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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sie werden die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken. In Kriegs- als auch in Friedenszeiten. Kein Game Changer aber sicherlich eine Notwendigkeit.
Richtig.
Es gibt halt keine Wunderwaffen, aber man sieht doch schon recht deutlich das die Russen auch jetzt schon gezwungen sind deutlich Defensiver zu agieren, ihre Depots deutlich weiter von der Front weg und dezentraler anzulegen (was die Logistik erschwert) usw.
Und ganz egal wie und wann dieser Krieg endet. Die Ukraine braucht ja eine funktionierende Luftwaffe, die Russen werden ihnen aber ganz sicher nichts neues Verkaufen um ihre Verluste an Russischen/Sowjetischen Jets zu ersetzen.
Sie müssen daher ja Zwangsläufig auf andere Hersteller umschwenken.
 
„Nach Angaben Kiews hat Russland einen „Entwicklungsplan“ für das besetzte Mariupol ausgearbeitet, „der einen Anstieg der Bevölkerung um etwa 300.000 Menschen durch Zuwanderung aus der Russischen Föderation vorsieht“. Das berichtete das Nationale Widerstandszentrum, eine Organisation des ukrainischen Militärs, am Sonntag unter Berufung auf Quellen im Untergrundwiderstand.

Die geplanten demographischen Veränderungen sollen demnach bis 2035 umgesetzt werden. Um diese zu fördern, habe der Kreml „mit der Umsetzung eines Programms für Vorzugshypotheken für Bürger der Russischen Föderation begonnen“, um Russen zum Umzug zu ermutigen, schreibt das Nationale Widerstandszentrum. Gleichzeitig würden in Mariupol lebende Personen zwangsweise nach Russland umgesiedelt.“

https://tkr.ro/e/EBDkB5y6uEHAc8rQ
 
Ich verstehe die Angst im Westen nicht, dass die Ukraine ihre Waffen blos nicht auf russischem Boden einsetzen soll.

Wir habe Putin mehr als genug Gründe gegeben, dass er den Krieg ausweiten könnte (wenn er es sich traut) und dazu wissen wir alle, dass wir ihm überhaupt keine Gründe liefern muss, er fanatsiert sich seine Gründe zur Not auch gut selbst zusammen.

Lieber soll die Ukraine militärische Ziele auf russischem Boden ausschalten, bevor sie in der Ukraine für Tod und Verderben sorgen.
 
Verstehe ich auch nicht. Zumal die Ukraine ja auch schon lange Ziele in Russland angreift, nur halt mit ihren eigenen Waffen (Drohnen).
Was soll sich denn ändern wenn sie das mit einem Westlichen Marschflugkörper machen?
Das man aus Historischen Gründen nicht möchte das Deutsche Panzer z.B. in Russland rumfahren kann ich ja verstehen. Aber Raketen die von Ukrainern auf Militärische Ziele gefeuert werden? Wo ist das Problem?
 
Diese Sorge ist imo auch nur vorgeschoben. Insgeheim hoffen einige auf ein schnelles Ende des Krieges, um dann wieder die Geschäftsbeziehungen zu Russland wieder aufzubauen. Man will es sich mit Russland nach wie vor nicht verscherzen.
 
Es sind nicht nur einige, sondern viele die sich ein schnelles Ende des Krieges wünschen und ja, es wird nach dem Krieg auch wieder Geschäftsbeziehungen mit Russland geben, was auch richtig ist. Das hat aber alles nichts damit zu tun, dass man bei den Taurus-Raketen wieder rumeiert.
 
Es sind nicht nur einige, sondern viele die sich ein schnelles Ende des Krieges wünschen und ja, es wird nach dem Krieg auch wieder Geschäftsbeziehungen mit Russland geben, was auch richtig ist. Das hat aber alles nichts damit zu tun, dass man bei den Taurus-Raketen wieder rumeiert.

Man weiß nie wie es kommt, aber Russland müsste schon ne 180 Grad-Wende hinlegen, damit ich das noch bei vollem Bewusstsein erlebe.
 
Man weiß ja mittlerweile auch, dass es nicht "Putin" ist. Es sind die Russen. Die Mehrheit war dafür als es angefangen hat und die Mehrheit ist wahrscheinlich immer noch dafür. Und selbst bei der Staatspropaganda muss man sich als Russe schon in den warmen Mantel der Dummheit und Ignoranz hüllen, um bei dem stümperhaften russischen Medien nicht mitzubekommen, dass vieles von dem was die einem erzählen Schwachsinn ist.
 
Die Russen gefallen sich in ihrer selbst auferlegten Opferrolle, dass der Westen sie vernichten will und sie sich nur durch ein großes, starkes Russland aktiv gegen den Westen wehren müssen und genau das bietet ihnen Putin. Sie sind auch sehr gut darin zu selektieren, was sie Putin glauben wollen und was nicht.
Putins Coronaimpfstoff (der nicht der beste war, aber trotzdem besser als nichts), wollte keiner, egal was die Staatspropaganda ihnen gesagt hat.

Und selbst wenn der Krieg in ein paar Jahren mal vorbei sein sollte und Putin irgendwann mal weg ist, wird er durch einen anderen genauso schlimmen Autokraten ersetz, der den Russen wie Putin erzählt was sie hören wollen.

Und in diesem Umfeld glaube ich nicht daran, dass westliche Institutionen oder Unternehmen wirklich langfristig investieren wollen, wenn sie genau wissen, dass sie jederzeit verarscht werden können und ihr Engagement gegen Sie gerichtet werden kann.

Da werden kurzfristige Vorteile abgeschöpft, aber das wars auch. Sollen doch die BRICS Staaten mit Russland glücklich werden.
 
Wenn man fragt: "Ernsthaft jetzt. Was hat Russland in der Ukraine verloren?", dann erhalte ich als Antwort (so habe ich es verstanden), dass das russische Volk in der Ukraine drangsaliert wurde/wird und diese "Spezialoperation" zur Befreiung dieser diente. Richtig? Das würde doch kein anderes Land machen. Hoffe ich zumindest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deutschland Soldaten nach Spanien aussendet, um dort drangsalierte Deutsche "zu befreien". Obwohl Mallorca praktisch schon annektiert sein soll.

Würde Spanien an Deutschland grenzen und uns beide eine tiefe und gemeinsame Geschichte verbinden, wird das fiktive Szenario seltsamerweise realer. Geschichte - der Beweggrund dieses Irrsinns. Was auch immer Putin geschichtlich beabsichtig. Es muss doch so langsam jedem klar sein, dass das keine "Spezialoperation" mehr ist, sondern nur ein Vorwand für diesen Krieg war.

Russland wird keine Atombomben zünden. Die wollen einfach nur die Ukraine. Komplett. Und damit der Ukraine geschichtlich ein Ende bereiten. Was Russland (Putin) nicht auf dem Schirm hatte - die weltweite Solidarität den diese unfeine Art hervorgerufen hat. Völlig egal, wie viele Meinungen einer Wagenknecht z.B. die Runde in der Öffentlichkeit machen. Und selbst wenn die AfD das Sagen hätte und utopische 60% bei der Bundestagswahl einfahren würde. Der Großteil der Welt, wir der Ukraine alles mögliche zur Verfügung stellen, um sich wehren zu können.

Das beinhaltet natürlich auch Flugzeuge. Und Schiffe. Mehr Panzer. So lange und so hart, bis Russland einsieht, dass das in ihrer Geschichte, die dümmste Entscheidung jemals war. Der "böse" Russe. In den 80er ohne Ende verfilmt und jetzt wieder modern - Dank Putin. Da kann das russische Volk ja unglaublich Stolz auf ihr Oberhaupt sein. Langsam aber sicher müsste doch bei jedem Russen angekommen sein, dass man weltweit, mit dieser Nationalität wegen Putin auf Abneigung stößt.

Nicht mehr Vodka, Speck, gesellig, hart im Nehmen und Schach. In Spanien (diesen Sommer über Monate extrem beobachtet) werden Russen behandelt wie Alkoholiker mit großer Klappe oder komplett Verblödete. Nicht schön und MIR würden wegen Putin als Russe so langsam die Zweifel kommen. Staatspropaganda hin oder her. Das russische Volk bilden größtenteils doch keine Hinterwäldler. Und wenn doch, werden das sicher einige richtig stellen wollen und liefert wenn Überhaupt, Zündstoff für einen Bürgerkrieg.

Putin steckt in einem ziemlichen Dilemma. Er akzeptiert ein Ende nur in seiner Version (das Aus für die Ukraine). Egal wie sehr sein Volk darunter leidet. Jetzt und für weitere Generationen. Der Russe, ein neuer Nazi. Wer hätte das gedacht? Und das wird für sehr lange Zeit in vielen Köpfen so bleiben. Einem Deutschen braucht man das nicht erklären, mit was für einer scheiß Reputation man sich schlagen muss/musste, weil vor 80 Jahren ein Österreicher, wie Putin jetzt, sich einer Illusion hingibt.

Ich sehe nach Ende des Krieges wenig Chancen für neue Geschäftsbeziehungen oder überhaupt einer Beziehung mit Russland. Der Drops ist gelutscht.
 
Ich finde ja diese ganze lieferei von immer neuen Gerätschaften interessant. Vor allem das es gefühlt gar nie zusammen eingesetzt werden kann.

Zuerst die Radpanzer, wo sind die alle? Wie viele davon sind überhaupt noch einsatzfähig? Dann die haubitzen, gibt es die noch? Schießen die noch? Jetzt die Leopards, von denen es ja scheinbar schon einige erwischt hat.

Als nächstes dann die Jets, werden geliefert, aufgebraucht und schon stehen die wieder ohne alles da.

Wie gesagt, ob es wirklich so ist weiß ich nicht nur dieses "häppchenweise" Kriegsmaterial liefern was dann vielleicht kurze Zeit später schon nicht mehr einsatzfähig ist, dann kommt der nächste Posten....so kommt doch da keiner weiter.
 
Der Russe, ein neuer Nazi. Wer hätte das gedacht? Und das wird für sehr lange Zeit in vielen Köpfen so bleiben. Einem Deutschen braucht man das nicht erklären, mit was für einer scheiß Reputation man sich schlagen muss/musste, weil vor 80 Jahren ein Österreicher, wie Putin jetzt, sich einer Illusion hingibt.

Ich sehe nach Ende des Krieges wenig Chancen für neue Geschäftsbeziehungen oder überhaupt einer Beziehung mit Russland. Der Drops ist gelutscht.

Ich verstehe, was du meinst, aber dieser Vergleich hinkt nicht nur gewaltig, sondern ist auch gefährlich. Die "Reputation" hatte sich Deutschland ja redlich verdient - und das garantiert nicht nur wegen des einen Österreichers. Und zu den Geschäftsbeziehungen: Ich befürchte, da verkennst du die wundersame Heilkraft des Kapitalismus.
 
Ich finde ja diese ganze lieferei von immer neuen Gerätschaften interessant. Vor allem das es gefühlt gar nie zusammen eingesetzt werden kann.

Zuerst die Radpanzer, wo sind die alle? Wie viele davon sind überhaupt noch einsatzfähig? Dann die haubitzen, gibt es die noch? Schießen die noch? Jetzt die Leopards, von denen es ja scheinbar schon einige erwischt hat.

Als nächstes dann die Jets, werden geliefert, aufgebraucht und schon stehen die wieder ohne alles da.

Wie gesagt, ob es wirklich so ist weiß ich nicht nur dieses "häppchenweise" Kriegsmaterial liefern was dann vielleicht kurze Zeit später schon nicht mehr einsatzfähig ist, dann kommt der nächste Posten....so kommt doch da keiner weiter.

Ich glaube, mit der Einschätzung liegst du komplett daneben. Die Ukraine muss mit ihrem wenigen Gerät arg haushalten. Gerade in der Offensive sind sie schnell davon abgekommen, sich mit schweren Gerät durch den verminten Bereich durchzukämpfen. Die Alternative: Mit vielen kleinen Einheiten sich langsam vorkämpfen und Schwächen in der gegnerischen Abwehr herausfinden. Das kostet gerade sehr vielen Ukrainern das Leben. Der Grund dafür ist, dass wir zu zögerlich zu wenige Waffen geliefert haben.
 
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