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Der Politikthread (4 Betrachter)

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ach krass..... das könnte wirklich das erste richtige Problem für die Grünen werden.
 
"Begründet wurde die Sperre mit dem Ausschluss von 49 Delegierten vom Ortsverband Saarlouis bei der Aufstellungsversammlung der Liste. Landeswahlleiterin Monika Zöllner sprach von einem »schweren Wahlfehler« und einer Verletzung des Demokratieprinzips."

Quelle: Spiegel.de

Sehe ich genau so wie das Gericht. Die Frau wollte die demokratisch legitimierte Kandidatur von Ulrich nicht anerkennen, mit der einzigen Begründung, das dieser ein Mann ist.
Das ist schon ein sehr fragwürdiges Demokratie-Verständnis.
 
Dillschneider heißt die? Kommt schon, die muss man doch als grüne Kandidatin ohne demokratische Wahl aufstellen!

:lol:




Dillschneider zeigte sich über den Beschluss enttäuscht. »Für die Wählerinnen und Wähler ist das ein herber Verlust, sie können ihre Stimme nun nicht mehr für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit abgeben«, sagte sie dem SPIEGEL. Ihr Konkurrent Hubert Ulrich habe »mit seinem absoluten Machtanspruch nicht nur den Verband ins Chaos gestürzt, sondern es trotz zahlreicher Gelegenheiten nicht geschafft, eine rechtssichere Delegiertenliste aufzustellen«. Gemeinsam mit der Grünen Jugend Saar fordert Dillschneider Ulrich nun zum Parteiaustritt auf.

Wat? :staun:
 
Jop, wenn ich der Bundesvorstand wäre, würd ich da im Saarland so richtig übel auf den Tisch hauen.

Laut Tagesspiegel belegen interne Emails, dass der Bundesvorstand der Grünen, hier aktiv auf "Verhinderung" des Kandidaten Ulrichs gesetzt hat. Mit Erfolg. Der Ulrich hat zwar gegen die Dillschneider mit 95 zu 45 Stimmen gewonnen, aber der Bundesvorstand und insbesondere die Baerbock waren es, die hier die Parteistatute durchgeboxt haben.

https://www.tagesspiegel.de/politik...k-droht-aerger-aus-dem-saarland/27476986.html

Frau Baerbock sollte lieber beten, das diese Geschichte nicht binnen kürzester Zeit durch die Massenmedien geht.
 
ich glaub die Grünen wollen einfach nicht die Kanzlerin stellen so dämlich wie die sich in den letzten Wochen dranstellen, knappes Rennen mit Laschet....
 
Fairerweise muss man, angelehnt an den Tagesspiegel-Artikel aber noch einwerfen, dass der Ulrich wohl nicht wegen seines Geschlechts rausgemobbt wurde, während die Statute hier maximal als Vorwand benutzt wurde, einen recht problematischen Kandidaten loszuwerden. Fragwürdig ist das Vorgehen trotzdem. Filz hin oder her. Parteien bilden immer auch ein breites Spektrum ab. Wenn Kandidaten intern mit Mehrheit bestimmt wurden, sollte eine Parteiführung sich tunlichst da raushalten.

Der Boris Palmer in Tübingen kann sich schon mal warm anziehen... :O_o:
 
Ja, sowas ist dann für die anderen Parteien einfaches Futter, die Grünen als nicht regierungsfähig und dilletantisch hinzustellen.

Es dürfte hier ja hinlänglich bekannt sein, dass ich den Grünen zugetan bin und sie auch wählen werde, aber da müssen sie sich schon fragen lassen, ob es wirklich Gleichberechtigung bedeutet, wenn man einen gewählten Kandidaten des "falschen" Geschlechts noch im Nachhinein mit der Brechstange revidieren will.
Auch wenn es die Parteistatuten vllt. anders verlangt hätten, aber nach der Wahl des Spitzenkandidaten im Saarland waren Fakten geschaffen, die man akzeptieren muss.
 
Fairerweise muss man, angelehnt an den Tagesspiegel-Artikel aber noch einwerfen, dass der Ulrich wohl nicht wegen seines Geschlechts rausgemobbt wurde, während die Statute hier maximal als Vorwand benutzt wurde, einen recht problematischen Kandidaten loszuwerden.
Aber macht es das nicht noch schlimmer? Die Geschlechterfrage dient ja dem guten und lobenswerten Ziel der Gleichberechtigung und mehr Diversität in der Politik.
Das dann zu nutzen, um unbequeme Leute loszuwerden ist doch sehr sehr fragwürdig
 
Neulich im Bundesvorstand der Grünen

tenor.gif


P.S.: Unpassenderweise finde ich kein GIF, wo eine Frau dies tut :ugly:
 
Soweit ich gelesen habe, war die Wahl von Ulrich durchaus durch die Satzung gedeckt. Er konnte auch mit dem falschen Geschlecht antreten, wenn sich keine Frau durchsetzen konnte. Man muß sich den Satz mal durch den Kopf gehen lassen .... Andersrum wären Alle geteert und geferdert worden :lol:

Zuvor war die Landesvorsitzende Tina Schöpfer in drei Wahlgängen durchgefallen und die Partei hatte beschlossen, das eigentlich in der Parteisatzung festgezurrte Frauenstatut, nach dem alle ungeraden Listenplätze an Frauen zu vergeben sind, außer Kraft zu setzen. Schließlich hatte sich keine durchsetzen können, was bedeutet, dass nun auch ein Mann antreten durfte. Auch das steht in der Parteisatzung.

https://www.tagesspiegel.de/politik...k-droht-aerger-aus-dem-saarland/27476986.html
 
Soweit ich gelesen habe, war die Wahl von Ulrich durchaus durch die Satzung gedeckt. Er konnte auch mit dem falschen Geschlecht antreten, wenn sich keine Frau durchsetzen konnte. Man muß sich den Satz mal durch den Kopf gehen lassen .... Andersrum wären Alle geteert und geferdert worden :lol:



https://www.tagesspiegel.de/politik...k-droht-aerger-aus-dem-saarland/27476986.html

Eben. Wenn das keine offene Diskriminierung ist, dann weiss ich auch nicht. Scheint nur irgendwie niemanden zu stören, da es ja die "richtigen" trifft :fp:
 
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