Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Männerfussball... Pffft...!

Der Mann von heute guckt Frauenfussball! :D

ZanyShabbyBarb-size_restricted.gif
 
und viele Amis finden es auch noch toll....

Bei den amerikanischen "Konsis" gibt es leider sehr viele radikale Christen (die mit dem europäischen Verständnis von Christentum nichts gemein haben) für die "Armut" eine Folge schlechten Karmas ist, wo Sünden eines "Vorlebens" getilgt werden müssen - ähnlich wie beim indischen Kastensystem, deshalb hält sich das Mitgefühl vieler (reicher) Amerikaner mit armen Menschen auch sehr in Grenzen.
Das ist herrlich bequem wegzusehen!
 
Bei den amerikanischen "Konsis" gibt es leider sehr viele radikale Christen (die mit dem europäischen Verständnis von Christentum nichts gemein haben) für die "Armut" eine Folge schlechten Karmas ist, wo Sünden eines "Vorlebens" getilgt werden müssen - ähnlich wie beim indischen Kastensystem, deshalb hält sich das Mitgefühl vieler (reicher) Amerikaner mit armen Menschen auch sehr in Grenzen.
Das ist herrlich bequem wegzusehen!
Naja komm, hier gibts auch viele Sekten und Extreme Randgruppen, so einfach können wir uns das nicht machen und den Finger auf die Amis zeigen.
 
Bei den amerikanischen "Konsis" gibt es leider sehr viele radikale Christen (die mit dem europäischen Verständnis von Christentum nichts gemein haben) für die "Armut" eine Folge schlechten Karmas ist, wo Sünden eines "Vorlebens" getilgt werden müssen - ähnlich wie beim indischen Kastensystem, deshalb hält sich das Mitgefühl vieler (reicher) Amerikaner mit armen Menschen auch sehr in Grenzen.
Das ist herrlich bequem wegzusehen!

Ich sehe das Problem weniger bei den "reichen" Amerikanern. Das Problem sind eher die Amerikaner, die zwar jeden Tag buckeln gehen, aber trotzdem am Existenzminimum rumkraucheln und dann noch hoch verschuldet sind.

Wenn dann das Sozialsystem so gestrickt ist wie bei denen, dann gönnt man keinem mehr was.
 
Die von Scholz vorgesehene Steuer auf Aktienkäufe ist aber lediglich ein erster Schritt in Richtung Börsensteuer. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Personen, die Aktien großer Unternehmen kaufen, künftig eine Steuer von 0,2 Prozent des Geschäftswertes an den Fiskus entrichten. Die Steuer gilt nur für Aktien solcher Unternehmen, die mehr als eine Milliarde Euro wert sind; in Deutschland sind das 145 Unternehmen, insgesamt in den zehn Staaten - neben Deutschland sind das Belgien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Slowenien und die Slowakei - mehr als 500 Unternehmen.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/scholz-finanztransaktionssteuer-hoehe-1.4716847

ich bin fassungslos. wie dumm sind die eigentlich? wie verblendet? oder doch eher verblödet?
die zinsen sind auf null. die banken wollen (immer mehr) geld dafür, dass bei denen geld geparkt wird. die girokonten werden teurer oder die banken schränken ihre leistungen ein. es ist so nur eine frage der zeit, bis strafzinsen auch den normalbürger erreichen. die renten sind unsicher bzw. ist heute schon klar, dass man später nur mit mühe oder glück allein von der staatlichen rente vernünftig leben kann und jetzt kommen die ernsthaft um die ecke und setzen eine steuer für alle fest.... für alle. nicht für banken, versicherungen, hedgefonds, sondern für alle. für dne privatmenschen, der vorsorgen will und keine andere realistische möglichkeit hat, als auf aktien zu gehen... und derivate werden darüber gar nicht erfasst. selbst die grünen haben verstanden, was das für eine dumme idee ist und die sind nun wirklich nicht bekannt dafür, irgendwelchen übertrieben kapitalistischen idealen hinterher zu rennen....... wer berät diese idioten denn bitte?
 
