Die Ladesäulen werden schon gebaut, die wachsen wie Pilze aus dem Boden.
Hochpreisigkeit: hier verweise ich wie so oft auf die Total Cost of Ownership, die bereits jetzt bei einigen Modellen gut für das E-Auto aussehen. Das wird mit steigender Menge naturgemäß nur besser werden.
Reichweite: 500km bekommst du ab Mitte 2020 bei VW. Frühes Stadium? Sorry, Blödsinn. 10 Minuten ist eine absurde Anforderung und für 90% der Autofahrer vollkommen unwichtig. Wenn du jeden Tag 20, 30, 50, 100km weit fährst, ist es schlicht vollkommen wurscht, wie lang der Akku zum Laden braucht, weil 23 Stunden des Tages zum Laden zur Verfügung stehen.
Unabhängig davon geht es in dem Bereich ja auch ordentlich voran. ID.3 wieder als Beispiel (~100kw Laden bis ~80%).
Wie kommst du darauf? Dann müsste jeder Wagen seinen festen Parkplatz mit eigener Ladestation haben. Als Hausbesitzer möglich, aber was ist mit Mietern? Ich habe auch eine Ahnung, wo die wie Pilze wachsenden Ladestationen sein sollen.
Und unterwegs auf der Autobahn willst du stundenlang Pause machen, um die Akkus zu laden? Das ist für mich ein Ausschlusskriterium für ein E-Auto. Daher sehe ich 10 Minuten Ladezeit als notwendiges Ziel.
Was die u.a. Ressourcenhungrigkeit im Herstellungsprozess und das Gewicht der Akkus betrifft, ist die E-Mobilität ganz klar in einem frühen Stadium.
Der von dir genannte ID.3 hat scheinbar einen Basispreis von 30.000€. Das dürfte für 90% der deutschen Bevölkerung unerschwinglich sein. Solange der Gebrauchtmarkt keine annehmbare E-Technologie unter 10.000€ bietet, ist an eine Ablösung des Verbrennungsmotors nicht zu denken. Und aktuell ist die Technik noch nicht alltags- und massentauglich. Daher ist noch viel Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken. Und das setzt auch voraus, das die Forschung Erfolge mit sich bringt.
Wir diskutieren hier im Thread über den hohen Anteil an Geringverdienern, Altersarmut und extreme Mieten. Aber bei hohen Preisen für E-Mobilität soll das keine Rolle spielen!?
Laut ADAC, mit Verweis auf das UBA, sollen es 580g pro kwh in 2019 sein (aus dem obigen Link des UBA scheint die Zahl 580g jedoch aus dem Jahr 2015 zu stammen). Das UBA selbst nennt bereits für 2017 486g pro kwh: