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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

gestern gesehen... noch nie vorher was von gehört:

MARTYRS

gott was für ein kranker streifen... ziemlich viele wendungen, krasse gewaltspitzen (... nun, der film ist eine einzige gewaltspitze) ... hab tatsächlich hinterher fast ne stunde drüber nachgedacht, was ich da grade gesehen hab...

ich bin immer noch leicht geschockt... daher keine wertung nach punkten... nix für weicheier aber wer auf französische terrorfilme steht, sollte sich den mal geben...
 
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Taffe Mädels

Vor gar nicht all zu langer Zeit bescherte uns Regisseur Paul Feig mit Brautalarm eine erstklassige Komödie und das weibliche Pendant zu Hangover. Nun versucht er ein weiteres "Männer-Genre" frauentauglich zu machen: Die Buddy-Action-Komödie. Dazu schnappt er sich Sandra Bullock, die er treffsicher als vorbildliche Ermittlerin besetzt, und die famose Melissa McCarthy. Ich liebe dieses Pfundsweib. Eine wunderbare, humorvolle Frau, die auch hier das Highlight des Films darstellt und einen herrlich aufbrausenden Gegenpart zu Bulloks Paragraphenreiter-Rolle darstellt.

Dennoch ist das Endergebnis bei weitem nicht so gut wie Feigs aberwitzige Brautschau. Dafür gibt es schlicht und ergreifend zu wenig zu lachen. Eine Action-Komödie ohne wirkliche Action oder erinnerungswürdige Lacher ist nun mal... naja, nicht besonders gut. Bis auf McCarthys zynische Ausraster und wenige, an einer Hand abzählbare, Momente, bewegt sich Taffe Mädels auf einem humoristisch sehr vorhersehbaren und auswechselbaren Level. Sogar vermeintliche Schenkelklopfer, wie etwa der Luftröhrenschnitt, werden dermaßen plump präsentiert, dass man als Komödienkenner schon fast jedes Wort mitsprechen und jeden anbrausenden Gag meilenweit gegen den Wind riechen kann. Auch die Schauspieler sind etwas... wie sage ich das jetzt? Überambitioniert. Eine dezent selbstironische und überspitzte Darbietung ist immer sympathisch, gezwungen überzeichnet dargestellte Charakterzüge sind jedoch eher ermüdend.

Ne, das war nichts. Wobei das nun wahrscheinlich negativer klingt als ich es meine. Insgesamt ist Taffe Mädels nämlich eine solide Komödie mit zwei tollen Hauptdarstellerinnen und dem ein oder anderen frechen Witz. Da gibt es schlimmere, unsympathischere Genrevertreter. Trotzdem bewegen sich Handlung, Humor und Charaktere auf einem unheimlich vorhersehbaren und ausgelutschten Niveau ohne echte Höhepunkte. Typischer Fall von "Kann man gucken, muss man aber nicht".

5/10 Katzen
 
Gangster Squad

Mein erster Bluray-Film. :dhoch: Die Qualität konnte ich von HD-Streams schon erahnen, aber das ist schon wirklich hübsch. Filme nur noch auf BR ab jetzt! :D

Zum Film: gute Unterhaltung. Aber etwas oberflächlich und gewollt wirkend, finde da von modernen Gangsterfilmen z.B. American Gangster um einiges atmosphärischer. Aber Gangster Squad hatte einige tolle Szenen und Gosling ist ein geiler Typ, werde ich auch bald in DRIVE bewundern dürfen. Wertung am ehesten eine 6/10. :) Der Kracher wie noch damals beim ersten Trailer vermutet ist es auf jeden Fall nicht geworden.
 
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Taffe Mädels

Vor gar nicht all zu langer Zeit bescherte uns Regisseur Paul Feig mit Brautalarm eine erstklassige Komödie und das weibliche Pendant zu Hangover. Nun versucht er ein weiteres "Männer-Genre" frauentauglich zu machen: Die Buddy-Action-Komödie. Dazu schnappt er sich Sandra Bullock, die er treffsicher als vorbildliche Ermittlerin besetzt, und die famose Melissa McCarthy. Ich liebe dieses Pfundsweib. Eine wunderbare, humorvolle Frau, die auch hier das Highlight des Films darstellt und einen herrlich aufbrausenden Gegenpart zu Bulloks Paragraphenreiter-Rolle darstellt.

Dennoch ist das Endergebnis bei weitem nicht so gut wie Feigs aberwitzige Brautschau. Dafür gibt es schlicht und ergreifend zu wenig zu lachen. Eine Action-Komödie ohne wirkliche Action oder erinnerungswürdige Lacher ist nun mal... naja, nicht besonders gut. Bis auf McCarthys zynische Ausraster und wenige, an einer Hand abzählbare, Momente, bewegt sich Taffe Mädels auf einem humoristisch sehr vorhersehbaren und auswechselbaren Level. Sogar vermeintliche Schenkelklopfer, wie etwa der Luftröhrenschnitt, werden dermaßen plump präsentiert, dass man als Komödienkenner schon fast jedes Wort mitsprechen und jeden anbrausenden Gag meilenweit gegen den Wind riechen kann. Auch die Schauspieler sind etwas... wie sage ich das jetzt? Überambitioniert. Eine dezent selbstironische und überspitzte Darbietung ist immer sympathisch, gezwungen überzeichnet dargestellte Charakterzüge sind jedoch eher ermüdend.

Ne, das war nichts. Wobei das nun wahrscheinlich negativer klingt als ich es meine. Insgesamt ist Taffe Mädels nämlich eine solide Komödie mit zwei tollen Hauptdarstellerinnen und dem ein oder anderen frechen Witz. Da gibt es schlimmere, unsympathischere Genrevertreter. Trotzdem bewegen sich Handlung, Humor und Charaktere auf einem unheimlich vorhersehbaren und ausgelutschten Niveau ohne echte Höhepunkte. Typischer Fall von "Kann man gucken, muss man aber nicht".

5/10 Katzen


Wobei die Wortwahl/Slang auch immer unter der Gürtellinie ist.

Ich fand den Film eigentlich wirklich schlecht wahrscheinlich war auch die Erwartung einfach zu hoch, da sind zwei gute Schauspieler am Werk wollen auf cool und witzig machen, aber der Funke will einfach nicht üperspringen.
 
Vom Schauplatz her hat es mir auch extrem gut gefallen, wobei der Wolverine schon etwas mehr Badass hätte sein dürfen, ich meine er ist zwar Badass ohne Ende und Hugh Jackman hat einen Körper wie'n Grizzly aber irgendwie, weiß nich..hat da etwas gefehlt^^

Nach den Filmen/Serien, die ich in letzter Zeit geuckt habe The Shield, Kick-Ass 2 und Django hätte the Wolverine echt ne Co-Produktion von Brigitte/Disney sein können.

Hat mir gar net gefallen.
 
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Fringe - Staffel 5

Das war sie also: Die letzte Staffel einer meiner absoluten Lieblingsserien der letzten Jahre. Einerseits sehr traurig, andererseits aber auch vernünftig, stellten sich in Staffel 4 doch bereits erste Ermüdungserscheinungen ein. Diesen wird nun, durch den extremen Schauplatzwechsel, glücklicherweise entgegengewirkt, dafür hat der Regime-Widerstands-Plot nahezu nichts mehr mit dem ursprünglichen Serienkonzept (Mystery in bester Akte X-Tradition) zu tun.

