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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weasel1988 schrieb:
Als richtigen Kriegsfilm kann ich das nicht bezeichnen, da der Film erstens aus militärischer Sicht völlig Grütze ist und zweitens es quasi zu keinem Zeitpunkt den historisch KORREKTEN Ereignissen folgt. Wer glaubt Operation Overlord wäre so gewesen, wie James Ryan und Medal of Honor einem das weis machen wollen, der sollte sich noch mal mit der Materie befassen.

Ja, es war auch ganz sicher die Intention des Filmes, Overlord akkurat darzustellen. Es ging nie darum, den Wahnsinn des Gemetzels einzufangen.

Naja, dass die Wehrmacht dargestellt wurde, als hätte sie nur aus Nulpen bestanden, finde ich auch mager. Zwar war die Wehrmacht auch nicht so gut, wie einige das immer gerne hätten, aber immerhin dienten auch in dieser Armee Menschen mit Verstand in der Birne, die wussten, dass man nicht einfach ins feindliche MG reinrennt...

Omg, wie oft muss ich dieses Argument denn noch lesen? :fp:
Das ist immer so dermaßen falsch, dass es auf keine Kuhhaut geht. Die Soldaten der Wehrmacht werden hier nicht als Nulpen dargestellt, die blind ins MG rennen. Die Gefechte werden aus Sicht der Amerikaner gezeigt. Und aus der Sicht von einer Seite sieht es eben so aus, dass Gegner auftauchen und abgeknallt werden, wenn sie es nicht schaffen, rechtzeitig in Deckung zu gehen.
Am Anfang sieht man die Amis ja auch wie blöde in ihren Booten rumstehen und wie sie sich vom MG ummähen lassen. Und...siehe da, nein, die lassen sich nicht einfach umnieten. Die werden erwischt, bevor sie reagieren können. Und genauso ist das auch mit den Deutschen.

Guck doch einfach die Iwo Jima-Filme an. Einmal aus Sicht der Amis, einmal aus Sicht der Japaner. Und jedes Mal rennen die Gegner scheinbar wie die Deppen ins Feuer, weil man eben von ihnen nicht mehr Aktion sieht. Sieht man aber beide Filme, dann merkt man, was sich da jeweils abspielt. Und genauso ist das bei James Ryan, Band of Brothers etc.
 
Spielor schrieb:
Ich finde der Soldat James Ryan auch klasse. Hab ihn erst heute wieder gesehen. SEHR GUTER FILM!
Mir kommts ebenfalls so vor als wäre es in den Augen einiger einfach cool bestimmte Filme, die auf breite Zustimmung stoßen, abzuwerten und einen anderen (meist weniger bekannten) Film als besser zu bezeichnen, um den eigenen exquisiten Geschmack zu betonen.

Blödsinn...
So was nennt man einfach nur Geschmackssache. Viele haben einen ähnlichen Geschmack und manche sehen halt in eine völlig andere Richtung.
Who cares? Solange einem das gesehen Werk selbst zusagt, ist doch alles in Ordnung.
 
Kindergarten Cop 8/10

Nach Twins von 1988 kam 1990 bereits die nächste Familienkomödie mit dem großen Actionheld auf die Leinwand, und es hat wieder funktioniert. Schade dass es mit Junior dann kein drittes mal geklappt hat.

Auf die harte Tour 8/10

Und noch mal zum Anfang der 90er, und wieder eine Actionkomödie, diesmal mit Michael J. Fox und James Woods. Ich würde mal behaupten, ein ganz typischer Film für die damalige Zeit, in der solch Cop-Buddy Actionfilme Hochkonjunktur hatten.
 
Glod schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Als richtigen Kriegsfilm kann ich das nicht bezeichnen, da der Film erstens aus militärischer Sicht völlig Grütze ist und zweitens es quasi zu keinem Zeitpunkt den historisch KORREKTEN Ereignissen folgt. Wer glaubt Operation Overlord wäre so gewesen, wie James Ryan und Medal of Honor einem das weis machen wollen, der sollte sich noch mal mit der Materie befassen.

Ja, es war auch ganz sicher die Intention des Filmes, Overlord akkurat darzustellen. Es ging nie darum, den Wahnsinn des Gemetzels einzufangen.

Naja, dass die Wehrmacht dargestellt wurde, als hätte sie nur aus Nulpen bestanden, finde ich auch mager. Zwar war die Wehrmacht auch nicht so gut, wie einige das immer gerne hätten, aber immerhin dienten auch in dieser Armee Menschen mit Verstand in der Birne, die wussten, dass man nicht einfach ins feindliche MG reinrennt...

Omg, wie oft muss ich dieses Argument denn noch lesen? :fp:
Das ist immer so dermaßen falsch, dass es auf keine Kuhhaut geht. Die Soldaten der Wehrmacht werden hier nicht als Nulpen dargestellt, die blind ins MG rennen. Die Gefechte werden aus Sicht der Amerikaner gezeigt. Und aus der Sicht von einer Seite sieht es eben so aus, dass Gegner auftauchen und abgeknallt werden, wenn sie es nicht schaffen, rechtzeitig in Deckung zu gehen.
Am Anfang sieht man die Amis ja auch wie blöde in ihren Booten rumstehen und wie sie sich vom MG ummähen lassen. Und...siehe da, nein, die lassen sich nicht einfach umnieten. Die werden erwischt, bevor sie reagieren können. Und genauso ist das auch mit den Deutschen.

Guck doch einfach die Iwo Jima-Filme an. Einmal aus Sicht der Amis, einmal aus Sicht der Japaner. Und jedes Mal rennen die Gegner scheinbar wie die Deppen ins Feuer, weil man eben von ihnen nicht mehr Aktion sieht. Sieht man aber beide Filme, dann merkt man, was sich da jeweils abspielt. Und genauso ist das bei James Ryan, Band of Brothers etc.

Nene, James Ryan ist da echt ein Sonderfall: Die Deutschen schicken im Showdown zum Beispiel einen einzelnen Panzer ohne Infanterieunterstürtzung in eine enge Straße. Außerdem geben sich die Deutschen nie gegenseitig Deckungsfeuer, sondern rennen einfach wild ins amerikanische Feuer rein, dass hat nichts damit zu tun, dass man das nur aus amerikanischer Sicht sieht. Auch lassen sich zig Deutsche von dem Scharfschützen im Turm abknallen, ohne das auch nur einer mal nach oben schaut. Dabei ist auf die Entfernung sofort klar, wo der Schuss herkam (vor allem, da die Soundkulisse ja vorgibt, dass nicht ganz so viel Gefecht drum herum war).


Und dass der Film nicht dazu dient, historische Ereignisse akurat darzustellen, ist mir klar. Aber wenn ein Film durch seine Aufmachung vorgibt, realistisch zu sein, dann sollte man entsprechend anmerken, dass es größenteils Fiktion ist. Denn leider nutzen zu viele Menschen solche Filme als Geschichtsstunde.

Wie gesagt, ich mag den Film, aber es ist eben doch...Popcornkino.
 
Urgs schrieb:
Die grosse Leistung von James Ryan ist bzw. war damals der Look der Films. So authentisch sah bis dato kein Kriegsfilm aus.


Jepp, würde ich auch sagen. Und "Der schmale Grat" fand ich ehrlich gesagt richtig beschissen. Vollkommen belangloser Kriegsfilm.

Mandos schrieb:
crazy stupid love

Gestern Abend spontan im Kino gewesen. Ein guter Film mit tollen Darstellern. Aufgrund der ein oder anderen etwas zu überschwänglichen Kritik war ich aber doch ein klein wenig enttäuscht. Ist kein Film zum grenzenlos ablachen - er versucht die Lacher eher pointiert einzusetzen und das gelingt ihm auch ganz gut. Letztlich geht es einfach um die Geschichte die erzählt wird. Der Film spielt mit vielen bekannten Elementen, vermischt diese aber doch ganz gut, so dass am Ende eine schöne gute Laune Beziehungskomödie mit gelgentlichem Tiefgang bei heraus kommt. 8/10

Den muss ich auch noch sehen, aber nur wegen Emma Stone :D.
 
wegen Emma Stone?

Die ist doch echt keine Überbombe. Ich finde sogar, die hat eine klare Spur von Bratzigkeit im Gesicht (natürlich ohne zu behaupten, dass sie schlecht aussähe).
 
Weasel1988 schrieb:
Nene, James Ryan ist da echt ein Sonderfall: Die Deutschen schicken im Showdown zum Beispiel einen einzelnen Panzer ohne Infanterieunterstürtzung in eine enge Straße.

Der Kampf mit Panzern war damals immer noch ziemlich neu. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber ich denke, dass sowas damals doch ab und an vorkam. Natürlich dient das in der Szene dazu, dass die Amis ihre Sockenbomben anbringen können. Aber keine Schlacht wird nach Lehrbuch ablaufen. Ich kann mir einige Gründe vorstellen, warum jemand einen Panzer allein in so eine Gasse schicken könnte, obwohl er sich darüber im Klaren ist, dass das evtl. keine gute Idee ist.

Außerdem geben sich die Deutschen nie gegenseitig Deckungsfeuer, sondern rennen einfach wild ins amerikanische Feuer rein, dass hat nichts damit zu tun, dass man das nur aus amerikanischer Sicht sieht.

Weiß nicht. Ich sehe und höre die Deutschen ziemlich oft feuern. Was werden sie da wohl gerade tun? In die Luft ballern? Wenn man feuert, bindet man Gegner und gibt den eigenen Leuten somit die Möglichkeit, sich zu bewegen.

Auch lassen sich zig Deutsche von dem Scharfschützen im Turm abknallen, ohne das auch nur einer mal nach oben schaut. Dabei ist auf die Entfernung sofort klar, wo der Schuss herkam (vor allem, da die Soundkulisse ja vorgibt, dass nicht ganz so viel Gefecht drum herum war).

Es waren ganz sicher nicht "zig" Deutsche und die wussten sehr wohl, wo er steckte, was ja die finale Aktion an dem Turm beweist. Sie haben lediglich ihre Verluste kalkuliert (er kann nicht jeden erwischen) und ihre Linie gehalten, anstatt durch großräumige Umgehungstaktiken eine Lücke zu schaffen, durch die die Amerikaner brechen könnten, um ihnen in den Rücken zu fallen. Die deutschen Infanteristen haben eben versucht, da zu Fuß durchzukommen (Prinzip "Hoffnung und flinke Füße"), da ihnen klar sein musste, dass dieser Stellung nur mit schwerem Geschütz beizukommen ist.

Aber wenn ein Film durch seine Aufmachung vorgibt, realistisch zu sein, dann sollte man entsprechend anmerken, dass es größenteils Fiktion ist. Denn leider nutzen zu viele Menschen solche Filme als Geschichtsstunde.

Der Film ist genau da realistisch, wo er es sein muss. Die einzelnen Gefechte mögen nicht mit absoluter Genauigkeit nachgestellt sein, aber deswegen braucht man sie nicht ins Reich der Fiktion zu verbannen. Ich geb dir Brief und Siegel, dass jede einzelne Situation aus dem Film im 2. WK mehrfach vorgekommen ist. Sogar der Shit hier ist wirklich passiert:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=W7TuCSnWlJk[/vid]

Und das wirkt noch viel unglaublicher als ein Panzer, der allein in eine Gasse rollt.
 
2ohrkuekkenm.jpg


Zweiohrküken 7/10

Kann nicht an die Qualität des Vorgängers anschließen, und hat leider auch ein paar zu arg vulgäre Komikszenen, aber die Geschichte wird am Schluss wirklich wieder schön eingefangen. Die Kloszene mit Schweighöfer war aber klasse. :lol:
 
