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Der Politikthread

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Ich muss auch sagen, dass da in den letzten 24 Stunden viel in mir passiert ist. Natürlich durch Gretas Rede gestern. Aber auch in Kombination mit dem von @rancid und @el_barto verlinkten Artikel. Auch durch die letzten Monate. Vor ein paar Wochen war ja hier irgendwo mal ein Klimatester verlinkt worden bei dem man seine eigene Klimabelastung auswerten konnte. Der hat mich auch schockiert, da ich bis dahin dachte eigentlich schon gut dabei zu sein. So doof das klingt, aber eine der ersten Sachen für mich war dann die Entscheidung meiner Frau zu sagen, dass wir keine Kreuzfahrt machen werden. Unter keinen Umständen. Gerade dazu gab es vor ein paar Tagen ja auch einen erschreckenden Artikel mit Daten was eine einzelne Kreuzfahrt für eine absurde Umweltbelastung darstellt.

Das ist jetzt noch nicht mal in Hinblick auf meine eigenen beiden Kindern, sondern einfach in den Hinblick auf unsere gesamte Welt. Greta ist dann für mich eben doch auch der Beweis, dass ein einzelner Mensch etwas ändern kann. Dazu brauch es natürlich auch viele begleitenden Umstände und Unterstützungen, aber die letzten Monaten haben bei mir insofern für eine anderes Bewusstsein gesorgt. Es geht da ja nicht darum in eine Holzhütte in den Wald zu ziehen, aber darum Schritte zu machen, Dinge zu ändern. Wie bei einer Diät - da ist das wichtigste auch mal überhaupt ein Ernährungsbewusstsein zu entwickeln.
 
Greta will doch nicht (nur), dass jeder selbst umweltbewusst lebt, sondern dass es endlich von der Politik rechtskräftige Regeln gibt, die auch eingehalten werden um den Klimawandel zu stoppen.

Es reicht leider nicht mehr, wenn jeder einzelne bei sich ein bisschen was macht um sich besser zu fühlen, es benötigt entscheidendes Eingreifen der Politik, welches bislang fehlt. Nur um das geht es doch Greta.

Wer meint man solle lieber bei sich selbst blablabla machen, bevor man demonstrieren geht, zeigt nur das er es nicht gerafft hat um was es geht.
 
Und ich sage, es wird einfach alles nichts bringen. Die großen Umweltsünder (Industrie/Länder) ändern sich nicht, auch wenn wir einzelne es tun. Am Ende ist die Welt eh am Arsch.

Die Länder ändern sich schon 3x nicht, wenn unser "Klima oder Umweltschutz" daraus besteht, die Mobilität einzuschränken und eine Steuer einzuführen.

Anstatt zu Brüllen, SOfort aus der Kohle raus, gibt es auch eine technologische Alternative. Hier muss natürlich die Politik das ganze fördern...
https://www.finanzen100.de/finanzna...in-co2-in-die-luft-pustet_H1437391333_364882/
 
Und ich sage, es wird einfach alles nichts bringen. Die großen Umweltsünder (Industrie/Länder) ändern sich nicht, auch wenn wir einzelne es tun. Am Ende ist die Welt eh am Arsch.
Weil wenn der Nachbar nicht mehr putzt, kann man die eigene Bude auch vergammeln lassen?
 
Das ist jetzt noch nicht mal in Hinblick auf meine eigenen beiden Kindern, sondern einfach in den Hinblick auf unsere gesamte Welt. Greta ist dann für mich eben doch auch der Beweis, dass ein einzelner Mensch etwas ändern kann. Dazu brauch es natürlich auch viele begleitenden Umstände und Unterstützungen, aber die letzten Monaten haben bei mir insofern für eine anderes Bewusstsein gesorgt. Es geht da ja nicht darum in eine Holzhütte in den Wald zu ziehen, aber darum Schritte zu machen, Dinge zu ändern. Wie bei einer Diät - da ist das wichtigste auch mal überhaupt ein Ernährungsbewusstsein zu entwickeln.

Jep, so seh ich das auch. Auch wenn natürlich Unternehmen einen großen Anteil an den Vershcmutzungen haben und hier DRINGEND reguliert werden muss - zur Not auf Kosten von Arbeitsplätzen. Denn die bringen uns auch nix mehr, wenn die Küsten untergegangen sind und ein Ernteausfall den nächsten jagt.

