehen."

Ein Road-Movie, eine Filmkomödie, ein Mordsvergnügen, und einer der besten Filme, die je gedreht wurden. Neal Page (Steve Martin) möchte über Thanksgiving einfach nur nach Hause zu seiner Familie, aufgrund des schlechten Wetters wird allerdings sein Flug umgeleitet, und er gerät an das Chaos auf zwei Beinen, Del Griffith (John Candy), eine Nervensäge wie sie im Buche steht, aber auf seine Art ein liebenswerter und hilfsbereiter Kerl, den man einfach gern haben muss. Nach und nach landen die beiden auf ihrer turbulenten Heimreise von einer Pleite zur nächsten, das Chaos scheint kein Ende zu nehmen.

Was John Hughes hier auf die Beine gestellt hat (Drehbuch, Produzent und Regie) ist einfach nur umwerfend, das ist einer dieser Filme, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Jede Szene ist ein Genuss, der Film und seine 89 Minuten vergehen viel zu schnell, und am Ende habe ich immer wieder feuchte Augen. Einfach rührend, witzig, und warmherzig die Geschichte. Von Anfang bis Ende ein perfekter Film, mit zwei grandiosen Darstellern!
 
Für mich war die Vergewaltigung eigentlich nie das Hauptaugenmerk des Films und auch nicht Schwerpunkt der gesamten Erzählung, sondern einfach nur ihr zentraler Scheitelpunkt. Die Inszenierung des Films, wie er sich erklärt, der Aufbau der Dramatik, die Kameraarbeit, sind in meinen Augen die eigentliche Stärke des Films. Durch den ganzen Medienrummel ist allerdings der allgemeine Fokus immer nur auf der Vergewaltigung, was ich ehrlich gesagt einfach schade finde.

Der Film erzählt seine komplette Geschichte rückwärts, beginnt am tiefsten Punkt, an einem düsteren Ort und eskaliert in ungezügelter Wut und wandelt Szene für Szene zurück in der Zeit, in die Ruhe, in's Licht und das Glück. Die Kamera, am Anfang wie aus den Fugen und Angeln aller weltlichen Kräfte, um sich wirbelnd und schwebend, überschlagend und wie im Wahn, wird mit jeder Szene und jeder weiteren Entfernung vom finalen Chaos ruhiger, bis sie am Anfang vom Ende den Film fast nur noch als Stillleben erfasst.

Genau in der Mitte dieser völlig demontierten Erzählung liegt die Vergewaltigung, ein Moment an dem die Zeit still zu stehen scheint, die Kamera auf der Szene verharrt, nicht weil sie sich und den Zuschauer am Grauen ergötzen will, sondern weil es der unumkehrbare, der irreversible Scheitelpunkt ist, der Moment an dem alles aus dem Ruder läuft, die Konsequenzen des Anfangs eingeleitet und die Vergangenheit des Endes mit einem Faustschlag zermalmt werden. Es ist eine fast schon unwirkliche Szene, welche zudem auch noch dem Zuschauer offen legt, wie falsch und sinnlos die spätere Rache war und ihre übertriebene Brutalität noch einmal verstärkt. Nach der Vergewaltigung ist alles davor und alles danach sinnlos geworden, das was war bzw. chronologisch folgt endet im dunkelsten Chaos und das was nach der Vergewaltigung folgt bzw. chronologisch war ist und wird beim weiteren Schauen zu einem bitteren Traum von Realität.

Alter, das war mal ne Film Beschreibung! :staun:

So nun muss ich dieses "zweifelhafte" Werk sehen, wo bekomme ich den uncut?

Ich bin zur Zeit völlig in Baltimore versunken, die Serie (The Wire) zieht mich unglaublich in Ihren Bann. Auf der einen Seite weiß man das es nur eine Serie ist, aber auf der anderen Seite fühlt Sie sich so realistisch an, dazu kommt Symphatie auf beiden Seiten und natürlich das Gegenteil. Selten habe ich mich Emotional Figuren einer Serie so nah gefühlt, einfach weil jede Figur in dieser Serie vollkommen realisitisch ist. Wichtig ist hier noch zu sagen das die Serie andere Wege geht, als normal üblich, in anderen Serien gibt es klare Hauptcharaktere und jede Folge endet mit einem hoch, oder einem Cliffhanger, das alles hat The Wire gar nicht nötig und würde bei der realistischen Darstellung auch gar nicht passen.
Ich habe keine Ahnung wie das in Baltimore wirklich ab läuft, aber ich kann mir gut vorstellen das es dem schon sehr nahe kommt!
 
Polizisten aus Baltimore lieben die Serie. Das ist ja schon mal ne besondere Anerkennung! Einiges kannst du auch in den Interviews und Making Ofs erfahren. Viele Figuren haben reale Vorbilder. Selbst so ein Person wie Omar.
In welcher Staffel bist du gerade?
 
