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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

After the Sunset

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Manchmal wäre ich auch gerne Schauspieler. Pierce Brosnan sah sich das Drehbuch kurz an, dachte sich, dass er solche Rollen schon zu genüge gespielt hat. Dann kommt der Produzent und sagt ihm, man dreht auf den Bahamas mit Salma Hayek. Unterschrift gegeben und sich auf ein paar schöne Wochen auf den Bahamas freuen.

Genau so stelle ich mir das vor. Der Film bietet ein wenig Witz, schöne Bilder aus der Karibik, eine halbwegs spannende Story und eine Menge Ferienfeeling.

Finde ich gut um mal anzuschauen und abzuschalten.
Habe ich schon gesagt, dass ich auf die Bahamas gehen möchte?!

7/10
 
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The Last of Us. Da war doch so ein Maxdome Gutschein für einen Film drin, ne? Den habe ich heute eingelöst und mich spontan für den Hobbit entschieden.

WIE GEILLLLLLLLLL :sabber:


Den Anfang fand ich richtig gut, lachen musste ich bei den klamaukigen Stellen auch ein wenig und ansonsten frage ich mich gerade, warum ich den Film eigentlich nicht im Kino auf einer riiiiiesigen Leinwand gesehen habe. :wand:
 
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Movie 43

:ugly: Eigentlich ist Movie 43 gar kein richtiger Film, sondern eine Sketchshow. Eine Sketchshow ohne Sinn und Verstand. Eine von Anfang bis Ende bescheuerte, teilweise abartige, fast schon verstörende, dämliche, komische, geschmacklose, absurde Aneinanderreihung von Kurzfilmen und fiktiven Werbespots , deren Besetzungsliste sich liest wie die Sitzplatzreservierung der Oscarverleihung (u.a. Kate Winslet, Hugh Jackman, Liev Schreiber, Naomi Watts, Anna Faris, Emma Stone, Richard Gere, Kate Bosworth, Justin Long, Jason Sudeikis, Uma Thurman, Kristen Bell, Chloë Moretz, Christopher Mintz-Plasse, Gerard Butler, Johnny Knoxville, Halle Berry, Elizabeth Banks uvm.). Eingefasst in eine mindestens ebenso beknackte Rahmenhandlung.

Daher weiß ich gerade auch gar nicht so recht, was ich über dieses Werk sagen soll ... außer vielleicht, dass es ein insgesamt sehr unterhaltsamer - zwischenzeitlich abartig lustiger, dann wieder peinlich berührender und manchmal leider auch einfach nur dummer - Party"film" ist. Etwas, das man am besten zusammen mit vielen Leuten und vor allem viiiiieeel Alkohol schaut. Obwohl ich auch schon alleine und nüchtern durchaus meinen Spaß hatte. :D Und selbst, wenn man den Rest abgrundtief scheiße findet - was ich durchaus verstehen kann - drei Minuten versaute Emma Stone geben dieser pietätlos Sketchcomedy auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung! :ruby:

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6/10 iBabes
 
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Eine Insel Namens Udo

Udo, seines Zeichens Kaufhausdetektiv, ist nicht nur unscheinbar, sondern auch für seine Mitmenschen komplett unsichtbar.

Das ändert sich natürlich, als die Liebe ins Spiel kommt.

Auch wenn man eigentlich genau erahnt, wie das Ganze ausgeht, hat man dennoch bis dahin unterhaltsame Minuten. Ich habe echt mehr als einmal gut gelacht. Krömer macht seine Sache einfach super und auch der Rest des Cast ist mehr als solide.
Einfach ein richtig netter Film.
 
