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Der Politikthread

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komplett falsches Signal, lieber nochmal 3k auf di E-Auto Prämie.... den Wandel verhindert man so eher.

Wie schon geschrieben muss man aktuell Monate auf ein Auto warten. Und es kann auch nicht jeder mal so nebenbei ein neues Auto kaufen. Sprich für Leute mit eher wenig Vermögen welche die Spritpreise am stärksten treffen wird das in den meisten Fällen keine Option sein.
Von der bescheidenen Infrastruktur für E Autos mal abgesehen.

Diesbezüglich wurde in den letzten Jahren viel verschlafen.
 
Der Hermes-Bote? Fährt der mit seinem privaten PKW bei euch die Sendungen aus?

Ganz ehrlich, auch auf dem Land ist man nicht dazu verdonnert, alle Wege mit PKW zurückzulegen. Auch da kann man sich optional ein E-Bike kaufen und kleine und mittlere Strecken damit zurücklegen. Macht Spaß, spart Energie und entschleunigt das ohnehin schon idyllische Landleben. Oder man organisiert sich zu Fahrgemeinschaften oder schafft über die Kommune gemeinschaftlich genutzte Autos an, was es ja auch schon öfter mal gibt. Natürlich braucht man auf dem Land eher zwingend ein Auto. Aber das entlässt dich nicht aus der Pflicht, dein Fahrverhalten zu hinterfragen und nach Einsparmöglichkeiten abzuklopfen.
Ja, der Hermes bote ist bei uns eine alte Dame mit einem klapprigen Kleinwagen.

Das nennt sich das Hermes Prinzip, gibt es ne Doku drüber, solltest du Mal schauen, vielleicht entdeckst du da dann deine Empathie.

Finde das echt übel wie du hier versuchst eine Art "der Markt regelt das schon" zu rechtfertigen. Der Markt regelt einen Scheiss. Der Markt erpresst und bescheisst wo er nur kann. Großunternehmen können sich von der eeg befreien, können sich von Steuerabgaben befreien, schreien herum und bekommen Hilfen in den Arsch geblasen aber wenn der einzelne Bürger Mal temporär wegen einer Situation für der er nichts kann Hilfe bekommen sollte (nennt sich sozial Staat) dann kommen immer solche Sprüche.

Verstehe ich nicht, was hat "die Hermes Frau" dir in der Vergangenheit getan? Das Spiel nicht pünktlich vorbei gebracht?

Ich bin da immer wieder entsetzt wie unsolidarisch Leute sein können.

Was zum Teufel wäre so schlimm daran jetzt temporär z.b. die Steuerabgaben auf Energiepreise auszusetzen oder zu reduzieren?

Alternativ könnte die Politik ja Mal darüber nachdenken wie man die spekulaten im Energiemarkt etwas an die kandarre nimmt.

Sorry urgs ein bisschen mehr Mitgefühl und Offenheit dafür das es Leute gibt die in unserem Land tatsächlich und unverschuldet einfach arm dran sind wäre gut.

PS: bei uns gibt es nicht mal einen Radweg, dafür eine Bundesstraße auf der schon mehrere Radfahrer und Fußgänger uns Leben kamen. Ich Versuche hier seit 14 Jahren das zu ändern aber so ein Radweg kostet ja Geld und das hat man ja nicht. Wo gehen eigentlich all die Abgaben aus dem Spritpreis hin wenn es dann nicht Mal für den Radweg reicht?
 
Gerade im Handelsblatt:

"Moskau und Kiew rechnen mit Fortschritten bei Verhandlungen"

Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak rechnete ebenfalls „in wenigen Tagen mit konkreten Ergebnissen“. Er sagte in einem bei Twitter veröffentlichten Video, Russland stelle bei den Verhandlungen keine Ultimaten, sondern höre den ukrainischen Vorschlägen zu.

Moskau fordert, dass Kiew die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisch anerkennt sowie die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängige „Volksrepubliken“. Das lehnt die Ukraine ab.

Kiew werde keine seiner Positionen aufgeben, sagte Podoljak. Ihm zufolge fordert die Ukraine ein Ende des Kriegs und den Abzug russischer Truppen. „Es gibt einen Dialog“, sagte Podoljak.

Ich hoffe mal, dass das nur das übliche Säbelrasseln vor derartigen Gesprächen ist, ansonsten werden wir da wohl so bald keine Einigung sehen. Man geht nicht in Verhandlungen um dann von keiner seiner Positionen abzurücken. In der Regel trifft man sich irgendwo in der Mitte, nennt sich "Kompromiss". Das sollte irgendwer vielleicht auch einmal den ukrainischen Verhandlungsführern erklären.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/politi...ungen/28159226.html?nlayer=Newsticker_1985586
 
Wenn es um widerrechtliche Aneignung von Staatsgebiet geht ist der Ruf nach Kompromissen aber schon weit hergeholt. Das ist alleinige Entscheidung der Ukrainer. Und mittlerweile braucht Putin den Deal fast dringender als Selensky, denn die Ukrainer haben mittlerweile sogar ne theoretische Chance, zu gewinnen. Etwas das anfangs völlig illusorisch war.
 
