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Der wichtige Punkt ist doch die Waldzerstörung und wieviel Beton für die "grünen" Windräder in den Boden gepumpt wird.
Die ganze Unweltsauerei muß in spätestens 25 Jahre auch wieder entsorgt werden. Über die Entsorgung der Windräder redet ja komischerweise niemand...

Zunächst: Ich halte die Art und Weise wie Du hier postest für untauglich, um eine vernünftige Diskussion zu führen. Es gibt kein kritisches abwägen von Alternativen oder hinterfragen von Informationen und Du gehst ausgesprochen selektiv - wenn überhaupt - auf Antworten auf deine Posts ein.

"Der wichtige Punkt ist doch die Waldzerstörung und wie viel Beton für die "grünen" Windräder in den Boden gepumpt wird." Punkt. Keine Frage dazu wie viel Wald hier zerstört wird in Relation zu dem erzeugten Strom (und ob es das sozusagen 'wert ist'), keine Frage dazu, ob das gesetzlich verpflichtende Aufforsten an anderer Stelle diesen Schaden nicht vielleicht ohnehin weitgehend oder komplett ausgleicht, keine Frage wie viel Beton es denn nun überhaupt ist, was mit diesem am Ende passiert. Es ist halt eine Umweltsauerei.

Es findet offenbar auch keine Abwägung von Alternativen statt: Du, wie fast alle in diesem Land, wirst daran Interesse haben - und es als gegeben annehmen -, dass wir hier Strom haben. Irgendwoher muss dieser Strom kommen. Wenn Du die Windkraft für die vermeintliche oder tatsächliche Umweltzerstörung kritisierst, dann müsstest Du Alternativen aufzeigen - außer Du siehst deine Aufgabe darauf beschränkt einfach nur dagegen zu sein. Das kann man machen, führt aber zu nichts.

Die Alternative zur Windenergie ist*: Mehr Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken (Atomkraftwerke sind keine Alternative; alleine schon, weil es kein einziges Unternehmen gibt, das diese in Deutschland bauen möchte).
Was hinsichtlich des CO² Ausstoßes besser ist, ist bekannt (Faktor ~50-100 zugunsten der Windenergie; vgl. IPCC). Was hinsichtlich des Umweltschutzes besser ist, wäre zu ermitteln. Meine Vermutung, die Du gerne widerlegen darfst, ist jedoch, dass auch hier die Windenergie um Welten gewinnt, insbesondere da so ein Windrad im Betrieb keine umweltschädlichen Stoffe ausstößt - im Gegensatz zu Gas- und Kohlekraftwerken.


* Ich möchte darauf hinweisen, dass Photovoltaik, zumindest in Deutschland, keine Alternative zur Windenergie ist - genauso wenig ist die Windenergie, zumindest in Deutschland, eine Alternative zur Photovoltaik. Die beiden ergänzen sich vielmehr, da die Erzeugung hinsichtlich der Verteilung über das Gesamtjahr quasi komplett gegensätzlich ist, d.h. in den Monaten, in denen die PV typischerweise wenig bringt, bringt die Windkraft typischerweise sehr viel und umgedreht. Wir brauchen also beide. Hier gerne mal ein bisschen durch die Monatsstatistiken der einzelnen Jahre durchklicken: https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&interval=month&year=2023&month=-1
 
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Die CDU hat ja tatsächlich eine Minichance auf die absolute Mehrheit bei der Bundestagswahl :staun:

Wenn Linke, FDP und BSW jeweils knapp unter 5% bleiben und die Sonstigen auch 10-12% absaugen, könnten rund 34-35% für die Mehrheit der Sitze reichen.
 
