Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
mir ist schon klar dass das ein Punkt von Kaffeecups Twitterpost war.
Vllt. sollte man aber dann auch den ganzen Post zitieren, denn die Angst, oder wie man das nennen will, vor Windrädern, Wärmepumpen etc. ist eben durchaus real, warum auch immer.
Und über Gendersternchen kann sich ja schon fast traditionell extrem aufgeregt werden, genau wie über Veggie Würstchen.

Genau so wie die surreale Angst vor diesen Dingen sind die Ängste vor seinen Punkten eben surreal, denn die Argumente sind eben nicht belastbar.
 
"So erklärte Kevin Kühnert, Generalsekretär der Sozialdemokraten, seine Partei müsse Politik mehr erklären, nicht nur in Wahlkämpfen. Er machte damit deutlich, wo er das Problem der Berliner Ampelregierung sieht: nicht in den politischen Inhalten, sondern in deren unzureichender Vermittlung.

Bundeskanzler Olaf Scholz sprach zwar von bitteren Wahlergebnissen – «auch für uns». Doch seine Partei, die SPD, habe zusammengehalten und gemeinsam einen guten und klaren Wahlkampf geführt. Das habe sich gelohnt. Die düsteren Prognosen in Bezug auf die SPD seien nicht eingetreten.

Auch Ricarda Lang, Co-Vorsitzende der Grünen, wollte in den Ergebnissen keinen Auftrag der Wähler für eine andere Politik in Berlin sehen. Auf die Frage, ob die Migrationspolitik gescheitert sei, erwiderte sie, dies sei nicht das Thema, das die Menschen am meisten umgetrieben habe. Es sei vielmehr die zunehmende Instabilität gewesen. Umfragen in beiden Bundesländern belegen allerdings, dass die ungesteuerte und illegale Einwanderung die Wähler mit Abstand am meisten bewegte."

https://www.nzz.ch/international/na...ampel-will-weitermachen-wie-bisher-ld.1846368

Realitätsverweigerung und/oder Ignoranz at it's best. Warum überrascht mich das nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das so?

Fangen wir doch mal vorne an:

-steigende Lebenshaltungskosten: davon ist jeder betroffen, im Moment haben wir aber sogar einen Reallohnanstieg. (den ersten seit 2008 glaub ich?)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/realloehne-gestiegen-100.html
Ist also aus der Luft gegriffen, das WAR 2022 und noch 23 so, aktuell ist es das Gegenteil. Man sollte meinen das könnte also honoriert werden. Dem ist aber nicht so.

Sorry, das sollte man aber ganzheitlich betrachten, also seit dem Kriegsbeginn vor 2,5 Jahren. Nur, weil die Inflation nicht mehr so stark steigt und "fürstliche" Tarifabschlüsse für einen Vergleich im 1. Quartal herangezogen werden, stimmt die Aussage von @Marcello trotzdem. Einen Reallohnanstieg auszurufen ist lächerlich, wenn man den Gesamtzeitraum betrachtet.
Die Inflation wird mit einem Märchenwarenkorb berechnet, der nur bedingt der Realität entspricht. Wir haben seit Februar 2022 insgesamt locker einen Kaufkraftverlust von bestimmt 30%, das sollte jeder bemerken, der kein Millionär ist. Und das macht sich besonders bei Geringverdienern bemerkbar. Da muss ich leider sagen, was die Tagesschau da schreibt, dass geringe Einkommen profitieren, ist Unsinn.
Ich kenne einige Leute (im Osten), die als Fachkraft mit 20-30 -jähriger Berufserfahrung nur Mindestlohn verdienen.
Das ist frustrierend, sehr sogar. Ist das ein Grund das Kreuz bei AfD oder BSW zu machen? Aus meiner Sicht nicht, sogar total unverständlich, weil jeder weiß, welche Ideologien sich dahinter verbergen. Aber CDU, FDP und SPD haben in den letzten 25 Jahren einfach nicht genügend dafür getan, um die Situation zu verbessern.
 
:skeptisch:

du wirfst hier irgendwelche gefühlten Zahlen in den Raum und wenn ich nach Quellen frage trolle ich?

200w.gif


Sind wir hier auf Facebook wo jeder seine eigene Wahrheit hat?
 
Ich habe wirklich kein Verständnis dafür, AfD oder BSW zu wählen, nur um das klar zu stellen. Aber deine Art hier in den letzten Tagen ist wirklich unterirdisch. Du scheinst nicht in der Realität zu leben, oder bist einfach nur stinkreich.
 
achso, das sind jetzt die "Argumente"..... meine Art ist unterirdisch..... aha.

Mich würde ja mal interessieren was jetzt hier gerade so unterirdisch ist, dass ich mit Quellenverweisen meine Argumente unterstütze oder dass ich Quellen fordere wenn irgendwelche gefühlten Zahlen in den Raum geworfen werden?
 
Die ist auch seit 30 Jahren stehen geblieben. Es macht echt betroffen, wie verbohrt man seinen kann. Schon alleine diese Formulierung damals. :fp::fp::fp:
Diese Haltung von damals hat sie schon lange zurückgenommen und auch Fehler diesbezüglich eingeräumt.

Ansonsten übrigens eine bildhübsche 25jährige mit etwas zu viel Kommunismus im Hirn, die sich aber damals aus politischer und philosophischer Sicht intensiv mit den Themen beschäftigt hat.

Ist das so?

Fangen wir doch mal vorne an:

-steigende Lebenshaltungskosten: davon ist jeder betroffen, im Moment haben wir aber sogar einen Reallohnanstieg. (den ersten seit 2008 glaub ich?)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/realloehne-gestiegen-100.html
Ist also aus der Luft gegriffen, das WAR 2022 und noch 23 so, aktuell ist es das Gegenteil. Man sollte meinen das könnte also honoriert werden. Dem ist aber nicht so.
Die Entwicklung eines bundesweiten Reallohns heranzuziehen ist viel kurz gesprungen, da bei der Betrachtung zum einen trotzdem der erhebliche Bruttolohnunterschied zwischen Ost und West berücksichtigt werden muss und zum anderen der temporäre Effekt der Inflationsausgleichsprämie.

Die Lücke im Lohn und Gehalt ist immer noch dramatisch hoch, mit vorhersehbaren Auswirkungen. Wo in Westdeutschland die Rente schon nicht sicher ist, droht vielen Menschen in Ostdeutschland die schon fast unvermeidbare Altersarmut und daher auch keine vernünftige Perspektive. Wer da privat die Lücke auch nur ansatzweise schließen möchte, lacht über vermeintlich wachsende Reallöhne. Klar ist das kein Grund, sofort die AfD zu wählen, aber es drückt vereinzelt sicher mächtig auf die Gesamtstimmung. Dabei wird noch zusätzlich (in Ost und West) der Teufelskreis in Gang gesetzt, dass der private Konsum zurückgeht, ja auch für den Haushalt aus den o. g. Gründen zurückgehen muss, was wiederum rezessionale Entwicklungen auslöst, besonders im Osten. Da erscheinen statistische "Relativierungen" unter Berücksichtigung einer vernünftigen Perspektive in diesem Land in einem ganz anderen Licht.
 
Der Index ist ja eigentlich nur wegen der Energiepreise wieder runter gekommen. Dinge des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel oder auch Service-Dienstleistungen sind seit Corona so viel teurer geworden, dass das wohl kaum jemand mit Lohnsteigerungen ausgleichen konnte. Gerade Geringverdiener nicht. Letztendlich wirkt die Inflationsrate ja auf jeden anders und an der Berechnung an sich gibt's auch berechtigte Kritik.
 
die Lohnschere gibt es natürlich, die wird ja auch angesprochen aber eben auch angeführt dass z.b. Wohnkosten dafür ein gutes Stück niedriger sind und die machen idR ja auch viel aus.
Mit einer Wahl von AFD/BSW vertreibt man aber eher große Unternehmen die gut bezahlen....das sollte einem eben auch klar sein.

edit: zwischenschlumpf
 
Der Index ist ja eigentlich nur wegen der Energiepreise wieder runter gekommen. Dinge des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel sind seit Corona so viel teurer geworden, dass das wohl kaum jemand mit Lohnsteigerungen ausgleichen konnte. Gerade Geringverdiener nicht. Letztendlich wirkt die Inflationsrate ja auf jeden anders und an der Berechnung an sich gibt's auch berechtigte Kritik.

Ich zitiere die Quelle mal

Geringe Einkommen profitieren
Überdurchschnittliche Steigerungen gab es dabei vor allem in Branchen mit einem starken Anteil des Öffentlichen Dienstes. Außerdem profitierten Beschäftigte mit vergleichsweise geringen Einkommen am stärksten von der Entwicklung.

Die Reallöhne setzen die Bruttogehälter in ein Verhältnis zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Seit dem Schlussquartal 2021 hatte die Inflation in Deutschland deutlich zugelegt und die Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschwächt. Die Reallöhne sanken deutlich. Seit der Jahresmitte 2023 steigen die Reallöhne bei zurückgehender Inflation nun wieder.

Wirtschaftweise rechnen für 2024 mit Plus
Die Wirtschaftsweisen rechnen für 2024 insgesamt mit einem spürbaren Plus. "Für das laufende Jahr ist, vor allem aufgrund bereits beschlossener Lohnerhöhungen aus dem vergangenen Jahr und dem Rückgang der Inflation, von einem weiteren Anstieg der Reallöhne auszugehen", heißt es in deren Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung. Allerdings dürften die Reallöhne voraussichtlich im Laufe von 2025 "ihr vorpandemisches Niveau wieder erreichen".

und man sollte eben nicht außer Acht lassen dass es seit 2022 einen Krieg in Europa gibt. Die Politik kann eben nicht gegen alles gegensteuern. Manche Dinge kann man eben nur verwalten und dafür sind wir imo noch gut durchgekommen.... und es geht ja anscheinend nachhaltig aufwärts.
 
Ein vorpandemisches Niveau wieder zu erreichen ist für mich aber im aktuellen Fall kein "deutliches zulegen", sondern ein schöngerede, dass es sich endlich wieder auf dem normalen Niveau einpendelt.
 
Ich zitiere die Quelle mal



und man sollte eben nicht außer Acht lassen dass es seit 2022 einen Krieg in Europa gibt. Die Politik kann eben nicht gegen alles gegensteuern. Manche Dinge kann man eben nur verwalten und dafür sind wir imo noch gut durchgekommen.... und es geht ja anscheinend nachhaltig aufwärts.

Du hast nicht verstanden, was ich dir geschrieben habe, oder du willst es nicht. Was da in deiner Quelle steht, bezieht sich auf einen kleinen Zeitraum. Was die für diese Äußerung herangezogen haben, halte ich für sehr fragwürdig (meine Quelle ist mein Konto :waah:).
Einfach erklärt: Nimm jemandem über 2 Jahre jeden Monat 100€ weg, dann fängst du an, ihm 1€ zurückzugeben und erklärst dann noch, dass die Person jetzt wieder mehr verdient und mehr kaufen kann.
 
Naja wie nachhaltig das alles ist werden wir sehen, die Wirtschaft liegt am Boden, wir haben 30% mehr Insolvenzen als im Vorjahr und soviele wie seit 10 Jahren nicht (ca 11.000 bisher).
 
Du hast nicht verstanden, was ich dir geschrieben habe, oder du willst es nicht. Was da in deiner Quelle steht, bezieht sich auf einen kleinen Zeitraum. Was die für diese Äußerung herangezogen haben, halte ich für sehr fragwürdig (meine Quelle ist mein Konto :waah:).
Einfach erklärt: Nimm jemandem über 2 Jahre jeden Monat 100€ weg, dann fängst du an, ihm 1€ zurückzugeben und erklärst dann noch, dass die Person jetzt wieder mehr verdient und mehr kaufen kann.

ich weiß was du meinst und erstmal hast du da Recht aber wirfst dann mit 30% um dich und das ist, vermute ich mal, eine Fantasiezahl. Wie soll man da anständig diskutieren wenn da irgendwas in den Raum geworfen wird? Deshalb hab ich nach ner seriösen, objektiven Quelle gefragt und die ist eben nicht dein Konto.
 
Naja wie nachhaltig das alles ist werden wir sehen, die Wirtschaft liegt am Boden, wir haben 30% mehr Insolvenzen als im Vorjahr und soviele wie seit 10 Jahren nicht (ca 11.000 bisher).

und wir haben Fachkräftemangel, der befeuert eher das Gehaltsgefüge.... davon ab sind die Insolvenzen u.a. so hoch weil sie in Corona verschleppt wurden.

edit: die Benzinpreise sind niedrig, aktuell eigentlich "zu niedrig", der Strompreis ist für Wechselwillige auf Vorkrisenniveau, die Immobilienpreise haben sich nach unten korrigiert, das spricht alles nicht für eine anhaltende Inflation.
Die Lebensmittelpreise sind höher, das ist richtig aber auch diese haben sicher wieder korrigiert.
 
1) Diese Haltung von damals hat sie schon lange zurückgenommen und auch Fehler diesbezüglich eingeräumt.

2) Ansonsten übrigens eine bildhübsche 25jährige mit etwas zu viel Kommunismus im Hirn, die sich aber damals aus politischer und philosophischer Sicht intensiv mit den Themen beschäftigt hat.

1) hat sie das - oder sagt sie das - das sind ja zwei grundverschiedene dinge ? Wie man weiß sind so Kreml Typen sehr verlässliche Lügner.
2) Nur weil ich mich intensiv mit etwas befasse, heißt das noch lange nicht das ich deshalb eine gute "Lösung" gefunden habe. Wenn ich nämlich durchgehend mein wissen auf "falschen" quellen aufbaue.

Von daher stimmt das wohl mit dem philosophieren durchaus, nur kam bei ihren neusten philosophischen Ergüssen halt genau genommen auch nicht wirklich was Sinnvolles rum.

Vielleicht ist sie aber auch in der Philosophie gescheitert und versucht jetzt deshalb mit Politik? Man weis es nicht. Aber sie war bildhübsch. Na immerhin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben