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Der Politikthread (2 Betrachter)

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Nein so ziemlich jedes Projekt von der Türkis/Blauen Regierung hat sich als entweder undurchführbar oder gescheitert herausgestellt und die Liste an Korruptionsverfahren und Skandalen war auch nicht ohne wo auch jetzt noch einige Prozesse anstehen.

Aber der Kickl (FPÖ Chef)kann das einfach gut wegschieben und sich als einer der gegen das System kämpft inszenieren.Das er als Innenminister den Österreichischen Geheimdienst zb massiv geschadet hat. Da reicht es dann wenn er zu Schnitzel und Bier im Festzelt sich über die Rot Grünen Woken echoffiert.

Lustigerweise zieht das alles zum großen Teil nur am Land.
 
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:eastwood:
 
Gibt doch trotzdem nur 96 Sitze für Deutschland, also verpufft alles unter 1%, oder habe ich da einen Denkfehler?
Nein, ca. 0,6 Prozent haben für einen Sitz gereicht.
Und ob "meine" Kleinpartei diesen Wert erreicht kann ich unmöglich vor der Wahl wissen, das kann dir keine Wahlprognose der Welt verlässlich sagen.

Daher finde ich es ziemlich undemokratisch Wähler*innen dieser Parteien irgendwas vorzuwerfen (ich weiß nicht mal was genau).
 
Ein schöner Kommentar der Wirtschaftswoche zum Wahlverhalten der jungen Generation:

https://www.wiwo.de/politik/europa/...uld-am-wahlverhalten-der-jungen/29842094.html

Hier einige Auszüge:

Natürlich ist der Erfolg der AfD auf TikTok ein Faktor, der nicht vernachlässigt werden darf. Auch nicht vernachlässigen darf man, wie lange einige Altparteien gebraucht haben, um überhaupt auf den TikTok-Zug aufzuspringen. Die CDU zum Beispiel hat erst seit Dezember 2023 einen TikTok-Account, zu dieser Zeit hatte die AfD schon Millionen Views. Das ist schon fast ignorant.

Trotzdem wird in dieser Debatte einer ganzen Generation ihre Souveränität abgesprochen und ihr unterstellt, keinen Filter für Inhalte zu haben.

Nach den wochenlangen Diskussionen um TikTok kann die aktuelle Debatte vielleicht dazu genutzt werden, um auf das echte Problem aufmerksam zu machen: Die Zukunftsangst.

Seit Jahren wird der jungen Generation gesagt, dass ihre (nicht vorhandene) Rente sie in eine kollektive Altersarmut führt. Die Preise für Wohnimmobilien und Mieten explodieren, auch die Inflation steigt. Viele geben fast ihr ganzes Geld fürs Wohnen aus. Trotz BAföG-Reform sind die Grundbeträge immer noch unterhalb des Existenzminimums, die Wohnpauschale reicht nicht aus, um die steigenden Mieten in Großstädten zu bezahlen. Jeden Tag sind die Nachrichten voll von Krisen und Krieg, immer mit dabei in der Hosentasche auf dem Handy. Und das alles, nachdem sie eine Pandemie überstanden haben, die wertvolle Jahre einer eigentlich doch so unbeschwerten Jugend gestohlen hat.

Leider haben es die etablierten Parteien nicht geschafft, diese Angst zu mindern. Der Bundestag redet viel mehr über Renten als über Digitalisierung, und mit der Schuldenbremse werden Investitionen für unsere Zukunft verhindert. In Wahlkämpfen spielt die junge Generation Z nur selten eine Rolle – natürlich auch, weil sie anders als die Babyboomer nur einen kleineren Teil der gesamten Stimmen ausmacht.

Und so kehren viele junge Wählerinnen und Wähler den etablierten Parteien den Rücken. Sie identifizieren sich längst nicht mehr mit einzelnen Parteien – fühlen sich nicht abgeholt. Das zeigt unter anderem, wieso neben der AfD Kleinstparteien einen großen Teil der jungen Stimmen bekommen haben.

Ist viel wahres dran und das sollten vor allem die etablierten Parteien mal sacken lassen.
 
Die sind aber gerade in so jungem Alter extrem verführerisch, und da geht es vermutlich vielen in erster Linie gar nicht mal um das Thema Nazi sondern um ein generelles Rebellentum was bei Menschen im pubertären Alter noch mal wesentlich schneller auf fruchtbaren Boden trifft.
 
Die sind aber gerade in so jungem Alter extrem verführerisch, und da geht es vermutlich vielen in erster Linie gar nicht mal um das Thema Nazi sondern um ein generelles Rebellentum was bei Menschen im pubertären Alter noch mal wesentlich schneller auf fruchtbaren Boden trifft.

Richtig! Die "Jugend" will ernst genommen werden - dann soll sie damit anfangen nichts Dummes zu tun!

Diese Argumentation zeigt aber auch genau das Problem auf. Man begegnet der Jugend mit triefender Arroganz und wirft ihr einfach nur Dummheit vor, anstatt auf deren Argumente und Beweggründe einzugehen bzw. sich mit ihnen ernsthaft zu befassen. Das die AFD bei der jungen Generation so stark abgeschnitten hat, ist zuerst einmal das Versäumnis der etablierten Parteien. Aber es ist natürlich viel einfacher, alles auf die vermeintliche Dummheit der Wähler zu schieben.
 
Ich stimme da eher mit dieser Dame überein

Anhang anzeigen 169431
Da stimme ich zu wenn wir rein über Erwachsene, fest im Leben stehende Wähler*innen sprechen. Die sind bei der ganzen Sache immer noch die wesentlich größere erbärmlichkeit. Bei Kids die mit diesen Rattenfänger vielleicht seit 2-3 Jahren, vor allem via social media, in Kontakt sind und jetzt mit 16-17 das erste Mal wählen dürfen spielen diese Themen (vielleicht abseits von corona) mit Sicherheit nicht die größte Rolle. Leider gutes Marketing konnten die schon immer umd auch wenn es mal für nen kurzen Zeitraum etwas ruhiger um die politisch rechte wurde haben sie doch ein Gespür für den Zahn der Zeit und an wie man aktuelles Zeitgeschehen für sich vereinnahmt. Es funktioniert wie man sieht ja wunderbar bei erwachsenen Menschen, da ködert man so einen jungem Geist der vielleicht nicht mit sich selbst im reinen ist und noch nicht wirklich weiß wo er mal hinwill nochmal um ein vielfaches leichter.
 
Diese Argumentation zeigt aber auch genau das Problem auf. Man begegnet der Jugend mit triefender Arroganz und wirft ihr einfach nur Dummheit vor, anstatt auf deren Argumente und Beweggründe einzugehen bzw. sich mit ihnen ernsthaft zu befassen. Das die AFD bei der jungen Generation so stark abgeschnitten hat, ist zuerst einmal das Versäumnis der etablierten Parteien. Aber es ist natürlich viel einfacher, alles auf die vermeintliche Dummheit der Wähler zu schieben.

Und was ist dann deine Begründung für das Wahlverhalten der Erwachsenen..... ?
 
Diese Argumentation zeigt aber auch genau das Problem auf. Man begegnet der Jugend mit triefender Arroganz und wirft ihr einfach nur Dummheit vor, anstatt auf deren Argumente und Beweggründe einzugehen bzw. sich mit ihnen ernsthaft zu befassen. Das die AFD bei der jungen Generation so stark abgeschnitten hat, ist zuerst einmal das Versäumnis der etablierten Parteien. Aber es ist natürlich viel einfacher, alles auf die vermeintliche Dummheit der Wähler zu schieben.

Es gibt KEINEN Grund die AfD zu wählen! Und wer es aus "Protest" tut ist ein VOLLIDIOT!
 
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