Wir schauen auch bei jedem Aspekt unseres Lebens, ob das nicht besser geht. Kreuzfahrten sind für uns auch tabu, Flugreisen werden auch nur SEHR selten gemacht (sind in unseren 14 gemeinsamen Jahren 2mal geflogen, beides Kurzstrecken), Deutschland hat auch genug schöne Flecken, die man sich anschauen kann.

Mir ist in den letzten Monaten natürlich auch mein Job bzw. die Strecke ein Dorn im Auge. Daher wird sich das auch demnächst ändern müssen. Stepstone ist schon aud dem Handy drauf, Unterlagen sind bereit. Ich kann 70km Pendelstrecke nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren.

Dann schauen wir immer mehr darauf, Lebensmittel regional zu kaufen, aus nachhaltigen Quellen, möglichst strengen Anbaunormen (Bioland, Naturland, Demeter), Fleisch und Wurst wird mehr und mehr reduziert und wenn ebenfalls nur regional und ökologisch.
Wir schauen, dass wir Verpackungsmüll vermeiden, kaufen viel im Unverpackt-Laden ein und reduzieren bewusst die Vielfalt an Lebensmitteln. Gibts halt nur noch 2 Sorten Nudeln und keine Batterie an verschiedenen plastikverpackten Sorten im Keller. Was in Mehrweg zu kaufen ist, wird in Mehrweg gekauft.
Diese Verkleinerung des eigenen Angebots führt auch dazu, dass man genauer drauf achtet, die vorhandenen Lebensmittel wirklich zu nutzen. Weggeworfen werden Lebensmittel so gut wie gar nicht mehr.
Klamotten werden nur noch nach Bedarf und nachhaltig gekauft, wir verzichten beide auf "Fast Fashion". Man braucht keine 10 Hosen, 15 Pullis und 20 Shirts im Schrank. Komplett unnötig.

Oder der Energieverbrauch. Sich bewusst machen, wie verschwenderisch man mit Strom, Gas und Wasser umgeht. Daher haben wir in einem vier-Personen-Haushalt den Energieverbrauch eines sparsamen 2-Personen-Haushaltes.

Eben viele Kleinigkeiten, die aber erstens ein Bewusstsein schärfen, wie man nachhaltiger leben kann - und wie verschwenderisch man eigentlich lebt. Wo man sich verändern kann, ohne direkt wie ein Höhlenmensch leben zu müssen.
Und viele Kleinigkeiten summieren sich eben auch.
 
Und ich sage, es wird einfach alles nichts bringen. Die großen Umweltsünder (Industrie/Länder) ändern sich nicht, auch wenn wir einzelne es tun. Am Ende ist die Welt eh am Arsch.
Genau das wird doch in dem Artikel von @rancid angesprochen. Das ist die dümmste Ausrede überhaupt, um die eigene Faulheit und Bequemlichkeit zu rechtfertigen.

Klar - die Unternehmen und die Politik müssen mitziehen. Aber trotzdem ists jeder einzelne in der Pflicht.
Dazu: Sobald es für den Bürger selbstverständlich ist, nachhaltig zu leben, werden Unternehmen nachziehen müssen, denn dann akzeptiert es der Bürger nicht mehr, wenn alles so läuft wie bisher.

Ja, in einer idealen Gesellschaft würden die großen Sünder mit gutem Beispiel voran gehen. Aber die Gesellschaft ist nicht Ideal. Sie ist scheiße. Und einer muss den Anfang machen.
 
Greta und Ihr Engagement sind redlich und unumstritten, jedoch dieser "Personenkult" um sie, der zum Teil schon fast fanatisch anmutet macht mir doch etwas Sorge. Ich habe mich im Nachgang der Rede mit der Bewegung FFF etwas beschäftigt. Da klagen auf Massenkundgebungen Kinder ihre Eltern in die Kamera an, in einem Ton, als wollten sie ihre "Hinrichtung" fordern - sowas geht einfach zu weit! Was kommt als nächstes - Kinder die ihre Eltern in einem "Livestream" vor laufender Kamera auf dem "Scheiterhaufen" verbrennen, weil sie den Müll nicht ordentlich getrennt haben?!?