Ich nehme mal den Banner von Freezi...

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Liebe braucht keine Ferien

The Holidays

Mit den anstehenden Weihnachten kündigt sich das Fest der Liebe an. Doch gerade für Amanda (Cameron Diaz) und Iris (Kate Winslet) ist die Liebe nirgends sichtbar. Beide hatten mit ihrer letzten Beziehung wenig Glück und wollen daher für die anstehende Zeit einen konsequent radikalen Tapetenwechsel. Via Internet lernen sie sich auf einer Seite für Wohnungstausch kennen und finden sich schnell sympathisch. Auf der Suche nach männerfreien Weihnachtsferien tauschen sie ihre Wohnungen und Autos und somit, zu einem gewissen Grad, ihre Leben.

Während sich Iris auf das sonnige L.A. freut, macht es sich Amanda in den bescheidenen vier Wänden von Iris in der Nähe von London gemütlich. Wie es der Zufall will, tauschten die beiden Frauen jedoch nicht nur Haus und Auto, sondern auch das soziale Umfeld und so kommt es, dass beide während ihren Ferien plötzlich das finden, mit was sie nicht im Geringsten gerechnet haben...

Der Film läuft ziemlich nach Schema F ab. Trotzdem macht er Spass. Das Cast ist toll (Jack Black und Jude Law machen auch noch mit) und es kommt trotzdem ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Wobei ich nicht in L.A. die Weihnachten verbringen möchte. Das passt irgendwie nicht. Alles in allem ein unterhaltsamer Film, den man sich gut mal an einem Winterabend geben kann. Nichts aussgewöhnliches, aber gute Unterhaltung.

7/10
 
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Ein Ticket für Zwei 10/10
(Planes, Trains & Automobiles)

"Was habe ich nur verbrochen, dass ich diesen Kerl am Hals hab."

"Wenn mir nach Witzen zumute wäre, würde ich mit Ihnen auf's Klo gehen und Ihnen beim Pinkeln zusehen."

Ein Road-Movie, eine Filmkomödie, ein Mordsvergnügen, und einer der besten Filme, die je gedreht wurden. Neal Page (Steve Martin) möchte über Thanksgiving einfach nur nach Hause zu seiner Familie, aufgrund des schlechten Wetters wird allerdings sein Flug umgeleitet, und er gerät an das Chaos auf zwei Beinen, Del Griffith (John Candy), eine Nervensäge wie sie im Buche steht, aber auf seine Art ein liebenswerter und hilfsbereiter Kerl, den man einfach gern haben muss. Nach und nach landen die beiden auf ihrer turbulenten Heimreise von einer Pleite zur nächsten, das Chaos scheint kein Ende zu nehmen.

Was John Hughes hier auf die Beine gestellt hat (Drehbuch, Produzent und Regie) ist einfach nur umwerfend, das ist einer dieser Filme, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Jede Szene ist ein Genuss, der Film und seine 89 Minuten vergehen viel zu schnell, und am Ende habe ich immer wieder feuchte Augen. Einfach rührend, witzig, und warmherzig die Geschichte. Von Anfang bis Ende ein perfekter Film, mit zwei grandiosen Darstellern!

Da muss ich dir ausnahmsweise in jedem Punkt zustimmen. Den Film MUSS man gesehen haben!
 
Polizisten aus Baltimore lieben die Serie. Das ist ja schon mal ne besondere Anerkennung! Einiges kannst du auch in den Interviews und Making Ofs erfahren. Viele Figuren haben reale Vorbilder. Selbst so ein Person wie Omar.
In welcher Staffel bist du gerade?

Das ist wirklich mal eine Aussage!

Ich habe gestern Abend die erste Folge von Staffel 4 geschaut!

Spoiler zu Staffel 3
Wenn man von besten reden möchte, war das wohl für mich die stärkste Staffel bis jetzt, die Idee mit Hamsterdamm, meine eigenen Gedanken dazu und dann die Vor und Nachteile der Aktion zu sehen, wie so etwas "da oben" (Bürgermeister, Polizeirat) ab läuft, es geht nur um Profit und in welchem Licht man da steht und ja jede Verantwortung von sich weisen.
Ich weiß was Stringer Bell alles getan hat, aber ich mochte den Kerl, ich mochte Ihn wirklich und als ich es kommen sah (so ein-zwei Folgen vorher beschlich mich schon so ein Gefühl), wollte ich es nicht wahr haben. Ohne scheiß, der Mann hatte Führungsqualitäten und egal was Er falsch gemacht hatte, die Richtung in die es unter Ihm lief war eine bessere und das Er dann so gefickt wurde, vom Staat und dann auch von seinem Partner und besten Freund (den Er ja auch ans Messer geliefert hatte), das war so ein Schlag den man kommen sah, aber man bekam die Deckung einfach nicht hoch... unausweichlich!
Nehmen wir Babels, der Farbige ist in seiner Rolle so perfekt und Er zeigt auch das nicht jeder Junkie einfach nur drückt bis es zu Ende geht (das mit seinem Kumpel war dagegen abzusehen), eigentlich ist das ein Mann der auch noch mehr vom Leben erwartet, oder gerne hätte, wie oft schon hat man gespürt das Er eigentlich einen Weg daraus sucht, aber die Leute um Ihn rum merken es gar nicht mehr... man Babels!
Ich hör erstmal auf den sonst müsste ich ja über fast jeden Charakter reden! ;)

