Und weil es sofort was bringen muss, find ich die Lösung mit der MwSt auch gut. Klar, es IST die Gießkanne. Aber das bringt instant Erleichterung für alle.
Unterstützungen je nach Bedürftigkeit (auch gerne von den Besser- und Topverdienern finanziert) wären besser, aber da müsste man erst mal einen (guten) Plan austüfteln, der zum einen keine Fallstricke und Fehler hat, nicht ausnutzbar von den Falschen ist und nicht in ein Bürokratiemonster ausartet.
Das halte ich in der Kürze der Zeit für nicht machbar. Weder fachlich noch politisch, letzteres da unter Garantie die Opposition an einer Ausgleichslösung was zu meckern hätte und dadurch die Gesetzgebungsverfahren blockiert und in die Länge gezogen werden.
Gegen die MwSt-Absenkung dürfte auch politisch niemand was haben, allen voran weil es halt schnell Effekte haben wird.
Und andererseits haben die Preissteigerung und die Umlage auch Effekte auf Besserverdiener. Natürlich nicht, weil man plötzlich am Existenzminimum steht. Aber es wird durchaus Familien geben, die durch diese Preissteigerung nach einem Hausbau oder -kauf nicht mehr die offenen Kredite bedienen können und sich gleichzeitig ein (für Hausbesitzer extrem wichtiges) finanzielles Polster ansparen können, sondern da viel in die Heizkosten geht.
Da muss der Staat natürlich auch vorsorgen, dass Menschen des MIttelstands nicht plötzlich ihren Lebensplan torpediert sehen.