Als großer Freund mindfuckender Mystery-Kost eine eher negative Entwicklung, in Anbetracht des herannahenden Serienfinales aber eine nachvollziehbare und im Endeffekt auch gelungene Drehbuchentscheidung. Das klassische "Fall der Woche"-Konzept und der bisher immer außerordentlich wendungsreiche, übergreifende Storystrang wurden über den Haufen geworfen und machen Platz für eine etwas andere, fast schon Spin-Off-würdige, in sich aber abgerundete Geschichte. Sehr schön dabei ist, dass trotzdem, vor allen in den letzten Folgen, immer wieder Bezug auf die alten Staffel genommen und dadurch ein gelungener Storyrahmen geschaffen wird. Unschön ist hingegen, dass die Geschehnisse zerfahren und gehetzt wirken. Da werden interessante Entwicklungen aufgezeigt und neue Charaktere eingeführt, nur um sie gleich wieder aus dem Drehbuch zu werfen. So passiert folgenlang kaum etwas und im Finale überschlagen sich die, manchmal auch nicht wirklich nachvollziehbaren, Ereignisse. An dieser Stelle spürt man einfach deutlich, dass Staffel 5 von FOX auf nur 13 Episoden zurecht gestutzt wurde. Naja, immerhin habe wir überhaupt noch einen Abschluss bekommen, hing das Serienfinale nach rückläufigen Einschaltquoten doch einige Zeit in der Luft.

Und alles in allem kann sich der Fringe-Fan daher auch gar nicht beschweren. Staffel 5 mag zwar nicht die beste Staffel sein, bügelt so manchen Durchhänger aus Staffel 4 jedoch wieder aus, erzählt eine spannende Geschichte, verneigt sich vor einigen Fringe-Momenten und bringt die Serie doch tatsächlich zu einem runden, emotionalen und befriedigenden Ende. Ja, bei Walters finaler Namens-Running-Gag-Einlage hatte ich sogar mit einer kleinen Träne zu kämpfen. Kein Vergleich zu Staffel 1 - 3, aber etwas besser als Staffel 4, würde ich sagen. Als Fringe-Liebhaber der ersten Stunde sehe ich auch gerne über die ein oder andere Drehbuchfehlentwicklung hinweg und erfreue mich ganz einfach an fünf Jahren grandioser Mystery-Unterhaltung. Mit der rosa-roten Fanboy-Brille auf den Augen gibt's von mir daher auch wieder gewohnt gute, wenn auch nicht perfekte

8/10 Zeitreisen
 
Zuletzt bearbeitet:
Trance

Hammer Film! Möchte da gar keine Wort drüber verlieren, sollte jeder ohne jegliche Kenntnisse anschauen, so hab ich es auch gemacht. Hab mir den nur angesehen weil James McAvoy mitspielt und ich den Trailer damals interessant fand, aber wusste nichts mehr drüber. Der Film ist bis auf paar Ausnahmen einfach ein Brett!

Wusste relativ früh das McAvoy und Dawson sich kennen, erkennt man direkt am Anfang an ihrem zögerhaften Blick als er in ihrer Praxis auftaucht und es gibt immer mal wieder Hinweise das sie ihn wohl schonmal in Trance versetzt hat weil er Gewaltätig gewesen sein musste. Deswegen waren die Auflösungen am Ende für mich nicht überraschend. Und den letzten "Twist" das sie ihm alles eingetrichtert hat mit dem Gemälde klauen war mir dann zu viel, hätte ich nicht gebraucht.

Aber ansonsten klasse Film. Vor allem das Zusammenspiel von Bild und Musik war wieder mal herausragend. Und die komplett entblößte Dawson war der größte "Twist" im gesamten Film :grins:

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Sandra Bullock ist auch so ein Phänomen... Bildschön (gewesen?) und in Interviews sympathisch, aber jeder Film ist komplett scheiße.
Wenn die auf dem Plakat ist weiß ich sofort, dass ich mir das klemmen kann.
 
gestern gesehen... noch nie vorher was von gehört:

MARTYRS

gott was für ein kranker streifen... ziemlich viele wendungen, krasse gewaltspitzen (... nun, der film ist eine einzige gewaltspitze) ... hab tatsächlich hinterher fast ne stunde drüber nachgedacht, was ich da grade gesehen hab...

ich bin immer noch leicht geschockt... daher keine wertung nach punkten... nix für weicheier aber wer auf französische terrorfilme steht, sollte sich den mal geben...

Oh ja, Martyrs, vielleicht der krasseste Film den ich je gesehen habe. Aber ganz groß
 
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