Olympus has fallen

Dieses Jahr kommen zwei Filme, in denen das Weiße Haus attackiert wird. Und ohne den von Roland Emmerich gesehen zu haben, weiß ich, dass er nicht besser sein kann als dieser hier. Warum? Weil Emmerich niemals diese konsequente Härte wird gehen können.
Wir haben es hier mit einer Art Alarmstufe Rot zu tun. Terroristen schießen sich ins Weiße Haus und Leonidas schießt sie wieder raus. Dazu kommen noch ein paar Hanseln in einem War Room, die nix beitragen und am Ende nur applaudieren können. So weit, so Schema F. Was den Film aber wirklich auszeichnet, ist die absolut gnadenlose Kompromisslosigkeit, mit der die Sache durchgezogen wird. Olympus has fallen ist ein Film, wie man ihn so heutzutage nur noch selten im Kino zu sehen kriegt. Ganz klare Empfehlung. :dhoch:
 
Ganz ehrlich? Ich fand den absolut beschissen. Und dabei mag ich Filme wie Stirb Langsam, Alarmstufe Rot, Sudden Death etc. sehr gerne. Aber Olympus has fallen fand ich durch und durch grottig. Ist der erste Film von Antoine Fuqua der mir nicht gefällt.
 
Star Trek VII: Treffen der Generationen

Dieser Star-Trek-Film gefällt mir sehr gut, da er mir sehr philosophisch geprägt scheint. Die Szenen im Nexus sind einfach gewaltig und gehören für mich zum besten von Star Trek überhaupt!
Der Subtext zum Jenseits, zu gottesähnlichen Fähigkeiten und letzten Endes die Hinwendung zu dem, was wirklich wichtig ist.
Sehr toll geschrieben und man erhält auch ganz interessante Einblicke in Picard's Privatleben.
 
Zhadow schrieb:
Ganz ehrlich? Ich fand den absolut beschissen. Und dabei mag ich Filme wie Stirb Langsam, Alarmstufe Rot, Sudden Death etc. sehr gerne. Aber Olympus has fallen fand ich durch und durch grottig. Ist der erste Film von Antoine Fuqua der mir nicht gefällt.

Was hat dich denn so sehr gestört?
 
Zhadow schrieb:
Ganz ehrlich? Ich fand den absolut beschissen. Und dabei mag ich Filme wie Stirb Langsam, Alarmstufe Rot, Sudden Death etc. sehr gerne. Aber Olympus has fallen fand ich durch und durch grottig. Ist der erste Film von Antoine Fuqua der mir nicht gefällt.

Der kam bei uns auch letzte Woche Montag in der Sneak und war eigentlich froh, den nicht gesehen zu haben. Allein der Trailer war schon naja.
Ist vielleicht mal was für zu Hause, aber fürs Kino denke ich eher weniger.
 
Glod schrieb:
Zhadow schrieb:
Ganz ehrlich? Ich fand den absolut beschissen. Und dabei mag ich Filme wie Stirb Langsam, Alarmstufe Rot, Sudden Death etc. sehr gerne. Aber Olympus has fallen fand ich durch und durch grottig. Ist der erste Film von Antoine Fuqua der mir nicht gefällt.

Was hat dich denn so sehr gestört?

Die ganze Story inkl. der absolut an den Haaren herbeigezogenen Ausgangsage selbst, das Veralten des Secret Service beim Angriff
alle rennen Minutenlang wie blöd aus dem weissen Haus raus ins Mündungsfeuer der MG's
und auch das Ende war Kirsch pur. Konnte man aber erwarten. Aber auch sonst fand ich den Film eher langweilig und sehr überraschungsarm. Ok,die Härte stimmte, yep. Aber das wars dann schon für mich. Der Film konnte mich einfach nicht packen.
 
OK. Die Punkte kann ich alle nachvollziehen. Aber das ist in dem Gerne doch Standard. Ich finde aber trotzdem, dass dieser Film hier heraus sticht, einfach weil er wirklich gnadenlos ist. Ehrlich gesagt fand ich sogar die Attacke auf das Haus sehr glaubhaft. Der Secret Service... okay. Kann man hinterfragen. Aber so wie das ablief, hätten die ja eh keine Chance gehabt. Von daher kann ich das gut verschmerzen.
Na egal... Geschmackssache. Ich fand ihn jedenfalls echt geil. Hab absolut nix erwartet und wurde mehr als positiv überrascht.
 
