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Der Politikthread

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bei ner richterlich angeordneten durchsuchung (was hier nicht der fall ist) wird genau festgelegt, was durchsucht werden darf. da lässt mensch sich am anfang den beschluss zeigen und achtet genau darauf, was die polizisten anfassen und stoppt sie, sobald sie das überschreiten. was natürlich jedesmal passiert.. ich kann nicht sagen, was das ordnungsamt da für befugnisse hat (die polizei war ja nur begleitend), kann mir aber nicht vorstellen, dass die mehr dürfen als bei ner offiziellen durchsuchung. zumindest ist es das gute recht der frau, den polizisten nicht unbeaufsichtigt an die kasse zu lassen.
 
bei ner richterlich angeordneten durchsuchung (was hier nicht der fall ist) wird genau festgelegt, was durchsucht werden darf. da lässt mensch sich am anfang den beschluss zeigen und achtet genau darauf, was die polizisten anfassen und stoppt sie, sobald sie das überschreiten. was natürlich jedesmal passiert.. ich kann nicht sagen, was das ordnungsamt da für befugnisse hat (die polizei war ja nur begleitend), kann mir aber nicht vorstellen, dass die mehr dürfen als bei ner offiziellen durchsuchung. zumindest ist es das gute recht der frau, den polizisten nicht unbeaufsichtigt an die kasse zu lassen.
Das bezweifle ich ... die suchen nach Bareinnahmen, die nicht zum Geschäft passen, daher ist die Kasse wesentlich.
 
bei ner richterlich angeordneten durchsuchung (was hier nicht der fall ist) wird genau festgelegt, was durchsucht werden darf. da lässt mensch sich am anfang den beschluss zeigen und achtet genau darauf, was die polizisten anfassen und stoppt sie, sobald sie das überschreiten. was natürlich jedesmal passiert.. ich kann nicht sagen, was das ordnungsamt da für befugnisse hat (die polizei war ja nur begleitend), kann mir aber nicht vorstellen, dass die mehr dürfen als bei ner offiziellen durchsuchung. zumindest ist es das gute recht der frau, den polizisten nicht unbeaufsichtigt an die kasse zu lassen.

Das ist so nicht ganz richtig: man sollte höflichst darauf hinwiesen, dass man denkt, dass die Aktion den Umfang des Durchsuchungsbeschlusses überschreitet (wenn sich das aus dem Beschluss überhaupt so genau herauslesen lässt). Wenn die Polizei trotzdem weiter macht... hinnehmen, sich selbst notieren und darauf hinweisen, dass man das im Protokoll vermerkt haben möchte. Aktiv stoppen macht man NIE bei einer Durchsuchung.
 
das evtl.. dennoch auf keinen fall unbeaufsichtigt. und kasse kontrollieren, bzw in dem zusammenhang müssten das ja dann die bücher sein, wäre eher ne amtliche razzia und kein besuch vom ordnungsamt.

@Steffko stimmt.. das stoppen war nicht der richtige ausdruck dafür. hinweisen, aufschreiben, zeugen haben.. selbst nix unterschreiben.
 
Wenn man dann hört dass die Verfahren gegen die Polizisten eingestellt wurden oder ins endlose versanden. :nein: Tja, und irgendwann brennen dann mal wegen sowas die Innenstädte und man weiß gar nicht wie es dazu kommen konnte.
 
Omfg Gerri... Du hast dich doch so gut und richtig dran erinnert, dass ich Mal auf einen Artikel verlinkt habe, in dem auf die Herkunft von "Die Polizei, dein Freund und Helfer" eingegangen wird.
Disclaimer: da ging es nie um Semantik.
 
das evtl.. dennoch auf keinen fall unbeaufsichtigt. und kasse kontrollieren, bzw in dem zusammenhang müssten das ja dann die bücher sein, wäre eher ne amtliche razzia und kein besuch vom ordnungsamt.

@Steffko stimmt.. das stoppen war nicht der richtige ausdruck dafür. hinweisen, aufschreiben, zeugen haben.. selbst nix unterschreiben.

Soweit ich weiß muss man das Protokoll am Ende unterschreiben :D
 
Wenn man dann hört dass die Verfahren gegen die Polizisten eingestellt wurden oder ins endlose versanden. :nein: Tja, und irgendwann brennen dann mal wegen sowas die Innenstädte und man weiß gar nicht wie es dazu kommen konnte.

Kann ich auch nicht verstehen aber wird ja im Film gut erklärt, da die Staatsanwaltschaft in dem Sinne nicht unabhängig genug ist.
Da ist das Dänemark Modell wirklich interessant. Etwas irritiert war ich auch dass der GdP Vorsitzende sich dagegen gesträubt hat :O_o:
 
nein, das stimmt nicht. die meisten anwälte warnen sogar davor :)

Ein guter Freund von mir, Anwalt/Partner in einen größeren, namhaften Kanzlei hat mir auch bzgl. Polizei geraten: höflich bleiben aber grundsätzlich eine "rutsch mit den Buckel runter, ohne meinen Anwalt sag/mach ich gar nichts" Attitüde an den Tag legen und ihn (Anwalt) direkt anrufen. Man kann nur verlieren, wenn man mit der Polizei - abseits des minimum Nötigen - ohne einen Anwalt verkehrt.
 
Ich hab hier gelernt, dass wir Polizisten im besten Fall als wildes, nur halb domestiziertes Tier betrachten sollten. Eigentlich sind Polizisten gutmütig und harmlos, aber man muss sich immer darüber im Klaren sein, dass sie ggf. plötzlich beißen. Das ist die Natur, die man aus ihnen nicht rausbekommt und dafür können sie nichts.
 
Ist die Polizei am Ende vielleicht gar nicht unbedingt dein Freund und Helfer? Interessant.

Ich will jetzt nicht alle Polizisten über einen Kamm scheren (da ich durch meinen ehemaligen Beruf und Freundeskreis genug Polizisten kennengelernt habe, die auf alle Fälle integer sind) aber die Propaganda von wegen "dein Freund und Helfer" ist pauschal natürlich Bullshit (eben weil man nicht alle über einen Kamm scheren kann und es auf jeden Fall offen liegende, strukturelle Probleme innerhalb dieses Apparats gibt).
 
doch :D sobald eine situation zwar verstanden wird, dann jedoch ein "aber" kommt, relativiert man das ganze.
ich hab geklaut, aber..
ich hab zwar getrunken, aber..
der hat zwar recht, aber..

das "aber" schwächt grundsätzlich das vorhergehende ab. dafür ist ein "aber" da.. und du siehst zwar, dass der polizist überreagiert hat, aber..
Ich versteh es eher so, dass es von der Frau dumm ist schwanger so zu handeln. Weil es eben ein Problem mit Polizeigewalt gibt bzw in dem konkreten Fall geben kann. Dass eine Relativierung stattfindet seh ich übrigens auch so, aber IMO sind manche Posts als Reaktion darauf einfach völlig überzogen. Man könnte meinen Gerri sagt „Tja, hätte sie keinen kurzen Rock getragen, wär sie vielleicht nicht vergewaltigt worden...“. Daran hab ich mich etwas gestoßen.
 
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