Wenn es um widerrechtliche Aneignung von Staatsgebiet geht ist der Ruf nach Kompromissen aber schon weit hergeholt. Das ist alleinige Entscheidung der Ukrainer. Und mittlerweile braucht Putin den Deal fast dringender als Selensky, denn die Ukrainer haben mittlerweile sogar ne theoretische Chance, zu gewinnen. Etwas das anfangs völlig illusorisch war.

Es ist schon klar, dass es von der Ukraine viel verlangt ist, hier dem Aggressor entgegenzukommen. Andererseits muss man auch an die Bevölkerung denken und die Separatistengebiete sowie die Krim sind faktisch eh verloren. Da muss man sich im Zweifel für das kleinere Übel entscheiden, ansonsten kann dieser Krieg noch ewig gehen. Auch wenn es ohne Frage mehr als unschön für die Ukraine ist.
 
Die Frage is ja auch, wer so eine Abmachung garantieren soll. Jeder weiß, dass man russischen Abmachungen und Verträgen keine 5 Minuten lang trauen kann. In Syrien haben sie auch jede Abmachung genutzt, um ihre Truppen für spätere Angriffe neu zu formieren. Es gibt aber keine Garantiemacht, die alle Seiten akzeptieren würden. China? No way. Und die USA fallen auch aus. Europa ist zu schwach, um als Garantiemacht aufzutreten.
 
Wenn es um widerrechtliche Aneignung von Staatsgebiet geht ist der Ruf nach Kompromissen aber schon weit hergeholt. Das ist alleinige Entscheidung der Ukrainer. Und mittlerweile braucht Putin den Deal fast dringender als Selensky, denn die Ukrainer haben mittlerweile sogar ne theoretische Chance, zu gewinnen. Etwas das anfangs völlig illusorisch war.

Bin ich nach wie vor unsicher. Die Ukraine wird schon viel hoch glorifiziert in den westlichen Medien. Das ist dieses psychologische David gegen Goliath Prinzip.
Und ja, sie halten länger und besser durch, als alle gedacht hatten - allen voran Putin.
Aber es gibt div. Berichte, die inzwischen zeigen, dass die russische Armee sich angepasst hat und die anfänglichen Fehler ausbügelt und ihre Taktik angepasst hat.

Natürlich ist es moralisch fragwürdig auf Forderungen eines Aggressors einzugehen. Aber wenn er mit gezogener Waffe vor dir und deiner Familie steht, bleibt dir irgendwann nur noch die Wahl zwischen Heldentod oder "Kompromisse". Zumindest für diesen Moment...
 
Die Frage is ja auch, wer so eine Abmachung garantieren soll. Jeder weiß, dass man russischen Abmachungen und Verträgen keine 5 Minuten lang trauen kann. In Syrien haben sie auch jede Abmachung genutzt, um ihre Truppen für spätere Angriffe neu zu formieren. Es gibt aber keine Garantiemacht, die alle Seiten akzeptieren würden. China? No way. Und die USA fallen auch aus. Europa ist zu schwach, um als Garantiemacht aufzutreten.

Sehr schwierige Situation, keine Frage. Aber was ist die Alternative? Soll die Ukraine in Russland einmarschieren und Putin plattmachen? :ugly:
 
Die Krim und abgespalteten Republiken sind verloren, selbst wenn die Russen sich zurückziehen würden. Da stimme ich zu.
Die einzige Chance der Ukrainer wäre, den Russen wie in Afghanistan so viele Verluste zuzufügen, dass sie trotz der Heimpropaganda nicht anders können, als sich zurückzuziehen. Die Ukrainer nutzen schon jetzt hit and run Taktiken und die tragbaren Raketenwerfer sind unfassbar effektiv gegen sämtliche russischen gepanzerten Fahrzeuge und Helikopter.

Natürlich würde die Ukraine einen gewaltigen Preis dafür zahlen. Ob es der wert ist, müssen sie dort entscheiden.
 
Bin ich nach wie vor unsicher. Die Ukraine wird schon viel hoch glorifiziert in den westlichen Medien. Das ist dieses psychologische David gegen Goliath Prinzip.
Und ja, sie halten länger und besser durch, als alle gedacht hatten - allen voran Putin.
Aber es gibt div. Berichte, die inzwischen zeigen, dass die russische Armee sich angepasst hat und die anfänglichen Fehler ausbügelt und ihre Taktik angepasst hat.

