@Cale
Ich glaube durchaus, dass man auch bei Klage- und Einspruchsrechten unterscheiden kann zwischen individuellen Angelegenheiten und Dingen, die für das Allgemeinwohl relevant sind. Was schwierig wird, ich weiss.
Wenn ein Ort schnelles Internet über Funk haben möchte, dann muss auch der entsprechende Sendemast akzeptiert werden. Wird er das nicht, gibt es eben kein schnelles Internet. Das Problem in DE ist aber, dass ja selbst Einzelklagen oft gute Aussichten auf Erfolg haben. Und so wird es dann oft unmöglich, noch Dinge durchzusetzen. Leiden müssen dann aber viele darunter.
Und natürlich kann man den Weg gehen, den Brandenburg und Tesla nun gegangen sind. Es wird auch auf jeden Fall neuer deutscher Rekord.

Ich bin halt nur der Meinung, dass das nicht der neue Standard werden sollte. Die Grüne Liga in Brandenburg ist ja nicht auf Krawall gebürstet. Die werden sich nicht quer stellen, schätze ich. Beim nächsten Mal hast du es aber im Zweifelsfall wieder mit Leuten zu tun, die durch alle Instanzen gehen. Und dann reden wir wieder über Jahre... und das sollte man durch einen angepassten Rahmen einfach mal aus der Welt schaffen.
Und eins noch... aber das hätte Tesla auch wissen müssen... das Hauptproblem ist ja, dass in zwei, drei Wochen Rodungsstopp angeordnet wird. Und dann geht es frühestens im Oktober weiter. Wenn das nicht wäre, dann wäre man wohl auch allgemein etwas gechillter. Aber das ist nunmal Gesetz. Hätte Musk wissen müssen bei der Planung, dass da nicht eine Sache schief laufen darf, und wir reden über 8 Monate Verschiebung. Das war schon auch sehr riskant.