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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gegen etwas Kitsch habe ich ja nichts, aber der War Horse Trailer bringt das Fass eindeutig zum Überlaufen. :ugly:


Das könnte tatsächlich sehr treffend sein...
David Kleingers auf spiegel.de schrieb:
„Ohne Frage, im Jahr 1949 hätte „War Horse“ sicher etliche Oscars gewonnen. Aber heute wirken die einfachen Antworten eines Films, der „Wendy, das Pferdemagazin“ mit Weltkriegshorror vermählt, naiv, schlimmstenfalls verlogen. So ist es, wenn die Gäule im Gefühlskino-Galopp durchgehen: Da kann einem schnell übel werden.
 
Sat1-Frühstücksfernsehen-Kritiker Pönack findet Warhorse super. Der ist letzte Woche total abgegangen. "Spielberg - Genie! Bester Film des Jahrzehnts! Emotional! Gefühlvoll! Wunderschöne Bilder! Epische Geschichte! Wahnsinn! Genial! Habe geheult!" :D
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Jepp. Ich kann Pferde nicht ausstehen, das einzige, wozu die gut waren war, Krieger in die Schlacht zu bringen :D.

Ui, wir sind derselben Ansicht :staun: Ich hasse Pferde, fast so sehr wie Hunde. Essen würde ich beide Kreaturen, immer wieder gerne. So eine Pferdesalami ist was Feines. Oder Fohlengulasch (auch schon gegessen) :dhoch:

Konnte Black Beauty damals schon nicht ab und wenn Spielberg sowas verwurstet, kann nur Müll bei rauskommen. Jetzt fehlt nur noch seine Lassie-Interpretation.....
 
Super_8_Cover.jpg


Einige Freunde wollen einen Zombiefilm drehen. Dabei werden sie Zeuge wie ein Pick Up in einen fahrenden zug fährt, welcher daraufhin entgleist und explodiert. Nachdem man sich geschworen hat, nie ein Wort darüber zu verlieren, passieren viele mysteriöse Dinge, welche natürlich auch die Army auf den plan ruft...


Zunächst einmal ist muss ich sagen, dass mit der Film gefallen hat. Popcornkino in Reinkultur und imo verdammt gut inszeniert.

Allerdings:

Ich fand den Film in den ersten 2/3 des Filmes besser als im Schlussakt. Am Ende war mir alles etwas zu viel. Mir gefiel die etwas ruhigere Gangart, und die 5 Minuten in denen die Army (versehentlich) nahezu alles in Schutt und Asche legt fand ich auch etwas over the top. Ich hoffe man versteht was ich meine.
Die Story hält auch keine großen Überraschungen parat, aber das war mir relativ egal.



Dennoch kann ich den Film jedem ans Herz legen, der einfach gut unterhalten werden möchte.

Daher mein Tip: Anschauen
 
Ich bin so bei euch Jungs. Ich hatte mit 20 ne sau geile Freundin, die total hot war. Aber auch total Pferdeverrückt. Hatte auch nen eigenen Gaul. So heiss die auch war, aber die hat dauernd nach Pferd gestunken, das war so übel :kotz:
 
ja das kenne ich...aber immerhin hab ich in der rolexkantine das erste mal pferd gegessen weil ich nicht mehr wusste was cheval bedeutet :D

war aber gut...nur wer kann ahnen, dass es dort das zu futtern gibt
 
Shichinin no samurai (Die sieben Samurai)

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Das war also das berühmt berüchtigte Werk von Akira Kurosawa. Ähnlich wie bereits bei RAN zuvor, bin ich hier ziemlich zwiespältiger Meinung, wobei mir RAN beinahe noch einen Tick besser gefallen hat.
Mit seiner sehr langen Spielzeit von etwa 3:20 Stunden kommt es schon beinahe zwangsweise zu einigen Längen, wobei ich hier keineswegs die eher ruhigeren Passagen meine – die fand ich stellenweise wirklich großartig.

Wo Kurosawa erneut daneben griff (wie beim Jahre später erschienen RAN), sind seine Kämpfe und Schlachten. Dafür schien er einfach kein Händchen zu haben oder aber - was ich eher vermute - der Zahn der Zeit biss hier besonders stark zu, denn aus heutiger Sicht wirken sie einfach unglaublich träge und schwach, beinahe schon dilettantisch inszeniert. Neben dem stellenweise starken Overacting – auch ein Punkt der mir bereits an RAN negativ auffiel - für mich der größte Schwachpunkt, der den Film doch ziemlich runter zieht.

