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Nvidia bringt „Big Bang II“-Treiber (180.42)

Bereits vor einigen Wochen tauchte im Internet ein so genannter „Big Bang II“-Treiber von Nvidia auf, der vieles besser machen soll als die Vorgänger. Auch wenn man den ominösen Treiber nur auf dem Papier stehen hatte, so gibt es diesen wirklich. Am gestrigen Tage hat Nvidia nun die Beta-Version 180.42 herausgebracht, der den Anfang des großen Knalls darstellen soll.

Auf die finale, (theoretisch) fehlerfreie Version wird man jedoch noch etwas warten müssen. Die generellen Features der 180-Generation sind aber bereits jetzt bekannt und diese wollen wir unseren Lesern natürlich nicht verschweigen. Hierbei müssen wir jedoch anmerken, dass einige Teilbereiche in dem GeForce 180.42 noch nicht fertig sind und somit fehlerhaft sein können.

Die GeForce-180-Generation soll Verbesserungen in vier generellen Kategorien erhalten haben. So soll die Performance in Spielen gestiegen sein, SLI wird auf zertifizierten X58-Mainboards (Nehalem) ermöglicht, es gibt Multi-Display-Funktionen im SLI-Betrieb und man soll nun eine separate zweite oder dritte GPU als reinen PhysX-Beschleuniger ohne Schwierigkeiten nutzen können.

Die Performance-Verbesserungen der GeForce-180-Generation werden für viele Nvidia-Kunden sicherlich die interessanteste Neuerung sein, jedoch kann man diesbezüglich wie gewohnt nur schwerlich feste Aussagen machen, da potentielle Geschwindigkeitszuwachs von Spiel zu Spiel schwanken kann. Nvidia hat auf einer GeForce 9800 GTX+ einen Geschwindigkeitssprung von fünf bis zu 35 Prozent gegenüber einem GeForce-178.xx-Treiber gemessen – ein genereller Trend lässt sich so aber nicht abschätzen.

Bezüglich Multi-GPU-Konfigurationen auf einem X58-Mainboard für Intels kommende Nehalem-Prozessoren gibt es nicht viel Neues zu berichten. Bereits auf der Nvidia-Messe Nvision konnten wir die wichtigsten Details erfahren. Nun gibt man jedoch einige Partner bekannt, die ihre Mainboards zertifiziert haben lassen: Sowohl Asus (Rampage II Extreme, P6T Deluxe), DFI (LP UT X58-T3eH8, LP DK X58-T3eH6, LP JR X58-T3H), Gigabyte (GA-EX58-UD5P, GA-EX58-Extreme, GA-EX58-UD5P) als auch MSI (Eclipse SLI, X58 Platinum SLI) werden dabei sein und später sollen noch Elitegroup, Foxconn und EVGA folgen. Einige OEM-Partner sollen ebenfalls SLI-fähige X58-Platinen in Komplettrechnern anbieten.

Mit dem GeForce-180-Treiber ist es nun auch möglich, mehrere Monitore im SLI-Modus anzusprechen, die bis jetzt im Multi-GPU-Modus immer ausgeschaltet blieben. Dabei gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Entweder bleibt im 3D-Betrieb der eine Monitor schwarz beziehungsweise ohne Inhalt (Fullscreen 3D Gaming Mode) oder man lässt eine 3D-Applikation im Fenster laufen, wodurch man auf dem zweiten Monitor eine 2D-Anwendung starten kann (Windows Gaming & Interactive Web Mode).

Für die letzte Alternative muss das Spiel entsprechend angepasst werden. Dann kann man auf dem ersten Monitor das eigentliche Spiel anzeigen lassen, während man auf dem zweiten Monitor zum Beispiel eine Übersichtskarte mit allen aktiven Einheiten sieht. Unter anderem der „Flight Simulator X“, „Supreme Commander“ und „World in Conflict“ unterstützen den „Multi Monitor Gaming Mode“.

