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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie sehe denn dein Lösunsgsvorschlag aus um diesen Krieg zu beenden?

Ich denke du wirst hier keine zufriedenstellende Antwort bekommen, mit der sich sowohl die Ukraine wie auch der geschlossene Westen ein gefallen tun würde. Weil ... die eine Partei die man nicht wählt, aber dessen Argumentationen man mit großer Überschneidung seit einer gefühlten Ewigkeit übernimmt, dazu auch keine Antwort hat. Es bleibt wie bei dieser einen Partei bei wahlkampfbedingten fadenscheinigen Phrasen aufgrund fragwürdiger Haltungen.

Edit: Aber vielleicht erhellt und überrascht er mich mit einem ganz neuem Blickwinkel.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Haben doch praktisch alle hier die Panzer für die Ukraine gefordert, oder nicht ?
Ja, das haben viele weil die Ukraine diese braucht. Die Ukraine wurde Angegriffen und so lange sie sich wehren möchten sollten wir sie (meiner Meinung nach) auch unterstützen.
Und als nächstes dann bitte noch Bodentruppen und Kampfjets.
Die Bitte um Kampfjets ist ja nicht neu, und die Niederland denkt ja auch grade darüber nach F-16 zur Verfügung zu stellen. Die Mig29 der Polen werden sicher auch bald wieder ein Thema werden.
Bodentruppen wird es aber niemals geben, denn das wäre ein Kriegsbeitritt.

Ich verstehe auch nicht was daran jetzt so verwunderlich ist. Die Ukraine verliert natürlich auch immer mehr Gerät das ersetzt werden muss. Russland plündert einfach ihre Depots im Ural und lässt Fleißig neu Produzieren. Ohne Ersatz aus dem Ausland würde die Ukraine sonst stück für stück weiter ins Hintertreffen geraten.
 
Da diskutiert und streitet man monatelang um Panzerlieferungen, jetzt liefert man sie, sie kommen in der Ukraine an und nach 1 Tag werden sie von irgendwelchen Raketen zu klump geschossen...
Wer soll die denn fahren? Ist doch gar niemand daran ausgebildet.

und dann ein 60 tonner durch den matsch? Hat jemand lützerath gesehen und weiss, was passiert, wenn zu viel gewicht auf matsch trifft?
 
Wer soll die denn fahren? Ist doch gar niemand daran ausgebildet.

und dann ein 60 tonner durch den matsch?
Da werden die Besatzungen natürlich erstmal für Ausgebildet. Dabei muss man aber bedenken das die Ukraine bei sowas immer erfahrene Leute schickt. Die Wissen also schon was man Taktisch mit einem Panzer tut, da muss dann "nur" noch die spezifische Bedienung Trainiert werden.

Und nein die 60 tonner gehen nicht gut im Matsch, deswegen passiert in der Ukraine grade auch nicht so viel, da der Winter auch da bis jetzt recht warm war und der Boden daher noch recht Matschig ist.

Und die Dinger werden ganz sicher nicht am ersten Tag zu klump geschossen. Passiert mit den Ur-Alten T-62 ja auch nicht.
Sie werden welche verlieren, aber die Ukraine wird nicht plötzlich verlernen wie man Panzer richtig einsetzt nur weil sie jetzt besseres Material bekommen.
 
Die Ukrainer haben jetzt schon Kampfpanzer und die werden dann Stück für Stück auf die Neuen umsteigen. Bis die da sind, kann man auch noch ausbilden. Also ich sehe das mit dem "Zurechtkommen" nicht so problematisch. Die große Kriegswende sehe ich dadurch allerdings auch nicht. Ob die Infrastruktur für die ganzen Panzer (Challenger, Leo X, Leo Y, ABrams) vorhanden ist, steht auf einem anderen Blatt, aber das wird sich finden.
Natürlich wird sofort wieder Scholz kritisiert, dass er angeblich die USA "erpresst" hat, während jetzt Lufthauch aus Polen in Richtung Deutschland in der deutschen Presse abgefeiert wird, aber über diese seltsame Berichterstattung haben wir bereits gesprochen.

Wie sehe denn dein Lösunsgsvorschlag aus um diesen Krieg zu beenden?

Mir ist klar, dass das eher eine rhetorische Frage an den anderen User war, aber aufgrund des weiteren Hochgehen in der Eskalationsspirale antworte ich mal darauf. Das Problem ist im Moment nicht der fehlende Lösungsvorschlag, sondern die vielerorts gezeigte Ablehnung das Thema zu behandeln. Wie man in den letzten Seiten lesen kann, wird jeder Denkansatz jenseits von Waffenlieferung als (Beispielzitat) "Ist das die Alternative? Sich Russland anbiedern, oder direkt eingenommen werden?" abgetan. Angeblich wollen die Russen auch nicht verhandeln, daher gibt es keinen Verhandlungsversuch mehr. Aber selbst wenn das stimmen würde, dann muss man es trotzdem weiter versuchen und zwar jeden verdammten Tag. Man kann auch über theoretische Szenarien miteinander verhandeln und sollte wirklich das Randomevent "Putin weg" eintreffen, dann könnte man den Krieg deswegen vielleicht ein paar Tage früher beenden, anstatt erst bei null anzufangen. Leider wird das aber dadurch erschwert, dass heutzutage alles in die Öffentlichkeit gezerrt und dann zerrupft wird. Marcron wurde bei uns ja oft dafür kritisiert, dass er mit Putin telefoniert.
Bei uns wollen die ganzen Waffenlieferungsbefürworter nicht auf die Frage antworten, wie der Krieg enden soll. Da wird dann mit "das ist Sache der Ukraine" geantwortet, aber damit macht man es sich zu einfach. Viele NATO Staaten sind aufgrund von finanzieller, logistischer und militärischer Hilfe zu sehr involviert, als das man auf "nicht unsere Sache" pochen könnte. Daher ...

Das "Gemetzel" könnten die Russen durch einen Rückzug vom ukrainischen Territorium ganz schnell beenden.

... ist schnell gesagt und klingt gut, aber realistisch betrachtet haben sie dafür keine Veranlassung mehr, weil die Schotten Richtung Westen dicht sind. Ein Rückzug von der Krim wäre nicht nur für Putin eine erheblich Schmach, also selbst ein Ersatzmann würde das kaum freiwillig tun. Noch problematischer ist die vielerorts ausgeblendete Tatsache, dass ein territorialer "Sieg" der Ukraine - egal wie realistisch man den jetzt betrachtet - nicht automatisch den Krieg beenden würde. Wie eine militärische Rückeroberung der Krim aussehen soll, blendet man bei uns ebenfalls aus. Selbst (großes) falls das alles klappen sollte: Dann hat man eine Ukraine mit einer riesigen Grenze zu Russland und Belarus und aus Russland können jederzeit Raketen fliegen oder Artilleriebeschuss kommen oder Scharmützel gestartet werden.
Ohne irgendeine Art der Verhandlungslösung wird das Gemetzel militärisch nur dann enden, wenn man Moskau einnimmt. Das ist bei einer Atommacht allerdings unrealistisch und daher sind wir schnell wieder an dem Punkt, dass man nicht wirklich weiß, wie das enden soll. Und nein ... der Ukrainekrieg ist nicht vergleichbar mit dem Vietnamkrieg für die USA.

Ja, es wäre im Prinzip schlecht, wenn man Russland für einen Abzug irgendetwas geben würde und sei es eine Status Quo Krim mit weitehin vorhandenem Marinestützpunkt für Russland. Es wäre aber auch schlecht den Krieg ewig weiterlaufen zu lassen, weil Russland keinerlei Veranlassung hat sich komplett zurückzuziehen oder gar nichts mehr zu tun. In den ersten Wochen nach Kriegsbeginn war im Internet sogar von Reparationszahlungen von Russland die Rede, also eine weitere Bedingung für Frieden, obwohl schon die anderen schwierig genug sind.
Ich sehe die Zukunft im Moment eher pessimistisch, weil die derzeitige Rhetorik darauf hinausläuft, dass wir einen jahrelangen Krieg in der Ukraine haben werden, welcher beide Seiten erschöpfen wird. Die Ukraine und der Westen haben dabei aber auf Dauer viel mehr zu verlieren als Russland, weil es dort schon vorher eher naja war.
 
