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Der Politikthread

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Ich verstehe ohnehin nicht wieso Mieten Jahr fürs Jahr neu und weiter steigen müssen.
Als würde sich Jahr für Jahr neue Unkosten auf die Vermieter zubewegen die sie nur bewältigen können, indem sie diese Kosten an den Mieter weiter tragen und daher die Mieten Jahr fürs Jahr erhöhen müssen. Völliger Blödsinn.
 
ZEITonline schrieb:
Boris Johnson will Zahlungen an die EU bei No-Deal-Brexit kürzen
Tritt Großbritannien ohne Vertrag aus der EU aus, ist die vereinbarte Schlussrechnung für den britischen Premier nicht mehr gültig. Er will der EU dann weniger zahlen.
https://www.zeit.de/politik/ausland...al-brexit-boris-johnson-eu-zahlungen-kuerzung

Oh, jetzt hat er uns an den Eiern ... oh wait, nein, er tötet damit jegliches Vertrauen, das die Welt noch in UK hat. Guter Schachzug, wenn man nach einem No-Deal reichlich Kredite braucht :grins:
Edit: oder ein Handelsabkommen mit der EU :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das nennt man Inflation und ja, die Kosten steigen auch für Vermieter Jahr für Jahr. Wird Dir auch jeder Eigenheimbesitzer bestätigen können, der mal Erhaltungsinvestitionen tätigen mußte.


Ach das was sich da auf dem Wohnungsmarkt abspielt kannst du nicht auf die Inflation zurück führen.
Ich hab nur auf so einen Kommentar gewartet, ernsthaft.

PS: Immer schön die Problematik runterspielen.
 
Hey, die armen gebeutelten Mieter mit den Kleineinkommen können doch einfach kaufen oder bauen, ist ja offensichtlich kein Ding und eine wahnwitzig lukrative Geschichte.

Man darf auch nicht vergessen, dass in Berlin afair rund 70% aller Mietwohnungen aus privater Hand kommen.

Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2% bedeutet es, dass eine Miete von 700€ in 7 Jahren auf über 800€ steigt. Da ist noch kein einziger Euro geplanter Gewinn eingerechnet.

Ich hab letztens noch einen Bericht gehört, dass in Deutschland in den letzten 30 Jahren der Bestand von Sozial-Wohnungen von 3,9 Millionen auf 1,1 Millionen gesunken ist. 2018 wieder 50.000 weniger. Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozial-Bindung heraus, als neu gebaut werden.

Da liegt IMO der Kern des Problems. Nicht bei Privatleuten, die erstmal 25 Jahre oder länger überhaupt erstmal warten müssen, bis ihr Invest wieder die 0 erreicht hat.
 
Das Hauptproblem sind nun mal fehlende Wohnungen, daher resultieren auch die überproportional steigenden Mieten. Und das wird mit dem Deckel halt nicht gelöst. Nicht nur wird der Zuwachs gebremst, auch die Bestandswohnungen werden bei sowas verstärkt in Eigentum umgewandelt. Viel Spaß bei der Immobilienfinanzierung, wenn man jetzt schon über die Mieten stöhnt. Und da ist der Zuzug noch gar nicht berücksichtigt. Daß man was tun muss ist klar, aber der Deckel ist keine Lösung. Das wird sowas von in die Hose gehen...
 
Was anderes fällt mir dazu auch nicht ein...

Die ganze Diskussion ist so absurd. Als wäre jeder Vermieter ein ausbeuterischer Immobilienkonzern. Und als würden jedes Jahr für jeden Mieter die mieten ins unermessliche gesteigert werden....

Mit Neid hat das nix zutun. Aber ein Mensch, der sich in Berlin eine Eigentumswohnung leisten konnte, um sich seine angeblich schwache Rente aufzubessern, mit dem muss ich nun auch kein Mitleid haben, wenn er zukünftig nicht mehr dreimal im Jahr Urlaub machen kann. Er könnte ja auch selbst in die Bude einziehen, wenn er Sicherheit in der Rente wünscht. So wie es ja auch die meisten Wohneigentumsbesitzer machen.
 
Mit Neid hat das nix zutun. Aber ein Mensch, der sich in Berlin eine Eigentumswohnung leisten konnte, um sich seine angeblich schwache Rente aufzubessern, mit dem muss ich nun auch kein Mitleid haben, wenn er zukünftig nicht mehr dreimal im Jahr Urlaub machen kann. Er könnte ja auch selbst in die Bude einziehen, wenn er Sicherheit in der Rente wünscht. So wie es ja auch die meisten Wohneigentumsbesitzer machen.
Ja, das ist eindeutig kein Neid und auch definitiv kein Blödsinn...
 
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