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Der Politikthread

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Machen ja auch nicht alle Freiwillig und ist auch kein "einfach wegnehmen" sondern "einfach rechtsmäßig besteuert werden".
Und keine Lösung für das Problem dass Kapital am unterem ende abfließt bzw. stagniert und sich bei einigen wenigen aber enorm vermehrt.

Edit: Aber mea culpa. War ein dummer Kommentar. den Arsch halt ich gerne hin.
 
Aiwanger hat übrigens völlig recht. Ich habe in dieser Woche die ersten zwei Mandanten verarzten müssen, die auf Grund rapide angestiegener Energieabschläge über die Insolvenzanmeldung ernsthaft nachdenken (müssen), weil die Preise unmöglich weitergegeben werden können - zumindest nicht in der Höhe. Die AN wollen berechtigterweise mehr Kohle und der Markt ist relativ unelastisch. Das wird noch richtig unlustig - von den Gastro-Mandaten rede ich dann noch gar nicht.
 
Der Mindestlohn von 12 Euro die Stunde ist da.

Traurig finde ich aber diesen Fakt:
Rund 6,64 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland werden von der Mindestlohnerhöhung zum 1. Oktober profitieren, weil sie aktuell weniger als 12 Euro brutto pro Stunde erhalten. Das entspricht 17,8 Prozent aller Beschäftigten, die einen gesetzlichen Anspruch auf den Mindestlohn haben (also ohne Auszubildende und Schüler in Minijobs, die vom Mindestlohngesetz ausgenommen sind). In Ostdeutschland liegt die Quote bei 29,1 Prozent, in Westdeutschland, inklusive Berlin, bei 16,1 Prozent.

Quelle: https://www.boeckler.de/de/pressemi...aten-fur-alle-stadte-und-landkreise-43618.htm

Deutschlandweit hatte zuvor jeder 5-6te Beschäftigte darunter verdient.
In Ostdeutschland sogar jeder 3-4te.
 
Ist wirklich traurig das so viele Menschen in Deutschland gerade mal Mindestlohn erhalten.
Aber ich sehe auch seit Jahren keinen wirklichen Willen in der Gesellschaft dagegen etwas zu tun.
Die meisten sind sich selbst am nächsten, und auf die "Niedriglöhner" kann man noch bequem von oben herab drauf schauen.

Ich kann mich noch gut an die Einführung des Mindestlohns erinnern, man prophezeite damals ja
schon den Untergang des Abendlandes, und einen Wohlstandsverlust.
Passiert ist davon natürlich nichts, zumindest nicht in dem Zusammenhang.
 
Damals waren das aber auch keine 25% Aufschlag. So schön das für die Menschen (erstmal) auch ist - einen schlechteren Zeitpunkt als jetzt hätte es dafür in den letzten 50 Jahren vermutlich nicht gegeben.
 
Damals waren das aber auch keine 25% Aufschlag. So schön das für die Menschen (erstmal) auch ist - einen schlechteren Zeitpunkt als jetzt hätte es dafür in den letzten 50 Jahren vermutlich nicht gegeben.

Das Argument vom schlechten Zeitpunkt würde zu jedem Zeitpunkt angeführt werden. Aus der Sicht der Empfänger ließe sich auch sagen, dass es keinen besseren Zeitpunkt dafür geben kann, wenn ohnehin ALLES teurer wird.
 
Da wirst du sicher noch mehr bekommen. Aber falls wir da scheitern sehe ich da auch gern zu. Die Menschen in diesem Land haben viel zu lange keine Quittung für ihre Entscheidungen bekommen.
 
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