Da sollte man schon auf den Ton Acht geben, das es nicht in eine Richtung abdriftet wo "Feindbilder" gezüchtet und gesellschaftlich zum "Abschuss" freigegeben werden und es sollte auch keinesfalls in einen "Krieg der Generationen" ausarten! Ich bin damals gegen die "Stationierung der Pershing 2 Raketen" auf die Strasse gegangen und habe wahrscheinlich damit zu einem kleinem Teil zum "Weltfrieden" beigetragen damit Kinder heute in Frieden und Wohlstand leben, die nun meiner Generation vorwerfen, ihr Leben zerstört zu haben - das finde ich persönlich nicht richtig und unfair!
 
Zuletzt bearbeitet:
Greta und Ihr Engagement sind redlich und unumstritten, jedoch dieser "Personenkult" um sie, der zum Teil schon fast fanatisch anmutet macht mir doch etwas Sorge. Ich habe mich im Nachgang der Rede mit der Bewegung FFF etwas beschäftigt. Da klagen auf Massenkundgebungen Kinder ihre Eltern in die Kamera an, in einem Ton, als wollten sie ihre "Hinrichtung" fordern - sowas geht einfach zu weit! Was kommt als nächstes - Kinder die ihre Eltern in einem "Livestream" vor laufender Kamera auf dem "Scheiterhaufen" verbrennen, weil sie den Müll nicht ordentlich getrennt haben?!?

Da sollte man schon auf den Ton Acht geben, das es nicht in eine Richtung abdriftet wo "Feindbilder" gezüchtet und gesellschaftlich zum "Abschuss" freigegeben werden und es sollte auch keinesfalls in einen "Krieg der Generationen" ausarten! Ich bin damals gegen die "Stationierung der Pershing 2 Raketen" auf die Strasse gegangen und habe wahrscheinlich damit zu einem kleinem Teil zum "Weltfrieden" beigetragen damit Kinder heute leben, die meiner Generation vorwerfen ihr Leben zerstört zu haben - das finde ich persönlich nicht richtig und unfair!
Nein, das ist genau der richtige Ton!

Denn wenn sich nicht VIEL ändert, bedeutet der Kurs der Politik und der Unternehmen weltweit nicht weniger als die Hinrichtung der eigenen Kinder und Enkel. Durch Hungersnöte, Unruhen, Übervölkerung der noch bewohnbaren Gebiete, Artensterben etc.
Daher kommt der augenscheinliche Radikalismus vieler junger Menschen. Denn die haben tatsächlich konkrete Angst um ihr Leben. Nicht jetzt direkt, aber in 30 oder 40 Jahren.

Nur weil die Auswirkungen jetzt NOCH nicht so radikal sind und man noch so tun kann als würde nix passieren, wenn die Scheuklappen nur groß genug sind, heißt das nicht, dass es so bleibt.
Und das tragische: Durch die kommenden Kipppunkte des Klimas ist alles zu spät, wenn die Auswirkungen mal so hart sind, dass das Sterben und die Ernteausfälle beginnen. Dann können wir nichts mehr rückgängig machen oder auch nur bremsen.
 
die meiner Generation vorwerfen ihr Leben zerstört zu haben - das finde ich persönlich nicht richtig und unfair!

Weisst du, was mich Greta auf eine sehr, sehr unangenehme Art und Weise gelehrt hat?

Ich (und meine Generation) habe aktiv dazu beigetragen, dass es heute so ist, wie es ist! Es wäre unfair das zu leugnen. Wenigstens ehrlich sollten wir zur Jugend sein.

Jeder von uns weiss seit 20, 30 Jahren, dass gewisse Dinge für die Umwelt beschissen sind. Jeder von uns weiss seit Jahren, dass es echt verdammt knapp für uns werden könnte. Und da reden wir nicht nur über die Jugend. Ich habe auch noch vor, irgendwas um die 40 Jahre zu leben... Gemacht, wirklich gemacht haben wir lange Jahre nichts!
 
Da es hier ja schon einige Male erwähnt wurde, muss ich das noch mal aufgreifen.

Wir haben die "Anreize schaffen und Technologien nutzen" Phase vor Jahren hinter uns gelassen. Der Zug ist abgefahren. Das könnt ihr euch noch so schön reden. Darüber hinaus ist "Anreize schaffen" eh ein schöner Begriff für "Klimawandel mit Kapitalismus verknüpfen". Wir befinden uns in einer Zwickmühle. Ab jetzt müssten alle Länder hart durchgreifen, dadurch würden Politiker aber Initial riskieren nicht mehr wiedergewählt zu werden (denken sie zumindest). Es braucht jetzt entweder Leute an der Spitze die Eier haben oder ein Volk das die Eier hat auf die Straße zu gehen und in Zweifelsfall wirklich auf die Barrikaden zu gehen.
 
Ich wunder mich immer wieder, in welche Bubble ich und mein Umfeld anscheinend leben...
Du hast schon die Mengen an Menschen weltweit bei den FFF-Demos gesehen, oder?

Und ja, wenn in deiner Bubble sich niemand Sorgen um die Zukunft macht, dann ist deine Bubble eben zutiefst ignorant gegenüber den Erkenntnissen der Klimaforschung :D

ich darf gar nicht zu genau an Szenarien denken, die meine Kinder eventuell durchleben müssen. Wenn mein Leben in ein paar Jahrzehnten zu Ende geht und man so richtig merkt, wie tief wir in der Scheiße stecken und ich nichts tun kann außer hoffen, dass es doch nicht so kommt...
 
Einmal probier ichs noch:

Sie organisiert Schulschwenzen und hat jetzt sogar Arbeitskräfte mit reingezogen die dank irgendwelchen Streikorganisationen jetzt die Arbeit verwehren um für die Umwelt zu protestieren. Was können die Arbeitgeber für die Umwelt?

Ist es wirklich so schwer zu verstehen was der Sinn eines Protestes ist? Warum es Sinn macht, dass Schüler am Freitag nicht zur Schule gehen. Selbst wenn es ihnen darum geht nicht in den Mathe Unterricht zu müssen? Warum es keinen Sinn machen würde am Sonntag Morgen auf die Straße zu gehen? Es geht um Aufmerksamkeit. Es geht um Ungehorsam und der Botschaft wegen eines Themas auf gesellschaftliche Konventionen zu scheissen. Glaubst du ernsthaft die UN würde über den Klimawandel diskutieren? Oder dass der Klimawandel Thema Nr. 1 im österreichischen Wahlkampf ist? Nein. Weil wissenschaftliche Erkenntnisse anscheinend egal sind, hat man die letzten 20-30 Jahre gesehen. Aber wenn in unserer Leistungsgesellschaft Schüler einen VM nicht in der Schule sitzen erregt das anscheinend genug Aufmerksamkeit. Eigentlich ja ziemlich traurig...

Wie viel Müll wird durch die hippen Proteste unnötig auf den Straßen der Welt hinterlassen?

Bleibt der denn liegen? Wird der nur verursacht wenn demonstriert wird? Treibt der den Klimawandel erst so richtig voran? Oder ist das nicht ein minimal kleiner Tropfen auf dem heissen Stein?

Wer wirklich ein Zeichen setzen will und was für die Umwelt tun möchte, sollte vielleicht mal ein Jahr zu Hause bleiben, statt quer um die Welt zu fliegen, gilt auch für die Gretel, die vielleicht mit dem Segelboot anreist aber dafür ein Geschwader Flugzeuge anderer provoziert.

Tun Leute schon. Dürfen dann nur die ein Handeln der Politik fordern um den Planeten nicht an die Wand zu fahren? Wie kommts eigentlich, dass Greta Thunberg permanent auf persönlicher Ebene angegriffen und abgewertet wird. Warum "Gretel"? Zu ihrer Überfahrt: es geht um Zeichen. Es geht um Aufmerksamkeit. Es geht um Medien Echos. Was ist daran so schwer zu verstehen? Dabei sagst dus ja schon selbst.

