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Klar kann das eigentlich nicht angehen. Die Welt ist aber leider zu oft ungerecht. Und das ist eben so ein Fall.@el_barto
Es kann nicht angehen, dass der Aggressor das behalten darf, was er 8 Jahre zuvor bereits genommen hatte, das andere zerstört und sich dann einfach so ohne Konsequenzen aus der Affäre zieht.
die sz schreibt: und wenn ihr keine nfz einrichten könnt, dann liefert bitte kampfflugzeuge.https://www.spiegel.de/ausland/ukra...traums-a-6e7ee399-1d4a-4971-bca9-0cce625c8ef5
Und wieder bekräftigt er seine Forderungen nach einer Flugverbotszone, diesmal vor dem US Kongress.
Solangsam muss ich da echt mit den Augen rollen. Sein Engagement und Herz in allen Ehren, aber er muss sich leider auch der Realität stellen, wieso das eben nicht geht. Egal wie oft er fleht und davon redet, dass das "der schlimmste Krieg seit dem 2. Weltkrieg" ist. Was halt noch eine gnadenlose Übertreibung ist. So dreist und völkerrechtswidrig Russland agiert, die Welt hat deutlich schlimmere und desaströsere Kriege seit dem 2. WK erlebt.
Im Prinzip fordert Selenski seit Wochen, dass die Ukraine geschützt wird, auch wenn der Preis dafür ein sehr konkretes Risiko einer nuklearen Apokalypse ist.
Denn mit einer NFZ gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Russland zieht sich aus dem ukrainischen Luftraum zurück - und muss in Folge die komplette Operation abbrechen, da eine Invasion ohne Luftunterstützung sinnlos ist, wenn der Gegner den Luftraum kontrolliert und ukrainische Kampfjets problemlos russische Stellungen angreifen können
2. Russland wehrt sich und schießt auf die NATO-Flugzeuge. Viele der SAMs stehen auf russischem Gebiet, teilweise mehrere hundert Kilometer. Also müssten die NATO-Flieger Ziele weit hinter der russischen Grenze bekämpfen. Was das bedeuten würde, muss man glaube ich nicht weiter ausmalen.
Mehr Optionen gibt es nicht. Und Option 1 ist IMO unrealistisch. Das muss Selenski bewusst sein, daher sind seine zunehmend theatralischen Forderungen nach einer NFZ imo fast schon unverschämt.
Und wie genau willst du die Forderungen da um- und durchsetzen? Das wäre eine Kapitulation Russlands. Für die gibt es aus deren militärischer Sicht keinerlei Grund und das würde erst recht nicht mit dem Führungsstil Putins vereinbar sein und wäre sein sofortiges politisches Ende.
Klar, das wäre gerecht. Aber das ist kein Krieg, der mit Gerechtigkeit enden KANN. Keine Chance. Da bleibt der Ukraine nur der saure Apfel - Gebietsverzicht und Neutralität (was auch Verwundbarkeit gegenüber zukünftigen russischen Aktionen bedeutet, wenn die wieder auf Abkommen scheißen), um nicht im Belagerungskrieg ihre Bevölkerung langsam aber stetig zermalmt zu bekommen.
Also für "Gerechtigkeit" das Land auf unbestimmte Zeit zu einem Kriegsschauplatz machen, Russland wird aggressiver und aggressiver, was zu mehr und mehr Todesopfer, auch Zivilisten führt?Kann noch ne Weile andauern mit dem Krieg.
auch die Kampfflugzeuge werden nicht passieren.die sz schreibt: und wenn ihr keine nfz einrichten könnt, dann liefert bitte kampfflugzeuge.
also schon sehr abgeschwächt im gegensatz zum spiegel.
aber ja, was anderes wirds auch nicht geben
und aller moralisch vorgetragener aspekte hier im forum zum trotz: man kann nur froh sein, dass die politik hier deutlich kühler reagiert und abwägt als manche privatleute.
Solange Russland eine Atommacht ist, werden sie weiterhin eine Rolle spielen.Die Blockbildung gibt es doch bereits, nur das darin Russland keine große Rolle mehr spielen wird.
USA vs. China.
Wenn die beiden schlau sind, werden sie weiterhin den Handel über alles stellen und somit den Frieden bewahren.
Geht ja sogar noch weiter, man müßte quasi im Handstreich auch noch die russische Schwarzmeerflotte versenken, denn die haben Alle Flugabwehrsysteme an Bord. Ein US-Blog hat es mal gut zusammengefaßt, was für eine no-fly-zone überhaupt nötig wäre:Viele der SAMs stehen auf russischem Gebiet, teilweise mehrere hundert Kilometer. Also müssten die NATO-Flieger Ziele weit hinter der russischen Grenze bekämpfen. Was das bedeuten würde, muss man glaube ich nicht weiter ausmalen.
https://roberthubbell.substack.com/p/making-hard-choices-with-no-good?s=rOver the weekend, I received a call from a reader who is a retired Air Force Colonel who flew fighter jets in two “no-fly zones.” He wanted to share his experience and knowledge about the complexity and scale of imposing a no-fly zone over Ukraine.
- First, for comparison, the no-fly zone over Washington, D.C. after 9/11 required twelve fighter jets in the air continuously. Washington D.C. is 68 square miles, and Ukraine is 233,031 square miles. The reader didn’t say how many jets would be needed to enforce a no-fly zone over Ukraine, but that country is 3,400 times larger than D.C. in landmass. Whatever the answer is, it would require a massive commitment of fighter jets to enforce a no-fly zone.
