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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

https://www.watson.de/unterhaltung/...e-ueber-j-k-rowling-fuer-heftige-diskussionen

Es ist schade, dass mit solchen Shitstorms der echten Diskussion die Inhalte förmlich entrissen werden. Ich behaupte, einem großen Teil der woken Community geht es gar nicht um eine bessere Welt, sondern darum, die, die sich nicht von dieser Diskussion vereinnahmen lassen wollen, kritisieren zu können. Wirklich schade!
Es ist halt auch deshalb so dämlich, weil er im selben Stream auch das gesagt hat:
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Ist halt das selbe Problem der schnellen Empörung und der aus dem Kontext gerissenen Infohäppchen wie wir es auch im Hogwards Thread die Tage in die völlig andere Richtung hatten. Beispiel zu der Rocketbeans Meldung (wie man dort mit der Kontroverse aufs Spiel bezogen umgeht). Da wurde dann auch schnell der Anti-Woke-Train mit Kohle beladen und alles an Anti-Woke-Munition verschossen.
 
Also ich muss ja ganz ehrlich sagen, wenn diese Themen unsere wahren Probleme sind, dann ist echt die Welt in Ordnung.
Klar, Diskriminierung ist scheiße, aber das geht mir auch mittlerweile alles ein bisschen zu weit.

Das ist leider auch immer so ein vermeintliches Totschlagargument, mit dem man jeden Diskurs direkt im Keim ersticken kann. Hat die Welt denn keine größeren Probleme?

Und dann noch das altbekannte "Aber".

Das "LGB" hat seine heutigen Rechte übrigens durch stetigen Aktivismus und Kampf erhalten (und auch hier muss man aufpassen, dass es keinen Rückwärtstrend gibt). Soll es jetzt beim "T" aufhören, weil einen das nicht selbst betrifft? Sollen sie sich einfach mit stetiger Diskriminierung abfinden?

Mich erinnert das JKR Thema ein wenig an das Gendern, was ich ehrlich gesagt, auch einfach eine ziemliche Verunstaltung von Sprache finde.
Im englischen ist es genauso the Driver und nicht the Driveress. Natürlich ist mit die Ärzte auch eine Ärztin gemeint. Zur Not kann man sagen
Ärzte und Ärztinnen, aber Ärzt*innen ist für mich einfach irgendwie völlig befremdlich.

Beim Thema "Gendern" kann man schlecht die englische Sprache mit der deutschen Sprache vergleichen. Wir haben nun mal mehr als einen Artikel.
 
Das ist leider auch immer so ein vermeintliches Totschlagargument, mit dem man jeden Diskurs direkt im Keim ersticken kann. Hat die Welt denn keine größeren Probleme?
Ist es deswegen Unwahr?
Wenn man diese Kugel auf der wir leben vor die Wand fährt, und danach sieht alles aus, dann ist es hinterher auch egal ob man H,H,L,T,B oder Q ist.

Das "LGB" hat seine heutigen Rechte übrigens durch stetigen Aktivismus und Kampf erhalten (und auch hier muss man aufpassen, dass es keinen Rückwärtstrend gibt). Soll es jetzt beim "T" aufhören, weil einen das nicht selbst betrifft? Sollen sie sich einfach mit stetiger Diskriminierung abfinden?
Ich weiß, bin ja selbst schwul.
Nein, man soll nicht aufhören, aber man muss es auch nicht überall und jedem ständig auf die Nase schmieren.
Am Ende bezweckt das leider aus der Erfahrung der Vergangenheit eher das Gegenteil.
Penetranz förderte selten Akzeptanz in der Gesellschaft.

Beim Thema "Gendern" kann man schlecht die englische Sprache mit der deutschen Sprache vergleichen. Wir haben nun mal mehr als einen Artikel.
Gendern ist für mich dennoch hirnrissig. Aber gut, soll auch jeder so empfinden wie er mag.
 
Das ist leider auch immer so ein vermeintliches Totschlagargument, mit dem man jeden Diskurs direkt im Keim ersticken kann. Hat die Welt denn keine größeren Probleme?

Und dann noch das altbekannte "Aber".

Das "LGB" hat seine heutigen Rechte übrigens durch stetigen Aktivismus und Kampf erhalten (und auch hier muss man aufpassen, dass es keinen Rückwärtstrend gibt). Soll es jetzt beim "T" aufhören, weil einen das nicht selbst betrifft? Sollen sie sich einfach mit stetiger Diskriminierung abfinden?



