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Der Politikthread

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Laschet will also keine Verbote? Deswegen hat man er in NRW also den Abstand von Windrädern zu Häusern auf 1000m erhöht. Somit kann praktisch gar kein Windrad mehr gebaut werden.

Aber ok, ist ja kein Verbot... nur so quasi. :O_o:

Edit: Was mir an diesen Shows tatsächlich am meisten auf die Nüsse geht, ist das praktisch nicht vorhandene Faktencheck. Die können da lügen wie die Balken biegen, dabei könnte man sogar anhand bisherigem Abstimmungsverhalten zu Gesetzesvorhaben, sehr einfach und anschaulich darstellen, wer wirklich für z.B. Klimaschutz u.ä. gestimmt ist. Der ÖR ist einfach unterirdisch.

Ich finde dieses zweite Triell schlimmer als das vorherige. Man bekommt geradezu Kopfschmerzen von dem Kaspertheater...
 
Wieso haben alle diesselbe farbe an die sich kaum vom hintergrund absetzt und laschet und scholz dieselbe Krawatten Farbe? Ist das alles schlecht
 
Kurz eingeschaltet, alle 4 in Blau. Alles das gleiche....Hätte ich nie gedacht das zu sagen, aber Mutti mach es noch 4 Jahre bidde....
 
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Normale (langfristige) Geldanlage in Aktien ist aber keine Spekulation. Deswegen gab es früher ja auch berechtigterweise eine Spekulationsfrist. Und wenn man sich mal den wirklichen Hergang der Finanzkrise 2008 ansieht, wird man feststellen, dass die Banken aus einer miesen Situation lediglich eine noch miesere gemacht haben und am Ende der perfekte Buhmann waren.

Weder sie noch die Spekulanten waren aber der eigentliche Auslöser - der Auslöser war die Politik. Schau dir mal die Vorgaben an, die die Clinton-Regierung und auch die Regierungen nach ihr den Immobilienbanken gemacht haben. Die Politik wollte das öffentliche Bild korrigieren, dass fast nur weiße Amerikaner Immobilienkredite bekommen. Also machten sie den (quasi staatseigenen) Hypothekenbanken Fannie Mae, Freddie Mac und auch den Geschäftsbanken genaue Vorgaben, wem sie Immobilienkredite geben sollten - nämlich vornehmlich Afroamerikanern und Latinos ohne gute Bonität. Am Ende der politischen Spirale durften sie die Bonität der Kreditnehmer nicht mal mehr prüfen, sie mussten die Kredite vergeben.

Die Banken hatten also eine riesige Ladung an Schrott-Krediten in der Bilanz, von der sie wussten, dass die nichts wert waren. Also haben sie das gemacht, was sie am besten können, sie sind das Risiko losgeworden und haben es der Allgemeinheit und anderen dummen Banken aufgedrückt. Das ist eine Schweinerei, aber der Mythos, dass das alles von den Banken ausging dreht die ganze Geschichte auf den Kopf...


Wo wir ja wieder beim Thema Klassismus wären - dem sehr großen und weitreichendem Problem der zunehmenden und systematisch gestützten Unterschiede und der sehr ungleichen Aufstiegschancen innerhalb unserer Gesellschaft - von dem ja vor allem Menschen mit Migrationshintergrund sehr stark betroffen sind und aufgrund seiner systematischen Struktur nicht nur hinsichtlich der sozialen Position, sondern auch bezogen auf Hautfarbe, Religion, Geschlecht und Herkunft diskriminierend auf die Gesellschaft wirkt.

Richtig ist, dass man dieses Problem nicht einfach von vorne aufrollen kann, indem man wie in deinem Beispiel - faule Kredite an bonitätsschwache Bevölkerungsschichten verkauft damit sich diese, (auf einem hoch Spekulativen und kaputten Wohnungsmarkt) auf Hypothek ein Eigenheim abbezahlt, welche es sich eigentlich gar nicht leisten kann - sondern indem man das Problem ganzheitlich und erstmal von unten nach oben begreift und dann richtig anpackt. Indem man sich mal der wirklich unangenehmen Frage stellt, z.bsp. wieso sich seit den 70iger Jahren (und seitdem zunehmend) immer weniger Menschen (trotz oft gleicher Arbeit) den Traum zum Eigenheim leisten können und ob dass einerseits steuerliche und bürokratische Gründe hat (welches ihrerseits reformiert gehören), aber andererseits auch an einer unbändigen Marktschieflage und dem Inflationsbereinigten sinkenden, beziehungsweise stagnierendem Lohnniveau/Reallohn - trotz eines seit Jahrzehnten jährlich steigendem Wirtschaftswachstum - liegt.

Sprich der generellen Frage ob seit durchweg 50 Jahren (und seit Agenda 2010 in Deutschland nochmal zunehmend) ungleicher, zugunsten der Wirtschaft, Gut- und Spitzenverdiener entschieden und entlastet wird und auf Kosten der mehrheitlich geringen und mittleren Einkommen Politik in einer zunehmend globalisierenden Welt gemacht wurde. Anders lässt sich diese enorme gesellschaftlich Soziale-Schieflage doch gar nicht erklären.

Und genau diese wirtschaftsliberale Politik des jahrzehntelangen Wegduckens - der schlichten Verweigerung die sozialen Schieflagen an den richtigen Stellen anzupacken und ihr ein Gesicht zu geben - führt halt dann dazu, dass man wie anhand des Fair Housing Acts stattdessen an Positionen rumdoktert (und dies einem grandios um die Ohren fliegt), statt sich der wirklich grundlegenden Problemen (eine gesellschaftlich schädliche Markschieflage oder der Schieflage der Reallöhne und der zunehmen schwierigen bzw. teils fehlenden Aufstiegschancen der unteren Einkommensklassen) zuwidmen. Oder wie hier in Deutschland zusätzlich noch, bei der effektiven Umverteilung von Unten nach Oben, durch stetig steigende Mietpreise zuschaut und es zulässt. Das ist das wirkliche politische Versagen.
 
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Zum Triell:

Hätte nicht gedacht dass ausgerechnet Scholz (aus dem konservativen Wirtschafts-Realo-Flügel der SPD) - besser als so manch anderer "Experte" hier im Forum - das Miet- und Wohnungsproblem als Duales Problem verstanden hat:

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Hab mir das Triell gestern auch gegeben und fand das absolut furchtbar. Hat mir in keiner Weise gedanklich bei der Entscheidungsfindung weiter geholfen. Außer vielleicht die weitere Erkenntnis, dass ich da eigentlich niemand von den dreien möchte. Das ist dann wahrscheinlich wie mit Kohl damals. Es ist nicht die neue Regierung gewählt worden, sondern die alte wurde abgewählt.
 
Die SPD setzt wieder den ehemaligen AFD Wahlkampf Helfer Stegner ein, damit man ja nicht diese Wahl gewinnt. Hat ja schon einmal geklappt.:D:D
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