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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

da vollmond ist, gabs gestern ungewollt 2 filme...

Snowwhite & the Huntsman

kam ja superschlecht weg ... entsprechend überrascht war ich wie gut er mir gefiel... :gerri:

ne scherz beiseite. superstylishes remake des märchens, das kurzweilig, mit wahnsinnscast (gibt doch recht wenig filme, die so viele große namen haben) einfach spaß macht. klar ist der völlig substanzlos, aber für nen entspannten abend, wenn man mal wieder zuviel um die ohren hat, ist der auf jeden fall gut.

6/10 zwergen

Brotherhood

leckomio... die asiaten können mittlerweile echt filme machen... nach prisoners of war musste ich mir den jetzt auch mal geben und ich bin begeistert :shock::staun:

richtig gute schauspieler (o.k. die synchro fand ich fast greinzwertig teilweise... ist aber oft so bei asia movies), ruhige passagen wechseln sich mit brachialen kriegsszenen ab... wobei gerade die brutalen szenen teils echt verstörender wirken als bei private ryan... kommt aber teils auch durch die harten schnitte zustande. die wackelkamera war teils atmospärebringer, teils auch zu oft eingesetzt, dass es etwas nervt.

kann den einfach nur empfehlen... der schluss ... :traurig::heul:

9/10 verfeindeten brüdern
 
megachri schrieb:
[...]
Brotherhood

leckomio... die asiaten können mittlerweile echt filme machen...
[...]

Was heißt "mittlerweile"? Das können sie eigentlich schon lange, aber jetzt fließt halt auch mal ein wenig mehr Budget in die Streifen. Wobei Brotherhood ja auch schon von 2004 ist.
 
nun ja... wenn ich mir alte hongkong streifen oder selbst so hochgelobte filme wie "RAN" angucke, würd ich am liebsten kotzen... genau wie bei deutschen filmen... die haben immer eine ganz eigene billige atmosphäre...

mittlerweile haben die asiaten echt style und atmosphäre für sich entdeckt... das meinte ich. beispiele die ich richtig gut finde: prisoners of war, the warlord, brotherhood, i saw the devil, red cliff und war of the arrows....

selbst oldboy (den ich super finde) hat diesen miesen und billigen style, der mich eigentlich sofort abschalten lässt...
 
ich würde mir ja auch gern mal asiatische filme ansehen, aber ich komme auf die schaupieler nicht klar. asiatische schauspieler in den staaten spielen für mein empfinden relativ normal. wenn ich asiaten in asiatischen filmen sehe, kommen die mir immer so hektisch und unbedarft vor. teilweise auch einfach inhaltslos. ganz selten kommts mal vor das ich mir einen asiatischen film ohne dieses befinden ansehen kann.
 
megachri schrieb:
selbst oldboy (den ich super finde) hat diesen miesen und billigen style, der mich eigentlich sofort abschalten lässt...

Definiere mal diesen "miesen und billigen" Style. Kann ich in Bezug auf Oldboy mal gar nicht nachvollziehen. Und RAN ist ganz großes Kino, da braucht man nicht drüber sprechen, allerdings kann ich durchaus verstehen das manche ihn langweilig finden und hier kann ich deinen angesprochenen "billigen" Style nachvollziehen, nur hat dieser Film halt schon zig Jahre auf dem Buckel ;)

Noch ne Empfehlung für dich, falls sie noch nicht kennst bitte umgehend nachholen:

- Bittersweet Life
- The Chaser
- The Man from Nowhere

In Bittersweet Life übernimmt der Hauptdarsteller aus I Saw the Devil wieder den Hauptpart und ist mein Lieblingsasiastreifen der letzten Jahre, im letztgenannten spielt der jüngere Bruder aus Brotherhood die Hauptrolle und haut einfach nur rein. :dhoch:
 
Jaa, unbedingt The Chaser schauen! Ein ganz reifer Film! :dhoch:
Hat eigentlich schon jemand A Company Man gesehen? Soll ja auch nicht übel sein.



here-comes-the-boom-1huyop.jpg


Das Schwergewicht
Here Comes the Boom

In einem Satz würde ich Das Schwergwicht wohl so beschreiben: Kurzweilige MMA-Interpretation von Rocky mit School of Rock-Parallelen und ein wenig Der Club der toten Dichter. Ist das neu? Ganz sicher nicht. Ist das glaubwürdig? Nicht unbedingt. Dafür aber unheimlich sympathisch und Gute Laune fördernd.

Vor allem für Fans des liebenswerten IPS-Fahrers aus King of Queens, der hier wiedermal seine altbewährte Loser-wird-zum-sympathischen-Helden-Rolle abspult. Auch das ist nicht gerade originell, passt aber zu Kevin James wie die Faust aufs Auge. Wo wir gerade bei Faust auf Auge sind: Anders als seine bisherigen Komödien bietet Das Schwergewicht nur wenig, nahezu gar keinen Klamauk, sondern ist vielmehr ein echter Sportlerfilm. Hier wird tatsächlich gekämpft; und das sogar überraschend glaubwürdig. Erst durch das Making-Of habe ich erfahren, dass James schon seit Jahren begeisteter Kampfsportfan und sogar selber Kampfsportler ist. Was man auch tatsächlich an jeder seiner erstaunlich routiniert wirkenden Bewegungen merkt. Der Mann ist schnell, verdammt schnell und hat zudem noch einige Kilogramm abgenommen, wodurch er nicht nur kräftig aussieht, sondern die Fights - welche übrigens auf realen MMA-Kämpfen basieren und von echten MMA-Kämpfern (einige spielen ja sogar mit) einstudiert wurden - auch absolut authentisch und mit Power rüberbringt.

Zu James' gewohnt sympathischer und ungewohnt sportlicher Darbietung, gesellen sich noch ein gut aufgelegter Nebencast (u.a. Salma Hayek und Gary Valentine, der, genau so wie schon bei King of Queens, seinen Filmbruder spielt), viele Feel-Good-Momente und eine ordentliche Inszenierung, welche die spannenden Kämpfe gut einfängt.

Das Schwergewicht erfindet das Sportfilmgenre sicherlich nicht neu, macht seine fehlende Originalität aber durch eine flotte und hochgradig sympathische Aufmachung wieder wett. Alle, die nicht genug von locker-leichten Sportlerkomödien und Kevin James kriegen können, sollten unbedingt einen Blick riskieren. Der Rest bleibt lieber auf Abstand, da Kevin James hier eigentlich eh nur wieder Kevin James spielt und die Handlung bestenfalls als "Mittel zum Zweck" durchgeht. Ich kann über solch eingespielte Genreabläufe glücklicherweise hinwegsehen und hatte mächtig Spaß an diesem kurzweiligen, humorvollen MMA-Gekloppe.​

7/10 Tupperdosen mit Apfelmus auf der Hutablage
 
@MiXer
Wie sind denn die Kämpfe umgesetzt? Das Mitwirken von MMA-Kämpfern wie Kevin James' Freund Bas Rutten ist halt letztendlich kein wirklicher Garant für gute Qualität. Aber ich hab schon ordentlich Bock auf den Film. :)

@megachri
"Mittlerweile" klingt für mich halt so, als wenn du von den letzten zwei Jahren sprechen würdest. Das asiatische Kino kann man ja nur bedingt mit dem westlichen Kino vergleichen. Schnitt, Regie, Storytelling und Schauspiel sind halt schon ein wenig anders und können in bestimmten Bereichen für schwere Verdaulichkeit sorgen, zumindest wenn man westliche Kost gewohnt ist.

Qualität wurde aber schon seit langer Zeit abgeliefert. Was heute gezeigt wird, ist ja an sich eine Anpassung an den Markt, um inernational verwertbar zu sein. Trotzdem behält man glücklicherweise in der Regel noch den eigenen Stil bei. Was passiert, wenn das asiatische Kino versucht zu stark das westliche Kino zu kopieren sieht man dann bei Filmen wie "Adrenaline Rush" oder "Sector 7". Das geht irgendwie nicht so wirklich auf. :D
 
Cthulhu schrieb:
@MiXer
Wie sind denn die Kämpfe umgesetzt? Das Mitwirken von MMA-Kämpfern wie Kevin James' Freund Bas Rutten ist halt letztendlich kein wirklicher Garant für gute Qualität. Aber ich hab schon ordentlich Bock auf den Film. :)

Puh, das kann ich nur relativ schwer beurteilen. Habe vor einigen Jahren schon mal ganz gerne so MMA-Zeug geschaut, aber wirklich Ahnung habe ich von der Materie jetzt nicht. Ich kann nur sagen, dass mir die Kämpfe gut gefallen haben. Auch die Entwicklung die James bzw. seine Kampfkunst im Film durchläuft. Vom unbeholfenen Rumfuchteln und Auf-die-Fresse-kriegen, über solide Amateurkämpfe, bis hin zum durchaus spektakulären MMA-Top20-Kampf, wird hier alles geboten. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Jungs ordentlich zuschlagen und nachvollziehbare Bewegungsabläufe an den Tag legen. Dass ein Anfänger derart viel einstecken kann, ist natürlich eher unglaubwürdig, aber die grundlegenden Kampfabläufe, den Spannungsbogen während der Kämpfe, sowie die Kameraarbeit und daraus resultierende Stimmung, fand ich schon sehr gut.

Bisschen vielfältiger hätten die Kämpfe aber schon sein können. Befinden uns ja schließlich bei den Gemischten Kampfkünsten und nicht beim Boxen. Im Großen und Ganzen aber sehr ordentlich. Man merkt schon, dass da involvierte Personen mitgearbeitet haben und James Spaß an der Sache hat(te). Sah für mich als "Nichtkenner" jedenfalls alles schön wuchtig, spannend und authentisch aus. :D
 
Letztens die Weltspiegel Nacht im Ersten.

War eine klasse Runde. Gerd Ruge mit dabei. Haben den einen oder anderen "Schwank" ihrer Korrespondentenlaufbahn zum Besten gegeben :dhoch:
 
Charles Chaplin 9/10

War sehr gut aber irgendwie war das ganze nur halbgar.


Dredd 5/10

Aufgrund der Tatsache das ich nicht eingeschlafen bin. Filme dieser Art hasse ich ja sowieso, da sie nur einen Drehort haben. Dann war das ganze aber auch noch schlecht gemacht.
 
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