Wie fandest du denn die Effekte, Glod? Grundsätzlich fand ich den Trailer ja schon sehr interessant, allerdings scheinen die Effekte echt unterirdisch und auf Amateurfilmniveau.
 
Weasel1988 schrieb:
Wie fandest du denn die Effekte, Glod? Grundsätzlich fand ich den Trailer ja schon sehr interessant, allerdings scheinen die Effekte echt unterirdisch und auf Amateurfilmniveau.

Es gibt zu Beginn der Attacke ein paar Effekte, die sicher besser sein könnten. Die sind aber schnell vorbei und danach gibt es im Grunde fast nur noch handfeste Indoor- Action. Da wird zwar anscheinend CGI-Blut verwendet, aber das fällt nicht wirklich negativ auf. Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren. :)
 
Glod schrieb:
Olympus has fallen

Dieses Jahr kommen zwei Filme, in denen das Weiße Haus attackiert wird. Und ohne den von Roland Emmerich gesehen zu haben, weiß ich, dass er nicht besser sein kann als dieser hier. Warum? Weil Emmerich niemals diese konsequente Härte wird gehen können.
Wir haben es hier mit einer Art Alarmstufe Rot zu tun. Terroristen schießen sich ins Weiße Haus und Leonidas schießt sie wieder raus. Dazu kommen noch ein paar Hanseln in einem War Room, die nix beitragen und am Ende nur applaudieren können. So weit, so Schema F. Was den Film aber wirklich auszeichnet, ist die absolut gnadenlose Kompromisslosigkeit, mit der die Sache durchgezogen wird. Olympus has fallen ist ein Film, wie man ihn so heutzutage nur noch selten im Kino zu sehen kriegt. Ganz klare Empfehlung. :dhoch:

mehr muss ich nicht wissen, need to see :grins:
 
Glod schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Wie fandest du denn die Effekte, Glod? Grundsätzlich fand ich den Trailer ja schon sehr interessant, allerdings scheinen die Effekte echt unterirdisch und auf Amateurfilmniveau.

Es gibt zu Beginn der Attacke ein paar Effekte, die sicher besser sein könnten. Die sind aber schnell vorbei und danach gibt es im Grunde fast nur noch handfeste Indoor- Action. Da wird zwar anscheinend CGI-Blut verwendet, aber das fällt nicht wirklich negativ auf. Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren. :)

dann ist das ding vorgemerkt :dhoch:
 
Zerfikka schrieb:
Glod schrieb:
Olympus has fallen

Dieses Jahr kommen zwei Filme, in denen das Weiße Haus attackiert wird. Und ohne den von Roland Emmerich gesehen zu haben, weiß ich, dass er nicht besser sein kann als dieser hier. Warum? Weil Emmerich niemals diese konsequente Härte wird gehen können.
Wir haben es hier mit einer Art Alarmstufe Rot zu tun. Terroristen schießen sich ins Weiße Haus und Leonidas schießt sie wieder raus. Dazu kommen noch ein paar Hanseln in einem War Room, die nix beitragen und am Ende nur applaudieren können. So weit, so Schema F. Was den Film aber wirklich auszeichnet, ist die absolut gnadenlose Kompromisslosigkeit, mit der die Sache durchgezogen wird. Olympus has fallen ist ein Film, wie man ihn so heutzutage nur noch selten im Kino zu sehen kriegt. Ganz klare Empfehlung. :dhoch:

mehr muss ich nicht wissen, need to see :grins:

Der Film ist echt die mieseste Propagandascheiße die ich seit langem gesehen habe. Dredd und The Raid zeigen, dass Action mit so einem Szenario auch in gut geht. Man fühlt sich permanent für dumm verkauft. Von Anfang bis Ende ist die Action komplett schwachsinnig und unlogisch. Die Schauspieler alle super mies, das Drehbuch von debilen Rednecks mit Südstaatenflagge im Garten geschrieben und die Effekte von vorgestern. Ernsthaft, wie kann man diesem Film auch nur nen Funken Unterhaltung abgewinnen und wie kann man sich als normal denkender Mensch nicht davon beleidigt fühlen?