Natürlich ist es moralisch fragwürdig auf Forderungen eines Aggressors einzugehen. Aber wenn er mit gezogener Waffe vor dir und deiner Familie steht, bleibt dir irgendwann nur noch die Wahl zwischen Heldentod oder "Kompromisse". Zumindest für diesen Moment...
Jep.
Da muss ein Staatsführer gut abwägen zwischen, dem was der Nation als Ganzem zusteht - territoriale Integrität, Sicherheit etc. und dem, was die einzelnen Teile der Nation - also alle Bürger*innen - erdulden müssen, um dieses Recht durchzusetzen.
Wie lange will man noch versuchen, den Russen die Stirn zu bieten? Immer mit der Gefahr, dass Putin die Intensität noch weiter hoch fährt, dass die Versorgungslinien der Russen besser etabliert werden, dass die Nachschublieferungen des Westens nach Wochen und Monaten irgendwann versiegen könnten und man alleine dasteht.

Selbst wenn man den Donbass behalten kann - die Lage dort wäre weiterhin angespannt, da es ja nicht von der Hand zu weisende Separatistenbewegungen gibt. Außerdem würde in diesem Fall Russland sicher weiter Propaganda im Hintergrund betreiben, um die Situation am köcheln zu halten.

Ich denke nach wie vor nicht, dass die Ukraine eine Chance auf einen militärischen Sieg hat. Im Best Case manövriert man sich in ein nicht zu brechendes Patt und es gibt einen jahrelangen, hässlichen Stellungs- und Guerrillakrieg. Im Worst Case hat die russische Übermacht irgendwann den Breaking Point der Ukrainer erreicht und man wird zerquetscht.
Eine Chance auf einen Rückzug der Russen ohne eine für Putin gesichtswahrende Übereinkunft sehe ich nur wenn es in Russland einen Putsch gäbe. Wobei ich fast hoffe, dass das nicht passieren wird, denn das wäre mir eine zu volatile Lage, die ich nicht erleben will.
 
Die Krim und abgespalteten Republiken sind verloren, selbst wenn die Russen sich zurückziehen würden. Da stimme ich zu.
Die einzige Chance der Ukrainer wäre, den Russen wie in Afghanistan so viele Verluste zuzufügen, dass sie trotz der Heimpropaganda nicht anders können, als sich zurückzuziehen. Die Ukrainer nutzen schon jetzt hit and run Taktiken und die tragbaren Raketenwerfer sind unfassbar effektiv gegen sämtliche russischen gepanzerten Fahrzeuge und Helikopter.

Natürlich würde die Ukraine einen gewaltigen Preis dafür zahlen. Ob es der wert ist, müssen sie dort entscheiden.

Zentrale Frage wird auch Kiew sein - wie lange kann die Ukraine es halten, wie weit wird Putin gehen.
Wenn die Russen Kiew so zumbomben und zerstören, wie Mariupol, dann wird due Ukraine wenig Chancen haben.
Auf der anderen Seite hat Kiew eine hohe Symbolkraft - auch für "nach den Krieg" und ob Putin das komplett zerstören will - schwierig.
Leider ist ihm das aber auch zuzutrauen.
 
Wir können die Situation halt hier auch schwer blicken. Klar ist, das menschliche Leid dort ist grenzenlos. Klar ist aber auch, dass die Russen momentan festgefahren sind und die Ukrainer wohl nach wir vor ziemlich gut da stehen von Ihren Kämpfern und der Ausrüstung her. Dazu eben die Sanktionen die Russland schon auch treffen dürften.

Für die Ukraine muss aber dennoch ein Abbruch der Kampfhandlungen mit irgendwelchen Sicherheitsvereinbarungen her. Und im im Prinzip ne Abtretungszahlung für die abzutretenden Gebiete die nichts anderes sind als Reparationszahlungen.
 
Alles was ich bis jetzt von der ukrainischen Bevölrkerung höre ist, dass sich jeder ein schnelles Ende des Krieges wünscht, sie aber bereit sind weiter zu kämpfen, wenn Russland nicht von ihren wahnsinnigen Vorderungen ablassen.
Krim und Donbass sind weg, dass wird man nie wieder vereinigen können. Zu einer Zusage nicht zur Nato beizutreten sind sie auch bereit, aber alles weitere werden die noch lange bereit sein zu verteidigen und ob und wann sie bereit sind auch darüber hinaus zu verhandeln, muss man sie selbst entscheiden lassen.

Da ist es scheiß egal, wie hoch unsere Energiepreise noch steigen.
 
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