- Second, jets on combat patrol must refuel about every two hours, requiring F-135 tankers to refuel hundreds (?) of jets in mid-air over Ukraine. The F-135 tankers would be targets that would need to be protected. The F-135 tankers can only stay aloft for six hours, requiring a constant rotation of multiple refueling tankers to keep the combat jets in the air.
- Third, controlling the hundreds of aircraft over Ukraine would require AWACS aircraft to manage the hundreds of jets in the air and detect oncoming threats from Russian jet fighters. The multiple AWACS would also be targeted.
- Fourth, Russia and Belarus have S-300 air defense systems in their respective territories, reaching deep into Ukraine. To maintain a no-fly zone in Ukraine, the first action necessary to protect U.S. jets would be to attack S-300 missile systems on Russian and Belarusian territory—an act of war against two nations.
- Finally, the U.S. has provided Ukrainian soldiers with 2,000 shoulder-fired Stinger anti-aircraft missiles. Those soldiers will not be in communication with U.S. jets and would have only a few seconds to decide whether a low-flying jet is friend or foe before firing the missile. The likelihood that U.S. jets would be shot down with friendly fire from U.S. stinger missiles is high. (There are many complications and qualifications here that I don’t have time to address.)
Am meisten regt mich eh auf mit welcher Selbstverständlichkeit die Russen anderen souveränen Staaten irgendwelche Vorschriften machen. Da möchte ich den Kreml am liebsten eigenhändig kaputt bomben.Mir sträubt sich alles.
Der böse Nachbarn klaut Land. Das, was er nicht bekommt, macht er kaputt.
Das, was er geklaut hat, behält er. Das, was er kaputt gemacht hat, ersetzt er nicht. Dafür bestimmt er sogar noch darüber, wie die Beziehung des zerstörten Landes zu den westlichen Nachbarn aussehen darf.
Ne ne ne.
Russen raus. Alles wieder der Ukraine zurückgeben, Reparationen leisten bis alles abgegolten ist.

https://www.spiegel.de/ausland/ukra...traums-a-6e7ee399-1d4a-4971-bca9-0cce625c8ef5
Und wieder bekräftigt er seine Forderungen nach einer Flugverbotszone, diesmal vor dem US Kongress.
Solangsam muss ich da echt mit den Augen rollen. Sein Engagement und Herz in allen Ehren, aber er muss sich leider auch der Realität stellen, wieso das eben nicht geht. Egal wie oft er fleht und davon redet, dass das "der schlimmste Krieg seit dem 2. Weltkrieg" ist. Was halt noch eine gnadenlose Übertreibung ist. So dreist und völkerrechtswidrig Russland agiert, die Welt hat deutlich schlimmere und desaströsere Kriege seit dem 2. WK erlebt.
Im Prinzip fordert Selenski seit Wochen, dass die Ukraine geschützt wird, auch wenn der Preis dafür ein sehr konkretes Risiko einer nuklearen Apokalypse ist.
Denn mit einer NFZ gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Russland zieht sich aus dem ukrainischen Luftraum zurück - und muss in Folge die komplette Operation abbrechen, da eine Invasion ohne Luftunterstützung sinnlos ist, wenn der Gegner den Luftraum kontrolliert und ukrainische Kampfjets problemlos russische Stellungen angreifen können
2. Russland wehrt sich und schießt auf die NATO-Flugzeuge. Viele der SAMs stehen auf russischem Gebiet, teilweise mehrere hundert Kilometer. Also müssten die NATO-Flieger Ziele weit hinter der russischen Grenze bekämpfen. Was das bedeuten würde, muss man glaube ich nicht weiter ausmalen.
Mehr Optionen gibt es nicht. Und Option 1 ist IMO unrealistisch. Das muss Selenski bewusst sein, daher sind seine zunehmend theatralischen Forderungen nach einer NFZ imo fast schon unverschämt.
Und wie genau willst du die Forderungen da um- und durchsetzen? Das wäre eine Kapitulation Russlands. Für die gibt es aus deren militärischer Sicht keinerlei Grund und das würde erst recht nicht mit dem Führungsstil Putins vereinbar sein und wäre sein sofortiges politisches Ende.
Klar, das wäre gerecht. Aber das ist kein Krieg, der mit Gerechtigkeit enden KANN. Keine Chance. Da bleibt der Ukraine nur der saure Apfel - Gebietsverzicht und Neutralität (was auch Verwundbarkeit gegenüber zukünftigen russischen Aktionen bedeutet, wenn die wieder auf Abkommen scheißen), um nicht im Belagerungskrieg ihre Bevölkerung langsam aber stetig zermalmt zu bekommen.

Doch es ist nichts passiert. Das ist die erste Botschaft, die Janša, Morawiecki, Fiala und Kaczyński aus der beschossenen Hauptstadt mitbringen: Russland konnte nichts tun, um die vier zu stoppen, ohne damit eine Eskalation des Konflikts mit der Nato zu riskieren.
Kiew ist erreichbar, wenn man das will
Stattdessen musste Putin zusehen, wie Bilder entstanden, die er mit Sicherheit gern verhindert hätte: Selenskyj im Kreis von Nato-Regierungschefs, Selenskyj in einer funktionierenden Regierungszentrale. Und da ist auch schon die zweite Botschaft: Kiew ist erreichbar, wenn man das will, alle russischen Panzer und Bomber konnten das bisher nicht verhindern. Warum sollte nicht eigentlich auch Olaf Scholz kommen? Oder, noch weiter gedacht: Warum sollten sich die Außenminister und Regierungschefs der westlichen Welt nicht in Kiew die Klinke in die Hand geben, um es für Putin noch riskanter zu machen, die Hauptstadt mit Flächenbombardements zu zermürben
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