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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Und dieses Links und Rechts = gleich Schlimm und Gefährlich ist halt einfach nur dumm.

Ich habe nicht von "schlimm und gefährlich" gesprochen, aber wer kompromißlos zu den Extremen neigt, also linksaußen oder rechtsaußen, der zerreißt die Gesellschaft. Die funktioniert nur im Konsens und mit der breiten Mitte, das können die Ränder nun mal per Definition schon nicht.
 
Wobei man ja auch mal durchaus in Frage stellen kann ob es so etwas wie die "Mitte" überhaupt gibt. Dazu gab's im Spiegel vor einiger Zeit mal einen wirklich guten Artikel dazu, ich schaue mal ob ich den noch finde.

EDIT:

https://www.spiegel.de/kultur/thuer...olumne-a-67a31aa0-239e-4540-aaf7-8d9ef4ea9936


Jupp und diese "Mitte" (SPD CDU) nimmt halt leider rapide ab.
Weil sie die Probleme und Ursachen nicht erkennen will, welche dazu führen, dass sich die Gesellschaft seit Jahren vermehrt abgehängt und zurückgelassen fühlt. Von Links (das hier tatsächlich schon wieder als schlimm extrem-Linksaußen geframed wird) gäbe es seit Jahren Lösungsansätze die man seit Jahren verschlafen hat oder Ignoriert.


Aber ja AfD und Grüne/Linke = gefährliche Ränder :fp:
 
Das sich auch die Leute in Amerika nach einer Lösung für das eigene Problem sehnen.
Und dieser Drang nach "Veränderung" schamlos von Populisten ausgenutzt wird die gar nicht in ihrem Interesse agieren.
äh... okay, aber es ging ja nicht nur um trump und populismus. mal abgesehen davon, dass ich aus den unterschiedlichsten gründen empfänglich für populismus sein kann.
 
Jupp und diese "Mitte" (SPD CDU) nimmt halt leider rapide ab.
Weil sie die Probleme und Ursachen nicht erkennen will, welche dazu führen, dass sich die Gesellschaft seit Jahren vermehrt abgehängt und zurückgelassen fühlt. Von Links (das hier tatsächlich schon wieder als schlimm extrem-Linksaußen geframed wird) gäbe es seit Jahren Lösungsansätze die man seit Jahren verschlafen hat oder Ignoriert.


Aber ja AfD und Grüne/Linke = gefährliche Ränder :fp:

Auf die Lösungsansätze von links kann ich auch gut und gern verzichten :lol:.
 
Vor allem kommt genau die gleiche Argumentation auch von Rechts, die auch die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Lösungsansätze hat, nach der "das Volk" schon so lange hungert. Aber die Ränder sind die Lösung :ugly:
 
äh... okay, aber es ging ja nicht nur um trump und populismus. mal abgesehen davon, dass ich aus den unterschiedlichsten gründen empfänglich für populismus sein kann.

Mir ging es eher darum, dass hier die Mitte, die sich seit Jahren den Stempel fürs TM aufgesetzt hat die Mitte zu sein, den Wunsch nach Veränderung verschlafen hat. Oder schlimmer noch, gar nicht mitbekommt will - dass sie eigentlich dafür verantwortlich ist - dass die Gesellschaft gefährlich auseinander driftet, sich abgehängt und vergessen fühlt.

Und es Gefährlich ist sich Links und Rechts mit der Hufeisen-Theorie zu erklären.
Den sowohl Links wie auch Rechts liefern jetzt mangels Alternativen aus der Mitte Lösungsvorschläge, für die die sich von der Mitte nicht mehr vertreten fühlen. Und da ist es mir lieber, wenn wir den Demokraten von Links zuhören als den Antidemokraten von Rechts.

lieber @Cale , so blöd kannst du doch nicht sein, den Unterschied zwischen Rechts und Links nicht erkennen zu wollen.
 
lieber @Cale , so blöd kannst du doch nicht sein, den Unterschied zwischen Rechts und Links nicht erkennen zu wollen.

Natürlich erkenne ich den Unterschied zwischen links und rechts. Bin ich beides nicht, ich bin die ominöse Mitte ;)

Es geht auch nicht darum, was besser ist, Du solltest nicht immer Alles gleich als Angriff werten. Tatsache ist aber nun mal, daß beide Lager auseinander driften und daß eine Gesellschaft so nicht funktionieren kann. Die Lösung muß daher sein, die Mitte wieder zu stärken, anstatt die Drift zu beschleunigen und zu zu hoffen, daß man schneller ist, als das andere Lager. Daß man dann nicht alle seine Träume, Schlösser und Einhörner bekommt, sollte klar sein, aber auch das gilt für beide Seiten. Das ist die Natur eines Kompromisses und des Konsenses. Wer sich dem verweigert, hat das Problem nicht erkannt.
 
Bei biden kann ich auch gleich bloomberg oder trump wählen, sanders wäre geil gewesen. Und jetzt hat man so einen gelifteten bestechlichen demokraten der gegen trump antritt, eins dürfte schon klar sein, die Vorwürfe gegen biden dürften ja stimmen.
 