Die Ukrainer haben jetzt schon Kampfpanzer und die werden dann Stück für Stück auf die Neuen umsteigen. Bis die da sind, kann man auch noch ausbilden. Also ich sehe das mit dem "Zurechtkommen" nicht so problematisch. Die große Kriegswende sehe ich dadurch allerdings auch nicht. Ob die Infrastruktur für die ganzen Panzer (Challenger, Leo X, Leo Y, ABrams) vorhanden ist, steht auf einem anderen Blatt, aber das wird sich finden.
Natürlich wird sofort wieder Scholz kritisiert, dass er angeblich die USA "erpresst" hat, während jetzt Lufthauch aus Polen in Richtung Deutschland in der deutschen Presse abgefeiert wird, aber über diese seltsame Berichterstattung haben wir bereits gesprochen.



Mir ist klar, dass das eher eine rhetorische Frage an den anderen User war, aber aufgrund des weiteren Hochgehen in der Eskalationsspirale antworte ich mal darauf. Das Problem ist im Moment nicht der fehlende Lösungsvorschlag, sondern die vielerorts gezeigte Ablehnung das Thema zu behandeln. Wie man in den letzten Seiten lesen kann, wird jeder Denkansatz jenseits von Waffenlieferung als (Beispielzitat) "Ist das die Alternative? Sich Russland anbiedern, oder direkt eingenommen werden?" abgetan. Angeblich wollen die Russen auch nicht verhandeln, daher gibt es keinen Verhandlungsversuch mehr. Aber selbst wenn das stimmen würde, dann muss man es trotzdem weiter versuchen und zwar jeden verdammten Tag. Man kann auch über theoretische Szenarien miteinander verhandeln und sollte wirklich das Randomevent "Putin weg" eintreffen, dann könnte man den Krieg deswegen vielleicht ein paar Tage früher beenden, anstatt erst bei null anzufangen. Leider wird das aber dadurch erschwert, dass heutzutage alles in die Öffentlichkeit gezerrt und dann zerrupft wird. Marcron wurde bei uns ja oft dafür kritisiert, dass er mit Putin telefoniert.
Bei uns wollen die ganzen Waffenlieferungsbefürworter nicht auf die Frage antworten, wie der Krieg enden soll. Da wird dann mit "das ist Sache der Ukraine" geantwortet, aber damit macht man es sich zu einfach. Viele NATO Staaten sind aufgrund von finanzieller, logistischer und militärischer Hilfe zu sehr involviert, als das man auf "nicht unsere Sache" pochen könnte. Daher ...



... ist schnell gesagt und klingt gut, aber realistisch betrachtet haben sie dafür keine Veranlassung mehr, weil die Schotten Richtung Westen dicht sind. Ein Rückzug von der Krim wäre nicht nur für Putin eine erheblich Schmach, also selbst ein Ersatzmann würde das kaum freiwillig tun. Noch problematischer ist die vielerorts ausgeblendete Tatsache, dass ein territorialer "Sieg" der Ukraine - egal wie realistisch man den jetzt betrachtet - nicht automatisch den Krieg beenden würde. Wie eine militärische Rückeroberung der Krim aussehen soll, blendet man bei uns ebenfalls aus. Selbst (großes) falls das alles klappen sollte: Dann hat man eine Ukraine mit einer riesigen Grenze zu Russland und Belarus und aus Russland können jederzeit Raketen fliegen oder Artilleriebeschuss kommen oder Scharmützel gestartet werden.
Ohne irgendeine Art der Verhandlungslösung wird das Gemetzel militärisch nur dann enden, wenn man Moskau einnimmt. Das ist bei einer Atommacht allerdings unrealistisch und daher sind wir schnell wieder an dem Punkt, dass man nicht wirklich weiß, wie das enden soll. Und nein ... der Ukrainekrieg ist nicht vergleichbar mit dem Vietnamkrieg für die USA.

Ja, es wäre im Prinzip schlecht, wenn man Russland für einen Abzug irgendetwas geben würde und sei es eine Status Quo Krim mit weitehin vorhandenem Marinestützpunkt für Russland. Es wäre aber auch schlecht den Krieg ewig weiterlaufen zu lassen, weil Russland keinerlei Veranlassung hat sich komplett zurückzuziehen oder gar nichts mehr zu tun. In den ersten Wochen nach Kriegsbeginn war im Internet sogar von Reparationszahlungen von Russland die Rede, also eine weitere Bedingung für Frieden, obwohl schon die anderen schwierig genug sind.
Ich sehe die Zukunft im Moment eher pessimistisch, weil die derzeitige Rhetorik darauf hinausläuft, dass wir einen jahrelangen Krieg in der Ukraine haben werden, welcher beide Seiten erschöpfen wird. Die Ukraine und der Westen haben dabei aber auf Dauer viel mehr zu verlieren als Russland, weil es dort schon vorher eher naja war.

