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Der Politikthread

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Trotzdem werde ich niemals verstehen können, wie man BoJo ansieht, seine dreisten und demokratiefeindlichen Aktionen kennt und sein Kreuz dort macht.
Das ist für mich absolut nicht vorstellbar. Fast egal, wie die Alternativen aussehen. Quasi alles ist besser als ein demokratiezersetzender, populistischer Raufbold, der mehrfach bewiesen hat, außer große Worte nichts drauf zu haben.

Verstehe ich bei der AfD, der Linken oder Trump auch nicht. Oder der CSU. Vermutlich hoffen sie darauf, daß er mehr nutzt, als Schaden anrichtet. Und mit Corbyn hätte es nicht so schnell eine Ende gefunden - wie es auch aussehen mag. Zudem hätte man ihn dann noch an der Backe, und das will dort drüben wirklich keiner (was ich verstehenkann). Wie gesagt, wenn ich hätte wählen dürfen/müssen, hätte ich mich auch nur schwer entscheiden können...
 
Mir macht die Sache mit der SNP sorgen die in Schottland ganz klar gewonnen haben. Wenn Schottland sich aus GB verabschieden will brennt die Hütte da hinten aber wirklich. Spielt dann auch Nordirland nochmal verrückt (was ja nicht so lange her ist) PROST!

Ich bin echt gespannt was die nächsten Wahlen in anderen Ländern zeigen werden. Eigentlich ist es wichtig ein stabiles und starkes Europa zu haben. Ich gehe vom Gegenteil aus. Das wird alles noch so wunderschön zu beobachten werden.
 
Jetzt lassen wir mal die Kirche im Dorf, die Briten haben sich in den letzten 3 Jahren bei jeder Wahl (und es waren glaube ich 5) praktisch für den Brexit entschieden, auch bei denen wo Johnson nicht zur Wahl stand.
Und Johnson ist nicht dahin gekommen wo er ist, ohne große Unterstützung aus dem Volk.

Ich finde es auch schade, wenn ein Mitgliedsstaat die EU verlässt. Kurz und mittelfristig wird es wirtschaftlich krachen, aber langfristig sehe ich gute Chancen, dass die Briten genau das bekommen, was sie die letzten Jahrzehnte immer wollten.

Wirklich? Das Referendum war extrem knapp und bei der vorgezogenen Wahl - von May initiiert - haben die Konservativen gerade keine Mehrheit bekommen. Nur jetzt gibt es ein klares Mandat. Wobei das natürlich auch an dem (m.E. grenzdebilen) Mehrheitswahlsystem liegt. 43,6% haben für die Konservativen gestimmt, 32,5% für Labour und 11,5% für LibDem - Sitzverteilung 365, 203 und 11.
 
Verstehe ich bei der AfD, der Linken oder Trump auch nicht. Oder der CSU. Vermutlich hoffen sie darauf, daß er mehr nutzt, als Schaden anrichtet. Und mit Corbyn hätte es nicht so schnell eine Ende gefunden - wie es auch aussehen mag. Zudem hätte man ihn dann noch an der Backe, und das will dort drüben wirklich keiner (was ich verstehenkann). Wie gesagt, wenn ich hätte wählen dürfen/müssen, hätte ich mich auch nur schwer entscheiden können...
linke mit einem Satz mit AfD und Trump?
Edit: oder meins du die links Außen?
Gott, ich muss mal was über Corbyn lesen - auch wenn es sich jetzt erledigt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, wieviele bei beiden Parteien wirklich untragbare Gesinnungen vertreten und wieviele das „nur“ nicht stört, bzw. wieviele da beide Augen zudrücken. Vielleicht hast Du da ja genauere Zahlen, aber letztendlich ist es mir auch egal.

Bei Beiden ist es für mich ein absolutes Ausschlußkriterium. Wer den extremistischen Dreck nicht vor die Tür setzt, hat bei mir verkackt. Völlig egal, ob links oder rechts.
 
Naja, Wagenknecht als Bestandteil der Kommunistischen Plattform, Pflüger als Teil der AKL, etc.etc., auch die Linke hat ihre Extremisten. Sie sind nicht ganz so primitiv, wie Ihr Pendant von rechts, aber wer strikt kommunistische und marxistische Positionen heute noch vertritt... tja, der hat auch nichts aus der Geschichte gelernt.

Nicht falsch verstehen, selbst die sind mir lieber als Höcke und der Flügel und der Rest der braunen Scheiße. Aber Gott möge verhüten, daß solche Leute in diesem Land wieder etwas zu sagen haben. Wir habe die rechte Scheiße ertragen, wir haben die linke Scheiße ertragen - das brauchen wir wirklich nicht nochmal!
 
