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Der Politikthread (2 Betrachter)

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Es ist eher 1/6 und ja, daß ist beschämend, aber es heißt auch, daß 5/6 Präsenz zeigt. Macht uns nicht zum Bückling, nur ein paar Arschgeigen.
 
Naja, man kann es positiv sehen: Die Aktion wird BSW und AFD höchstwahrscheinlich ordentlich Stimmen kosten. Denn hier kann niemand mehr behaupten, dass sie nur von der Konkurrenz schlechtgeredet werden würden.
 
Na aber siehst du - ne Antwort hast du selbst nicht parat. Also lässt du es weiter so schlecht laufen wie es läuft.

Und wenn ich mich umhöre, wählen viele die Volksparteien weil Sie nicht wollen, dass die AfD von Ihrem Nichtwählen partizipiert. Aber überzeugen können die momentan zur Wahl stehenden Parteien die wenigsten. Oder wie wurde mir gestern erst gesagt. Würde es die AfD nicht geben, würde ich nicht wählen, weil ich wüsste überhaupt nicht wen ich wählen soll. So wähle ich wenigstens gegen die AfD. Das ist doch dramatisch. Und ganz ehrlich - mir geht es ähnlich. Und da wundere ich mich eben nicht was in unserem Land passiert bzw. dass wir so eine Politikverdrossenheit haben. Und ich kann gut daher reden, da es mir gut geht und ich keine Existenzängste habe.

es gab über die 30? Parteien die zur Wahl standen und jede Stimme zählt hier auch da es keine % Hürde gibt und die armen Protestwähler können dann ja nur Nazis wählen? nene, die WOLLEN Nazis wählen.

edit: und eine Alternative hab ich auch schon genannt, für mich ist das zb Volt.
 
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es gab über die 30? Parteien die zur Wahl standen und jede Stimme zählt hier auch da es keine % Hürde gibt und die armen Protestwähler können dann ja nur Nazis wählen? nene, die WOLLEN Nazis wählen.
edit: und eine Alternative hab ich auch schon genannt, für mich ist das zb Volt.

Du hast nicht verstanden worum es mir ging. Es ging nicht um die Wahl am Sonntag, sondern das allgemeine Wahlklima die politische Zukunft Deutschlands betreffend. Die "Guten" wählen contra AfD damit ihre Stimme zählt, weil sie keinen weiteren Rechtsruck wollen. Sie wählen aber nicht wirklich die Partei die sie wählen. Daraus folgt einfach wie schwer es für viele normal denkende schon ist eine Partei zu finden hinter die sie sich stellen wollen. Und da ist dann eben das Problem, dass du eine der großen Parteien wählen musst damit deine Stimme nicht verloren geht. Bei der EU Wahl habe ich auch ne Nischenpartei gewählt, aber hier bei der Wahl in SB würde ich das niemals machen.

Und wie willst du in so einer Situation Schwankende oder Frustrierte abholen und von der AfD weg bekommen?
 
Muss man Frustrierte abholen damit sie keine Nazis wählen? ich glaube nicht.

Es steht jedem frei sich selbst zu engagieren, es steht jedem frei nicht zu wählen aber wer Nazis wählt weiß genau was er macht.

Und man kann ja auch aus Protest Parteien wählen die wahrscheinlich unter 5% landen, je größer " die anderen Parteien" werden, desto mehr Protest drückt es ja eben auch aus.
Volt hat z.b. in manchen Städten schon bis zu 10% geholt...

edit: AFD wählen ist kein Protest, das ist eher wie ein trotziges Kind am Geburtstag den Kuchen runterwerfen und sich auf dem Boden schreiend rumwälzen.
Wer aus Trotz/Verdrossenheit/whatever Nazis in politische Ämter wählt ist ganz einfach dumm.
 
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Man muss stattdessen in den sachlichen Dialog gehen und VOR ALLEM müssen die etablierten Parteien endlich die Themen ernsthaft anpacken, die die Wähler derzeit in Scharen zu Parteien wie der AFD treiben. Anders lässt sich das nicht lösen und wird der AFD ansonsten mittelfristig eher noch mehr Stimmen bescheren.
Würde allerdings auch bedeuten das Themen wie dem Entgegenwirken des Klimawandels oder Unterstützung der Ukraine eingestellt werden müssten.
Denn gehört zum Programm der Afd.