Nein die Ukraine wird nicht nach Moskau marschieren. Sobald ukrainische Truppen russischen Boden betreten werden Atombomben auf die Ukraine niederprasseln und das wissen auch die Ukrainer. Sollten es ihnen aber gelingen, die russischen Sreitkräfte aus dem Land zu drängen, wäre dies aber eine Verhandlungsbasis mit Putin, denn dann müsste er ja eingestehen, dass seine "Spezialoperation" gescheitert ist. Ja die Chancen dafür stehen schlecht, aber leider hat die Ukraine kaum eine andere Möglichkeit. Außerdem sollte man nicht so tun, als wäre es nur die Ukraine, oder der Westen, der Verhandlungen blockiert. Russland selbst hat doch keinerlei Interesse daran, einen Frieden auszuhandeln, weil sie immernoch der Ansicht sind, gewinnen zu können. Vetreibt man Russland aus der Ukraine sieht die Verhandlungsbasis ganz anders aus.

Würde man jetzt verhandeln und die Gebiete tatsächlich an Russland abtreten, dann hätte Putin erstmal gewonnen und würde es einfach in 1-2 Jahren erneut versuchen, weil ihn die Ukraine "irgendwie provoziert" hat.
 
Aber kann man nicht darauf setzen, dass das russische Volk irgendwann doch auf die Barrikaden geht? Ich meine, da werden hunderttausende Soldaten verheizt was im Umkehrschluss ja bedeutet, dass hunderttausende Eltern sich fragen, warum Ihre Söhne nicht nach Hause kommen.
Es kann doch nicht sein, dass so was ohne großes Murren passiert?
Was ist mit der Industrie und dem Handel? Die schlachten jetzt schon Flugzeuge aus um an Ersatzteile für andere zu kommen um die noch in der Luft zu halten, Autos werden nur halbfertig ausgeliefert, weil Teile einfach nicht mehr zu beschaffen sind.
Das kann einem Volk auf Dauer doch nicht einfach egal sein...
 
Na ja, das Dritte Reich hat 5 Mio seiner Söhne in den Tod geschickt - bei 60 Mio Einwohnern. Da war quasi jede Familie betroffen. Das deutsche Volk hat dennoch bis zum bitteren Ende die Füße still gehalten.
 
Ich glaube auch, dass Putin vor dem Volk keine Angst haben muss. Die sind leidensfähig. Eher vor irgendeinem Putsch an der Spitze, aber ich denke diejenigen sind schon alle aus Fenstern gefallen. Von der Seite brauchen wir nicht hoffen. Da wird kein Wunder geschehen. Das macht die Situation so schlimm. Anders als im 2. WK werden aber auch keine Panzer nach Moskau Rollen und das Regime beenden. Von daher leben wir wirklich in einer neuen Welt. Mann stelle sich vor, Nazideutschland wäre nur an die eigenen Grenzen zurück getrieben worden und gut wäre gewesen. Ich mag mir nicht vorstellen in was für einem Deutschland wir heute leben würden.
 
Aber kann man nicht darauf setzen, dass das russische Volk irgendwann doch auf die Barrikaden geht? Ich meine, da werden hunderttausende Soldaten verheizt was im Umkehrschluss ja bedeutet, dass hunderttausende Eltern sich fragen, warum Ihre Söhne nicht nach Hause kommen.
Es kann doch nicht sein, dass so was ohne großes Murren passiert?
Was ist mit der Industrie und dem Handel? Die schlachten jetzt schon Flugzeuge aus um an Ersatzteile für andere zu kommen um die noch in der Luft zu halten, Autos werden nur halbfertig ausgeliefert, weil Teile einfach nicht mehr zu beschaffen sind.
Das kann einem Volk auf Dauer doch nicht einfach egal sein...

Das kann schon irgendwann passieren aber die Akzeptanz der Spezialoperation ist erstaunlich groß und noch ist in vielen Teilen der Nation einfach normales Leben angesagt. Die haben ihre Feierlichkeiten, die haben ihren Alltag und man kennt Leute, die Leute kennen, die in den Krieg mussten.