EDIT Veraltete und diskriminierende Bezeichnung angepasst
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, ich glaub Master-Dan kommt aus ner Ecke, wo das wohl noch geläufig ist. Und abgeglichen am Inhalt seines Textes, meint er es ja auch nicht diskriminierend. Trotzdem hats mich auch aufzucken lassen, aber ich wollt's jetzt auch nicht wieder thematisieren. Aber cool, dass die Moderation von sich aus drauf reagiert! :)
 
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Mein Schatz, unsere Familie und ich

Brad (Vince Vaughn) und Kate (Reese Witherspoon) wollen nicht heiraten, sie wollen keine Kinder, und sie wollen ihre Familien zu Weihnachten nicht besuchen. Deshalb denken sie sich jedes Jahr eine Ausrede aus, damit sie die Weihnachtsfeiertage an irgendeinem exotischen Ferienort verbringen können.

Doch dieses Jahr geht etwas schief: Weil ihr Flug abgesagt wurde, haben sie nun Zeit und müssen Weihnachten mit ihren Verwandten verbringen. Da ihre Eltern geschieden sind, heisst das: Viermal Weihnachten an einem Tag. Bei seinem Vater (Robert Duvall), ihrer Mutter (Mary Steenburgen), seiner Mutter (Sissy Spacek) und ihrem Vater (Jon Voight), inklusive jeweiliger Lebenspartner, Grosseltern, Geschwister, Nichten und Neffen.

Kate und Brad machen sich nun auf den Weg ihre geliebten Familien zu besuchen, das Beste hoffend und das Schlimmste erwartend, denn ihre Familien sind noch etwas verrückter und merkwürdiger als die meisten...

Der deutsche Titel ist zwar selten dämlich, aber der Film macht unheimlich Laune. Klar sind einige Szenen übertrieben und zünden auch nicht richtig, aber das holen dann andere wieder raus. Vince Vaughn als Jesus zum Beispiel ist einfach nur klasse. Oder der neue (alte) Freund seiner Mutter...
Ausserdem ist dies auch das Regiedebut von Seth Gordon. Die beiden Hauptdarsteller wurden dank seiner Dokumentation The King of Kong auf ihn aufmerksam und konnten ihn empfehlen. Gute Schauspieler und mal eine etwas andere Weihnachtsgschichte. Klar gibt es ein Happy End, aber bis dahin wird man gut unterhalten.

8/10
 
Naja, ich glaub Master-Dan kommt aus ner Ecke, wo das wohl noch geläufig ist. Und abgeglichen am Inhalt seines Textes, meint er es ja auch nicht diskriminierend. Trotzdem hats mich auch aufzucken lassen, aber ich wollt's jetzt auch nicht wieder thematisieren. Aber cool, dass die Moderation von sich aus drauf reagiert! :)

Das hat nichts mit meiner Ecke zu tun, das ist es, als das sich Babels und fast jeder Farbige in der Serie selber bezeichnet und das meinte ich wirklich in keinster Weise diskriminierend, sondern eher in dem Umgangsslang der Serie gesprochen.

Bekommt man für so etwas Negativpunkte hier?
 
Das hat nichts mit meiner Ecke zu tun, das ist es, als das sich Babels und fast jeder Farbige in der Serie selber bezeichnet und das meinte ich wirklich in keinster Weise diskriminierend, sondern eher in dem Umgangsslang der Serie gesprochen.

Bekommt man für so etwas Negativpunkte hier?

Wenn sich Schwarze in nem Ghetto gegenseitig als Nigger bezeichnen, dann ist das nochmal ne andere Kiste. Zumal du ja nicht Nigger sondern eben Neger geschrieben hast. Was eben auch nochmal was anderes ist.
Nö, Negativpunkte kriegste von mir deswegen nicht, auch wenn ich das Wort längst aus meinem Sprachgebrauch gestrichen habe (wenn es dort überhaupt jemals war).
 
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