Wer sich von einer 2 Promille-Steuer vom Aktienkauf abschrecken läßt, sollte von der Börse ohnehin besser die Finger lassen. Wenn das der Hauptkritikpunkt der Grünen ist, sollte man sich fragen, wer die denn berät.
Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass Deutschland eh schon rückständig ist, was Aktien angeht. Und dann kommen die damit. Mal abgesehen davon dass das wirklich niemanden trifft, den es eigentlich treffen sollte oder was genau hat das mit der Bankenkrise zu tun die ja offiziell Auslöser der ganzen Geschichte ist?
 
Und? Es ist eine Steuer, damit generiert man Einnahmen, mehr nicht. Noch dazu ein Minimalsteuer, die keiner merken wird. Jedenfalls nicht der Normalo, das ist weniger als eine durchschnittliche Tagesschwankung. Wenn man natürlich im Rekordtempo Trades abwickelt, um Arbitrage-Gewinne zu generieren, dann wird das schon unangenehm. Aber das trifft nicht den Bürger mit seiner Altersvorsorge.

Daß da natürlich auch noch andere Finanzinstrumente mit rein gehören und generell eine gescheite Bankenregulierung noch aussteht, steht auf einem andern Blatt. Aber es ist ein Anfang. Und das sage ich als jemand, der einen nicht unbeträchtlichen Anteil seiner Einkünfte mit Aktien und Fonds generiert.
 
die renten sind unsicher bzw. ist heute schon klar, dass man später nur mit mühe oder glück allein von der staatlichen rente vernünftig leben kann und jetzt kommen die ernsthaft um die ecke und setzen eine steuer für alle fest.... für alle. nicht für banken, versicherungen, hedgefonds, sondern für alle
Geschickt versteckte Gesetzesänderung: Bundesregierung erschwert die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals (Gerhard Schick, MdB für die Grünen auf spiegel.de)
Betrachtet man solche Nachrichten auch im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die neue SPD-Spitze und mit den Reaktionen aus anderen Parteien - teilweise aber auch aus der eigenen Partei - auf die Wahl von Esken und Walter-Borjans, dann weiß man wie der generelle politische Wind weht.
Der Kapitalismus, und speziell der Finanzmarkt-Kapitalismus, ist quasi Staatsräson. Dahinter muss alles und jede*r zurückstecken. Das ist in seiner schonungslosen Konsequenz schon niederschmetternd.
 
Und? Es ist eine Steuer, damit generiert man Einnahmen, mehr nicht. Noch dazu ein Minimalsteuer, die keiner merken wird. Jedenfalls nicht der Normalo, das ist weniger als eine durchschnittliche Tagesschwankung. Wenn man natürlich im Rekordtempo Trades abwickelt, um Arbitrage-Gewinne zu generieren, dann wird das schon unangenehm. Aber das trifft nicht den Bürger mit seiner Altersvorsorge.

Daß da natürlich auch noch andere Finanzinstrumente mit rein gehören und generell eine gescheite Bankenregulierung noch aussteht, steht auf einem andern Blatt. Aber es ist ein Anfang. Und das sage ich als jemand, der einen nicht unbeträchtlichen Anteil seiner Einkünfte mit Aktien und Fonds generiert.

Der Anfang ist aber dass eine Nachricht an alle gesendet wird, dass der Staat ihnen beim Thema Altersvorsorge mit dem nackten Arsch ins Gesicht springt, während die großen Player am Markt mit all ihren Hebelprodukten, CFDs usw. ausgenommen sind. Die Steuer ist wortwörtlich das exakte Gegenteil von dem, was man damals nach 2008 erreichen wollte.
 
Wer sich ernsthaft wegen einer 0,2%-Steuer Sorgen wegen seiner Altersvorsorge macht, hat von Derivaten, Hebelprodukten, CFDs etc. etc. noch nie was gehört. Weil er nämlich von Finanzprodukten keinerlei Ahnung hat! Anders ist es nicht zu erklären. Daß es nicht das Ende der Fahnenstange ist, habe ich ja bereits erwähnt. Und daß bei so einem Thema nicht von Anfang an eine perfekte Lösung vorliegt, ist auch klar. Wer das nicht erkennt, dem ist nicht zu helfen.

Btw. das Gejammer von FDP und Grünen, daß jetzt die private Altersvorsorge ruiniert wird, ist an Peinlichkeit auch kaum zu übertreffen. Aber vermutlich gut geeignet, um schnell noch Stimmen von der Empörungswelle abzufischen...
 