In meinen Augen gehört weniger protestiert und mehr gehandelt aber die die protestieren können oder wollen nicht handeln und die die handeln können wollen nicht.(weil Geld die welt regiert und der Rubel rollen muss, bis zum sicheren Untergang)

Bullshit. Die, die protestieren tun das um eben die, die wirklich können dazu zu bringen. Im Endeffekt verstehst du den Kern der Sache selbst, tust das ganze dann aber mit irgendwelchen (ja, welchen eigentlich?) Begründungen ab. Da stellt sich mir die Frage, ob die Abneigung nicht einfach wegen der Person Thunberg kommt. Junges Mädchen das einem mal den Spiegel, einerseits im Klimaverhalten, andereseits aber vor allem zum eigenen Umgang mit Unzufriedenheit vorhält. Beim Meckern und sich aufregen ist jeder gleich in der ersten Reihe. Aber wenns dann mal darum geht Engagement zu zeigen schaut die Sache ja wieder anders aus. Natürlich ist es dann viel leichter und bequemer zu sagen "die machts nur wegend em Geld.", "das arme Mädchen mit Asperger wird ja nur von ihren Eltern dazu gezweungen". Ich denk mir eher: scheisse, ich hätte eigentlich auch gerne die Courage für meine Überzeugungen so einzustehen. Hut ab.
 
Nein, das ist genau der richtige Ton!

Denn wenn sich nicht VIEL ändert, bedeutet der Kurs der Politik und der Unternehmen weltweit nicht weniger als die Hinrichtung der eigenen Kinder und Enkel. Durch Hungersnöte, Unruhen, Übervölkerung der noch bewohnbaren Gebiete, Artensterben etc.
Daher kommt der augenscheinliche Radikalismus vieler junger Menschen. Denn die haben tatsächlich konkrete Angst um ihr Leben. Nicht jetzt direkt, aber in 30 oder 40 Jahren.

Nur weil die Auswirkungen jetzt NOCH nicht so radikal sind und man noch so tun kann als würde nix passieren, wenn die Scheuklappen nur groß genug sind, heißt das nicht, dass es so bleibt.
Und das tragische: Durch die kommenden Kipppunkte des Klimas ist alles zu spät, wenn die Auswirkungen mal so hart sind, dass das Sterben und die Ernteausfälle beginnen. Dann können wir nichts mehr rückgängig machen oder auch nur bremsen.

Du musst mir nix erzählen, ich bin in der Zeit des "kalten Kriegs" aufgewachsen - wo wir nicht gewusst haben, ob nicht jeden Tag ein Bekloppter Politiker den roten Knopf drückt, den 3. Weltkrieg auslöst und wir die nächste Woche überhaupt noch erleben?!? Das war nochmal ne ganz andere Hausnummer und die Menschen sind zusammengerückt! Heute gehen Wohlstandskids auf die Strasse, die durch ihr eigenes Konsumverhalten weit mehr Umweltschäden anrichten als wir es damals überhaupt in der Lage waren! Das ist doppelmoralisch!
 
Und ja, wenn in deiner Bubble sich niemand Sorgen um die Zukunft macht, dann ist deine Bubble eben zutiefst ignorant gegenüber den Erkenntnissen der Klimaforschung :D
schon Möglich

Man hat hier im Thread halt oft das Gefühl, es ginge um alle. DIE Jugend geht auf die Straße. Das ist eben nicht so. Es ist nur ein kleiner %-Wert. Oder ein Promillewert.

Ich kenne halt keinen in meinem Alter, der an den Demos teilgenommen hat. Eher im Gegeteil. Bei meinem Bruder sieht es genauso aus.

E: Bevor gleich wieder eine Hexenjagt gestartet wird, damit will ich weder den Klimawandel leugnen, noch als Blödsinn abstempeln. Nur meine eigene Beobachtung teilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst mir nix erzählen, ich bin in der Zeit des "kalten Kriegs" aufgewachsen - wo wir nicht gewusst haben, ob nicht jeden Tag ein Bekloppter Politiker den roten Knopf drückt, den 3. Weltkrieg auslöst und wir die nächste Woche überhaupt noch erleben?!? Das war nochmal ne ganz andere Hausnummer und die Menschen sind zusammengerückt! Heute gehen Wohlstandskids auf die Strasse, die durch ihr eigenes Konsumverhalten weit mehr Umweltschäden anrichten als wir es damals überhaupt in der Lage waren! Das ist doppelmoralisch!
Selbst wenn es so wäre wie du sagst, was ja wirklich einfach generalisierender bullshit ist, was ändert das? Bedeutet das wir haben keinen Klimawandel? Bedeutet das die Politik muss nix tun? Das ist doch völlig Banane sowas anzubringen :ugly:
 
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