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Der Politikthread (6 Betrachter)

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100% agree! Was die TAZ jetzt schreibt hatte ich hier bei der Kandidatur von ihr schon gesagt...

Habeck als Kanzerkandidat gegen den kleinen Hobbit & Prinz Valium = Bestes Ergebnis für Die Grünen!
Glaube der Zug ist langsam abgefahren - und ob jetzt ein Habeck noch die CHance hat, glaube ich fast nicht mehr. Passt ja auch nicht in die Frauenquote - Strategie der Grün:innen -> siehe Saarland.
 
Die sollten jetzt auch nicht einknicken. Hat bei Bakery Jatta nicht geklappt, bei Drosten nicht und es wird auch hier nicht funktionieren. Auch wenn immer die gleichen Namen der Autor*innen unter den BILD-Artikeln sich in allen Fällen wiederholen.

Mich interessiert das Buch nicht die Bohne. Davon, dass der konservative Wahlkampf quasi inhaltsleer, ziellos, hilflos und wertefrei abläuft, lenken mich solche Belanglosigkeiten nicht ab.
 
Wir werden am 26.9 sehen in wie fern es die Wähler beurteilen :) Eine einzelne Aussage von mir oder dir spielt da ehrlich gesagt keinerlei Rolle.
 
So isses. Das Buch zu veröffentlichen war ein krasser Fehler. Es gab dafür weder Bedarf noch erwartet jemand von ihr allein das Rad neu zu erfinden. Alles andere, was grad abläuft, ist ganz normal erwartbar gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte ich ja gestern schon geschrieben - diese Diskrepanz in der Kommunikation vor der Normierung von Annalena und der jetzigen Kommunikation ist einfach schon extrem.
 
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https://www.zeit.de/wirtschaft/2021...ziehung?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Leider sind solche Dinge nur Randnotizen. Da erlaubt der Staat (nach wie vor) große Steuerschlupflöcher für Unternehmen, deren Einnahmen man sehr gut und dringendst in die staatliche Infrastruktur wie Bildung und Verkehr investieren könnte, aber nein, man verteilt weiter Geschenke an die Großen.

Und den großen Mob in der Bevölkerung interessiert nur, ob Annalena abgeschrieben hat und wieviel... wenn sich der Mob mal überhaupt für Politik interessiert.
 
https://www.zeit.de/wirtschaft/2021...ziehung?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Leider sind solche Dinge nur Randnotizen. Da erlaubt der Staat (nach wie vor) große Steuerschlupflöcher für Unternehmen, deren Einnahmen man sehr gut und dringendst in die staatliche Infrastruktur wie Bildung und Verkehr investieren könnte, aber nein, man verteilt weiter Geschenke an die Großen.

Und den großen Mob in der Bevölkerung interessiert nur, ob Annalena abgeschrieben hat und wieviel... wenn sich der Mob mal überhaupt für Politik interessiert.


Die aktuelle Monitor Folge hatte da auch 3 sehr interessante Filme zum Thema:
- Corona-Pandemie: Wer zahlt für die Krise (Gewinner und Verlierer der Krise)
- Share-Deals: Steuergeschenke für Finanzinvestoren
- Geduldete Steuerschlupflöcher für Großkonzerne

Großes Kino wie da die Politik, wiederholt und wiederholt in diesen Punkten versagt.
Das kann eigentlich nur noch gewollt und Absicht sein.

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Die Share-Deals haben schon ihre Berechtigung in der allgemeinen Steuersystematik und jeder der irgendwo eine Aktie oder einen Firmenanteil erwirbt profitiert dabei. Auch jeder Kleinanleger. Ansonsten müßte man bei jedem Aktienkauf, ETF-Sparplan oder jeder aktienbasierten Vermögenswirksamen Leistung zusätzlich noch GrESt abführen. Das ist nicht Sinn der Sache.
 
Die Share-Deals haben schon ihre Berechtigung in der allgemeinen Steuersystematik und jeder der irgendwo eine Aktie oder einen Firmenanteil erwirbt profitiert dabei. Auch jeder Kleinanleger. Ansonsten müßte man bei jedem Aktienkauf, ETF-Sparplan oder jeder aktienbasierten Vermögenswirksamen Leistung zusätzlich noch GrESt abführen. Das ist nicht Sinn der Sache.

Mildert die gezeigte Problematik im Film nur so gar nicht:
- Alle 5 Jahre ein neuer Anteilsnehmer der 95% der Firma kauft und sich die GrESt spart.
Die GrESt hat ja an sich auch einen regulierenden Sinn.


Im Film schlägt jemand vor, dass man anteilig die GrESt zahlen könnte der dem gekauften Anteil der Firma entspricht (sprich: 60% Firmananteil = 60% der GrESt). Wäre keine dumme Idee.
 
Da bin ich anderer Meinung @Cale . Das Allgemeinwohl steht über dem Wohl der Aktionäre, da gibt es auch keinen Diskussionsspielraum für mich.

Der Staat hat ja solche Steuern (und nicht nur in Deutschland) in den letzten Jahrhunderten nicht aus Gängelung eingeführt, sondern um damit selbst Einnahmen zu generieren, die es ermöglichen sollen, in dem Land die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen für sozialen Schutz, staatliche Infrastruktur wie Polizei, Feuerwehr, Gesundheit, Straßen und Bildung. Und nicht zuletzt die Fürsorge für seine Bürger, egal ob arm oder reich.

In den letzten Jahrzehnten hat hier eine eindeutige Verschiebung stattgefunden, in der der normale Arbeitnehmer eine verhältnismäßig hohe Steuerlast trägt, während Investoren und Konzerne sich ihre Steuerlast herunterrechnen können. Das Ergebnis sind marode Schulen und Straßen, ein menschenunwürdiges Gesundheitssystem und ein Rentensystem, das nicht auf dem Niveau früherer Generationen zu halten ist (dieses alte Niveau wäre aber nach wie vor finanzierbar bei höheren Steuereinnahmen).

Aber gut, sollen halt alle Bürger einfach mal mehr in Aktien und ETFs investieren, dann geht es ihnen gut. Sollen die Leute doch Kuchen essen, wenn sie sich kein Brot leisten können.

Und nein, das ist kein linkes, sozialistisches, kommunistisches Geschwurbel von mir, sondern die Zustände, die ich als vermeintliches Utopia "predige", hatten wir nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut aufgrund der frischen Erfahrungen, welche Entwicklungen vor allem zum 2. Weltkrieg geführt haben. Da kann ich diese neoliberale egoistische Scheiße, in der die armen Großkonzerne ja zur Steuervermeidung "gezwungen sind", nicht mehr hören oder lesen.

Mein Leben, unsere Leben sollen nicht psychisch von einem permanenten "Survival of the fittest" und "Ich zuerst" dominiert sein, damit man sich ein wenig Wohlstand "verdient".
 
Scheuer will im Amt bleiben
https://www.sueddeutsche.de/politik/bundestagswahl-2021-andreas-scheuer-1.5342297

In welcher Welt lebt der Heini eigentlich?
Wieso sollte auch nur einer der Minister nach der Wahl nicht im Amt bleiben wollen? (Die SPDler mal ausgenommen)

Die Unionler machen doch alle so einen guten Job, dass die wiedergewählt werden und wahrscheinlich wieder die Regierung stellen, warum sollte man dann so ein Dreamteam auswechseln?

Altmaier
Seehofer
Kramp-Karrenbauer
Klöckner
Scheuer
Spahn
Karliczek
Müller

Das sind doch schon die Besten der Besten.
 
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