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Der Politikthread

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Die grundsätzliche Möglichkeit ist natürlich da, auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist. Es ging bei den wenigen Vorfällen, wo Bewohner selbst verantwortlich waren, meistens um katastrophale Zustände in Massenunterkünften und ich glaube kaum, dass sich 14 ukrainische Flüchtlinge in einem riesigen Hotel jetzt zu sowas genötigt fühlen.

Nichts davon macht solche Vorfälle besser, aber ob man nach bspw. 14 Monaten Legebatterie-Zuständen voller Lärm und ohne komplette Dunkelheit (da gabs bspw. mal einen solchen Vorfall) noch klar ticken würde, darf jeder für sich selbst entscheiden. Und dann den ersten Stein werfen.

Wenns allerdings um die Floskel Dunkeldeutschland geht, die hier das Gemüt erregt, dann muss ich sagen, ja das kann auch genauso gut in Erkenschwick passieren oder in Böblingen. Nur, weil es zufällig Region Wismar ist, kommt jetzt nicht gleich der ganze Osten in Sippenhaft.
 
Hättest Du ein Beispiel für die "Nazi"-Berichterstattung? Ich meine damit nicht die Meinungen irgendwelcher deutschen Nachrichtenportale oder - zeitungen, sondern in der Tat ein Beispiel, dass die ja allem Anschein nach deutlich rechte Gesinnung offenlegt?
Du willst bestreiten, dass die NZZ eine deutlich rechte Ausrichtung hat?

Du hast ja geschickt mit deiner Formulierung dem vorgebeugt, dass man Recherchen und Analysen aus Deutschland aufführen kann. Aber hier ein Schweizer Medium, das sich schon 2017 mit vielen Beispielen der nicht sehr gewagten These der Rechtsgewandtheit widmet: Nach Deutschland, nach Rechts (tagesanzeiger.ch)

Ich glaube es ist unbestritten, dass in Sachen Ausrichtung in den letzten fünf Jahren nicht plötzlich ein U-Turn hingelegt wurde.
 

Gab es schon eine Seite voher, ging aber unter in der etwas streithaften Stimmung. Übrigens hat sie unter mehr Monarchen regiert als alle anderen Premier nach Winston Churchill. :O_o:

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Ja und nein. Abgestraft, weil man sich mit der eigenen Politik nach links anbiedert (wie die merkel cdu) und damit wieder einen großen Teil der liberalen und konservativen wähler politisch heimatlos macht.
Nö, jeder mit halbwegs gesundem Menschenverstand sollte mittlerweile kapiert haben das die FDP Spinner praktisch zu nichts zu gebrauchen sind!
 
Du willst bestreiten, dass die NZZ eine deutlich rechte Ausrichtung hat?

Du hast ja geschickt mit deiner Formulierung dem vorgebeugt, dass man Recherchen und Analysen aus Deutschland aufführen kann. Aber hier ein Schweizer Medium, das sich schon 2017 mit vielen Beispielen der nicht sehr gewagten These der Rechtsgewandtheit widmet: Nach Deutschland, nach Rechts (tagesanzeiger.ch)

Ich glaube es ist unbestritten, dass in Sachen Ausrichtung in den letzten fünf Jahren nicht plötzlich ein U-Turn hingelegt wurde.
Du weißt doch ganz genau, um was es mir geht. Ich kritisiere dieses Verfallen ins Extreme, die Spaltung der Gesellschaft oder die bedingungslose Polarisierung im Allgemeinen. Was mir im Diskurs immer persönlich besonders gegen den Strich geht, ist eine „Nazi“-Keule oder auch das „linksversifft“ von Menschen, die anscheinend nicht mal ansatzweise differenzieren und nur provozieren.

@Gerri Ich habe nicht mal ein anständigen Beweis für die „Nazi“-Qualifikation. Aber ich lös das mal auf: Den wird es nicht geben. Siehe oben…

Ich verorte die NZZ vielleicht etwas konservativer als die FAZ, aber was soll das in diesen Tagen schon bedeuten ;)
 
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