Beim Thema "Gendern" kann man schlecht die englische Sprache mit der deutschen Sprache vergleichen. Wir haben nun mal mehr als einen Artikel.
nein, ich finde das kein totschlagargument.
klimaschutz zb mit das wichtigste und dennoch wird bei dem thema viel unwissender und uninteressierter dreck abgesondert und es wird einfach totgeschlagen.

jedem sind andere themen verschieden wichtig und so sortiert man es eben auch ein.
mich interessiert das thema hier wenig, dennoch bin ich dafür dass alle menschen, bestmöglich ein normaler teil der gesellschaft sind.

dass ich das spiel zb nicht kaufe, müssten die entwickler oder das unternehmen aktiv den transhate unterstützen. und selbst dann sind das nur einzelstimmen einer gruppe.

generell sollte das jeder selbst für sich entscheiden, wenn eine persönliche linie übertreten wird.
 
Puuh - jetzt versteh ich die Welt nicht mehr! Das ist doch ein schlechter Witz.

Ich würde das eher als perfide Hetze bezeichnen. Der von dir verlinkte „Artikel“ dient nur dazu, aufzustacheln. Besonders widerlich, wie sie ganz beiläufig seinen bürgerlichen Namen erwähnen. Watson? Scheint offenbar keine seriöse Seite zu sein.
 
Ach und du kennst mich oder wie? Du bildest dir deine meinung über Leute nur weil sie nicht im gleichen Fahrwasser wie du schwimmen, oder was?

Nein, aber u.a. anhand von dem was sie schreiben [z.B. welche Verbindungen sie immer zu "den Medien" einbringen], welche YouTube-Kanäle sie verlinken und mit "Auch interessant." bezeichnen oder wie z.B. ihre Meinung zur partiellen Züchtigung von Kindern ist und ob sie sich eingestehen können mal nicht eine Metapher [wie auch darauf hingewiesen] sondern schlicht Unsinn geschrieben haben und dies auch zugeben können. U.a. dadurch bilde ich mir eine Meinung in einem Internetforum. :)

Jetzt ernsthaft? Darf ich Dich fragen, ob Du einer Minderheit angehörst? So wie Du letztens ein Bild von mir hattest, hab ich nämlich eins von Dir.

Ich hatte zwar kein Bild von dir sondern davon wie deine Ansichten zu bestimmten Themen sind Aufgrund Äußerungen und speziell der Wortwahl aber gut, was das jetzt mit meiner Frage an dich zu tun hat ist mir zwar nicht nachvollziehbar aber ebenfalls gut, ebenso ob ich einer Minderheit angehöre oder nicht. Zunächst einmal hast du mir nicht auf meine Frage geantwortet, du hattest geschrieben das die Menschen einfach heutzutage gelernt haben ihre Ansichten besser verstecken können als früher, ich würde schlicht gerne wissen ob demzufolge alle Menschen die bspw. sagen das Rassismus scheisse ist nur ihre eigentlich rassistsichen Ansichten und Meinungen verstecken.

Btw. nochmals zu J.K. Rowling. Die Frau hat sich ja nicht nur deutlichst transphob geäussert, was Organisationen von Transmenschen kritisiert haben, also kann man u.a. dieses "Ich kenne Transmenschen die finden diesen ganzen Kram übertrieben."-Feigenblatt ruhig auch lassen [sie wurde halt dafür von Transpersonen als transfeindliche Aussagen tätigende kritisiert], sie nutzt auch ihr Geld und ihren Einfluss den sie als öffentlich sehr bekannte Person hat um transfeindliche Dinge zu tun, das Abweisen von Transfrauen weil sie keine Frauen sind ist nichts anderes als bspw. ein Barbesitzer der keine BIPOC in seiner Bar erlaubt. Diesen dann bspw. als Rassisten zu benennen ist absolut legitim. Warum also sollte man nicht J.K. Rowling wenn sie sich transfeindlich äussert [was nicht nur irgendwelche "woken" so sehen sondern ORGANISATIONEN VON TRANSMENSCHEN!] und transfeindliche Dinge tut als transfeindliche Person bezeichnen? Und ich stehe auch weiterhin klar zu meiner Ansicht: Rassismus, Homophobie, Transphobie, etc. IST KEINE MEINUNG, und erst recht keine die man zu akzeptieren hat weil es ja sonst keine Meinungsfreiheit geben kann. Und man wird solche Menschen auch nicht mit Argumenten in einer Diskusion umstimmen wie ja manche allen ernstes hier meinen. Habt ihr mal mit einem Neonazi diskutiert? Mit jemanden der tiefen Rassismus hegt? Konntet ihr ihn umstimmen? Ja? Gratuliere, ihr solltet in die Politik gehen, würdet Millionen verdienen.

Übrigens hat Rowling vor wenigen Tagen mal wieder öffentlich impliziert das alle Transfrauen/Transmenschen Vergewaltiger seien bzw. in Verbindung zueinander gebracht. So wie bspw. Markus Söder Homosexualität immer wieder mit Pädophilie in einen Satz unterbringt bzw. unterbringen möchte. So viel dazu.

Und als kleiner Abschluss: Ich zumindest habe nirgends, weder hier im KT noch sonstwo, zu einem Boykott von Hogwarts Legacy "aufgerufen", noch sonst zu irgendeinem der Werke von Rowling. Im Thread hier im KT habe ich btw. auch niemand anderen gesehen der dies tat [sind ja nur ~10 Seiten], auch wenn es mehrfach impliziert wurde. :?

Scheint offenbar keine seriöse Seite zu sein.

Bei Vetulus?

davonne-rogers-pretends-to-be-shocked.gif
 
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OK, der war gut :D

EDIT: Natürlich nur das "Bei Vetulus?". Ansonsten kann ich mit Deinen Anfeindungen gegen die anderen User wieder einmal gar nichts anfangen.
 
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Nein, aber u.a. anhand von dem was sie schreiben [z.B. welche Verbindungen sie immer zu "den Medien" einbringen], welche YouTube-Kanäle sie verlinken und mit "Auch interessant." bezeichnen oder wie z.B. ihre Meinung zur partiellen Züchtigung von Kindern ist und ob sie sich eingestehen können mal nicht eine Metapher [wie auch darauf hingewiesen] sondern schlicht Unsinn geschrieben haben und dies auch zugeben können. U.a. dadurch bilde ich mir eine Meinung in einem Internetforum. :)



Ich hatte zwar kein Bild von dir sondern davon wie deine Ansichten zu bestimmten Themen sind Aufgrund Äußerungen und speziell der Wortwahl aber gut, was das jetzt mit meiner Frage an dich zu tun hat ist mir zwar nicht nachvollziehbar aber ebenfalls gut, ebenso ob ich einer Minderheit angehöre oder nicht. Zunächst einmal hast du mir nicht auf meine Frage geantwortet, du hattest geschrieben das die Menschen einfach heutzutage gelernt haben ihre Ansichten besser verstecken können als früher, ich würde schlicht gerne wissen ob demzufolge alle Menschen die bspw. sagen das Rassismus scheisse ist nur ihre eigentlich rassistsichen Ansichten und Meinungen verstecken.

Btw. nochmals zu J.K. Rowling. Die Frau hat sich ja nicht nur deutlichst transphob geäussert, was Organisationen von Transmenschen kritisiert haben, also kann man u.a. dieses "Ich kenne Transmenschen die finden diesen ganzen Kram übertrieben."-Feigenblatt ruhig auch lassen [sie wurde halt dafür von Transpersonen als transfeindliche Aussagen tätigende kritisiert], sie nutzt auch ihr Geld und ihren Einfluss den sie als öffentlich sehr bekannte Person hat um transfeindliche Dinge zu tun, das Abweisen von Transfrauen weil sie keine Frauen sind ist nichts anderes als bspw. ein Barbesitzer der keine BIPOC in seiner Bar erlaubt. Diesen dann bspw. als Rassisten zu benennen ist absolut legitim. Warum also sollte man nicht J.K. Rowling wenn sie sich transfeindlich äussert [was nicht nur irgendwelche "woken" so sehen sondern ORGANISATIONEN VON TRANSMENSCHEN!] und transfeindliche Dinge tut als transfeindliche Person bezeichnen? Und ich stehe auch weiterhin klar zu meiner Ansicht: Rassismus, Homophobie, Transphobie, etc. IST KEINE MEINUNG, und erst recht keine die man zu akzeptieren hat weil es ja sonst keine Meinungsfreiheit geben kann. Und man wird solche Menschen auch nicht mit Argumenten in einer Diskusion umstimmen wie ja manche allen ernstes hier meinen. Habt ihr mal mit einem Neonazi diskutiert? Mit jemanden der tiefen Rassismus hegt? Konntet ihr ihn umstimmen? Ja? Gratuliere, ihr solltet in die Politik gehen, würdet Millionen verdienen.

Übrigens hat Rowling vor wenigen Tagen mal wieder öffentlich impliziert das alle Transfrauen/Transmenschen Vergewaltiger seien bzw. in Verbindung zueinander gebracht. So wie bspw. Markus Söder Homosexualität immer wieder mit Pädophilie in einen Satz unterbringt bzw. unterbringen möchte. So viel dazu.

Und als kleiner Abschluss: Ich zumindest habe nirgends, weder hier im KT noch sonstwo, zu einem Boykott von Hogwarts Legacy "aufgerufen", noch sonst zu irgendeinem der Werke von Rowling. Im Thread hier im KT habe ich btw. auch niemand anderen gesehen der dies tat [sind ja nur ~10 Seiten], auch wenn es mehrfach impliziert wurde. :?



Bei Vetulus?

davonne-rogers-pretends-to-be-shocked.gif
ah jetzt fällt mir wieder ein wieso ich dich eigentlich in der ignore liste habe. Danke fürs erinnern. :lachweg::dhoch:
 
Ich hatte zwar kein Bild von dir sondern davon wie deine Ansichten zu bestimmten Themen sind Aufgrund Äußerungen und speziell der Wortwahl aber gut, was das jetzt mit meiner Frage an dich zu tun hat ist mir zwar nicht nachvollziehbar aber ebenfalls gut, ebenso ob ich einer Minderheit angehöre oder nicht. Zunächst einmal hast du mir nicht auf meine Frage geantwortet, du hattest geschrieben das die Menschen einfach heutzutage gelernt haben ihre Ansichten besser verstecken können als früher, ich würde schlicht gerne wissen ob demzufolge alle Menschen die bspw. sagen das Rassismus scheisse ist nur ihre eigentlich rassistsichen Ansichten und Meinungen verstecken.
Auf keinen Fall, denn dann wäre ich nicht besser als Rassisten oder Leute, die alles diskriminieren was anders ist als sie. Wenn das so wäre, wäre ich wohl ein Nihilist ;)

Aber wie jeder andere Mensch habe ich meine guten und schlechten Seiten. Der Mensch lernt seine "schlechten" Seiten zu verbergen.
Beispiel 1: Eine meiner "schlechten Seiten" ist meine Behinderung. Warum? Weil es offenbar Menschen dazu gebracht hat mich zu diskriminieren oder schlecht zu behandeln.
Beispiel 2: Ich bin bei Zeiten etwas engstirnig in manchen Hinsichten. Wie wenn Schauspieler anders aussehen als in ihrer Vorlage. Egal ob es eine Ellie oder Arielle ist. Das Problem ist hierbei: Äußert man das bei Arielle wird man gleich abgestempelt... Du weißt schon ;) Dennoch schaue ich sowohl The last of us und auch Arielle werde ich schauen.

Btw. nochmals zu J.K. Rowling. Die Frau hat sich ja nicht nur deutlichst transphob geäussert, was Organisationen von Transmenschen kritisiert haben, also kann man u.a. dieses "Ich kenne Transmenschen die finden diesen ganzen Kram übertrieben."-Feigenblatt ruhig auch lassen [sie wurde halt dafür von Transpersonen als transfeindliche Aussagen tätigende kritisiert], sie nutzt auch ihr Geld und ihren Einfluss den sie als öffentlich sehr bekannte Person hat um transfeindliche Dinge zu tun, das Abweisen von Transfrauen weil sie keine Frauen sind ist nichts anderes als bspw. ein Barbesitzer der keine BIPOC in seiner Bar erlaubt. Diesen dann bspw. als Rassisten zu benennen ist absolut legitim. Warum also sollte man nicht J.K. Rowling wenn sie sich transfeindlich äussert [was nicht nur irgendwelche "woken" so sehen sondern ORGANISATIONEN VON TRANSMENSCHEN!] und transfeindliche Dinge tut als transfeindliche Person bezeichnen? Und ich stehe auch weiterhin klar zu meiner Ansicht: Rassismus, Homophobie, Transphobie, etc. IST KEINE MEINUNG, und erst recht keine die man zu akzeptieren hat weil es ja sonst keine Meinungsfreiheit geben kann. Und man wird solche Menschen auch nicht mit Argumenten in einer Diskusion umstimmen.