Wer sich ernsthaft wegen einer 0,2%-Steuer Sorgen wegen seiner Altersvorsorge macht, hat von Derivaten, Hebelprodukten, CFDs etc. etc. noch nie was gehört. Weil er nämlich von Finanzprodukten keinerlei Ahnung hat! Anders ist es nicht zu erklären. Daß es nicht das Ende der Fahnenstange ist, habe ich ja bereits erwähnt. Und daß bei so einem Thema nicht von Anfang an eine perfekte Lösung vorliegt, ist auch klar. Wer das nicht erkennt, dem ist nicht zu helfen.

Btw. das Gejammer von FDP und Grünen, daß jetzt die private Altersvorsorge ruiniert wird, ist an Peinlichkeit auch kaum zu übertreffen. Aber vermutlich gut geeignet, um schnell noch Stimmen von der Empörungswelle abzufischen...
du verstehst leider nicht, worauf wir hier hinauswollen. natürlich haben solche leute noch nix von den genannten produkten gehört. das hat doch auch mit dem thema so gesehen erstmal nichts zu tun außer, dass ich mich darüber ärgere, dass genau DAS eben nicht besteuert wird (und im gegensatz zu dir glaube ich auch nicht, dass sich das ändern wird. dazu passt mingos link).

es geht darum, dass das komplexe thema aktien, welches für den deutschen bürger eh schon ein buch mit sieben siegeln ist noch komplexer wird, da derjenige der mit hebeln, derivaten und co eh nix anfangen kann jetzt nur mitbekommt, dass auch noch eine steuer auf die käufe eingeführt wird. es geht darum, dass seit einigen jahren propagiert wird, dass man privat vorsorgen solle, da die staatliche rente nicht reicht nun aber zusätzlich zu den änderungen bei der abgeltungssteuer (betreffend langfristiger aktiengeschäfte) jetzt noch einmal zugelangt wird. und zwar ohne, dass es ernsthaft an die geht, die es eigentlich treffen sollte. die, die uns den ganzen scheiß ja erst eingebrockt haben.

nochmal: ja, die 0,2% sind nicht viel. ja, ich kann meine geschäfte auch bei anderen börsen abwickeln. aber das zeichen welches damit gesetzt wird ist imo einfach nur dämlich und das ohne dass es die trifft, die man eigentlich treffen sollte und vorgeblich will. scholz redet von 1,5 milliarden euros die reinkommen, womit man die grundrente bezahlen (bzw einen teil davon) will. die noch nicht im ansatz beschlossen ist (so wie sein gesetzentwurf hier), geschweige denn, dass aktuell irgendjemand weiß, was das kostet.
 
Wie gesagt, es geht nicht darum, dass einen die 0,4% umbringen - da man die 0,2 ja letztendlich 2 Mal zahlt... Sondern es geht um die Nachricht, die man damit sendet. Anstatt die Bürger bei ihrer Altersvorsorge ernsthaft zu unterstützen, wirft man ihnen Knüppel zwischen die Beine. Mal ganz abgesehen davon, dass es bei diesem Anfang bleiben wird. NIE werden sie auch die anderen Marktteilnehmer besteuern. Sie haben es in über 10 Jahren nicht geschafft und die Hochfinanzlobby hat jetzt den endgültigen Sieg davongetragen.
 
Wie gesagt, es geht nicht darum, dass einen die 0,4% umbringen - da man die 0,2 ja letztendlich 2 Mal zahlt... Sondern es geht um die Nachricht, die man damit sendet. Anstatt die Bürger bei ihrer Altersvorsorge ernsthaft zu unterstützen, wirft man ihnen Knüppel zwischen die Beine. Mal ganz abgesehen davon, dass es bei diesem Anfang bleiben wird. NIE werden sie auch die anderen Marktteilnehmer besteuern. Sie haben es in über 10 Jahren nicht geschafft und die Hochfinanzlobby hat jetzt den endgültigen Sieg davongetragen.
soweit ich das verstehe bezahlt man nur beim kauf, nicht beim verkauf. es sind also nur 0,2%. wobei das ja auch wieder darauf ankommt, wo ich handel.
 
Wie läuft das eigentlich bei einem ETF ab? Werden da meine einzelnen Anteile vom Gesamtvolumen herausgepickt, welche an Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung über 1 Mrd. € liegen und hierrauf 0,2% Steuer angesetzt?

:kaffee:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben