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Der Politikthread

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Vor allem, weil das Team ziemlich sicher die Beteiligten Demonstranten eher auf die Schippe nehmen wollte, also eher "linker" Humor.

Kann man nicht verstehen...
Wobei wirklich interessant ist was manche Leute denken, in diesem Zusammenhang hatte ich irgendwo einen Kommentar eines Users gelesen (ich glaube es war beim Artikel über den Vorfall auf WELT.online) der ernsthaft meinte dass man da jetzt nicht unbedingt von einem Angriff auf die Pressefreiheit reden kann, immerhin handele es sich bei der "Heute Show" ja um eine Satiresendung die keinen pressetechnischen Mehrwert hätte...
 
Und was ist an dem Artikel stark?

Da stehen Sachen, die wir schon seit Jahren, teils seit Jahrzenten wissen.

Ich schätze, der Blickwinkel ist hierbei entscheidend. Wir sehen das aus europäischer Sicht und Denke. Und finden das katastrophal, was da abgeht. Die Hälfte der Amerikaner sieht das aber anscheinend immernoch anders, und so dumm und ignorant ihr Präsident auch ist, was er macht und sagt, danach springt die ganze Welt. Immernoch.

Die amerikanische Wirtschaft wird sich kaputt lachen, wenn wir nach Corona mit uns hadern. Da brummt bei denen schon wieder der Kessel. Auf Pump? Klar. Staatsschulden? Klar. Aber wenn's doch immer wieder funktioniert... :ugly:
 
ZEIT.de schrieb:
Venzuela: Regierung will mutmaßliche Invasion vereitelt haben
Venezuelas Regierung macht Kolumbien und die USA für einen mutmaßlichen Angriff auf die Hafenstadt La Guaira verantwortlich. Beide Länder streiten dies jedoch ab.
https://www.zeit.de/politik/ausland...en-soeldner-angriff-invasion-diosdado-cabello

Sie konnten auch Teile der Invasionsflotte sicherstellen:
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Gerade nochmal davongekommen :lol:
 
Und was ist an dem Artikel stark?

Da stehen Sachen, die wir schon seit Jahren, teils seit Jahrzenten wissen.

Ich schätze, der Blickwinkel ist hierbei entscheidend. Wir sehen das aus europäischer Sicht und Denke. Und finden das katastrophal, was da abgeht. Die Hälfte der Amerikaner sieht das aber anscheinend immernoch anders, und so dumm und ignorant ihr Präsident auch ist, was er macht und sagt, danach springt die ganze Welt. Immernoch.

Die amerikanische Wirtschaft wird sich kaputt lachen, wenn wir nach Corona mit uns hadern. Da brummt bei denen schon wieder der Kessel. Auf Pump? Klar. Staatsschulden? Klar. Aber wenn's doch immer wieder funktioniert... :ugly:
Das glaube ich nicht. Niemand wird sich da kaputt lachen und nix wird bei denen brummen. Auf Pump ? NEIN. Staatsschulden ? NEIN. Das hat hat nie wirklich funktioniert. Transferzahlungen für die Bevölkerung ? Fehlanzeige ! Im Gegenteil erwartet uns nach meiner Einschätzung ein noch viel schwierigeres Jahr 2021 oder 2022 als 2008. Haus- und Autofinanzierungen drohen schon jetzt dort wieder zu platzen. Die Sicherheiten etc. sind immer noch miserabel, so dass den Finanzierungen keine echten Gegenwerte gegenüber stehen - auch da haben die Amerikaner nichts dazu gelernt. Anders übrigens als unsere Hausbanken, die ihre Kohle aus Angst vor der nächsten Krise lieber bis unter die Decke stapeln, als dem durch die Zinssätze induzierten "Auftrag" der Kreditvergabe ordentlich nachzukommen.