Als letztes großes Feature der GeForce-180-Generation muss die PhysX-Beschleunigung herhalten (ComputerBase-Test), die nun auch Einzug in das Control Panel erhalten hat. Ein separates Tool für PhysX gibt es mit den neuen Treibern nicht mehr. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, auf einer zweiten, separaten Grafikkarte die PhysX-Effekte berechnen zu lassen. Das war zwar bereits vorher möglich, jedoch noch sehr umständlich. So kann man bei zwei verschiedenen 3D-Beschleunigern im Control Panel einstellen, welcher davon PhysX berechnen soll.

Sowohl der SLI-Multi-Monitor-Betrieb als auch das erweiterte PhysX befinden sich beim GeForce-180.42-Treiber jedoch im Beta-Status. Beide Funktionen können teilweise fehlerhaft beziehungsweise schlecht optimiert sein. Das soll ein zukünftiger, offizieller WHQL-Treiber ändern. Den Treiber kann man – wie gewohnt – im Download-Archiv von ComputerBase herunterladen.

computerbase.de
 
Nvidia GeForce 180.48
Gibt einen neuen Treiber der teils wohl erhebliche Performance sprünge bringen soll.


http://www.nvidia.de/Download/index.aspx?lang=de
 
Windows 8 - In zwei Minuten wieder wie frisch installiert

Das nächste Windows-Betriebssystem soll sich schnell wieder in den Grundzustand versetzen lassen.

Wie Win7China meldet, lässt sich Windows 8 nicht nur in erstaunlichen acht Sekunden installieren, sondern enthält auch eine neue »Reset«-Funktion. Damit lässt sich Windows 8 in nur zwei Minuten wiederherstellen und entspricht dann dem Grundzustand nach einer Installation.

Die Funktion soll weder viel Festplattenkapazität noch das Einlegen der Windows-8-DVD benötigen. Im Unterschied zur bekannten System-Wiederherstellung soll dabei aber wirklich nur das Betriebssystem zurückgesetzt werden, sämtliche Nutzerdaten bleiben laut dem Artikel erhalten.

Diese neue Funktion von Windows 8 würde gut zu den bisherigen Informationen passen, laut denen das neue Betriebssystem auf einen virtuellen Desktop setzt, der getrennt von der eigentlichen Hardware in einer virtuellen Umgebung läuft.
 
Wie viel GB umfasst Windows 8, wenn es sich in 8 Sekunden installieren lassen soll?

Und dieses Zurücksetzen ohne die Benutzerdateien zu löschen ist doch Blödsinn: Entspricht in der Funktionsweise scheinbar dem "Drüberinstallieren" von Windows seit Windows XP - und das hat selten was gebracht und Fehler eigentlich immer nur mitgeschleppt.
 
Klingt nicht schlecht, wenn es auch so klappt mit dem Zurücksetzen, wie behauptet wird. Die 8 Sekunden Installation sind allerdings eher fragwürdig.

Ansonsten fehlt eigentlich nur noch die leichte Übernahme von installierten & eingerichteten Programmen von Rechner A auf Rechner B.
 
Vielleicht sinds 8 Sekunden wenn man bereits 7 drauf hat. :?

Werd aber wohl auf jeden Fall zu Release dabei sein. :)
 
8 Sekunden für Win installieren... :lol: Es dauert allein schon 8 Sekunden um die DVD einzulegen, weitere 8 bis dieses verdammte optische Laufwerk eeeheheeendlich gerafft hat, dass irgendwas da drin liegt und dann nochmal weitere 16 bis das Laufwerk grob nen Plan hat, was es zu tun hat... von daher... joa. Nein.

Was das Zurücksetzen angeht: Wenn dabei Programme, Nutzerdaten und Einstellungen erhalten bleiben und es nicht nur dazu führt, dass sich tonnenweise neue Probleme ergeben, dann wär das ne super Sache. Das ganze Neuinstallieren von Programmen, Einrichten etc. hält mich eigentlich immer am allermeisten vom Neuinstallieren ab.
 
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