DA RENNEN EINFACH FUCKING 40 NORDKOREANER OHNE GROßEN PLAN STUMPF INS WEIßE HAUS! Eine nicht registrierte Militärmaschine wird ÜBER Washington DC freundlich gebeten doch jetzt bitte mal zu landen! Koreanische Minions kommen nicht auf die Idee ihre Kofferbomben vor den Zaun zu stellen um ein Loch rein zu sprengen, nein sie müssen sich selbst mit in die Luft jagen. Ohne Grund! Die nordkoreanischen Superhitlers lassen sich einfach immer mal ne halbe Stunde Zeit bis sie nach dem nächsten Code fragen, jagen dabei den kleinen Sohn nur um dann... DEN CODE SELBST IN 30 MINUTEN FUCKING KNACKEN ZU KÖNNEN! Aber NATÜRLICH gibt es genau drei Codes die drei random Mitarbeiter des weißen Hauses haben die selbstverständlich ALLE auf einem Fleck hocken der dann sämtliche Sprengköpfe zünden kann. WARUM!? WARUM!? WER KOMMT AUF SO NE DUMME IDEE?! Man kann die Rakete auch abstürzen lassen, oder einfach einen Code benutzen den man vor dem Abschuss eingeben muss. Ist das für den Fall das ein Praktikant beim Kaffee holen ausversehen auf dem dicken roten "Murica! Alle töten!" Knopf kommt? Warum maskieren sich die Terroristen UND die Geiseln am Ende um sich sowieso im Hubschrauber in die Luft jagen zu lassen? Und die super geheime assi pornöse Prototypen Hyperwaffe der United States of America ist selbstverständlich auf dem Dach des weißen Hauses installiert weil man da so gerne mal Waffen testet. Ach ja, die ist übrigens ein böses dudu-Gewehr das... automatisch schießt. Das kann man mit nem Yps-Heft und Kinect selbst basteln!!! Der Code vom Safe im Büro des Presidenten ist... dreistellig! Und der President ist natürlich ein super Athlet, der beste Liebhaber, Vater des Jahrhunderts und smart das ihm die Schädeldecke platzt. In seiner Freizeit findet er Spendengalas uncool. Wow, was für ein Kerl! Und jeder Folter widersteht er sowieso durch puren Patriotismus. Der kackt sogar Weißkopfseeadler!
Zu den Charakteren aus der amerikanische Klischeeküche kommt dann noch ein Plot für den mich meine Deutschlehrer beim Aufsatz in der Grundschule ausgelacht hätten. Ey die haben echt den "ok, dann muss ich (der böse amerikanische Verräter) das mit dem krassen Gerard Butler regeln" - "Hey böser Verräter der mein Kumpel ist und von dem ich nicht weiß, dass er mich verrät, wo kommst du denn her?" - "Ja ich häng hier so rum. Hart was hier abgeht, nenene, alle erschossen außer mir. Uiuiuiuiui." - "Ja ne, find ich auch. Aber ruh dich erstmal aus." - "Ich hätte nicht gedacht das dieser... ChingChangChong so ein böser Bube ist" - "Mooooment Freundchen. Woher kennst du seinen Namen?!" DAADAAAAAAAAAA benutzt. Das wollte in den 90ern schon keiner mehr sehen.


Und jetzt echt mal abgesehen von dem miesen Film. Ist euch klar, dass so Propaganda gemacht wird? Da wird ein Feindbild erzeugt, Menschen werden als von Grund auf böse dargestellt. Das ist rassistisch und schafft in der verblödeten amerikanischen Bevölkerung wieder jede Menge Unterstützer für einen Koreakonflikt, sobald dieser entsteht. Das ist politisch, und nur weil man sich für gebildet hält und den Film als einfachen Actionstreifen abtun kann, können es die meisten anderen Leute noch lange nicht. Und genau so funktioniert Hetze!
Ich war nach der Sneak echt verärgert und finds schade wie gut der auch noch in Deutschland anzukommen scheint.
 
FiscHwäcg schrieb:
Der Film ist echt die mieseste Propagandascheiße die ich seit langem gesehen habe.

Natürlich. Kaum wehen ein paar US-Flaggen durch's Bild und ein paar Fanfaren ertönen, ist ein Film gleich wieder Propaganda-Scheiße. Typische Reflex-Reaktion. Der Film gibt keinerlei Kommentar zu irgendwas ab. Klar, am Ende gibt es die große Rede. Aber das ist irgendwie auch schon alles. Im Übrigen sind die Böstuer eine eigenständige Gruppe ohne nationalen Auftrag

Zu deine Kritikpunkten. Sorry, aber da muss ich dir leider sagen, dass du dich von deinem Hass hast blenden lassen. Der Film ist so unlogisch nicht. Ich kann dir das meiste sofort entkräften.

Die Nordkoreaner rennen keinesfalls ohne Plan stumpf ins Weiße Haus. Der Plan folgt einem sehr exakten und nachvollziehbaren Schema.

- Zunächst werden großflächig die periphere Sicherung und die Männer auf dem Dach mit dem Flugzeug abgeräumt. Es mag dir nicht aufgefallen sein, aber das war eine US-Maschine und auf den Tragflächen prangten die Buchstaben USAF. Das Ding war zwar nicht gekennzeichnet, aber das dieses Flugzeug nicht sofort abgeschossen wird, sollte einleuchten, zumal es eben mitten über Washington D.C. flog. Die Abfangjäger waren ja sofort da, aber sie waren nicht auf die Waffen an Bord vorbereitet bzw. dass ein USAF-Flieger einfach so das Feuer eröffnet. Als das erfolgte, wurde die Maschine sofort runtergeholt, aber in der Zwischenzeit konnte sie ihre Aufgabe erfüllen.

- Anschließend erfolgte der Sturmangriff auf das Gelände. Da sowohl Secret Service als auch die anderen Truppen KOMPLETT überrascht waren, hatte das gute Aussichten. Obendrein war nur diese Art der Attacke sinnvoll. Was hätten sie denn sonst machen sollen? In Fahrzeugen rein und somit ein zentriertes Ziel bieten, wo alle nur auf den Ausstieg ballern müssen (irgendwann hätten sie nämlich aussteigen MÜSSEN) oder einfach mit Raketenwerfern etc. arbeiten können? Kleine bewegliche und verstreute Ziele - so kommt man vorwärts.

- Als sich der Service dann sammelte und ins Gebäude zurückzog, haben sie großkalibrige MGs aufgefahren, die auch durch die Wände schossen. Und zu guter Letzt haben sie den Eingangsbereich mit Panzerfäusten gesäubert. Dann sind sie rein und haben sichergestellt, dass absolut jeder Agent tot ist. Der Rest war zu dem Zeitpunkt ohnehin schon völlig zerschlagen und dass die dann komplett aufgerieben wurden, ist keine Überraschung.

- Dann die Sache mit den Code-Trägern. Das habe ich auch schon in einer anderen Kritik gelesen. Hier hat man ganz offensichtlich nicht verstanden, worum es ging. Die Codes waren nicht zum ABFEUERN sondern zum ENTSCHÄRFEN der Sprengköpfe. Das war ein Sicherungssystem, welches intelligenterweise von den Angreifern pervertiert werden sollte (klasse Idee). Niemand kommt auf die Idee, diese Codeträger permanent getrennt zu halten, wie das z.B. bei Leuten der Fall wäre, die Codes kennen, welche irgendwelche Waffen zünden.
Und wer waren denn die Leute? Der Präsident, die Außenministerin(?) und ein Admiral der Navy - alles Leute, die bei einem Gespräch mit dem südkoreanischen Premier NATÜRLICH im Weißen Haus anwesend sind. Das ist logisch. Weiterhin waren sie nicht alle am gleichen Fleck. Das Weiße Haus ist groß. Aber als die Attacke losging, wurden naturgemäß alle wichtigen Personen in den Bunker geschafft und das war der Plan. Dieser Punkt in der Geschichte ist vollkommen schlüssig.