Übrigens hat sie vor wenigen Tagen mal wieder öffentlich impliziert das alle Transfrauen/Transmenschen Vergewaltiger seien bzw. in Verbindung zueinander gebracht. So wie bspw. Markus Söder Homosexualität immer wieder mit Pädophilie in einen Satz unterbringt bzw. unterbringen möchte. So viel dazu.

Und als kleiner Abschluss: Ich zumindest habe nirgends, weder hier im KT noch sonstwo, zu einem Boykott von Hogwarts Legacy "aufgerufen", noch sonst zu irgendeinem der Werke von Rowling. Im Thread hier im KT habe ich btw. auch niemand anderen gesehen der dies tat [sind ja nur ~10 Seiten], auch wenn es mehrfach impliziert wurde. :?
Hey, dann sind wir doch einer Meinung. Rassismus, Homophobie, Transphobie sind Dinge, die einfach Scheiße sind und Äußerungen diesbezüglich sind völlig daneben. Und was Rowling abzieht ist totaler Mist. Das Du zum Boykott von Hogwarts aufrufst, sagt keiner. Bezog mich auch auf niemanden im KT. Fand das Statement von den Beans doppelmoralisch und im... war es das Reset Era? grenzwertig.

Die Sache ist aber, dass jeder diese Dinge anders sieht. Für den einen fängt Rassismus dabei an, Arielle unpassend zu finden, beim nächsten das Wort Negerkuss zu benutzen und wieder beim nächsten erst ein direkter Angriff. Man sollte natürlich Rücksicht nehmen, aber umgekehrt vielleicht auch nicht so schnell die Rassismuskeule auspacken ;)
 
Beispiel 2: Ich bin bei Zeiten etwas engstirnig in manchen Hinsichten. Wie wenn Schauspieler anders aussehen als in ihrer Vorlage. Egal ob es eine Ellie oder Arielle ist. Das Problem ist hierbei: Äußert man das bei Arielle wird man gleich abgestempelt... Du weißt schon ;)

Oder aber es liegt daran das man in seinen Äusserungen impliziert das BIPOC-Darsteller nur genommen wurden weil sie BIPOC sind, weil die "woken" es so wollen, weil es einen politischen Auftrag von oben gibt, weil es es heutzutage getun werden muss, weil dadurch die kreativie Freiheit leidet, etc. Übrigens alles hier im KT zu finden an Äusserungen. Also wenn man BIPOC ist leidet anscheinend die kreative Freiheit der Regisseure und/oder Drehbuchautoren.

Wie schon im Last of Us-Thread geschrieben, ich zumindest habe kein Problem damit wenn Menschen Darsteller ablehnen wegen ihrer Schauspielerei, ihres Geschlechts oder anders der Vorlage nicht entsprechen. Ich habe aber ein Problem damit wenn impliziert wird das, wie bei Last of Us, BIPOC-Darsteller die Rollen nur bekommen weil sie BIPOC sind. Das untergräbt ihre Arbeit, ihr Können und macht sie schlicht zweitrangig, da sie ja dann eigentlich schlechter sind als die Nicht-BIPOC und die Rolle nicht hätten bekommen dürfen.

Aber nehmen wir bspw. Arielle [deren Vorlage übrigens ein dänisches Märchen ist, wird dort die Hautfarbe von Arielle eigentlich erwähnt?]:

Das ist eine MEERJUNGFRAU, und Leute haben allen ernstes u.a. auf Twitter oder unter dem Trailer in den Kommentaren geschrieben eine BIPOC-MEERJUNGFRAU wäre nicht realistisch.
 
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Oder aber es liegt daran das man in seinen Äusserungen impliziert das BIPOC-Darsteller nur genommen wurden weil sie BIPOC sind, weil die "woken" es so wollen, weil es einen politischen Auftrag von oben gibt, weil es es heutzutage getun werden muss, weil dadurch die kreativie Freiheit leidet, etc. Also wenn man BIPOC ist leidet anscheinend die kreative Freiheit der Regisseure und/oder Drehbuchautoren.

Wie schon im Last of Us-Thread geschrieben, ich zumindest habe kein Problem damit wenn Menschen Darsteller ablehnen wegen ihrer Schauspielerei, ihres Geschlechts oder auch wenn sie der Vorlage nicht entsprechen. Ich habe aber ein Problem damit wenn impliziert wird das, wie bei Last of Us, BIPOC-Darsteller die Rollen nur bekommen weil sie BIPOC sind. Das untergräbt ihre Arbeit, ihr Können und macht sie schlicht zweitrangig, da sie ja dann eigentlich schlechter sind als die Nicht-BIPOC und die Rolle nicht hätten bekommen dürfen.

