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Der Politikthread

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Wie sich einige hier immer an den sehr raren "Superreichen" festbeißen :ugly:

Die spielen praktisch KEINE Rolle!
Wie meinst du das? Klar sind Superreiche sehr "rar", aber gerade das macht ihren unfassbaren Reichtum doch gerade so obszön.

Die zwei reichsten Familien Deutschlands besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte Deutschlands.
Die acht reichsten Männer der Welt besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Welt.
Wie soll das bitte keine (Pardon: KEINE) Rolle bei irgendwas spielen?
Woran soll man sich denn überhaupt festbeißen, wenn nicht an dieser unglaublichen Ungerechtigkeit?

Das ist quasi der Anfang und das Ende aller Probleme.
 
Wie meinst du das? Klar sind Superreiche sehr "rar", aber gerade das macht ihren unfassbaren Reichtum doch gerade so obszön.

Die zwei reichsten Familien Deutschlands besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte Deutschlands.
Die acht reichsten Männer der Welt besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Welt.
Wie soll das bitte keine (Pardon: KEINE) Rolle bei irgendwas spielen?
Woran soll man sich denn überhaupt festbeißen, wenn nicht an dieser unglaublichen Ungerechtigkeit?

Das ist quasi der Anfang und das Ende aller Probleme.

Ist halt der Unterschied zwischen Theorie & Praxis.;)
Willst du dich nur theoretisch aufregen oder praktisch was verbessern?

Es spielt in der Praxis keine Rolle weil es halt (LEIDER) die Realität ist.

Und um beim Beispiel "Deutschland" zu bleiben. Wenn du diesen 2 reichsten Familien die Hälfte "wegnehmen" würdest wäre das Problem immer noch nicht gelöst. "Du" willst ja Einkommensschwachen nachhaltig und langfristig helfen.

Und die von mir im vorgenannten Posting genannten Beispiele - die du gekonnt ignoriert hast - wären schon einmal ein guter PRAKTISCHER Anfang anstatt sich nur über einzelne Personen aufzuregen.

Die Welt bzw. das Leben war noch NIE fair! JEDER kann nur versuchen sein Bestes dazu beizutragen es besser zu machen.
Man sollte aber dabei immer die Realität im Auge behalten und anstatt sich in Foren über "Superreiche" aufzuregen lieber praktisch etwas dazu beitragen!

Abgesehen davon gibt es ja auch sogar bei den "Superreichen" positive Beispiele...
 
Die Welt bzw. das Leben war noch NIE fair! JEDER kann nur versuchen sein Bestes dazu beizutragen es besser zu machen.
Man sollte aber dabei immer die Realität im Auge behalten und anstatt sich in Foren über "Superreiche" aufzuregen lieber praktisch etwas dazu beitragen!

Sehe ich genauso. Ich würde da sogar auch noch "Leben" einfügen. Jeder kann für sein Leben nur versuchen das Beste aus seinem Leben zu machen. Man mag das Vermögen was manche Menschen besitzen obszön finden. Aber wenn ich z.B. an Bill Gates denke der ja in allen Bereichen zu den genannten gehört, so hat er sicher nicht als 14 Jähriger daran geglaubt mal zeitweise der reichste Mensch der Welt zu sein. Wenn man aber eben ein Produkt erfindet, das von der gesamten Welt nachgefragt wird, oder sogar (positiv) ins Leben fast jeden Menschens ausstrahlt, dann hat das für mich halt einfach auch seine Berechtigung oder ist eben der Automatismus, dass man damit schweineviel Geld verdient. Mehr als man in einem Leben ausgeben kann. Mehr als man sich als normaler Mensch überhaupt vorstellen kann. Es gibt nun mal keinen Zwang alles zu verteilen wenn man erfolgreich ist und eine weltverändernde (mal bewusst übertrieben gesagt) Idee hatte. Und bei Google, Facebook, Porsche und Co sitzen eben nicht nur Mindestlohnknechte die furchtbar ausgenutzt werden wie es auch immer gerne dargestellt wird.

Aber irgendwie hatten wir das Thema doch schonmal. Mehrmals. Immer wieder. Dieser verdammte Kreis indem wir uns immer wieder drehen :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt nun mal keinen Zwang alles zu verteilen wenn man erfolgreich ist
Das sehe ich anders, diese Menschen haben der Gesellschaft das Geld entzogen und geben es nicht in angemessenem Ausmaß zurück. Es sollte Obergrenzen für Vermögen geben damit wir in Zukunft nicht abermals vom "Adel" regiert werden. Milliardäre sind ein obszöner Auswuchs des Kapitalismus.
 
"Die Gesellschaft" wiederum besitzt überhaupt nur Geld, weil es Unternehmer gibt. Das ist keine einseitige Beziehung, jedenfalls nicht wenn man das Gesamtbild betrachtet.
und die unternehmer haben nur geld weil die gesellschaft es erwirtschaftet, wie du sagst ist es keine einseitige beziehung.
wie erklärt man jetzt am besten die schere, die mittlerweile lächerlich große ausmaße hat?
 
Sie haben es ihr "entzogen"? So wie Du den Leuten das Geld in deinem Laden "entziehst", oder wie?
Nein, eben nicht.
Ein Unternehmen zu führen, das es ihnen gerade so erlaubt eine Existenz im kapitalistischen System aufrecht zu erhalten, hat herzlich wenig mit den negativen Effekten von Vermögenskonzentration und Kapitalanhäufung zu tun.
 
Der Anteil an Menschen an der Gesamtbevölkerung, der im "kapitalistischen System" gerade so eine Existenz aufrecht erhalten kann ist zumindest geringer als in jeder anderen Epoche der Menschheit. Ganz so schlecht läuft es jedenfalls nicht, auch wenn es immer noch besser geht. Zumal wir gar kein reines kapitalistisches System haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, eben nicht.
Ein Unternehmen zu führen, das es ihnen gerade so erlaubt eine Existenz im kapitalistischen System aufrecht zu erhalten, hat herzlich wenig mit den negativen Effekten von Vermögenskonzentration und Kapitalanhäufung zu tun.
Ist das denn dann überhaupt noch Kapitalismus?
Was ist mit den Grundeigenschaften menschlichen Handelns wie Gier und auch Faulheit? Die Eigenschaften, an denen auch der Kommunismus immer kläglich scheitert. Die "Denkmodelle" in Richtung einer stärkeren Gerechtigkeit versagen doch schon im Ansatz. Natürlich sind Milliardäre ein Auswuchs des Kapitalismus und auch ein Grund von Ressourcenverschwendung und alle Dinge, die der Kapitalismus so mit sich bringt (wie z. B. auch den Krieg), aber eben auch Garant für technischen Fortschritt (so hab ich es zumindest noch im Studium gelernt), einen wichtigen Produktionsfaktor, den wir gerade jetzt dringender denn je brauchen.

Sind wir doch mal ehrlich: Der Mensch hat den Point Of No Return m. E. schon überschritten und wird keine Gesellschafts- oder Politikform entwickeln, die uns noch vor großem Unheil bewahren wird, weil die geistige Reife des Menschen nicht mit seinen egoistischen Bedürfnissen mitgewachsen ist. EINEN Tod werden wir deshalb sterben.
 
Bitte nicht immer wieder den Fehler machen superreich und Unternehmer zusammen zu werfen.

Ein Unternehmer ist platt auch jemand der einen Kiosk betreibt oder einen Malerbetrieb mit zwei Azubis. Den zu entlasten ist völlig in Ordnung.

Allerdings bin ich auch der Meinung das massives Vermögen gesondert besteuert werden muss, da ab einem gewissen Punkt der Machtgewinn des einzelnen zu gesellschaftlich schädlich ist. Die können dann das System zu ihren Gunsten verändern und sich sogar der Gerichtsbarkeit entziehen. Für sie gelten dann Gesetze und regeln nicht mehr und das sollte einfach nicht möglich sein. Trump ist so ein extrem Beispiel wie ein reicher Mensch sich nicht nur in die politische Macht einkauft, sondern dann das System so umgestaltet das es nur seinem Vermögen dient.

Die "Idee" von hohen steuern auf Hohe Vermögen ist ja nicht neu und würde kurioserweise in den USA erfolgreich praktiziert. Ausgerechnet die USA hatte bis Reagan eine der höchsten Besteuerung von Einkommen und Vermögen als von Roosevelt der new deal vorgeschlagen wurde. Roosevelt wollte sogar 100% Steuer ab einem gewissen Einkommen
Zitat
"Die Unterschiede zwischen niedrigen und sehr hohen individuellen Einkommen müssen verringert werden. … kein US-Bürger (sollte) über ein Nettoeinkommen, also nach Steuern, von über 25.000 Dollar verfügen …“
das wären heute ca. 1 Mio. Dollar Jahreseinkommen.

Der Kongress drückte das dann auf 94%
https://www.netzwerk-steuergerechti...ueberlegungen-fuer-deutschland/?cn-reloaded=1

https://de.m.wikipedia.org/wiki/New_Deal

Der new deal funktionierte und sorgte für ein Ende der grossen Depression in den USA.

Auch heutige Millionäre und Milliardäre fordern sogar höhere Steuersätze und eine Bekämpfung der Ungleichheit. Sehr bekannt und Recht laut Warren Buffet

https://taz.de/Debatte-Milliardaere/!5109265/

aber auch kleinere wie Nick Hanauer der vor Jahren schon einen tollen Ted talk mit dem Titel "pitchforks are coming" abgehalten hat.

https://www.ted.com/talks/nick_hanauer_beware_fellow_plutocrats_the_pitchforks_are_coming

Sein Bestreben ist eigennützig, er will nicht irgendwann am Galgen hängen falls es zur Revolution kommt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nick_Hanauer

In seiner kurzen Präsentation hatte Hanauer über die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen in den USA gesprochen. Diese führe zu Schwierigkeiten für Unternehmensgründungen. Der Konsum der Mittelschicht sei für die Schaffung neuer Arbeitsplätze wichtiger als der Reichtum von Unternehmern wie ihm selbst.[15][16][17] Folglich empfahl er eine Steigerung der mittleren Einkommen für Arbeiter und Angestellte anstelle von Steuergeschenken für die Reichen. Wenn Steuerminderung der Reichen etwas genutzt hätte, dann „würden wir in neuen Stellen ertrinken“

Er ist einer der Treiber für den höheren Mindestlohn in Kalifornien (15 $).

Schaut man in die Statistiken, wird klar das was schiefläuft und die Ungleichheit weiter zunimmt, ganz simpel hier zu sehen:

https://de.statista.com/statistik/d...rage/anzahl-der-dollar-milliardaere-weltweit/

Die Anzahl der weltweiten Dollar Milliardäre hat sich in den letzten 20 Jahren verfünffacht.

2001 gab es 500 Milliardäre, 2021 2700...

Das ist auch nicht durch reine Inflation zu erklären.

Das Geld muss irgendwo herkommen und letztendlich fehlt es anderen.

Diese exzesse zu begrenzen wäre sinnvoll, den es gibt keinen trickle down effect. Am sinnvollsten ist ein großer Mittelstand für die Stabilisierung einer demokratischen Gesellschaft.
 
Schöner Artikel zum Thema Atomkraft als Retter der Energiekrise am Beispiel Frankreich:

https://www.heise.de/tp/features/Kr...-in-Frankreich-nimmt-seinen-Lauf-7205304.html

Das Land hängt massiv am Strom- und Gastropf Europas. Frankreich muss extrem teuer Strom zukaufen, was die Staatsverschuldung weiter sprunghaft ansteigen lässt, da die Kosten angesichts gedeckelter Preise nicht an die Verbraucher weitergegeben werden. Derweil explodieren deshalb auch für deutsche Verbraucher die Strompreise, da Frankreich als großer Einkäufer die Preise nach oben treibt.


Die Franzosen werden mit Nachdruck zum Strom- und Wassersparen aufgerufen. Große Wasserschlucker sind aber nicht private Haushalte, sondern die Industrie und vor allem die Energieversorger, was gerne verschwiegen wird. In Deutschland zum Beispiel geht etwa die Hälfte des gesamten Wasserverbrauchs für das Kühlen der Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke drauf, da dabei viel Wasser verdunstet wird. Oft ist das Wasser gratis.

Yeah, Atomkraft ist super da gibt's Backfisch gratis...
 
In der Zeit, die morgen erscheint, ist ein erhellender Artikel über die Sorgen und Ängste der Gasversorgung für die Industrie im Winter. Ausgangspunkt ist ein Brandbrief der Tierfutterindustrie an das Landwirtschaftsministerium, die vermutet, mit zu wenig Gas für die Herstellung ihrer Produkte abgespeist zu werden. Der Artikel ist humorvoll geschrieben und taucht ab in die komplexen bürokratischen, aber auch technischen Bedingungen für die Verteilung von Gas, wenn nicht genug zur Verfügung steht. Am Ende wird festgestellt, dass es eine Sortierung zwischen systemrelevanten Betrieben und Produkten nicht geben kann und das in der ganzen aufgeladenen Diskussion auch viel heiße Lust steckt. Der letzte Absatz lautet dann so:

Anhang anzeigen 153146

:lol:
 
Das Rad (der Nahrungskette) lässt sich weiterspinnen.

Was wenn es kein Menschenfutter mehr gäbe ?

Zwei davon am Tag haben eigentlich alles was eine Familie braucht.

Bei uns laufen jeden Tag Katzen durch den Garten.
Es bräuchte also nicht mal Lieferando für die Lieferung :D
 
Muss ich spontan an eine meiner Lieblingsszene denken:

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„Ich flehe sie an … ein kleines, geschmeidiges Kätzchen. Das von mir dressiert und gefüttert wird!“

:D
 
Bitte nicht immer wieder den Fehler machen superreich und Unternehmer zusammen zu werfen.

Ein Unternehmer ist platt auch jemand der einen Kiosk betreibt oder einen Malerbetrieb mit zwei Azubis. Den zu entlasten ist völlig in Ordnung.

Allerdings bin ich auch der Meinung das massives Vermögen gesondert besteuert werden muss, da ab einem gewissen Punkt der Machtgewinn des einzelnen zu gesellschaftlich schädlich ist. Die können dann das System zu ihren Gunsten verändern und sich sogar der Gerichtsbarkeit entziehen. Für sie gelten dann Gesetze und regeln nicht mehr und das sollte einfach nicht möglich sein. Trump ist so ein extrem Beispiel wie ein reicher Mensch sich nicht nur in die politische Macht einkauft, sondern dann das System so umgestaltet das es nur seinem Vermögen dient.

Die "Idee" von hohen steuern auf Hohe Vermögen ist ja nicht neu und würde kurioserweise in den USA erfolgreich praktiziert. Ausgerechnet die USA hatte bis Reagan eine der höchsten Besteuerung von Einkommen und Vermögen als von Roosevelt der new deal vorgeschlagen wurde. Roosevelt wollte sogar 100% Steuer ab einem gewissen Einkommen
Zitat das wären heute ca. 1 Mio. Dollar Jahreseinkommen.

Der Kongress drückte das dann auf 94%
https://www.netzwerk-steuergerechti...ueberlegungen-fuer-deutschland/?cn-reloaded=1

https://de.m.wikipedia.org/wiki/New_Deal

Der new deal funktionierte und sorgte für ein Ende der grossen Depression in den USA.

Auch heutige Millionäre und Milliardäre fordern sogar höhere Steuersätze und eine Bekämpfung der Ungleichheit. Sehr bekannt und Recht laut Warren Buffet

https://taz.de/Debatte-Milliardaere/!5109265/

aber auch kleinere wie Nick Hanauer der vor Jahren schon einen tollen Ted talk mit dem Titel "pitchforks are coming" abgehalten hat.

https://www.ted.com/talks/nick_hanauer_beware_fellow_plutocrats_the_pitchforks_are_coming

Sein Bestreben ist eigennützig, er will nicht irgendwann am Galgen hängen falls es zur Revolution kommt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nick_Hanauer



Er ist einer der Treiber für den höheren Mindestlohn in Kalifornien (15 $).

Schaut man in die Statistiken, wird klar das was schiefläuft und die Ungleichheit weiter zunimmt, ganz simpel hier zu sehen:

https://de.statista.com/statistik/d...rage/anzahl-der-dollar-milliardaere-weltweit/

Die Anzahl der weltweiten Dollar Milliardäre hat sich in den letzten 20 Jahren verfünffacht.

2001 gab es 500 Milliardäre, 2021 2700...

Das ist auch nicht durch reine Inflation zu erklären.

Das Geld muss irgendwo herkommen und letztendlich fehlt es anderen.

Diese exzesse zu begrenzen wäre sinnvoll, den es gibt keinen trickle down effect. Am sinnvollsten ist ein großer Mittelstand für die Stabilisierung einer demokratischen Gesellschaft.

Wir sind es, die die Millionäre und Milliardäre erschaffen. Wer Produkte konsumiert, oder Dienstleistungen in Anspruch nimmt, deren Preis-/Realwertverhältnis nicht stimmen, fördert den Reichtum dieser Personen.
Man sieht es doch hier im Forum sehr gut. Wer an der goldenen jährlichen Apple (Google, Samsung…)-Nadel hängt, wer Neuwagen kauft, wer ein Sky-Abo für Sportübertragungen zahlt (die Millionen für Ablösen und Gehälter müssen ja irgendwo herkommen), wer Konzerttickets für 200€ oder mehr bezahlt, wer für Sportschuhe 100€ und mehr ausgibt, wer Immobilien zu schwindelerregenden Preisen erwirbt, wer…

Aktienkurse steigen, wenn steigende Gewinne erwartet werden, also z.B Konsumenten überzogene Preise wie bei den oben genannten Beispielen zahlen und somit den Reichtum der “gehassten“ Personen noch weiter steigern. Daher ist es in gewisser Weise heuchlerisch, wenn wir nach Gerechtigkeit und höherer Besteuerung rufen, aber selber zu einem wesentlichen Teil die Verursacher sind. Es ist natürlich Teil unseres Systems, dass sich die Preisgestaltung an der Nachfrage orientiert und auch Basis für unseren gesellschaftlichen Wohlstand ist. Vielleicht könnte man aber auch öfter mal vor einem Kauf eines Produkts den Realwert recherchieren, um zu sehen welche Gewinne damit erzielt würden. Das könnte einige Käufe vielleicht auch verhindern.
Ich finde die Verteilung auch nicht gerecht und möchte die unfassbar hohen Besitztümer einzelner Personen nicht verteidigen, aber das sollte jeder bedenken, dass wir sie erschaffen und damit auch großspurig angeben (siehe Frisch gekauft und gleich geprahlt).
 
Wir sind es, die die Millionäre und Milliardäre erschaffen. Wer Produkte konsumiert, oder Dienstleistungen in Anspruch nimmt, deren Preis-/Realwertverhältnis nicht stimmen, fördert den Reichtum dieser Personen.
Man sieht es doch hier im Forum sehr gut. Wer an der goldenen jährlichen Apple (Google, Samsung…)-Nadel hängt, wer Neuwagen kauft, wer ein Sky-Abo für Sportübertragungen zahlt (die Millionen für Ablösen und Gehälter müssen ja irgendwo herkommen), wer Konzerttickets für 200€ oder mehr bezahlt, wer für Sportschuhe 100€ und mehr ausgibt, wer Immobilien zu schwindelerregenden Preisen erwirbt, wer…

Aktienkurse steigen, wenn steigende Gewinne erwartet werden, also z.B Konsumenten überzogene Preise wie bei den oben genannten Beispielen zahlen und somit den Reichtum der “gehassten“ Personen noch weiter steigern. Daher ist es in gewisser Weise heuchlerisch, wenn wir nach Gerechtigkeit und höherer Besteuerung rufen, aber selber zu einem wesentlichen Teil die Verursacher sind. Es ist natürlich Teil unseres Systems, dass sich die Preisgestaltung an der Nachfrage orientiert und auch Basis für unseren gesellschaftlichen Wohlstand ist. Vielleicht könnte man aber auch öfter mal vor einem Kauf eines Produkts den Realwert recherchieren, um zu sehen welche Gewinne damit erzielt würden. Das könnte einige Käufe vielleicht auch verhindern.
Ich finde die Verteilung auch nicht gerecht und möchte die unfassbar hohen Besitztümer einzelner Personen nicht verteidigen, aber das sollte jeder bedenken, dass wir sie erschaffen und damit auch großspurig angeben (siehe Frisch gekauft und gleich geprahlt).
Genau daran muss ich auch immer denken, wenn die Leute mit ihren Anschaffungen prahlen. Oder jedes WE beim Grillen übers Klima diskutieren, wenn das (Billig)Fleisch auf dem Rost liegt - genau mein Humor.
 
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