Die Leute, die jetzt zuhause sind, weil mangels Versorgung die Fabrik stillsteht, haben halt jetzt Kurzarbeit.

Außerdem wenn man sich mal anschaut wie die Einkommen in Russland verteilt sind dann weiß man,
das große Teile es Volkes bereit sind, am Ende der Nahrungskette zu stehen.
 
Leopard-Kampfpanzer - Große Panzerallianz für Ukraine zeichnet sich ab

Nach wochenlangen Diskussionen zeichnet sich eine größere Allianz zur Unterstützung der Ukraine mit schweren Waffen ab. Heute wird erwartet, dass Bundeskanzler Scholz die Entscheidung zur Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern bekannt geben wird. Wie mehrere Medien weiter übereinstimmend berichteten, soll es anderen Ländern zudem gestattet werden, Panzer dieses Typs an Kiew abzugeben.


https://www.deutschlandfunk.de/grosse-panzerallianz-fuer-ukraine-zeichnet-sich-ab-100.html
 
Nein die Ukraine wird nicht nach Moskau marschieren. Sobald ukrainische Truppen russischen Boden betreten werden Atombomben auf die Ukraine niederprasseln und das wissen auch die Ukrainer. Sollten es ihnen aber gelingen, die russischen Sreitkräfte aus dem Land zu drängen, wäre dies aber eine Verhandlungsbasis mit Putin, denn dann müsste er ja eingestehen, dass seine "Spezialoperation" gescheitert ist.

Das ist keine Verhandlungsbasis, weil das nur symbolisch wäre. Es ist sogar das Gegenteil der Fall: erst bei einem offiziellen Frieden, bei dem Russland den Donbass und die Krim aufgibt, wäre Putin und seine Spezialoperation offiziell gescheitert. Es ist also gar nicht in seinem Interesse irgendetwas in der Richtung einzugestehen oder eine Handlung daraus zu ziehen, solange er nichts dafür bekommt.

Ja die Chancen dafür stehen schlecht, aber leider hat die Ukraine kaum eine andere Möglichkeit. Außerdem sollte man nicht so tun, als wäre es nur die Ukraine, oder der Westen, der Verhandlungen blockiert. Russland selbst hat doch keinerlei Interesse daran, einen Frieden auszuhandeln, weil sie immernoch der Ansicht sind, gewinnen zu können. Vetreibt man Russland aus der Ukraine sieht die Verhandlungsbasis ganz anders aus.

Würde man jetzt verhandeln und die Gebiete tatsächlich an Russland abtreten, dann hätte Putin erstmal gewonnen und würde es einfach in 1-2 Jahren erneut versuchen, weil ihn die Ukraine "irgendwie provoziert" hat.

Das ist schnell dahin gesagt und du wiederholst leider ein Totschlagargument aus deutschen Talkshows. Verhandlungen bedeuten aber nicht automatisch dieses oder jenes, vor allem nicht die Selbstaufgabe der Ukraine. Das wird leider immer wieder von ein paar Deppen wiederholt, um Verhandlungen aus der öffentlichen Diskussion zu drängen. Daher fordert das öffentlich auch nur noch Frau Wagenknecht.
Es gibt auch dann keine Verhandlungsbasis für Russland, falls die Ukrainer sie vertreiben. Wieso? Sie haben nichts mehr zu verlieren und ein laufender Krieg macht die Aufnahme der Ukraine in die NATO und die EU unmöglich. Das kostet die Russen nur ein paar Geschosse alle paar Tage. Das Problem bei der Diskussion in der Öffentlichkeit ist übrigens der Punkt, dass man Russland oder Putin "aus Prinzip" gar nichts geben darf. Das ist aber keine Basis für eine Verhandlung, weil man nichts anzubieten und kein Druckmittel hat. Allerdings bieten die Kriegshandlungen kein sicheres Ende, wenn man nicht bis nach Moskau gehen möchte, was man wohl hoffentlich nicht vorhat. D.h. selbst im militärischen Optimalfall ist kein Ende in Sicht und wie wahrscheinlich das komplette Rauswerfen der Russen wäre, ist ebenfalls so eine Sache.