Ordentliche Schwertchoreografien hätten auch nicht geschadet. Das hier gebotene kann man jedem Laien nach ein paar Stunden Übung beibringen und gegebenenfalls mehreren Einstellungen. Vor allem wäre es nicht verkehrt gewesen, wenn man zumindest den Darstellern der Samurai gezeigt hätte, wie man ein Katana richtig hält...nämlich nicht wie einen Baseballschläger.

Die beste Darbietung lieferte eindeutig Toshirō Mifune als Kikuchiyo, der für mich, mit seiner Performance, den Film doch sehr stark bereicherte.
Inhaltlich ein toller Film, der jedoch an seinen Action-Szenen und dem Overacting kränkelt.

3/5
 
MiXeR schrieb:
Sat1-Frühstücksfernsehen-Kritiker Pönack findet Warhorse super. Der ist letzte Woche total abgegangen. "Spielberg - Genie! Bester Film des Jahrzehnts! Emotional! Gefühlvoll! Wunderschöne Bilder! Epische Geschichte! Wahnsinn! Genial! Habe geheult!" :D

:lol: Klingt so als hätte der Spinner endlich die Geschlechtsumwandlung hinter sich gebracht. :D
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Das sind halt im wahrsten Sinne des Wortes dämliche Tiere.

Du hast scheinbar echt grundsätzlich keine Ahnung was dämlich bedeutet. Genausogut könntest du behaupten das Elefanten dumm sind. Vielleicht mal ein bisschen abseits der eingefahrenen dämlichen Linie denken bevor man dämliches von sich gibt. Oft reicht es aber auch, einfach mal in die Augen derer zu schauen, die man als dämlich bezeichnet.
 
The X Files Movie 5/10

Nach den ersten fünf Staffeln hatte ich mir etwas mehr erwartet. Produktionskosten waren wahrscheinlich damals schon begrenzt und der Film hat nun auch fast 15 Jahre auf dem Buckel, weshalb man die schwachen Effekte verzeihen kann.

Hab ich das richtig gesehen, dass Mulder in einer Seitengasse unter ein Independence-Day-Plakat pinkelt :D

Außerdem ist zu erwähnen, dass die Foo Fighters schon damals den Soundtrack enorm aufgewertet haben. Genau der richtige Song für den Abspann.
 
DonCorleone87 schrieb:
Das die Action-Szenen nicht gut inszeniert hab ich ja noch nie gelesen, ich finde die immer noch ziemlich dufte wenn man bedenkt der Film ist von 54´

Der Action-Part des Films waren jeweils immer jene Minuten, in denen mich gelangweilt habe - abgesehen davon fand ich den Film, mit Ausnahme des Overactings, allerdings klasse.
Fühlte mich hier weder als Betrachter, noch kam ein Mittendringefühl auf. Im Grunde fühlte ich mich vollkommen unbeteiligt und unberührt...wenn das der Fall ist, dann kann ich nicht anders, als sie als schwach zu bewerten.

Hinzu kommt halt auch, dass ich mir Punkto Schwertkampf mehr erwartet hätte, als dieses Geplänkel. Das war nicht nur in seiner Dramaturgie schwach, sondern auch in der Choreografie ziemlich daneben. Einziger kleiner Lichtblick war hier das Duell am Anfang und die gezeigte Kunst des Schwertziehens, des einen Samurai, während seinem Training im Regen - wobei hier auch nichts wirklich schwierig war, sondern wie gesagt Anfängerbewegungen, die man jedem Laien mit ein paar Stunden Training so breibringen könnte. Da wäre bedeutend mehr möglich gewesen. Wie bereits erwähnt, man hätte ihnen wenigstens zeigen können wie man ein Katana richtig hält und dass man schneiden und nicht hacken sollte.

Betrachte den Film auch aus heutiger Sicht und nicht mit einer Retro-Brille, mit der ich diesen Schwachpunkt verziehen würde, weil er aus anno 1954 ist. Ich bin an den Film als zeitloses Meisterwerk ran und dafür versagt er mir aber in seinen Schlachten/Kämpfen zu sehr. Nur zum Vergleich: 13 Assassins ist ein Glanzbeispiel, wie man es heutzutage richtig macht.
 
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