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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Ist als Juniorpartner in einer Koalition nicht so wirklich einfach. Und dafür hat sie enorm viel erreicht, übersehen halt nur Viele.


Nein, sorry, die Sozialdemokratie ist noch etwas Anderes.

Und nochmal nein, das war zu dem Zeitpunkt absolut nötig und wir Alle (auch die kleinen Leute) profitiren noch heute davon

. Daß man die Fehler (die bei einer so großen Änderung zwangsläufig auftreten) nicht korrigiert hat, lag nicht an der SPD, die war schlicht nicht mehr in der Regierung. Dank den Wählern. Und als Juniorpartner ... siehe oben.



Nein, das nennt man eine differentierte Meinung. Stumpf und kompromisslos hinter einer Ideologie oder Parteilinie hinterher zu laufen, ist natürlich einfacher. Zu unterscheiden und sich das Beste aus allen Welten anzueignen und zu vertreten, ist die Schwierigkeit. Aber Ja, wenn man nur Rechts und Links kennt (oder Fisch und Fleisch), ist die Mitte weder das eine noch das Andere.
Ich hab weder gesagt, dass deiner besser ist noch das man es tun sollte. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
Links heißt nicht gleich linksextrem - gleiches gilt für rechts.
Deswegen ist man nicht gleich stumpf und undifferenziert...des Weiteren hab ich nirgends gesagt, dass man bestimmten Sachen folgen sollen - dennoch müssen Sachen konsequent und bis ans Ende gedacht ungesetzt werden. Nicht alles halb gar.
 
Und was ist daran falsch? Ob man es unter einen Hut bekommt, ist eine andere Frage, aber meistens ist es der Mitte recht gut gelungen. Halt keine Extreme von einer Seite, sondern überall Kompromisse. Zu Letzterem muß man natürlich bereit sein.

Man könnte dieser "Mitte" natürlich Vorwerfen nur zu wenig Kompromisse einzugehen um die Probleme die der Kapitalismus mit sich bring anzugehen.
 
Und was ist daran falsch? Ob man es unter einen Hut bekommt, ist eine andere Frage, aber meistens ist es der Mitte recht gut gelungen. Halt keine Extreme von einer Seite, sondern überall Kompromisse. Zu Letzterem muß man natürlich bereit sein.
Sag ich ja gar nichts gegen. Ich wollte ja nur wissen ob ich mit meiner "These" richtig lag. Konnte mich mit dem Begriff der Mitte bisher kaum was mit anfangen.
 
Man könnte dieser "Mitte" natürlich Vorwerfen nur zu wenig Kompromisse einzugehen um die Probleme die der Kapitalismus mit sich bring anzugehen.
Au contraire, gerade sowas verlangt Kompromisse! Vielleicht ist es nicht genug Kampf gegen den Kapitalismus für Dich, aber das gilt nicht generell für Alle.
Es gibt nicht nur schwarz und weiß.

Ganz genau, nicht nur Schwarz/Weiß, nicht nur Fisch/Fleisch. Klang nach einem Vorwurf. Wenn das nicht so war, dann sorry :)
 
Und was ist daran falsch? Ob man es unter einen Hut bekommt, ist eine andere Frage, aber meistens ist es der Mitte recht gut gelungen. Halt keine Extreme von einer Seite, sondern überall Kompromisse. Zu Letzterem muß man natürlich bereit sein.
Du kannst aber nicht einfach linke und rechte Standpunkte unter einen Hut bringen und dann sagen, das ist jetzt die Mitte und die vertrete ich.
Der Begriff ist einfach so flexibel, dass darunter so viele verschiedene Standpunkte fallen könnten und würden. Der Begriff ist einfach eine absolute Leerformel und Hülle.

Dein zweiter Punkt, Kompromisse, spricht übrigens wieder gegen die eine existierende Mitte, wie du sie dir hier vorstellst. Würde diese Mitte existieren, bräuchte es doch keine Kompromisse von "links" und "rechts".
Je mehr Kompromisse oder Konsense geschlossen werden, desto heterogener ist eine politische Kultur (Konkordanz vs. Konkurrenz).

Du solltest die Begrifflichkeit, der du hier anhängst, tatsächlich mal hinterfragen.
 
Au contraire, gerade sowas verlangt Kompromisse! Vielleicht ist es nicht genug Kampf gegen den Kapitalismus für Dich, aber das gilt nicht generell für Alle.


Ganz genau, nicht nur Schwarz/Weiß, nicht nur Fisch/Fleisch. Klang nach einem Vorwurf. Wenn das nicht so war, dann sorry :)
Ne, um Gottes Willen. Wollte nur meine Gedanken widerspiegeln und hab deswegen halt nach gefragt.
 