Naja, man kann es positiv sehen: Die Aktion wird BSW und AFD höchstwahrscheinlich ordentlich Stimmen kosten. Denn hier kann niemand mehr behaupten, dass sie nur von der Konkurrenz schlechtgeredet werden würden.
Also so einige Wähler der Parteien sehen doch die Schuld am Krieg eher beim Westen samt Ukraine und nicht bei Russland.
 
Gibt doch echt genug Alternativen die man wählen kann, aber ich glaube das auch viele AFD wählen wegen den ganzen Berichten in den Medien, wo ja gefühlt einfach alle Migranten als Verbrecher gesehen werden, und daher denken wohl viele, das die AfD das viel besser machen kann.

Glaube tatsächlich das sind gar nicht so viele Protestwähler sondern tatsächlich Wähler die bewusst AFD wählen.
 
https://www.welt.de/politik/deutsch...-perverse-Zirkusveranstaltung-diffamiert.html

Das ist einfach nur finster. Zwar gab es auch innerhalb der AFD vereinzelte Stimmen, die gegen einen Boykott der Selensky-Rede waren, aber allein die Äußerungen der Parteiführung zu dem Thema lässt tief blicken und macht die AFD absolut unwählbar. Erschreckend auch die Argumentation, dass Selensky ja garnicht mehr wirksam im Amt wäre, welche sich auffallend mit Putins Aussagen deckt.
 
Gibt doch echt genug Alternativen die man wählen kann, aber ich glaube das auch viele AFD wählen wegen den ganzen Berichten in den Medien, wo ja gefühlt einfach alle Migranten als Verbrecher gesehen werden, und daher denken wohl viele, das die AfD das viel besser machen kann.

Na die werden sich wundern, wenn es auch mit der AfD nicht besser wird. Ich frage mich echt, was die Leute alle glauben, was sich für den einzelnen mit der AfD ändert. Als ob es für das Volk einen Unterschied macht, ob die AfD regiert. Politik fast schon so bescheuert wie Fußball - immer schön, wenn der eigene Verein Meister wird, aber wirklich weiter bringt dich das auch nicht. Dafür aber immer die Frage beantworten wollen, woran es gelegen hat. :lol:
 
https://www.welt.de/politik/deutsch...-perverse-Zirkusveranstaltung-diffamiert.html

Das ist einfach nur finster. Zwar gab es auch innerhalb der AFD vereinzelte Stimmen, die gegen einen Boykott der Selensky-Rede waren, aber allein die Äußerungen der Parteiführung zu dem Thema lässt tief blicken und macht die AFD absolut unwählbar. Erschreckend auch die Argumentation, dass Selensky ja garnicht mehr wirksam im Amt wäre, welche sich auffallend mit Putins Aussagen deckt.

Und das merkst du erst jetzt das die AfD unwählbar ist...? :ugly:
 
Muss man Frustrierte abholen damit sie keine Nazis wählen? ich glaube nicht.

Natürlich musst du das, sonst hast du sie verloren. Mach dir die Welt doch nicht so schwarz weiß. Nochmal, wenn du so weiter vorgehst, provozierst du ja letztlich das was du nicht willst. Nachdem Prinzip darfst du alle Resozialisierungsprojekte etc vergessen wenn du jeden gleich abschreibst. Ich habe dazu nur im Sinn:

Die wirtschaftliche und politische Situation in der Weimarer Republik wurde ab 1930 immer schlimmer. Die Bevölkerung hatte ihr Vertrauen in die Regierung verloren und begann sich zu radikalisieren. Links- und rechtsextreme Parteien bekamen immer mehr Zulauf. Eine dieser Parteien war die kommunistische KPD. Am meisten profitierte jedoch die nationalsozialistische NSDAP von der Krise.

Die Nationalsozialisten nutzten die Verzweiflung der Bevölkerung zu ihrem eigenen Vorteil. Indem sie den Deutschen ein besseres Leben versprachen, holten sie bei den Reichstagswahlen 1932 so viele Stimmen wie noch nie. Die NSDAP wurde so zur stärksten Partei im Parlament. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Hitler schließlich zum Reichskanzler.

Das ist 94 Jahre her und das worauf wir zusteuern. Gerade nach dem heutigen Tag an dem AFD und BSW gleich gehandelt haben passt der obige Text nur noch besser. Kaum einer hat gelernt und schon gar nicht hat der Mensch sich als solcher geändert. Glücklicherweise war die Weimarer Republik noch viel fragiler wie unser heutiges Deutschland, dafür haben wir andere Themen. Aber die Analogie erkennt man deutlich und die Parteien müssen demzufolge um jeden Kämpfen und versuchen ihn zurück zu holen.

Am Ende ist es simple. Viele wählen nicht die Nazis weil es Nazis sind, sondern weil sie einfache Lösungen versprechen(die es letztlich nicht gibt). Stellt sich Scholz bei der nächsten Wahl hin und verspricht jedem der die SPD wählt 100.000 Euro, hat die das höchste Wahlergebnis ever und keiner redet mehr von der Afd.

Alle als Nazis abstempeln greift halt einfach zu kurz. Viele Ostdeutsche - gerade unserer Generation - sind in der Wiedervereinigung groß geworden die für sie und ihre Länder und Gemeinden oftmals zu Nachteilen und Negativem geführt hat. Kann ich mir kaum vorstellen. Macht hier im Saarland ZF, Ford und ein paar andere Großarbeitgeber ersatzlos die Schotten dicht wird es hier düster. Und dann, tja dann werden erstmal Schuldige gesucht. Gleich mal die unfähige Regierung, die ist immer Schuld an fehlendem Strukturwandel. Dazu dann noch ne Brise Verklärung der Vergangenheit die uns allen in den Genen liegt und du hast ne ganze frustrierte Generation. Und dann kommt irgendein Quacksalber daher und erzählt das tollste Zeug. Das wollen Menschen hören und brauchen das auch um Hoffnung zu haben. Da setzt dann die Vernunft auch aus. Und die willst du einfach aufgeben und links liegen lassen? Würde ich fast ein wenig unsozial empfinden, aber genau das wollen wir doch auch sein.

Ich habe da echt das Gefühl, dass du mit Menschen und deren Verhalten in existenziellen Situationen noch nicht viel zu tun hattest. Wenn es ums nackte Überleben geht, geht es den meisten Menschen erstmal um sich selbst. Überlebenstrieb und so. Und schön ist es immer wenn man anderen die Schuld zuschicken kann. Das macht es dann ganz bequem die eigene Handlungen zu rechtfertigen. Dann kann man sich selbst noch als Protestwähler bezeichnen und hat die Wahlentscheidung für sich legitimiert.

Du wirst die AFD nicht mehr weg bekommen und natürlich wählen da viele auch bewusst Nazis und sind selbst voller braunem Gedankengut. Aber ich sträube mich davor das allen zu unterstellen. Dann hätten wir einen erschreckend hohen Anstieg von Nazis jedes Jahr. Ich bezweifle dass jeden Morgen zig Menschen aufwachen und von einem auf den anderen Tag plötzlich Ausländerfeindlichkeit und Verfolgung geil finden.

Wenigstens versuche diejenigen die noch keine AFD Wähler sind aber heimlich damit sympathisieren zu halten.

Wenn ich das Positive sehen möchte, ist es das, dass die Mehrheit der Ostdeutschen die Afd nicht gewählt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde allerdings auch bedeuten das Themen wie dem Entgegenwirken des Klimawandels oder Unterstützung der Ukraine eingestellt werden müssten.
Denn gehört zum Programm der Afd.


Also so einige Wähler der Parteien sehen doch die Schuld am Krieg eher beim Westen samt Ukraine und nicht bei Russland.

Und das ist die Krux bei der mir momentan auch das Latein fehlt. Du musst eigentlich unangenehme oder sensible Themen angehen, die wiederum für die Stammwähler problematisch sind. Da hab ich auch keine Lösung und Vorstellung wie genau das funktionieren kann und soll.

Als Merz mal mit Gedankenspielen zu dem Thema Abschiebung uä um die Ecke kam, ist mir das sofort aufgestoßen nach dem Motto: "will er sich jetzt fer AFD schon als Koalitionspartner aufdrängen?"

Letztlich hat man wirklich das bittere Gefühl, dass egal was gemacht wird, es spielt immer der AFD in die Hände.
 
Und das ist die Krux bei der mir momentan auch das Latein fehlt. Du musst eigentlich unangenehme oder sensible Themen angehen, die wiederum für die Stammwähler problematisch sind. Da hab ich auch keine Lösung und Vorstellung wie genau das funktionieren kann und soll.

Als Merz mal mit Gedankenspielen zu dem Thema Abschiebung uä um die Ecke kam, ist mir das sofort aufgestoßen nach dem Motto: "will er sich jetzt fer AFD schon als Koalitionspartner aufdrängen?"

Letztlich hat man wirklich das bittere Gefühl, dass egal was gemacht wird, es spielt immer der AFD in die Hände.

Wenn man die Probleme in diesem Land wirklich anpacken will, wird man es als Partei letztendlich nicht allen seinen Wählern recht machen können. Was es braucht sind wirkliche Reformen, auch mit der Gefahr, dass man dabei nennenswerte Teile seiner Wählerschaft verliert und ggf. bei den nächsten Wahlen abgewählt wird. Dazu hat aber keine der etablierten Parteien derzeit den Mut. Ich fürchte es muss erst noch schlimmer werden und die Gefahr dabei ist, dass dies Parteien wie der AFD immer weiter Wähler zuführt. Und ja, die etablierten Parteien müssen dabei auch "AFD-Themen" wie z.B. die Migration anpacken. Nur weil ein Thema bereits von der AFD "besetzt" ist, dürfen es die anderen Parteien nicht ignorieren.
 
Screenshot_20240611-222319.png

Postillon
Ein Wiederaufbau des Antifaschistischen Schutzwalls kommt derzeit dennoch nicht in Frage. Aus dem Bundeskanzleramt heißt es diesbezüglich unmissverständlich: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."

:gerri:
 
Natürlich musst du das, sonst hast du sie verloren. Mach dir die Welt doch nicht so schwarz weiß. Nochmal, wenn du so weiter vorgehst, provozierst du ja letztlich das was du nicht willst. Nachdem Prinzip darfst du alle Resozialisierungsprojekte etc vergessen wenn du jeden gleich abschreibst. Ich habe dazu nur im Sinn:



Das ist 94 Jahre her und das worauf wir zusteuern. Gerade nach dem heutigen Tag an dem AFD und BSW gleich gehandelt haben passt der obige Text nur noch besser. Kaum einer hat gelernt und schon gar nicht hat der Mensch sich als solcher geändert. Glücklicherweise war die Weimarer Republik noch viel fragiler wie unser heutiges Deutschland, dafür haben wir andere Themen. Aber die Analogie erkennt man deutlich und die Parteien müssen demzufolge um jeden Kämpfen und versuchen ihn zurück zu holen.

Das seh ich anders, wenn man mit ihnen redet gibt man ihnen das Gefühl dass sie dazu gehören in ihrem politischen "Denken". Vllt. wachen manche auf wenn sie merken: "oh, ich hab mich da ganz schön an den rechten Rand begeben". Denn gerade diejenigen die einfache Antworten wollen.....
Am Ende ist es simple. Viele wählen nicht die Nazis weil es Nazis sind, sondern weil sie einfache Lösungen versprechen(die es letztlich nicht gibt). Stellt sich Scholz bei der nächsten Wahl hin und verspricht jedem der die SPD wählt 100.000 Euro, hat die das höchste Wahlergebnis ever und keiner redet mehr von der Afd.

....brauchen auch einfache Antworten auf ihr Wahlverhalten.

Alle als Nazis abstempeln greift halt einfach zu kurz. Viele Ostdeutsche - gerade unserer Generation - sind in der Wiedervereinigung groß geworden die für sie und ihre Länder und Gemeinden oftmals zu Nachteilen und Negativem geführt hat. Kann ich mir kaum vorstellen. Macht hier im Saarland ZF, Ford und ein paar andere Großarbeitgeber ersatzlos die Schotten dicht wird es hier düster. Und dann, tja dann werden erstmal Schuldige gesucht. Gleich mal die unfähige Regierung, die ist immer Schuld an fehlendem Strukturwandel. Dazu dann noch ne Brise Verklärung der Vergangenheit die uns allen in den Genen liegt und du hast ne ganze frustrierte Generation. Und dann kommt irgendein Quacksalber daher und erzählt das tollste Zeug. Das wollen Menschen hören und brauchen das auch um Hoffnung zu haben. Da setzt dann die Vernunft auch aus. Und die willst du einfach aufgeben und links liegen lassen? Würde ich fast ein wenig unsozial empfinden, aber genau das wollen wir doch auch sein.

Ich habe da echt das Gefühl, dass du mit Menschen und deren Verhalten in existenziellen Situationen noch nicht viel zu tun hattest. Wenn es ums nackte Überleben geht, geht es den meisten Menschen erstmal um sich selbst. Überlebenstrieb und so. Und schön ist es immer wenn man anderen die Schuld zuschicken kann. Das macht es dann ganz bequem die eigene Handlungen zu rechtfertigen. Dann kann man sich selbst noch als Protestwähler bezeichnen und hat die Wahlentscheidung für sich legitimiert.

Dem Osten ging es in den 90ern nicht so gut aber seitdem geht es massiv aufwärts. Die Probleme die sie gerade haben sind eher fehlende Arbeitnehmer und fehlende Migration. Nicht fehlende Arbeitsplätze.
Und hier von "Nacktem Überleben" und Überlebenstrieb" zu sprechen halt ich doch für arg übertrieben.
Allein durch meine Frau bekomm ich viel von Menschen in existenziellen Situationen mit und gerade dort ist man eben auch froh mit den Sozialreformen wie sie die aktuelle Regierung vorangetrieben hat.
Allein wenn man sieht, wie ich schon erwähnt habe, wieviel Milliarden gerade in die Lausitz gepumpt werden um den Braunkohleausstieg aufzufangen, ein neues Bahn-Werk gibt es schon mit 2000 Arbeitsplätzen aber trotzdem erhält die AFD Rekordstimmanteile. Diesen Leuten kann man nicht rational beikommen.

Du wirst die AFD nicht mehr weg bekommen und natürlich wählen da viele auch bewusst Nazis und sind selbst voller braunem Gedankengut. Aber ich sträube mich davor das allen zu unterstellen. Dann hätten wir einen erschreckend hohen Anstieg von Nazis jedes Jahr. Ich bezweifle dass jeden Morgen zig Menschen aufwachen und von einem auf den anderen Tag plötzlich Ausländerfeindlichkeit und Verfolgung geil finden.

Wenigstens versuche diejenigen die noch keine AFD Wähler sind aber heimlich damit sympathisieren zu halten.

Wenn ich das Positive sehen möchte, ist es das, dass die Mehrheit der Ostdeutschen die Afd nicht gewählt haben.


Wenn du mit ihnen reden möchtest, dann musst du bei "ihren" Themen auf sie zugehen, also Ausländerhass, Russlandtreue inkl. Gas aus Russland, Klimawandelleugnung, etc. und wie du in nem Post weiter schon sagst, das sind alles Themen in denen man keinen Deut auf sie zugehen kann weil es einfach unmöglich ist.
Dass kriminelle Ausländer abgeschoben werden sollen, selbst in unsichere Länder, ist mittlerweile politischer Konsens. Das war die Handreichung, mehr geht nicht und das sollte allen klar sein.
Alles darüber hinaus würde ganz Deutschland nach rechts rücken und dann grenz ich lieber einen Teil der Bevölkerung aus als ihnen auch nur einen Fuss breit entgegen zu kommen.

edit: ich halt es da eher mit Karolin Kebekus, auch wenn das hier auf den Politikbetrieb bezogen ist.

»Wer mit ihnen zusammenarbeitet, legitimiert ihren Hass gegenüber Vielfalt, Offenheit und Toleranz.«
Carolin Kebekus, Komikerin

https://www.spiegel.de/panorama/leu...mismus-a-c460ed9b-030d-4026-93ab-7555b39ee456
 
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