- Dann die Codes. An der Stelle habe ich auch etwas gegrübelt, aber auch der Punkt macht Sinn. Die Terroristen konnten mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sie 2 der 3 Codes kriegen. Nur beim Präsidenten war das nicht wirklich abschätzbar. Also haben sie einerseits versucht, seinen Sohn zu kriegen, andererseits aber gleich von Beginn an, seinen Code parallel per Computer geknackt. Und dafür hat die Zeit gereicht. Und sie konnten sich mit den anderen beiden Codes Zeit lassen, da sie darauf angewiesen waren, entweder den Sohn zu kriegen, oder den Code zu knacken.

- Die Geiseln im Hubschrauber. Ach komm schon. Das ist jetzt wirklich nur noch blanker Unsinn, den du da schreibst. Natürlich haben die sich alle maskiert, weil die Scharschützen die Koreaner sofort ausgeschaltet hätten. Und in die Luft gesprengt wurde der ganze Verein nur deswegen, weil sich Kang absetzen wollte. Es war ja offensichtlich, dass sie einen Zugang zu einem verbauten Tunnel freigesprengt haben (Restaurierung '49). DAS ist nun wirklich nicht schwer nachzuvollziehen. Und es ist auch logisch. Als hätte Kang ernsthaft damit rechnen können, mit dem Hubschrauber abzuhauen.

- Es sei übrigens angemerkt, dass die Koreaner die Hydra MITGEBRACHT haben. Ursprünglich war auf dem Haus eine normale Luftabwehr installiert, die allerdings durch das Flugzeug ausgeschaltet wurde. Die Koreaner haben lediglich die Plattform genutzt. Und hättest du aufgepasst, hättest du gesehen, dass Kang die Kanone gesteuert hat und das Ding nicht selbständig feuerte.

Was den ganzen Rest angeht: BLA. Sind das Klischees? Klar. Hat man das zig Mal gesehen? Sicher. NA UND? So sieht das Genre aus. Jedes Genre hat seine Regeln und Olympus has Fallen reiht sich da eben ein. Der Film will nicht intelligent sein, der will es krachen lassen. Und das macht er verdammt richtig.

Und jetzt echt mal abgesehen von dem miesen Film. Ist euch klar, dass so Propaganda gemacht wird? Da wird ein Feindbild erzeugt, Menschen werden als von Grund auf böse dargestellt.

Es waren nordkoreanische Paramilitärs Herrgottnochmal. Die handelten auf eigene Faust. Die hatten keinen Regierungsauftrag. Das ist doch nun wirklich deutlich gemacht worden. Aber huhuuu...wir sehen ein paar US-Flaggen und schon ist alles rassistische Propaganda und Kalter Krieg und bitte lasst uns alle die verdammten Schlitzaugen hassen. Man kann sich auch in was reinsteigern. Aber dann verpasst man wieder die Hälfte, kann der Handlung nicht folgen und findet den Film noch beschissener. So kann's gehen. :gerri:
 
Irgendeinen Feind braucht ein Actionfilm nun mal. Den "Propaganda durch Erzeugung eines Feindbildes"-Vorwurf könnte man doch auf jeden einzelnen bestehenden Actionfilm ummünzen. Egal ob italienische Einwanderer in Mafiafilmen, Deutsche in Stirb Langsam 1 und 3 oder die Russen in fast allen anderen Filmen. Was sollte man denn sonst als Bösewichte nehmen? Graue, namenlose Gestalten?
 
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