Aber nehmen wir bspw. Arielle:

Das ist eine MEERJUNGFRAU, und Leute haben allen ernstes u.a. auf Twitter oder unter dem Trailer in den Kommentaren geschrieben eine BIPOC-MEERJUNGFRAU wäre nicht realistisch.
Es ist mir völlig egal welche Hautfarbe eine Meerjungfrau hat. Vor mir aus kann sie auch grün, lila oder gelb gepunktet sein, weil es eine Fantasiefigur ist. Aber Arielle ist Arielle. Sei froh, dass es für Dich völlig in Ordnung ist. Wie gesagt, wäre für mich auch seltsam, wenn sie hellblond wäre.

Und wenn man sich Disney, Amazon oder Netflix ansieht, merkt man einfach, dass gewisse "Listen" abgearbeitet werden - was ja auch okay ist. Sie sind die Auftraggeber. Wenn es einem als Zuschauer eben auffällt, kann man das ruhig sagen.
Am krassesten fand ich das bei Bridgerton auf Netflix. Einerseits ist es schön, wenn man mit Themen wie Homosexualität und farbigen Menschen normal umgeht, aber das war zu der früheren Zeit aber einfach nicht so. Und das spiegelt sich halt in allen Produktionen wieder.
 
Und wenn man sich Disney, Amazon oder Netflix ansieht, merkt man einfach, dass gewisse "Listen" abgearbeitet werden - [...]

Und genau solche Äusserungen meine ich. Vieleicht erreiche ich dich auf persönlicher Ebene: Du schreibst selbst du bist behindert [und willst ja auch so bezeichnet werden bzw. hast zumindest kein Problem damit], jetzt behaupte ich du hast jeden deiner Jobs nur bekommen weil du behindert bist. Du gehörst/gehörtest eigentlich gar nicht da hin sondern jemand der es kann, jemand der aber nicht berücksichtigt wurde weil du einfach genommen werden musstest weil du behindert bist. Du kannst die Jobs nicht einmal gut, aber Listen mussten halt abgearbeitet werden. Du hast jemanden der es besser kann, jemanden der es vieleicht sogar dringend benötigte, um seinen Job gebracht nur weil du behindert bist.

Eigentlich gehörst du gar nicht ins Berufsleben weil keine Firma mit dir etwas anfangen kann, wirst aber immer bevorzugt weil du behindert bist. Würde dir das wirklich nichts ausmachen? Das man dir deine Qualifikation abspricht? Solltest du damit wirklich kein Problem haben, dann reden wir wirklich aneinander vorbei.

Übrigens: Mich würde es ankotzen wenn mir morgen meine Chefin sagen würde "Ich hab dich damals nur genommen weil ich es musste. Da war jemand der es besser konnte, aber der würde halt nicht die "Quote" erfüllen." Mich würde es noch viel mehr ankotzen wenn ich es andauernd impliziert bekommen würde.
 
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Also ich muss ja ganz ehrlich sagen, wenn diese Themen unsere wahren Probleme sind, dann ist echt die Welt in Ordnung.
Das ist halt so eine klassische social media bullshit Aussage. Wann ist ein Problem denn wahres Problem? Für manche bricht eine Welt zusammen wenn das heißersehnte videospiel 3 Pixel zu wenig hat oder das mit belangloser scheiße gefüllte amazonpaket 30 Minuten zu spät geliefert wird. Andere flennen rum wenn sie keine 250 km/h mehr auf der Autobahn fahren dürfen weil das angeblich irgendwas mit Freiheit zu tun hat.Widerum andere begehren auf weil sie sich Sorgen um die generelle Zukunft der Menschheit machen. Der/die nächste beschäftigt dich tagein tagaus mit der Pünktlichkeit deutscher Züge und sieht das als großes Problem. Keine Ahnung wo fängt man an, wo hört man auf? Am Ende will doch jeder wichtig sein und gehört werden.
Und du selbst hast doch diesen thread geöffnet um eben genau solche Themen zu besprechen, weil sie eben nicht unwichtig sind sondern am Ende viele Millionen Menschen betreffen. Und da du ja scheinbar aufgrund deiner homosexualität selbst Diskriminierung und negative Erfahrungen erlebt hast willst du jetzt anderen das Recht auf mindestens Empörung absprechen?
 
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