Natürlich erkenne ich den Unterschied zwischen links und rechts. Bin ich beides nicht, ich bin die ominöse Mitte ;)


Du als "Mitte", müsstest doch mitbekommen haben, das diese ominöse Mitte leider stark an Rückhalt verloren hat und dies nicht zuletzt in Deutschland.
Und es dafür ganz klare Ursachen und Probleme vorliegen.

Diese ominöse Mitte sollte sich aber langsam mal Fragen warum sie Wähler nach Links oder Rechts verliert, wo die Ursachen dafür liegen (meiner Meinung nach ganz klar durch das Abgehängt sein) und sich überlegen wie sie diesen Teil der Gesellschaft wieder ins Boot/Brot holt.

Und natürlich funktioniert so eine Gesellschaft nur mit der Masse. Auch wenn es so klingt, als wenn ich eine Linke Diktator durch boxen will. Bin ich eigentlich eher darin erpicht, dass sich diese Mitte endlich mal des Problems "des auseinander driftens" annimmt. Und meiner Meinung nach sollte man hierzu endlich mal auf Ideen/Vorschläge von Links und nicht von Rechts eingehen. Ein Weiter so hilft uns nicht weiter. Hier liegen Probleme vor, für die die Mitte bisher keine Antworten hatte (bzw. seit Jahren nur verschleppt).
 
Du als "Mitte", müsstest doch mitbekommen haben, das diese ominöse Mitte leider stark an Rückhalt verloren hat und dies nicht zuletzt in Deutschland.

Sicher kriege ich das mit

Diese ominöse Mitte sollte sich aber langsam mal Fragen warum sie Wähler nach Links oder Rechts verliert, wo die Ursachen dafür liegen (meiner Meinung nach ganz klar durch das Abgehängt sein) und sich überlegen wie sie diesen Teil der Gesellschaft wieder ins Boot/Brot holt.

Sagen wir, abgehängt sein "fühlen". Einige sind wirklich abgehängt, aber bei den Meisten ist da imho viel Eingebildetes dabei. Kann man an den Zahlen auch ganz gut ablesen, die die abdriften, sind selten diejenigen, die für das Jammern wirklich handfeste Gründe haben.

Lösung? Habe ich keine. Aber es ist definitiv keine Lösung, an die Ränder abzudriften, denn die sagen mir beide nicht zu. Weder links noch rechts, auch wenn ich mich immer noch links von der Mitte verorte. Aber nicht weit links.
Du bist rechts oder links, du weißt Es nur noch nicht. :deal:

Jaaa, wenn Du nicht für mich bist, bist Du gegen mich. Die Orientierung für die einfachen Geister :lol:
 
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Bei biden kann ich auch gleich bloomberg oder trump wählen, sanders wäre geil gewesen. Und jetzt hat man so einen gelifteten bestechlichen demokraten der gegen trump antritt, eins dürfte schon klar sein, die Vorwürfe gegen biden dürften ja stimmen.
newsflash: du kannst keinen der 3en wählen. das ist ja mein punkt^^
 
Ist das dort eigentlich fest verankert dass es nur demokraten oder republikaner gibt? Check das wahlsystem dort gar nicht
 
Sagen wir, abgehängt sein "fühlen". Einige sind wirklich abgehängt, aber bei den Meisten ist da imho viel Eingebildetes dabei. Kann man an den Zahlen auch ganz gut ablesen, die die abdriften, sind selten diejenigen, die für das Jammern wirklich handfeste Gründe haben.

Im Trend sehe ich das auch so.
Aber ich denke wir Leben auch in einer Gesellschaft die sich verdammt schwer damit tut Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu erkennen und zu bekämpfen.
Wie lange hat das mit der Ehe für alle oder Anerkennung des Dritten-Geschlechts (damit sind die diversen Geschlechter Rollen gemeint) gedauert? Was ist mit der Diskriminierung aufgrund des Sozialem Status/Herkunft/Religion/ect. Was ist mit Kinders- und Altersarmut? Was ist mit der Wohnungsnot vieler Bürger? Was ist mit der Tatsache der immer prekärer werdenden Arbeitsverhältnisse? Was ist mit dem zunehmend ungerechter aufgeteiltem Geld? Ect. pp.

Ist das kein Grund sich von der Mitte übersehen und vergessen zu fühlen?
Ich denke, dass alles so mal ganz salopp als hochtrabendes Jammern abzutun ist einfach auch das falsche Signal.
Für mich sehe ich da noch ganz viele Baustellen. Und teilweise auch eine Politik die eher Ungerechtigkeit fördert (bzw hält), statt sie mal effektiv abzubauen.
 
Klar gibt es da viele Baustellen, das bestreitet ja niemand. Auch nicht die Mitte. Aber über den Weg und die Mittel diese zu beseitigen, besteht keineswegs Einigkeit. Dafür brauchen wir Kompromisse und Konsens, sonst funktioniert das nicht.
 
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