Au contraire, gerade sowas verlangt Kompromisse! Vielleicht ist es nicht genug Kampf gegen den Kapitalismus für Dich, aber das gilt nicht generell für Alle.

Nee meine das schon ernst.
Ständig wird stattdessen der zusammen Bruch der Wirtschaft oder das aufkeimen des Sozialismus propagandiert.
Und die eigene Politik und der Umgang mit dem Kapitalismus als Alternativlos dargestellt.


Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass eine Sozialere, Nachhaltigere und Gerechtere Marktwirtschaft ohne Sozialismus-Schreck funktioniert.
Aber für solche Kompromisse ist man wohl nicht bereit.
 
Du kannst aber nicht einfach linke und rechte Standpunkte unter einen Hut bringen und dann sagen, das ist jetzt die Mitte und die vertrete ich.
Der Begriff ist einfach so flexibel, dass darunter so viele verschiedene Standpunkte fallen könnten und würden. Der Begriff ist einfach eine absolute Leerformel und Hülle.

Dein zweiter Punkt, Kompromisse, spricht übrigens wieder gegen die eine existierende Mitte, wie du sie dir hier vorstellst. Würde diese Mitte existieren, bräuchte es doch keine Kompromisse von "links" und "rechts".
Je mehr Kompromisse oder Konsense geschlossen werden, desto heterogener ist eine politische Kultur (Konkordanz vs. Konkurrenz).

Du solltest die Begrifflichkeit, der du hier anhängst, tatsächlich mal hinterfragen.

Ich bin kein Politwissenschaftler und führe hier keinen wissenschaftlichen Diskurs (habe ich auch nicht vor), sorry wenn ich die Begriffe nicht in wissenschaftlichen Sinne verwende. Ich versuche es nur so auszudrücken, wie ich es als Laie vermag. Ich vertrete nun mal nicht alle linken oder alle rechten Standpunkte sondern bin eher dazwischen angesiedelt. Oder halt hier da und hier dort, wenn es Dir lieber ist. Wenn das nicht die "Mitte" ist, dann habe ich keinen Begriff dafür, also verwende ich ihn einfach. Sieh es mir nach.
Ständig wird stattdessen der zusammen Bruch der Wirtschaft oder das aufkeimen des Sozialismus propagandiert.

Und auf der anderen Seite wird der Systemwechsel und die Abschaffung des Kapitalismus gefordert, um endlich eine neue Weltordnung einzuläuten. Die Stimmen gibt es auch. Der Kompromiß liegt irgendwo dazwischen.
 
Und auf der anderen Seite wird der Systemwechsel und die Abschaffung des Kapitalismus gefordert, um endlich eine neue Weltordnung einzuläuten. Die Stimmen gibt es auch. Der Kompromiß liegt irgendwo dazwischen.

Na, da bewegst du dich ja außerhalb der Realität und bestätigst damit nur wieder meine Aussage.

Man sollte halt auch schauen mit und für wen man diese Kompromisse schließt, und ob diese Kompromisse tatsächlich der Mehrheit dienen.
Insgesamt würde ich schon sagen, dass die Politik auch versucht die Interessen derer ohne einer Lobby zu bedienen. Aber in welchem Gleichgewicht hält sich das tatsächlich? Und wie entschieden geht man tatsächlich voran um Missstände zu beseitigen (auch wenns dafür mal auf die Kosten der Wirtschaft gehen müsste)?

Es kann ja nicht ständig der Kompromiss sein First immer die Wirtschaft zu stärken und Second an die Bürgerinnen zu denken.
 
Na, da bewegst du dich ja außerhalb der Realität und bestätigst damit nur wieder meine Aussage.

Naja, wenn man sich mal die Videos und Reden von den Parteitagen der Linken ansieht, hört man das doch recht häufig. Soweit außerhalb der Realität liegt das nicht. Jedenfalls nicht weiter, als das Schreckgespenscht des unkontrollierten Kapitalismus.
Es kann ja nicht ständig der Kompromiss sein First immer die Wirtschaft zu stärken und Second an die Bürgerinnen zu denken.

Wirtschaft first ist doch genauso eine realitätsfremde Auffassung. Schau Dir mal den Sozialetat in Deutschland an, der ist größer, als die 6 nächstgrößeren Etats zusammen und da ist sowas Gesundheitsversorgung noch nicht mal enthalten. Und der wird nur von einer funktionierenden Wirtschaft am Leben gehalten. Die Wirtschaft ist kein Selbstzweck.
 
Naja, wenn man sich mal die Videos und Reden von den Parteitagen der Linken ansieht, hört man das doch recht häufig. Soweit außerhalb der Realität liegt das nicht. Jedenfalls nicht weiter, als das Schreckgespenscht des unkontrollierten Kapitalismus.

Ist natürlich beides Scheiße.
Aber die Problematik sehe ich doch schon eher im nicht ausreichend im Zaun gehaltenem Kapitalismus (und von unkontrolliert sprach ich nie) verortet. Die Gefahr in einen Sozialismus zu verfallen, weil man hier und da etwas mehr auf die Linke hört dagegen für deutlich geringer. Das eine Problem grassiert und regiert tatsächlich die Welt und das andere sind Hinterzimmer Spinnereien.


Wirtschaft first ist doch genauso eine realitätsfremde Auffassung. Schau Dir mal den Sozialetat in Deutschland an, der ist größer, als die 6 nächstgrößeren Etats zusammen und da ist sowas Gesundheitsversorgung noch nicht mal enthalten. Und der wird nur von einer funktionierenden Wirtschaft am Leben gehalten. Die Wirtschaft ist kein Selbstzweck.


Dieses "Wirtschaft first" halte ich tatsächlich nicht für realitärsfremd.
Man muss sich doch nur mal damit auseinandersetzen wer von der bisherigen Politik seit Dekaden am meisten Profitiert.
Sich dazu doch nur mal die Zunahme an Millionären in Deutschland ansehen und von wo zu wohin das Geld abfließt.
Die Wirtschaft ist natürlich unser aller Rückgrat, aber die Profitiert doch aber gerade noch am meisten von den zunehmend prekäreren Arbeitsverhältnissen (die durch HarzIV und Agenda 2010 geschaffen wurden).
 
Das eine Problem grassiert und regiert tatsächlich die Welt und das andere sind Hinterzimmer Spinnereien.
Es sind eher Beides Hinterzimmerspinnereien. Ich habe auch keine Angst, daß ich morgen im Sozialismus aufwache, keine Sorge. Allerdings bin ich auch Unternehmer und glaube mir, von unkontrolliert (oder nicht im Zaum gehalten) ist der Kapitalismus hier weeeeit entfernt. Kriegt man aber natürlich nicht mit, wenn man nicht in so einer Position ist.
Die Wirtschaft ist natürlich unser aller Rückgrat, aber die Profitiert doch aber gerade noch am meisten von den zunehmend prekäreren Arbeitsverhältnissen (die durch Agenda 2010 geschaffen wurden).

Ist ein Problem, gebe ich zu. Ist eines der Dinge, die schon längst korrigiert gehören. Allerdings (und das darf man nicht vernachlässigen), ohne die Agenda wären alle diese Leute arbeitslos und der Sozialstaat eingedampft, weil Pleite. Schau Dir mal die wirtschaftliche Situation vor den Reformen an - Deutschland war der alte, kranke Mann Europas, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Und auch den heute prekär Beschäftigten ging es bedeutend schlechter, auch für die war es eine Verbesserung. Ändert nichts daran, daß die aktuelle Situation verbessert gehört, aber man darf nicht vergessen, von wo wir hier ausgehen.
 
mal abgesehen vom politischen diskurs, what the heck is wrong with this creep

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Das ist natürlich Futter für Xavier Naidoo's Psychose
 
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Jmd der es erst komplett ignoriert und leugnet und dann anderen dir Schuld zuschiebt ist als do bessere Kriesenamanager, kannste dir nicht ausdenken :lol:
 
Imo hat das auch wenig mit einer grundlegend anderen Denkweise bzw Selbstverständnis zu tun.
In den USA ist man einer höchst toxischen und parteiischen Medienlandschaft ausgesetzt, wie es hierzulande unvorstellbar ist. Selbst der Springerverlag ist höchst seriöser Qualitätsjournalismus im Vergleich zu FOX News. Das ist kein Deut besser als Propadandainstrumente wie das chinesische Staatsfernsehen.
Wo bei uns vielleicht mal in eine Richtung gefärbt wird, wird dort für ein großes Publikum eiskalt gelogen, wie es der vorgegebenen Linie in den Kram passt. Und etliche Millionen schlucken alles, was da fabriziert und fabuliert wird.
Diese Instrumente werden halt auch genutzt, um den Leuten immer wieder einzutrichtern, dass nur der propagierte Stil der American Way sei und alles andere ist Kommunismus, der zum Niedergang der Nation führt. Das ist dermaßen ideologisch gefärbt, dass Argumente schlicht abprallen. Und daher sehen die Leute nicht, dass der American Way of Life in Form des Turbokapitalismus nur den Reichen in die Hände spielt und man als Mittelstand oder armer Menschen gegen seine eigenen Interessen gerichtet wird
Und wenn der propagierte Weg gerade Trump ist, dann wird das geglaubt. Egal ob man während dem Obama Regime quasi ständig das Gegenteil behauptet hat und aus Winzigkeiten eine Staatsaffäre gesponnen hat.
 
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