Wenn sich Trump weiter darauf konzentriert, China den "Schuldig für Alles"-Stempel aufdrücken zu wollen und fadenscheinige Beweise dafür seinen Lemmingen vorsetzt, ist Covid-19 bald unser geringstes Problem. Soziale und durch die Pandemie noch verschlimmerte Missstände sind ein schöner exponentieller Faktor für die klassische amerikanische Kriegstreiberei. Danach wird nur keiner mehr untersuchen können, was das Corona-Virus so alles an Gamma-Strahlung aushält :D Klar überspitze ich das jetzt, aber diesem totalen Schwachkopf ist leider alles zuzutrauen, wenn er irgendwann in dieser Krise seine Felle richtig davon schwimmen sieht.
 
Das mag ja alles sein.

Über genau die gleichen Themen haben wir uns auch schon 2008/2009 bei den Amerikanern unterhalten. Und was ist? Wir sind wieder an diesem Punkt angekommen. Und wenn's wieder kracht, dann machen sie es eben wieder von vorne...

Wir alle wissen, was die Amis im Prinzip alles falsch machen. Und sie machen es trotzdem immer und immer wieder.

Und trotz oder wegen dieses Idioten sind die USA weltweit immernoch "an der Macht".
 
Wobei Scholz ja manchmal auch richtig knorke kontern kann...

Kritisch äußerte er sich auch zu dem Plan, an Dividendenzahlungen festzuhalten: "Ich glaube, dass viele verstanden haben, dass wenn man Staatshilfe in Anspruch nimmt, das Zahlen von Dividenden und Boni eine sehr komplizierte Idee ist, um es einmal höflich auszudrücken."

Hintergrund ist wohl, dass Diess von VW sofort Kaufprämien vom Staat haben möchte, der Hersteller soll sich aber nicht beteiligen. VW selbst habe seine Gewinne anderweitig bereits verplant, eben mit Dividenden und Boni für das Management.
 
Wobei Scholz ja manchmal auch richtig knorke kontern kann...

Hintergrund ist wohl, dass Diess von VW sofort Kaufprämien vom Staat haben möchte, der Hersteller soll sich aber nicht beteiligen. VW selbst habe seine Gewinne anderweitig bereits verplant, eben mit Dividenden und Boni für das Management.

Er ist mir leider immer noch viel zu diplomatisch bezogen auf dieses Thema.
Ich wünsch mir da schon eine härtere Vorgehensweise und klare Ansagen/Bedingungen.
Andererseits ist mir aber klar, dass es langfristig für die Wirtschaft wenig sinnvoll ist solche jetzigen Schweinereien dann pauschal als Ausschlusskritierium für Staatshilfen zu formulieren. Ich wünsche mir aber eine harte Hand, anders als noch zur Bankenkrise 2008, wenn es darum geht unter welchen langfristigen Forderungen und Bedingungen diese Hilfen fließen werden, ein härteres Vorgehen beim Thema Steuerflucht und Steuervermeidung und ein Mitspracherecht/Bedingungen bei den nächsten Quartalsergebnissen und Management bei Dividenden und Bonuszahlungen.
 
Ich glaube kaum, dass die Regierung Staatshilfen/Konjunkturhilfen ohne Beteiligung aller Akteure auf den Weg bringt. Das wollte Scholz wohl zum Ausdruck bringen.

Ich bin auch grundsätzlich dafür, dass die Autoindustrie ein Konjunkturprogramm bekommt. Die Branche ist eine Schlüsselbranche und da geht es nicht nur um die Unternehmen, sondern auch dass die Mitarbeiter ihr Geld ja wieder in den Wirtschaftskreislauf zuführen.

Allerdings muss das mMn jetzt auch unter ökologischen Aspekten geschehen. Prämien für Verbrenner höchstens dann, wenn der Wagen max. 95g CO2 ausstösst. Ansonsten halt alternative Antriebe, am besten direkt mit der nötigen Ladeinfrastruktur fördern.

Jetzt Mutti und Papi nochmals den fetten SUV subventionieren macht keinen Sinn.

Und ja, da werden dann auch ausländische Hersteller profitieren, was aber auch gut ist. Zudem betreiben die in Deutschland ja auch ihr Händlernetz, wo tausende Mitarbeiter arbeiten.
 
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