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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weiß auch nicht wie zeitnah sowas immer an die Medien gegeben wird.
Denn das kann ja auch ein strategischer Vor- oder Nachteil sein wenn das immer so öffentlich kommuniziert wird.
Da hätte die Ukraine ja zb schon aus allen Rohren feuern können ohne dass Russland vorher darüber Bescheid weiß
 
Man stelle sich nur mal vor, wenn direkt von Anfang an so zielstrebig gehandelt worden wäre was Waffenlieferungen und Beschlüsse angeht zur Verteidung der Ukraine.
Wer will denn außer Selenskyi einen strategischen Vorteil? Die Ansage bzw. Steuerung der USA war bzw. ist ganz klar die maximale Schwächung Russlands und niemals die wirklich effektive Verteidigung der Ukraine, daher wird der Konflikt häppchenweise in die Länge gezogen und alles schön öffentlich kommuniziert. Das sollte doch mittlerweile klar sein?!:?
 
ich finde es an sich die richtige Entscheidung, jedoch immer wieder "schön" zu sehen wie USA hörig wir sind...

"und wer nicht tanzen will am Schluss, weiß noch nicht dass er tanzen muss"
 
ich finde es an sich die richtige Entscheidung, jedoch immer wieder "schön" zu sehen wie USA hörig wir sind...

"und wer nicht tanzen will am Schluss, weiß noch nicht dass er tanzen muss"

Hörig würde ich jetzt nicht sagen.
Ich verstehe schon, dass das ein gemeinsamer Entschluß sein muß, eben der wichtigsten Partner die man hat.
Da sollte man schon einig und geschlossen dahinterstehen und das nicht einfach im Alleingang machen.
Man muß ja dann auch im Bedarfsfall zusammenstehen.
 
Wer will denn außer Selenskyi einen strategischen Vorteil? Die Ansage bzw. Steuerung der USA war bzw. ist ganz klar die maximale Schwächung Russlands und niemals die wirklich effektive Verteidigung der Ukraine, daher wird der Konflikt häppchenweise in die Länge gezogen und alles schön öffentlich kommuniziert. Das sollte doch mittlerweile klar sein?!:?

Für Verschwörungstheoretiker war das von Anfang an komplett klar. Dahinter steckt die leider sehr weit verbreitete Grundannahme, dass alles einem festgelegten Plan folgt, den eine Macht im Hintergrund vorgibt. Zufälle spielen dabei keine große Rolle. Alles ist eine große Inszenierung, von der keine Abweichung geduldet wird.

Aber so funktioniert die Welt nicht. Hinter den Kulissen wird um alles gerungen. Zu behaupten, dass Biden pokernd im Oval Office sitzt und genau den letzten Moment abpasst, in dem er dann doch wieder eine genau bemessene Waffenladung rüberschickt, die gerade zum Überleben reicht, ist komplett absurd.

Und das sollte eigentlich jeder wissen, der sich regelmäßig informiert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für Verschwörungstheoretiker war das von Anfang an komplett klar. Dahinter steckt die leider sehr weit verbreitete Grundannahme, dass alles einem festgelegten Plan folgt, den eine Macht im Hintergrund vorgibt. Zufälle spielen dabei keine große Rolle. Alles ist eine große Inszenierung, von der keine Abweichung geduldet wird.

Aber so funktioniert die Welt nicht. Hinter den Kulissen wird um alles gerungen. Zu behaupten, dass Biden pokernd im Oval Office sitzt und genau den letzten Moment abpasst, in dem er dann doch wieder eine genau bemessene Waffenladung rüberschickt, die gerade zum Überleben reicht, ist komplett absurd.

Und das sollte eigentlich jeder wissen, der sich regelmäßig informiert.
Du bist nach meiner Wahrnehmung ein sympathischer Typ mit vernünftigen Ansichten und ich will nicht darüber diskutieren, wer jetzt wie gut gebildet oder informiert ist - dabei belasse ich es dann auch ;)
 
Es entsteht in den westlichen Medien ja seit Jahresbeginn der Eindruck, die Ukraine stünde kurz davor, den Krieg zu verlieren. Daher hier mal ein kleiner Realitätscheck:

Russland hat unter enormen Verlusten seit dem 1. Januar 752 Quadratkilometer erobert. Man könnte auch sagen: 0,12% des ukrainischen Territoriums. Oder ein Drittel der Fläche Luxemburgs (!).

Quelle: ISW https://www.pravda.com.ua/eng/news/2024/06/1/7458654/
 
Es entsteht in den westlichen Medien ja seit Jahresbeginn der Eindruck, die Ukraine stünde kurz davor, den Krieg zu verlieren. Daher hier mal ein kleiner Realitätscheck:

Russland hat unter enormen Verlusten seit dem 1. Januar 752 Quadratkilometer erobert. Man könnte auch sagen: 0,12% des ukrainischen Territoriums. Oder ein Drittel der Fläche Luxemburgs (!).

Quelle: ISW https://www.pravda.com.ua/eng/news/2024/06/1/7458654/

Einerseits hast du Recht. Anderseits hast du auch selbst mal die These unterstützt, dass es in diesem Krieg nicht in erster Linie um Gebietsgewinne geht. Man müsste mal eher die Gleichung - Kriegsmaterial- und verlorene Soldaten auf der russischen Seite vs. zerstörte Infrastruktur auf ukrainischer Seite aufmachen. Ich weiß nicht, was dabei rauskommt. Aber das scheint ja das eigentlich Ziel der Russen zu sein, diesen Staat kaputt zu bomben.
 
Klar, es geht nicht um taktische Gebietsgewinne, sondern um strategische. Und die Russen sind weit davon entfernt auch nur eines ihrer Kriegsziele zu erreichen. Das Zerbomben ukarinischer Städte ist fürchterlich, aber es entfaltet kaum militärische Wirkung und bleibt daher nahezu bedeutungslos für den Fortgang der Kampfhandlungen.
 
Klar, es geht nicht um taktische Gebietsgewinne, sondern um strategische. Und die Russen sind weit davon entfernt auch nur eines ihrer Kriegsziele zu erreichen. Das Zerbomben ukarinischer Städte ist fürchterlich, aber es entfaltet kaum militärische Wirkung und bleibt daher nahezu bedeutungslos für den Fortgang der Kampfhandlungen.

Der Oberst hier sieht das etwas anders.

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