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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab grade WALL-E gesehen und bin absolut weggeblasen. Was Pixar hier fabriziert hat ist nicht nur visuell beeindruckend auch die Geschichte berührt einen. Klar war die Story im Grunde genommen simpel aber wie Wall-E mit seiner Umwelt interagiert ist fantastisch anzuschaun und erstaunlich rührend zugleich.Da musste ich mir ein paar Mal die Tränen wegdrücken. Für mich ganz klar ein Meilenstein in der Pixar Historie, mir fällt kein Film von denen ein der einen derartigen Eindruck auf mich hinterlassen hat. Ganz grosses Kino ! :huldig:
Und der Kurzfilm davor war auch dufte. :lachweg:

10/10
 
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Hab ihn mir nun auch nochmal angeschaut und zwar im engl. Original mit engl. Untertiteln.

Was soll ich sagen...ich finde dieses Film grandios - ich wollte, dass er nicht endet, dass der Hauptcharakter sich wehrt usw...

Auf das Happy Ending gewartet ...


Das kam aber nicht und die Herangehensweise bei US Serien wurde deutlich gemacht...


David Duchovny mausert sich echt zu meinem Lieblingsschauspieler - Californication hab ich neulich erst geguckt und auch da hat er mich fasziniert...

Hab hier noch ne recht passende Amazon-Rezension für euch:

Nein, Produktionsassistentin Alice hat noch nie von dem Film gehört. Und sie arbeitet beim Fernsehen! Da weiß Drehbuchautor Mike Klein(David Duchovny) sofort, mit wem er es zu tun hat. Mike hat ein Script für eine Serie geschrieben, dafür soll jetzt ein Pilotfilm gedreht werden. Der ambitionierte Schreiber hat den Selbstmord seines Bruders als zentrales Thema in die Geschichte eingeflochten und auch schon feste Vorstellungen, was die Besetzungsliste angeht. Und jetzt das!
Die Programmchefin Lenny(Sigourney Weaver), eine bekennende Quotengläubige zerrupft sein Script, verhindert jedweden Tiefgang und will aus Mikes Stück eine Bonbonsoap machen. Mike könnte nein sagen, aber er muss auch an sein Einkommen denken. Und so beginnt er Kompromisse zu machen. Bei der Besetzung geht es weiter. Statt einem guten Schauspieler wird der junge Zach Harper(Frank Kranz) mit der Hauptrolle bedacht. Mikes Meinunug dazu: "Ich habe Angst, dass er zu doof ist" soll sich bald bewahrheiten. Da kann auch der neue Prime Time Programm Chef Richard(Ioan Gruffudd) nichts ändern. So befürchtet Mike, dass er die Welt mit seiner Serie noch mittelmäßiger machen wird. Lenny tut dafür jedenfalls ihr Bestes. Sie klärt Mike über den Viagra-Effekt auf und er lernt, dass man beim Filmdreh ein Kind in zwanzig Minuten "verlieren" kann. Das sorgt letztendlich dafür, dass Mike sein Stück selbst nicht mehr wiedererkennt, sich in die rettenden Arme von Alkohol und Tabletten begibt und zusammenbricht. Beim Fernsehen heißt es in solchen Fällen allerdings: The Show must go on!

The TV Set ist ein ambitionierter Dialogfilm. Keine Action, klasse Texte, hervorragende Schauspieler und eine Story, die so nah an der Realität ist, dass es schon fast weh tut. Wer sich schon immer gefragt hat, wieso bei der Verfilmung seines Lieblingsromans eine komplett andere Handlung verfilmt wurde, der wird hier erschöpfende Antworten finden. Für Zuschauer, bei denen auf dem Bildschirm ständig etwas passieren muss, ist der Film sicher die falsche Wahl. Auch Duchovny Fans, die eigentlich nur dessen deutsche Synchronstimme mögen, wird abgeraten. Falls Benjamin Völz in Zukunft weiter Duchovnys deutsche Stimme sein will, sollte er ebenfalls Kompromisse eingehen. Ansonsten werden nicht nur Akte X und The TV Set sich für eine andere Stimme entscheiden.

Alles in allem ist The TV Set eine gelungene Persiflage auf das TV Business. Regisseur Jake Kasdan, Sohn des legendären Lawrence Kasdan, zeigt, dass er sein Geschäft versteht. Für all diejenigen, die intelligent unterhalten werden wollen, ist The TV Set ganz sicher kein Fehlgriff.

Angucken Leute!

Achja ihr steht ja so auf Bewertungen: hat mich bestens unterhalten also 10/10...
 
funGus schrieb:
Mit (relativ schlecht gemachten CGI-) Splattereffekten wird auf jeden Fall nicht gegeizt

Ähm...die sind alle echt. Nur die Explosion bzw. die Druckwelle sind CGI. ;)

Was mal gar nicht ging war...
Die Bombe mitten im Dschungel, an die Rambo eine Claymore hängt. Woher wusste er bitte, dass sich dort 'ne Bombe befindet? Zufall? Als das Ding dann hochgegangen ist, musste ich auch ein wenig grinsen. Das sah doch sehr bescheiden aus. :D

Ich vermute mal, da er den Leuten gefolgt ist, ist er auf dem Hinweg auch dran vorbeigelaufen.
 
Ist schon lange her, aber ich glaube bei der Szene, wo er ihm am Ende den Bauch aufschlitzt, wars auch zu sehen. Nicht bei allen, aber bei einigen, was es umso unverständlicher gemacht hat, denn Filmblut ist nun echt das billigste überhaupt in nem Film, das bekommt sogar jeder C-Movie literweise hin.
 
Gerade da wäre ich mir nicht so sicher. Man sieht bei der Ballerei eigentlich nie richtig, wie ein Mensch z.B. im Lauf zerballert wird. Die Schnitte sind so gesetzt, dass es gut vorstellbar ist, dass da einfach Puppen zerlegt wurden. Evtl. hat man hier und da noch per CGI nachgeholfen. Aber ich denke schon, dass das Meiste handgemacht ist. Nicht umsonst soll sich Stallone ja bei den Dreharbeiten darüber aufgeregt haben, dass es einem nicht krass genug den Kopf zerbröselt hat. So ist bei den Sniper-Schüssen z.B. deutlich zu sehen, dass da einfach eine Puppe zerballert wird.
Genau wissen wird man es sicher nie, aber nicht alles, was scheiße oder unecht aussieht, ist automatisch CGI (siehe damals Underworld).
 
Also mir ist aufgefallen, dass viele Blutspritzer nachträglich per CGI eingearbeitet wurden. Das "Rohmaterial" ist sicherlich per Hand gemacht und mag auch nicht schlecht aussehen, aber bei der digitalen Nachbearbeitung wurde (was die Qualität angeht) an einigen Stellen gepfuscht. Das fällt eben besonders in HD auf.
 
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Richtig gut. Dr. Strange kannte ich eigentlich eh nur vom Namen her und seine Entwicklung wird hier richtig gut beschrieben und zu einem schönen Abschluss geführt. Sehenswert.

8.5/10


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Hätte ich mir besser vorgestellt. Ne eher lahme Entstehungsgeschichte von Ironman und zu häufiger Einsatz von billigen CG Comicsequenzen.

6.5/10
 
Life on Mars (Season 1 & 2)

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Sam Tyler, Detective Chief Inspector der Polizei von Manchester, wird von einem Auto erfasst und fällt ins Koma. Als er erwacht, befindet er sich im Jahr 1973, ist dort ebenfalls Polizist und wurde gerade frisch nach Manchester versetzt.

Schnell stellt er fest, dass er nur in einer Scheinwelt lebt, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt. In Wahrheit liegt er noch immer im Koma. Über diverse Medien (Radio, Fernsehen, Supermarktlautsprecher, Polizeifunk) kann er teilweise seine wirkliche Umwelt wahrnehmen und z.B. hören, wenn seine Mutter am Krankenbett zu ihm spricht.

Er glaubt, dass er in dieser Welt irgendeine Aufgabe zu erfüllen hat, damit ihm sein Unterbewusstsein erlaubt, wieder in die wirkliche Welt zurück zu kehren. Er merkt jedoch bald, dass er in einer Zeit gefangen ist, in der die Polizeiarbeit noch durch ein dominantes Männerbild geprägt wurde - durch Rassissmus, Frauenfeindlichkeit und sonstigen Vorurteilen.

All das spiegelt sich insbesondere wider in seinem Vorgesetzten Gene Hunt, einem zwar sehr charismatischen und erfolgreichen Chief Inspector, der vollstes Vertrauen seiner Einheit genießt, der aber grundsätzlich den einfachsten Weg zum Ermittlungserfolg sucht. Dabei ist es "dem Guv" schon mal egal, ob er einem Gangster gefälschte Beweismittel zustecken muss, oder ein Geständnis einfach aus jemand herausprügelt. Außerdem trinkt er gerne mal im Dienst, oder nimmt den einen oder anderen Vorteil an.

Gene Hunt und dessen gesamte Einheit werden gleichzeitig zu Tylers schlimmsten Feindbild, als auch engsten Vertrauten. Langsam nähern sie sich einander an, wobei aber viele Spähne fallen. Hunt nimmt zum Schluss jedoch keine Schmiergelder mehr entgegen und nimmt die erste weibliche Ermittlerin der englischen Polizeigeschichte bei sich auf. Tyler erkennt hingegen, dass man mit den eingeschränkten Möglichkeiten des Jahres 1973 oftmals mehr Eier in der Hose haben muss als im Jahr 200X, um ein guter Cop zu sein, und dass man mit fairen Methoden nicht immer zum Ziel kommt.

Von Folge zu Folge wird die Truppe um Tyler und Hunt mit anderen Fällen und Problematiken der damaligen Zeit konfrontiert. Mal geht es um die neu entstandene Hooligan-Szene mal um die berühmten Postzug-Überfälle. Im Hintergrund entfaltet sich stetig die Geschichte um Tylers Rückkehr in die Gegenwart, bis zum Ende hin schließlich alles in eine dramatische Schlussepisode hinausläuft.

Die ganze Story klingt etwas hanebüchen... Ist sie auch. Aber wenn man erstmal die ersten Folgen auf sich wirken hat lassen, wird man förmlich von der unverbrauchten Atmosphäre überwältigt. Ich gebe selten den Tipp, irgendwas undbedingt in der Originalsprache sehen zu müssen, aber in diesem Fall sollte jeder, der des Englischen einigermaßen mächtig ist, dies tun (die 2. Staffel gibt es eh nur als UK Import). Man wird belohnt mit feinstem britischen 70er Jahre Gossenslang und herrlich altmodischen Sprüchen der "Coppers". So nennt z.B. Gene Hunt jeden seiner Gesprächspartner "Dorothy", wenn dieser gerade etwas, aus seiner Sicht, unmännliches getan hat (wie z.B. nüchtern Auto zu fahren).

Um die dichte Atmosphäre komplett zu machen, kommt noch eine tolle Ausstattung hinzu, die den Lifestyle der 70er perfekt einfängt. Dies fängt bei den Kostümen an, geht bei den Locations weiter und endet nicht zuletzt bei den tollen Fahrzeugen (Ich liebe britsche Sportwagen).
Atmosphärischer Höhepunkt bei den meisten Episoden ist dann in der Regel die musikalische Untermalung. Wer immer dafür verantwortlich war, ist ein verdammtes Genie. Die Songs passen wie die Faust auf`s Auge, lösen herrliches Gänsehautgefühl aus und spielen oft sogar die heimlichen Hauptrolle. Vertreten sind alle Interpreten der damaligen Zeit, die etwas auf sich halten. Gleich in der ersten und in der letzten Episode liefert David Bowie mit "Life on Mars" einen bombastischen Titelsong, der den Kreis eröffnet und schließt. Elton Johns "Rocket Man" ist das Leitthema einer ganzen Episode, die sich um das Leid der Pakistanischen Einwanerer in England dreht. Des Weiteren geben sich Rod Stewart, die Rolling Stones, Slade und viele andere die Ehre.

Leider ist jede der beiden Staffeln mit gerade mal 8 Eisoden sehr kurz geraten. Da es sich aber um eine BBC-Production handelt (bei der scheinbar kein Platz für Werbung berücksichtigt werden musste), hat jede Folge die Laufzeit einer vollen Stunde. Das tut der Serie sehr gut, da man sich viel Zeit lassen konnte für die Charakter- und Storyentwicklung. Aktuelle amerikanische Produktionen haben pro Folge ja gerade mal gut 40 Minuten zur Verfügung und man merkt oft, dass da sehr viel komprimiert werden muss.

Wenn ich eine Sache bemängeln müsste, dann wäre das das etwas naive Ende, das der Serie aus meiner Sicht unwürdig erscheint. Aber wenigstens HAT die Serie ein Ende und das finde ich gut. Man hat nach 2 Staffeln einen klaren Schlussstrich gezogen und die Sache nicht unnötig in die Länge gezogen, bis kein Erfolg mehr da gewesen wäre.
Mein Fazit: Die Serie gehört für mich zum Besten, Atmosphärischsten und vor allen Dingen zum Außergewöhnlichsten, was ich in den letzten Jahren gesehen habe.

9 von 10
 
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