Ich muss auch zugeben, dass ich eine Mehrheit für eine Volkspartei besser fände als ein weiterer Kompromiss, der nur noch mehr Leute in die Hände der AfD treibt. Das kann sich gerne alle vier Jahre zwischen SPD und CDU abwechseln. So kann wenigstens eine Partei ungestört Regierungsarbeit machen die man fair beurteilen kann ohne dass die jeweilige Partei es auf irgendwelche Koalitionspartner schieben kann.
 
friedrich-merz-merz.gif
 
Sie sind indirekt dagegen weil sie mit ihren Klagen aktiv dagegen arbeiten. Nicht so schlimm wie die deutsche Umwelthilfe und einige andere, aber dass jeder beliebige Verein überhaupt gegen solche Projekte klagen können und nicht nur die aktiv betroffenen Anwohner ist auch so eine Sache, die alles hier im Land blockiert.
Ich kann nur für meinen Fall sprechen. Hier geht es um Stellungnahme nach der Offenlegung, nicht um klagen. Hier wird erklärt wie das Verfahren in BW funktioniert: https://www.baden-tv-sued.com/media...-legt-vorranggebiete-fuer-windenergie-fest-2/

Mir ist die Diskussion hier wirklich zu einseitig. @Darko darf doch ebenfalls seine Meinung haben... Letztendlich sind das tiefe Einschnitte in die Natur und das hat Folgen!

Wir besitzen z.B. eine alte Streuobstwiese, da sind mehrere wunderschöne Hochstämme weit über 100 Jahre alt. Ich bin wirklich sehr gerne dort. Deshalb haben wir haben uns vor zwei Jahren dazu entschieden noch weitere vier Hochstämme alter Obstsorten zu pflanzen, um die Wiese weiterzuführen. Wir haben uns beim Erziehungsschnitt von einem Experten helfen lassen. Dieser meinte, dass die jungen Bäume es durch den Klimawandel sehr schwer haben dürften einmal so prächtig wie die anderen zu werden, weswegen man die Alten unbedingt schützen sollte. Recht hatte der gute Mann, dieses Jahr hat es stark gehagelt, alle jungen Bäume beschädigt. Ich hoffe sie kriegen keinen Baumkrebs, aber es sieht nicht gut aus. Was ich damit sagen will: Wenn wir jetzt Wald zerstören und es später wieder umkehren möchten, wird das sehr schwer werden. Deswegen muss das gut begründet können und man muss die Leute mitnehmen. Mir ist z.B. nicht klar warum man bei uns unbedingt den Wald platt machen muss, statt die Windräder in die Nähe des nahegelegene Industriegebietes zu stellen, wo der Wind genauso bläst. Vermutl. sind die Flächen dort einfach teurer. Und um den NaBu in Schutz zu nehmen, dieser hat nicht geklagt sondern eine Stellungsnahme verfasst in der eben diese Alternativflächen vorgeschlagen werden.
 
Der Unterschied ist aber, das von Dir vernünftige Argumente und nachvollziehbare Ausführungen kommen - sprich eine Basis für eine fruchtbare Debatte. So können wir doch gerne über Sinn und Unsinn von Windrädern im Wald sprechen.

Was @Darko hingegen macht, ist irgendeinen Click-Bait-Zweizeiler reinzuwerfen und danach, anstatt auf Erwiderungen dazu einzugehen, einfach den nächsten Zweizeiler mit einem ganz anderen Pseudoargument zu bringen. @Steffko hat es doch gut zusammengefasst.
 
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Ich lieb‘s wie Lanz sich da reinsteigert :D
 
Ich finde schade, dass er am Ende nicht fragt, wo denn das Geld herkommt, was bei den Unternehmenssteuern gesenkt werden soll (gehen wir mal davon aus, dass die Kurvenanpssung (insert Handbewegung here) am Ende im Gesamtvolumen zum gleichen Steueraufkommen führt). Ploppt das dann einfach irgendwo auf magische Weise auf? Insgesamt finde ich die Art und Weise der Darstellung durch Herrn Spahn überheblich und inhaltsleer. Schade, dass Lanz ihn da nicht festgenagelt bekommen hat.
 
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