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Der Politikthread

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Wird kein leichter Job. Die Themen, die die Menschen im Land antreiben sind quasi alles Antithemen der Grünen mit denen sie keinen Blumentopf gewinnen können. Kriegsunterstützung hat in der Parteibasis historisch geprägt nur wenige Fans. Einstellung zur Migration steht bei den Grünen konträr zur Mehrheit der Menschen im Land. Die Nachteile, die eine Energie-Transformation mit sich bringt und wie die Bevölkerung drauf reagiert wurden bei den Grünen gnadenlos unterschätzt. Und seit jeher traut niemand ihnen Wirtschaftskompetenz zu, geschweige denn das Problem der Altersvorsorge zu lösen.
 
Das ist schwer, wenn sie noch niemand spürt. In der Regel ist das dann zum Scheitern verurteilt. Zumal die Transformation anders als von den Grünen behauptet mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Wirtschaftswachstum bringen wird, sondern schlicht nur alte Energie-Infrastruktur unter enormen monetären und gesellschaftlichen Kosten durch neue ersetzt.
 
Fortschritt hat bisher in jeglicher Hinsicht mehr Wohlstand gebracht, das kann natürlich auch hier gelingen. Dass es wirtschaftlich, vom ökologischen mal ganz abgesehen, nicht sinnvoll sein soll die Energie günstig im eigenen Land herzustellen anstatt von anderen Ländern inkl. Russland abhängig zu sein erschließt sich mir nicht?
 
Abgesehen von der imo verfrühten Abschaltung der Atommeiler bin ich an sich auch vollkommen d'accord mit dir dass es notwendig war, von der Kohle und der russischen Gas Abhängigkeit wegzukommen. Aber es gibt keine Anzeichen dass es uns wirtschaftlich voranbringen wird. Ökologisch und klimatisch ist es sinnvoll, aber Wohlstand wird es meiner Ansicht nach eher vernichten. Und wirklicher Fortschritt wäre es erst, wenn wir die Energie in signifikanten Mengen speichern können. Bisher nutzen wir nur Technologie die seit vielen Jahrzehnten existiert. Ob wir das rechtzeitig schaffen bevor auch die letzte energieintensive Branche hier ihre Zelte abgebaut hat, wird man sehen.
 
Müsste eigentlich in den Boulevardthread aber sgehört halt doch zu Politik


Während ZDF-Reportage
AfD-Politiker wollte sich mit Perücke beim BSW einschleichen

Das Bündnis Sahra Wagenknecht will eine Unterwanderung von rechts vermeiden. Ein AfD-Politiker kam daher mit Perücke und falschem Namen zum Mitgliedsgespräch. Am Ende wurde ihm eine Zahnlücke zum Verhängnis.

https://www.spiegel.de/politik/deut...eichen-a-48fe0f68-96f4-4e91-8814-2c1737d114f1

:lol:
 
Wie Gerri es geschrieben hat - das Forum spiegelt ein stückweit eben auch die Menschen in Deutschland bzw. eher die Probleme und Diskussionskultur die in Deutschland mittlerweile herrscht. Das kann man dem Forum eben auch nur bedingt vorwerfen. Es vertreten ja alle Seiten ihre Meinungen extrem aggressiv möchte ich meinen. Ich für meinen Teil habe in allen Richtung gelernt, dass ich mich aus den Diskussionen lieber möglichst heraus halte, da es nicht gut für mich ist bzw. gewisse Themen im Internet auch nicht besprochen werden können. Und ich sehe und denke so geht es vielen hier. Nennen wir sie mal die Mitte die "schweigt". Und dann bleiben eben diejenigen die sich immer und immer wieder begegnen und über die gleichen Themen diskutieren. Aber von beiden Seiten der Extremen. Eine Diskussion in der Mitte wie wir sie uns für Deutschland wünschen findet auch hier mangels ernsthaft der Meinung der anderen Seite zuzuhören ja auch nicht statt. Bzw. der Konsenssuche.

Ich nehme hier und im Privaten wahr die Themen: Die berechtigte Sorge ums Klima die viele Menschen bewegt, von anderen aber abgetan wird. Aus Irrglaube oder der Sicht, dass einem der eigene Geldbeutel erstmal wichtiger ist. Die Sorge und das Unwohlsein durch die Zuwanderung der letzten Jahre die inzwischen eben auch enorm das deutsche Stadtbild prägt. Und auch diese Sorge ist imho berechtigt. Da ist einmal die natürliche Angst vor dem "Fremden" die sich beheben lassen würde durch funktionierende Migration, aber eben auch genau dass - viele hegen überhaupt nicht den Wunsch sich in Deutschland zu integrieren. Auch da kann man dann wieder alle über einen Kam scheren - Politiker die die Migration verbocken und durchgängig alle Ausländer die sich nicht integrieren wollen. Beides stimmt in dem Extrem ja auch nicht. Und so zieht sich das für mich gefühlt durch nahezu alle Bereiche. Und vor lauter Diskussion (die nie mit dem Ziel geführt wird Ergebnisse erzielen zu wollen, sondern immer nur die eigene Meinung durch zu boxen) geht halt dann auch nichts vorran bzw. es zerfällt weiter was noch gutes da ist. Und da sind wir wieder beim Forum angelangt. Die Gemeinschaft oder Magie des Forums ist durch verschiedene Dinge eben nicht mehr die die sie war. Das ist zum Teil natürlich, aber zum Teil eben genauso auch aus der komischen Spaltung der Gesellschaft die spätestens Corona mit sich gebracht hat entstanden.

Sehr guter Beitrag imo und das Fehlen der Likes von beiden extremen Seiten, zeigt mir die Richtigkeit des Inhalts.
 
Finde ich sehr schade da ich beide sehr kompetent und unaufgeregt finde. Davon ab waren sie auch das Gesicht der Partei, ich hoffe da kommen adäquate Leute nach.
jemanden ohne jegliche belastbare Erfahrungswerte, Abschlüsse oder Ausbildung als kompetent zu bezeichnen, finde ich dann doch fragwürdig. (zumindest an der Parteispitze)
 
Welche Abschlüsse und welche Ausbildung wären denn dafür notwendig gewesen?
Und Erfahrungswerte sind ohnehin sehr subjektiv und kann man im grunde niemandem absprechen.
 
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