batman-gotham-knight-movie-poster-1.jpg


Ich kann jetzt keine Wertung in Zahlen abgeben. Ich kann aber sagen, dass ich einen völlig uninspirierten langweiligen 0815 Comic erwartet habe und diesen einfach nicht bekam.
Batman wird hier in unterschiedlichen kleinen, aber irgendwie doch zusammenhängenden, Episoden dargestellt. Das besondere daran ist, dass die Figur des Batman immer aus der Betrachtung der jeweils anderen handelnden Personen gezeichnet ist. Aus Kindersicht ein Monster, für Anhänger ein waschechter Held und für sich selbst, nun, man mag ja nicht zu viel verraten.
Im Gegensatz zu "Public Enemies" in dem Batman und Superman sich gegenseitig die Sprüche um die Ohren klatschen und sich jeweils aus den Szenen komplimentieren, kann man sich Gotham Knight sogar ohne Scham ins Regal stellen.
Erwartet keine Wunder, aber erfreut euch an einem facettenreicheren Batman.
 
Freezi schrieb:
GPLegend schrieb:
Freezi schrieb:
2ohrkuekkenm.jpg


Zweiohrküken 7/10

Der Film ist von vorne bis hinten scheiße und so inszeniert und vorhersehbar, da war nur noch Fremdschämen angesagt.

95% aller romantischen Komödien sind vorhersehbar, das lasse ich daher nicht als Kritik gelten. Wenn du den ganzen Rest Scheiße findest, dann sei dem so! :D

Eigentlich wollte ich damit sagen, dass man dem Film in jeder Minute anmerkt, wie sehr er auf's Geld machen ausgelegt ist. Null Inspiration, null Ideen, null gutes Drehbuch, einfach alles NULL. Hauptsache nach dem großen Erfolg vom ersten Teil, hauen wir noch nen zweiten raus.
 
Empfand ich leider ähnlich. Während Teil 1 absoluten Charme hatte und "authentisch" war, wirkt Teil 2 leider viel zu aufgesetzt und erinnert eher an eine Verfilmung der Best of Mario Barth Gags. Der Film fühlt sich einfach falsch an. Kann das nicht wirklich beschreiben. Wobei ich ihn jetzt nicht so grottenschlecht sehe - ansehen konnte ich ihn mir schon. Nur bleibt er nicht nachhaltig hängen - etwas was Teil 1 schon gelungen ist. Ist aber immer wieder das Problem bei romantischen Komödien - die meisten sind sehr flach und nicht wirklich gute Filme. Vergleichbar mit der Bildzeitung - einmal lesen, vergessen und wegwerfen. Gibt in dem Genre nur wenig wirklich herausragende Filme.
 
So isses. Und ich fürchte bei Kokowääh (der Titel ist schon scheiße) wird es nicht anders sein. Man nehme sich seine kleine Tochter, die ja sooooo süß ist und mache daraus die typische Ich-Scheiß-Vater-der-nix-von-Tochter-weiß-Story.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen wie der Film abläuft und endet.
 
camahan schrieb:
camahan schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
Big Tit Zombies
Hat hier jemand Oscar gesagt?
Bester Film aller Zeiten auch von denen die noch kommen werden :deal:
es sei denn Takao Nakano macht noch einen 2. Teil :D
Ich habe mich auch getäuscht es gibt demnächst einen würdigen Nachfolger,ich habe gerade den Trailer zu Horny House of Horror entdeckt.
Epic :woohoo:
:lol:

Gib mir bitte Bescheid wenns soweit is!
 
GPLegend schrieb:
So isses. Und ich fürchte bei Kokowääh (der Titel ist schon scheiße) wird es nicht anders sein. Man nehme sich seine kleine Tochter, die ja sooooo süß ist und mache daraus die typische Ich-Scheiß-Vater-der-nix-von-Tochter-weiß-Story.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen wie der Film abläuft und endet.

Also ich fand den Film nett, kein Hit aber auch nicht wirklich schlecht
 
GPLegend schrieb:
So isses. Und ich fürchte bei Kokowääh (der Titel ist schon scheiße) wird es nicht anders sein. Man nehme sich seine kleine Tochter, die ja sooooo süß ist und mache daraus die typische Ich-Scheiß-Vater-der-nix-von-Tochter-weiß-Story.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen wie der Film abläuft und endet.

Nö, der bewegt sich schon abseits bekannter Klischees.
 
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