Leute wie die Wagenknecht waren auch der Grund, aus dem ich diese Partei noch nie gewählt habe. Nach ihren glücklicherweise gescheiterten Querfrontbestrebungen (#aufstehen) scheint sich das nun erledigt zu haben. Das hatte aber trotzdem noch nicht die Qualität, mit der sich die AfD mit Lautsprechern wie Brandner, Bystron, Frohnmaier, Gauland, Gedeon, Höcke, Junge, Kalbitz, Maier, Mandic, Tillschneider, von Storch, Weidel, etc. pp. ff. auf praktisch allen Ebenen nach extrem rechts entwickelt hat. Wo sind denn die moderaten AfDler? Vom Apologeten und Steigbügelhalter Meuthen mal abgesehen fällt mir da echt keiner mehr ein. Dass sich die "Alternative Mitte" nun gerade in einem Bundesland nach dem anderen auflöst und "gemäßigte" Parteimitglieder mit Austritten Fraktionen platzen lassen kommt auch nicht von ungefähr.
Ich kann diesen Hufeisenmist echt nicht mehr hören, aber vielleicht sind mir ja auch die Stalinisten in der Linken einfach entgangen.

Sorry, aber mich beunruhigt das mittlerweile wirklich sehr.
 
Ich habe die Linke nie mit der AfD oder den sonstigen rechten Parteien verglichen, und den ganzen Querfront- und Hufeisentheorie-Mist halte ich für eben dies: einen Haufen Bullshit! Ich distanziere mich ausdrücklich von solchen Theorien.

Aber nichtsdestotrotz liegt weder die Linke (im Bund, in den Ländern sieht es schon wieder anders aus, zumindest im Osten), noch die AfD im Bereich wählbarer Parteien. Aus unterschiedlichen Gründen.
Ob die Linke die „Qualität“ der AfD erreicht, weiß ich nicht - vermutlich nicht. Aber wie weit sie außerhalb des erträglichen Spektrums liegt, ist auch nicht von Belang! Ist wie früher bei den Grünen (die Älteren erinnern sich noch): schmeißt die Radikalen raus, dann können wir reden....
 
Ey, die Fundis und und ihre Parolen und die ersten Auftritte in den Landesparlamenten... :fp:

Damals war ich jung und fand das auch völlig abgefahren. 35 Jahre später weiß ich was meine Eltern damals gedacht haben müssen... :lol:
 
Naja, ich konnte mich naturgegebenermaßen erst ein paar Jahre später mit den Gründungsverhältnissen von Bündnis 90 auseinandersetzen, gegen Ende der Kohl-Ära. :D
Wählbar waren die für mich damals aber trotzdem noch nicht. Mittlerweile habe ich keine Alternativen mehr.
 
Ist schon eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, auch wenn ich nie ein Teil der Grünen war (und bis heute nicht bin). Alleine der Weg vom chaotischen Haufen, voll mit mit weltfremden Spinnern, bis hin zum MP von BaWü ist schon beeindruckend. Und wer weiß, wohin es sie bei den nächsten Wahlen verschlägt.

Aber es zeigt einem auch auf, warum die Linke (die AfD sowieso) noch lange nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Zuviele Spinner und Radikale in der Partei! Schmeißt sie raus und wir können reden. War bei den Grünen genauso.
 
Ja, auch bei einem knappen Ergebnis haben sie sich letztlich praktisch dafür entschieden.
Als May mal keine Mehrheit hatte, sah es bei den Gegnern noch schlechter aus.
Es gab bei keiner der 5 Wahlen auch nur eine hauchdünne Mehrheit gegen den Brexit. Die Brexit Gegner waren immer in der Minderheit und was das in einer Demokratie bedeutet ist klar.
 
Ich denke, das große Problem der Brexit-Gegner war Jeremy Corbyn. Er als Brexiteer an der Spitze einer eigentlich EU-freundlichen Partei hat all die Jahre nicht einen der zahlreichen Strohhalme gegriffen, der den Weg in ein zweites Referendum hätte ebnen können. Bzw. hat er auch nie eingesehen, Platz zu machen für jemanden, der einfach weniger problematisch ist.
 
Ja, auch bei einem knappen Ergebnis haben sie sich letztlich praktisch dafür entschieden.
Als May mal keine Mehrheit hatte, sah es bei den Gegnern noch schlechter aus.
Es gab bei keiner der 5 Wahlen auch nur eine hauchdünne Mehrheit gegen den Brexit. Die Brexit Gegner waren immer in der Minderheit und was das in einer Demokratie bedeutet ist klar.

Also ich wüsste jetzt spontan von 2 Wahlen und einem Referendum. Bei dem Referendum hatten die Brexit Befürworter eine knappe Mehrheit. Bei den Wahlen hatten die Cons einmal eine Mehrheit (bei der Wahl jetzt) und einmal keine - in Sitzen wohlgemerkt, nicht in Wahlstimmen.
 
Ich weiß echt nicht wie du auf diese Zahlen kommst!? Ich werde aus deinen Posts nicht schlau.
Kann es sein, dass du die Stimmen der Labour Party automatisch alle als Brexit Gegner zählst? Die Labour Party hat doch gar keine klare Haltung zum Brexit, die waren lediglich für ein zweites Referendum.
 
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