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Der Politikthread

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Mir gings eigentlich nur darum, dass die Expertise/Spezialisierung nicht nur aus dem wirtschaftlichen Sektor stammen muss.
Weil es halt in der Politik um viel mehr geht.
 
Gut, das stimmt. Aber man braucht zumindest mal einen einzigen, der überhaupt was davon versteht :D. Denn dessen Entscheidungen müssen alle anderen Bereiche mit finanzieren.
 
ja aber, Geheimdienste als vertrauenswürdig einstufen ist jetzt auch so ne Sache. ich wär froh sie wären es aber nunja...
 
Ja gut man kann sich jetzt drum reißen, was ein "entscheidender Ausschlag" ist - vor allem beim UK Thema.

Wir wollen aber jetzt nicht abstreiten, dass beide Ergebnisse der Wahlen vermutlich bestmöglich für Russland waren?

Genauso wie es für Russland gut ist, wenn die AFD hier abräumt.

Andersrum will ich jetzt auch nicht sagen Russland ist an allem schuld was hier passiert, aber die wissen definitiv, wo man Benzin ins Feuer kippen muss.
 
natürlich sind die Russen daran interessiert.

Desinformationskampagnen sind auch ein schlagkräftiges Mittel gegen das nur (digitale) Bildung hilft. Als die Leute sich noch manuell ins Internet einwählen mussten gabs wenigstens eine halbwegs ordentliche Sortierung wer geeignet ist....
 
In diesem Forum dreht sich irgendwie alles nur um links oder rechts, wo ist denn bitte die Mitte?

Ich kann es nur immer wieder betonen, jedes extrem egal ob nach links oder rechts ist nicht brauchbar.

Was aber alle akzeptieren müssen, wenn Parteien gewählt werden, egal welche, dann wurde so gewählt, es muss sich auch keiner dafür rechtfertigen warum er so gewählt hat.
Wer Wähler als dumm bezeichnet, weil es nicht der eigenen politischen Meinung entspricht, scheint selbst nicht so ganz hell in der Birne zu sein.

Wir alle haben nicht mehr zu sagen, als unser Kreuzchen an irgendeiner Stelle zu machen, was danach passiert, liegt an den jeweils gewählten Parteien und Konstellationen die gebildet werden.
Es ist ganz einfach, keiner wird danach mehr gefragt, bis zur nächsten Wahl, dann werden die Karten wieder neu gemischt.

AFD Wähler SIND dumm! Sonst würden sie den Verein nicht wählen!
 
Meiner Meinung nach würde es keine AFD geben, wenn die etablierten Parteien die seit vielen Jahren vorhandenen Probleme ansprechen und angehen würden.
Aber Sie vertreten ja schon lange nicht mehr die Wünsche des Volkes oder nur in sehr geringen Maße und anscheiend wird die Menge, der mit der Regierung unzufridenen Wähler größer und größer und wandern dann zur AFD ab.

In der Öffentlichkeit sieht man dann die Schuld wieder bei der AFD und deren Wählern.
So wird man den Teufelskreis nie durchbrechen, im Gegenteil, die Fronten werden sich immer mehr verhärten und die AFD reibt sich die Hände.

Nö,so "einfach" ist es leider nicht. Früher war es mal die NPD und heute ist es halt die AFD die als Sammelbecken für alle "Opfer" der etablierten Parteien dient. Die AFD wird - hoffentlich früher wie später - genauso in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wie die NPD.

Irgendwann gibt es dann eine neue ähnliche Partei und das Spiel wiederholt sich.

Die etablierten Parteien sollten aber wirklich einen besseren Job machen - das würde auf allen Ebenen helfen.

Das Problem sind aber auch hier wieder die (meisten) Wähler.

WENN eine Partei "immer" die Wahrheit sagen bzw. kein oder kaum "Sugarcoating" betreiben würde wird sie sehr wahrscheinlich nicht gewählt bzw. massiv Stimmen verlieren. Und wenn sie nicht an einer Regierung beteiligt ist kann sie aber halt auch nichts bewirken.

Der Großteil der Wählerschaft WILL ja auch gar nicht die (unbequeme) Wahrheit hören sondern lieber "belogen" werden das es schon alles besser wird etc.

Die Deutschen sind halt GANZ problematisch wenn sie aus ihrer "Komfortzone" mal raus sollen.

Das sieht man ja auch (hier im Forum) bei dem Thema Arbeitsplatz. Da wird JAHRELANG gemeckert und gejammert - aber man(n) bekommt es nicht auf die Reihe den Arbeitgeber und/oder Job zu wechseln.

Stattdessen werden TAUSEND Gründe angeführt warum das "schwierig" ist oder "gerade ganz schlecht passt" etc.

Mit der halben Energie davon wäre wahrscheinlich schon eine neue Arbeitsstelle gefunden...:wand::ugly:
 
Die vorhandenen Probleme wären damit leider nicht gelöst und die Masse der unzufriedenen wäre auch keinen Deut kleiner.

Daher der Ansatz, das die etablierten Pateien der AFD die Grundlage entziehen, indem sie eben selber die Probleme ansprechen und versuchen zu bewältigen. So kann ich mir vorstellen, das sie abgewanderter Wähler zurückgewinnen.

Würde sogar so weit gehen, das die etablierten Parteien das auch wissen, auf der anderen Seite verstehe ich Wiederum nicht, das sie lieber die AFD als Sündenbock nutzen anstatt selbst aktiv zu werden.

Du wirst die überwiegende Mehrheit der AFD Wähler NIE zurückgewinnen. Die WOLLEN das gar nicht. Die brauchen den "Krawall" bzw. das pauschale "Wir sind dagegen was die Regierung XY macht"! Egal um welches Thema es sich dreht!

Deshalb ist es den AFD Wählern ja auch egal das die AFD praktisch für NICHTS eine Lösung und/oder Plan hat.
 
Nö,so "einfach" ist es leider nicht. Früher war es mal die NPD und heute ist es halt die AFD die als Sammelbecken für alle "Opfer" der etablierten Parteien dient. Die AFD wird - hoffentlich früher wie später - genauso in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wie die NPD.

Das bezweifle ich (leider). Dafür ist das Wählerpotential mittlerweile zu groß. Mag sein, dass die Partei sich irgendwann zerlegt, aber die Wähler, die ihr Kreuz auch hart rechts setzen sind weiter da. Da käme dann ne neue Partei die wieder zweistellige Prozentzahl abräumt.
 
Passt ganz gut zum Thema:

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Bei Minute 18:34 spricht er davon, dass die neuen Länder im aktuellen Kabinett mit 2 von 17 Mitgliedern stark unterrepräsentiert seien. Behauptungen in diese Richtung hört man ständig und es nervt. Es ist aber nun mal Fakt, dass nur knapp 15% der Deutschen in ostdeutschen Bundesländern leben.

https://de.statista.com/statistik/d...ahl-der-einwohner-in-ost-und-westdeutschland/

Einwohner Alter Bundesländer: 71,8 Mio
Einwohner Neue Bundesländer: 12,6 Mio

Zum Vergleich: NRW hat allein schon knapp 18 Mio Einwohner, Bayern 13 Mio und BW 11 Mio.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wage zu bezweifeln, dass der Großteil der AfD-Wähler nicht durchschaut, dass diese wenige (bzw. grds. nichtfunktionale) Lösungen anbietet. Den etablierten Parteien wird dies jedoch (zumindest im ähnlichen Maße) ebenfalls unterstellt. Darüber plausibiliert sich die Wahl der AfD, die zudem vor Ort ist und grds. Probleme und Tendenzen zumindest anspricht. (Und das auch kann, ohne unglaubhaft zu wirken. Ich habe vor kurzem Markus Lanz gesehen - wie will eine SPD oder CDU glaubhaft darlegen, dass sie (endlich) wirksam gegen Clankriminalität vorgehen, wenn es in den letzten 30 Jahren trotz entsprechender Bekundungen nicht geschehen ist?)

PS.: Ohne jetzt irgendwem was zu unterstellen, aber die Tendenz Dritten mangelnde Intelligenz zu unterstellen, nur weil sie sich politische nicht in der präferierten Form äußern, finde ich weder angebracht noch zielführend.

Es ist nicht zielführend, dass etablierte Parteien auf die AFD draufhauen. Das bringt nur noch mehr Wähler.
Was ich vermisse ist, dass die Ampel Probleme ANSPRICHT. Direkt anspricht. Die Bürger , gerade wir Deutschen, wollen Ehrlichkeit.
Mir ist aber von keiner Partei ein entsprechendes Konzept bekannt, egal zu welchem bestehenden Problem des Landes. Weshalb sollen nun Bürger, die wahrnehmen, dass zentrale Probleme durch etablierte Parteien jahrelang (nicht effektiv) adressiert wurden, genau diese mit einem Vertauensvorschuss mandatieren?

Wenn die Parteien entsprechend keine Lösung anbieten, ist die Wahl einer auf dieses Thema fixierten Partei zwecklogisch - und da muss auch keiner überrascht drüber sein.
 
Deutsche wollen Ehrlichkeit? Selten so gelacht! Die meisten wollen vor allem, dass sie sich nicht ändern oder hinterfragen müssen. Und sie wollen Stammtischparolen, damit sie was zum Diskutieren haben und sich nicht intensiver mit den Themen auseinandersetzen müssen. Das wäre nämlich sonst anstrengend und man käme dahinter, dass es eben nicht so einfach ist, Lösungen zu finden.