Ich bin sogar der Meinung, dass man JETZT verhandeln sollte, weil Putin im Moment noch deutlicher sieht, dass der Westen komplett ernst macht und die Ukraine standhalten wird. Und wenn bei den Verhandlungen nichts Akzeptables rauskommt oder die abgelehnt werden, dann kann man immer noch schauen, was man macht.

Aber kann man nicht darauf setzen, dass das russische Volk irgendwann doch auf die Barrikaden geht? Ich meine, da werden hunderttausende Soldaten verheizt was im Umkehrschluss ja bedeutet, dass hunderttausende Eltern sich fragen, warum Ihre Söhne nicht nach Hause kommen.
Es kann doch nicht sein, dass so was ohne großes Murren passiert?
Was ist mit der Industrie und dem Handel? Die schlachten jetzt schon Flugzeuge aus um an Ersatzteile für andere zu kommen um die noch in der Luft zu halten, Autos werden nur halbfertig ausgeliefert, weil Teile einfach nicht mehr zu beschaffen sind.
Das kann einem Volk auf Dauer doch nicht einfach egal sein...

Der Aufstand sollte mit den Sanktionen angefacht werden, aber das hat nicht funktioniert. Die Totenzahlen oder die Mobilmachung sollte zu Aufstand führen, aber das nicht funktioniert. Die letzten mir bekannten relevanten Proteste in Russland gab es Mitte letzten Jahres. Putin hat russlandinterne Strukturen wie "Mütter der Soldaten" in den letzten Jahren methodisch geschwächt.
Die Russen hören die rus Propaganda in TV und Radio, während ihnen in den westlichen Medien bestätigt wird, dass nonstop Aussagen gegen ihr Land kommen und vom ukrainischen Sieg und massenhaft Waffenlieferungen gesprochen wird. Sage niemals nie, aber erwarte da nicht zuviel.
 
Vor allem hätte ein Zurückdrängen Russlands unweigerlich einen Regierungswechsel zur Folge. Putin würde sich dann sicherlich politisch nicht mehr halten können.

Allein das würde ja schon eine ganz andere Grundlage für Verhandlungen schaffen.

Kommt darauf an wer nach Putin an die Macht kommen würde,das könnte dann ja theoretisch auch ein Hardliner wie der Prigoschin sein der das ganze dann noch viel mehr eskalieren lassen wird.
 
Vor allem, wer will noch in nem Panzer sitzen? Das war in WW2 vielleicht noch "sicher" aber jetzt?! Du trägst ne Panzerabwehr Waffe auf der Schulter die kurzen Prozess mit so nem Teil macht.

Anstelle von Panzern hätte ich mir anstelle der Ukraine viel mehr Panzerabwehr gewünscht.

Okay, jetzt kommen also die Panzer.
Jetzt die nächsten Forderungen bitte, Kampfjets!

genau … der Leo 2 ist mit dem M1 Abrams so ziemlich die beste Panzerabwehr, die z.Z. Erhältlich ist. Siehe irakkrieg wo der Abrams die gegnerischen Panzer schon aus dem Verkehr gezogen hat, bevor sie die überhaupt gesehen haben… das gleiche wird den Russen passieren…

… und nein… in ww2 warst du alles andere als sicher in einem Panzer…

und aufgrund von restlichtverstärker und wärmebild wird dir mit der Panzerabwehrwaffe lässig geschultert selbst der kurze Prozess gemacht.
 
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Sidefact: Zelenskyy wurde heute 45.


Wusste gar nicht das Deutschland brauchbare Drohnen bauen kann.

Ukraine bestellt 105 Drohnen von deutschem Start-up

Das deutsche Start-up Quantum Systems hat einen Millionenauftrag aus der Ukraine erhalten, 105 Drohnen zu liefern, um die Front zu überwachen.

https://www.golem.de/news/frontaufk...ohnen-von-deutschem-start-up-2301-171440.html

https://www.quantum-systems.com/project/vector/
 
genau … der Leo 2 ist mit dem M1 Abrams so ziemlich die beste Panzerabwehr, die z.Z. Erhältlich ist. Siehe irakkrieg wo der Abrams die gegnerischen Panzer schon aus dem Verkehr gezogen hat, bevor sie die überhaupt gesehen haben… das gleiche wird den Russen passieren…

… und nein… in ww2 warst du alles andere als sicher in einem Panzer…

und aufgrund von restlichtverstärker und wärmebild wird dir mit der Panzerabwehrwaffe lässig geschultert selbst der kurze Prozess gemacht.

