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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Falls jemanden interessiert wie die iranische Kamikaze Drohnen (generell wird der typ auch als "loitering munition" bezeichnet) funktionieren, das wird ausführlich in diesem Video erklärt.
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Leider sieht man bspw. wie relativ günstig die Dinger sind. Und das schwärme von denen echt zum Problem werden können.
Und es hat sich endlich für mich das Rätsel geklärt, warum die Ukrainer die Dinger als "mopeds" bezeichnet haben.
Ich dachte der Ursprung hierfür ist, weil sie sich eben so ähnlich in der Luft anhören. Aber da sind tatsächlich Moped-Motoren verbaut :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist so absurd, aber es passt zur russischen "Kriegsführung".
Dass auch die Uraine bestimmt nicht immer nach den Regeln spielt, dürfte in einem Krieg klar sein, aber dass Russland glaubt mit solche einer Behauptung irgendwo Gehör zu finden ist absolut unverständlich.
 
Heute finden sich bei Spiegel Online gleich zwei interessante Schlagzeilen:

Gaspreis sinkt unter 100 Euro pro Megawattstunde

Wie Russland zum Waffenimporteur wurde

Beides verdeutlicht die absolut desaströse Lage, in die Putin die Wirtschaft seines Landes manövriert hat. Die russischen Waffenexporte fallen in den Debatten über die Sanktionen gerne unter den Tisch, dabei geht neben dem Rohstoffgeschäft hier vermutlich die andere große Säule, auf der die russische Wirtschaft fuß, vor unseren Augen zugrunde. Ich rechne auch fest damit, dass Russland aus der Liste der Top 5-Rüstungsexporteure in den nächsten Jahren herausfallen wird.

Russlands Rüstungsindustrie wird aus gleich mehreren Gründen die Masse seiner ausländischen Kundschaft verlieren:

  1. Wer in Zukunft bei Russland Waffen einkauft, darf sich auf Sanktionen aus dem Westen gefasst machen - die meisten Nationen werden dieses Risiko nicht eingehen wollen
  2. Das Sanktionsregime wird die Leistungsfähigkeit der russischen Rüstungsindustrie signifikant verringern - selbst die Krim-Sanktionen hatten bereits dazu geführt, dass Moskau einige Lieferverträge nicht erfüllen konnte
  3. Die russische Rüstungsindustrie wird vermutlich auf Jahre unter Volllast für die russischen Streitkräfte produzieren müssen. Kurzfristig wird das der Industrie sicherlich helfen, aber langfristig sehe ich keine echte Perspektive. Der Niedergang scheint unausweichlich, den die gigantische Rüstungsindustrie wird nicht nur von einheimischen Bestellungen oder denen aus den üblichen Schurkenstaaten leben können
  4. Last but not least beobachten die Militärs dieser Welt genau, was in der Ukraine abgeht, und sagen wir es mal so: Der Krieg macht nicht unbedingt gute Werbung für russische Waffen. Raketen mit Ausfallquoten von bis zu 80% und andere Dinge sorgen dafür, dass die vollmundigen Behauptungen der russischen Rüstungsindustrie vor der Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen.

Damit verliert die russische Wirtschaft so gut wie alles, was sie zu bieten hatte ...
 
Heute finden sich bei Spiegel Online gleich zwei interessante Schlagzeilen:





Beides verdeutlicht die absolut desaströse Lage, in die Putin die Wirtschaft seines Landes manövriert hat. Die russischen Waffenexporte fallen in den Debatten über die Sanktionen gerne unter den Tisch, dabei geht neben dem Rohstoffgeschäft hier vermutlich die andere große Säule, auf der die russische Wirtschaft fuß, vor unseren Augen zugrunde. Ich rechne auch fest damit, dass Russland aus der Liste der Top 5-Rüstungsexporteure in den nächsten Jahren herausfallen wird.

Russlands Rüstungsindustrie wird aus gleich mehreren Gründen die Masse seiner ausländischen Kundschaft verlieren:

  1. Wer in Zukunft bei Russland Waffen einkauft, darf sich auf Sanktionen aus dem Westen gefasst machen - die meisten Nationen werden dieses Risiko nicht eingehen wollen
  2. Das Sanktionsregime wird die Leistungsfähigkeit der russischen Rüstungsindustrie signifikant verringern - selbst die Krim-Sanktionen hatten bereits dazu geführt, dass Moskau einige Lieferverträge nicht erfüllen konnte
  3. Die russische Rüstungsindustrie wird vermutlich auf Jahre unter Volllast für die russischen Streitkräfte produzieren müssen. Kurzfristig wird das der Industrie sicherlich helfen, aber langfristig sehe ich keine echte Perspektive. Der Niedergang scheint unausweichlich, den die gigantische Rüstungsindustrie wird nicht nur von einheimischen Bestellungen oder denen aus den üblichen Schurkenstaaten leben können
  4. Last but not least beobachten die Militärs dieser Welt genau, was in der Ukraine abgeht, und sagen wir es mal so: Der Krieg macht nicht unbedingt gute Werbung für russische Waffen. Raketen mit Ausfallquoten von bis zu 80% und andere Dinge sorgen dafür, dass die vollmundigen Behauptungen der russischen Rüstungsindustrie vor der Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen.

Damit verliert die russische Wirtschaft so gut wie alles, was sie zu bieten hatte ...

Natürlich liest man gerne, dass es bei Russland schlecht läuft, usw. aber manchmal glaube ich auch, dass dann oft das Gefühl von einem unausweichlichen Ende für Russlands Bemühungen entsteht.

Dann heißt es, dass sie das nicht lange so weitermachen können, sie isoliert dastehen, die Wirtschaft schrumpft, usw. Aber das Ganze kann doch auch "ewig" so weitergehen, oder? Putin ist egal, ob es dem durchschnittlichen Volk noch schlechter geht. Und Nordkorea zB ist auch verdammt isoliert und wird nicht aufhören Nordkorea zu sein.
 
Klar, Russland könnte ewig so weitermachen und würde sich vermutlich zu einem großen Nordkorea entwickeln. Nationen dieser Größe können schon noch sehr viel aus eigener Kraft machen, wenn sie ihre Ressourcen fokussieren. Allerdings leben wir in einer Hochtechnologiewelt. Nabelt sich ein Land von der weltweiten Verteilung des Technologiewissens ab, wird es auch technisch zu einem Nordkorea, das seine Armee nur noch mit 50 Jahre alten Waffen versorgen kann.

Heißt: Russland wird wirtschaftlich deutlich geschwächt, was gut ist, da es seine Fähigkeiten, hochwertige Waffen zu produzieren, schwächt. Aber dieser Krieg endet dennoch erst, wenn Moskau das will.
 
Ukraine-Krieg - Russland setzt Teilnahme an Getreideabkommen aus

Russland setzt seine Teilnahme am Getreideabkommen mit der Ukraine aus. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Begründet wurde der Schritt mit Drohnenangriffen auf Stützpunkte der russischen Schwarzmeerflotte auf der annektierten Halbinsel Krim.


https://www.deutschlandfunk.de/russland-setzt-teilnahme-an-getreideabkommen-aus-100.html


M
it denen kann man einfach keine Abkommen mehr schließen. Schade das man das Land nicht einfach komplett ignorieren kann.
 
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