Bei aller gerechtfertigten Kritik an den Regierungsparteien bleib ich dabei: wer die AfD wählt, ist bequem, rückwärtsgewandt und findet es mindestens ok, Nazis zu wählen. Und wer letzteres in Ordnung findet, kann nicht besonders gebildet sein oder ist ein rassistisches Arschloch. Da darf es keine zwei Meinungen geben, sonst werden die Endzwanziger und die Dreißiger dieses Jahrhunderts ähnlich dem letzten.
 
Ich wage zu bezweifeln, dass der Großteil der AfD-Wähler nicht durchschaut, dass diese wenige (bzw. grds. nichtfunktionale) Lösungen anbietet. Den etablierten Parteien wird dies jedoch (zumindest im ähnlichen Maße) ebenfalls unterstellt. Darüber plausibiliert sich die Wahl der AfD, die zudem vor Ort ist und grds. Probleme und Tendenzen zumindest anspricht. (Und das auch kann, ohne unglaubhaft zu wirken. Ich habe vor kurzem Markus Lanz gesehen - wie will eine SPD oder CDU glaubhaft darlegen, dass sie (endlich) wirksam gegen Clankriminalität vorgehen, wenn es in den letzten 30 Jahren trotz entsprechender Bekundungen nicht geschehen ist?)

PS.: Ohne jetzt irgendwem was zu unterstellen, aber die Tendenz Dritten mangelnde Intelligenz zu unterstellen, nur weil sie sich politische nicht in der präferierten Form äußern, finde ich weder angebracht noch zielführend.

Es ist nicht zielführend, dass etablierte Parteien auf die AFD draufhauen. Das bringt nur noch mehr Wähler.
Was ich vermisse ist, dass die Ampel Probleme ANSPRICHT. Direkt anspricht. Die Bürger , gerade wir Deutschen, wollen Ehrlichkeit.
Mir ist aber von keiner Partei ein entsprechendes Konzept bekannt, egal zu welchem bestehenden Problem des Landes. Weshalb sollen nun Bürger, die wahrnehmen, dass zentrale Probleme durch etablierte Parteien jahrelang (nicht effektiv) adressiert wurden, genau diese mit einem Vertauensvorschuss mandatieren?

Wenn die Parteien entsprechend keine Lösung anbieten, ist die Wahl einer auf dieses Thema fixierten Partei zwecklogisch - und da muss auch keiner überrascht drüber sein.

Die meisten Deutschen wollen keine Ehrlichkeit bzw. können sie gar nicht verkraften...
Höchstens bei ausschließlich positiven Nachrichten :ugly:

"Deine" Partei , die FDP baut übrigens schon seit über 30 Jahren Bürokratie ab und vereinfacht Steuern - nur wo? Auf dem Mars?
Sehr glaubhaft :ugly:

Bezüglich AFD hat aber "dein Chef ", der Porsche Christian , tatsächlich vor kurzem mal seinen (sehr wahrscheinlich) "intelligentesten" Satz gesagt: " ...im Notfall,im NOTFALL soll der Wähler dann lieber noch sein Kreuz bei der Linkspartei machen anstatt bei der AFD..."

Und nein ,ich bin kein Fan der Linkspartei - der imho einzige der da zu gebrauchen ist , ist der Gysi.

Und nochmal: Wer AFD wählt MUSS doof sein! Und wer die FDP wählt blind & taub - aber zumindest mal sehr vergesslich :p
 
AFD Wähler SIND dumm! Sonst würden sie den Verein nicht wählen!
Solche Aussagen sind total dumm, sie erreichen nämlich genau das Gegenteil.
Man sollte sich eher die Sorgen der Wähler anhören und Lösungen bieten und sie vom Gegenteil überzeugen können.
Nur mit dem Finger drauf zeigen und sagen die kannste nicht wählen weil sie dumm sind, da kannste auch auf andere Parteien zeigen :grins:


Und nein ,ich bin kein Fan der Linkspartei - der imho einzige der da zu gebrauchen ist , ist der Gysi.

Und nochmal: Wer AFD wählt MUSS doof sein! Und wer die FDP wählt blind & taub - aber zumindest mal sehr vergesslich :p

Ok fassen wir es kurz zusammen, alle sind doof, nur die bei der AFD und deren Wähler sind ein bisschen mehr doof :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man wirklich so dermaßen verzweifelt und frustriert ist, über die anderen Parteien, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, selbst politisch aktiv zu werden. Man hat so viele Alternativen, als einer Partei die Stimme zu geben, die das alles abschaffen möchte.
 
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