Das kommt hier aber ganz stark darauf an auf welchen Panzer der dann trifft.
Ein voll Modernisierter T-72, T-80 oder T-90 ist einfach mal was ganz anderes als die (nie modernisierten)T-54 die der Irak zum großen Teil in Betrieb hatte.
Das ist beim Leo2 ja auch nicht anders. Der A6 z.B. ist schon ein gutes stück besser als ein alter A4.
Und wie man an den Türkischen Leo2 A4 in Syrien sehen konnte reicht auch eine Ur-Alte Sowjet Panzerabwehrwaffe wenn der Feind von der Seite da rann kommt.
Das sind alles keine Wunderwaffen, auch der Westen Kocht nur mit Wasser. Unsere Gewürze sind aber besser :D
 
Das kommt hier aber ganz stark darauf an auf welchen Panzer der dann trifft.
Ein voll Modernisierter T-72, T-80 oder T-90 ist einfach mal was ganz anderes als die (nie modernisierten)T-54 die der Irak zum großen Teil in Betrieb hatte.
Das ist beim Leo2 ja auch nicht anders. Der A6 z.B. ist schon ein gutes stück besser als ein alter A4.
Und wie man an den Türkischen Leo2 A4 in Syrien sehen konnte reicht auch eine Ur-Alte Sowjet Panzerabwehrwaffe wenn der Feind von der Seite da rann kommt.
Das sind alles keine Wunderwaffen, auch der Westen Kocht nur mit Wasser. Unsere Gewürze sind aber besser :D

Die Wirksamkeit des Geräts skaliert aber mit der Ausbildung der Crew. Ich halte z.B. diese Haltung, dass die Ukrainer die Panzer (egal welche, weil die Amis benutzten das Argument auch) nicht zum laufen bekommen für Quatsch. Ich habe allerdings arge Zweifel, dass die die Geräte 100% effektiv einsetzen. Man lernt da auch nichts on the fly, wenn der Panzer + Crew in einer Situation tot geht, die bei optimalen Einsatz lösbar gewesen wäre.
 
Die Wirksamkeit des Geräts skaliert aber mit der Ausbildung der Crew. Ich halte z.B. diese Haltung, dass die Ukrainer die Panzer (egal welche, weil die Amis benutzten das Argument auch) nicht zum laufen bekommen für Quatsch. Ich habe allerdings arge Zweifel, dass die die Geräte 100% effektiv einsetzen. Man lernt da auch nichts on the fly, wenn der Panzer + Crew in einer Situation tot geht, die bei optimalen Einsatz lösbar gewesen wäre.
Beim Abrams ging es aber auch nicht um die Nutzung an sich. Sondern die Wartung und Logistik dafür.
Das Ding hat ja eine Gasturbine und läuft mit einem Kerosingemisch*. Da sonst alles bei der Ukraine mit Diesel laufen müsste ist das natürlich ein ordentlicher Logistischer Extraaufwand.

Ich bin mir aber sicher das die Ukraine da Kampferfahrenen Besatzungen zum Training schicken wird die eben schon wissen wie man einen Panzer Taktisch richtig einsetzt. Es gibt zwar unterschiede bei der Art wie so ein Leo2 z.B. eingesetzt werden sollte, aber bisher haben sich die Ukrainer ja als sehr schnell lernend und anpassungsfähig herausgestellt wenn es darum geht Neues Gerät in ihre eigene Doktrin einzubinden.

Ich zumindest mache mir da wenig sorgen das die Ukrainer da die Panzer unsinnig verheizen. Die konnte in den ersten Wochen bei den Russen ja schon schön gucken was man so für Fehler beim Einsatz von Panzern und IVF's so machen kann....


Btw. hoffe ich das da jetzt aus der Industrie auch noch mehr kommt. Aber bitte nicht noch mehr aus (aktiven) BW Beständen, ich würde mich dann doch wohler fühlen wenn wir selber nicht nur noch Steine zum Werfen haben :O_o:

edit
*Die Info mit dem Kerosin war Falsch, zugunsten der Lesbarkeit des Threads lasse ich das aber so stehen.
 
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