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Der Politikthread

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Ich glaub nämlich auch, dass großteils nicht die schwarz arbeiten, die kaum über die Runden kommen. Die haben viel zu viel Angst, in Schwierigkeiten zu geraten. Schwarz arbeiten die, die es eigentlich nicht nötig hätten, aber die Fähigkeiten haben und die Gelegenheit sehen. + die entsprechende Gier.
 
Ist mir wieder zu Deutsch hier.

"Ist andern Orts auch so" (zum Thema Mietpreise), "aber wenn das der Uli macht"/"Doppelmoral" (zum Thema schwarz Arbeit).

Vielleicht ticke ich als Ost-Berliner einfach anders. Kann mit dieser Kapitalismus-treuen "Law and Order"-Mentalität wenig anfangen. Vor allem wenn ich die "Ordnung" für völlig Kaputt halte.
 
Bei einigen hier hat man echt das Gefühl, dass sie sich den real existierenden Sozialismus 2.0 zurückwünschen :D. Hauptsache der Staat bietet ne Rundumbetreuung und erzählt einem, was geht und was nicht geht.


Da du offensichtlich mich damit Ansprechen willst: Zwischen absoluten Sozialismus und absoluten Kapitalismus liegen Millionen von Welten.

Und ja ich hab kein Bock mehr auf diesen Turbo-Kapitalismus, ich wünsche mir eine starke SOZIALE-Marktwirtschaft.

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Und jetzt wird der stagnierende/fallende Lohn (bereinigt nach Inflation) auch noch von den Mieten gefressen. Toll.
 
Die reichsten 10% zahlen auch +60% aller Steuern. Insofern kann jeder Statistiken nach seiner Agenda hin und her drehen. Ich sage nicht, dass es keine staatliche Regulierung geben muss. Aber wenn der deutsche Staat eines gezeigt hat, dann dass er absolut nichts geregelt bekommt. Weder Bauvorhaben, noch Rente, noch Steuern, noch Altersvorsorge. Und da wo er eingreift, macht er die Situation eher schlimmer als vorher. Demnächst wahrscheinlich auch noch Finanztransaktionssteuern auf Aktien - der einzigen funktionierenden privaten Altersvorsorge, die Deutschen heutzutage noch geblieben ist. Was alle privaten Investoren bestraft, während ausgerechnet CFDs und andere Derivate und Profi-Finanzprodukte davon ausgenommen sein werden. Dazu haben wir nach Belgien schon jetzt die höchste Abgabenbelastung weltweit. Insofern will ich den Staat möglichst nirgendwo mehr eingreifen sehen. Mit weniger Staat kann es nur noch besser werden...
 
Die reichsten 10% zahlen auch +60% aller Steuern. Insofern kann jeder Statistiken nach seiner Agenda hin und her drehen. Ich sage nicht, dass es keine staatliche Regulierung geben muss. Aber wenn der deutsche Staat eines gezeigt hat, dann dass er absolut nichts geregelt bekommt. Weder Bauvorhaben, noch Rente, noch Steuern, noch Altersvorsorge. Und da wo er eingreift, macht er die Situation eher schlimmer als vorher. Demnächst wahrscheinlich auch noch Finanztransaktionssteuern auf Aktien - der einzigen funktionierenden privaten Altersvorsorge, die Deutschen heutzutage noch geblieben ist. Was alle privaten Investoren bestraft, während ausgerechnet CFDs und andere Derivate und Profi-Finanzprodukte davon ausgenommen sein werden. Dazu haben wir nach Belgien schon jetzt die höchste Abgabenbelastung weltweit. Insofern will ich den Staat möglichst nirgendwo mehr eingreifen sehen. Mit webiger Staat kann es nur noch besser werden...

Bla-Bla-Bla.. "Was kümmert mich die Armut von Hinz und Kunz" ... Bla-Bla-Bla
 
Spreche eher vom gelegentlichen Freundschaftsdienst. Wer neben seinem Hauptberuf nochmal monatlich 1k Schwarz Verdient soll sein Gewerbe natürlich verdammt nochmal anmelden.
Was hast du denn für ein Bild von Schwarzarbeit? Die Personen, die ich kenne sind Maler, Elektriker oder Dachdecker... die machen unter 20 - 30 Euro die Stunde keinen Finger krumm :D

Nen Samstagvormittag schwarz arbeiten? 200 Euro verdient... netto... das jeden Samstag? Klar! Und abends von 17 Uhr bis 20 Uhr hat man auch Zeit!

Klar geht das nicht dauerhaft durchgehend, aber gerade dann, wenn man ein Ziel hat (Auto/Urlaub/TV/Hochzeit/was auch immer) ziehen das viele mal für ein paar Wochen durch... und ich weiß, die haben eine höhere Nachfrage als sie bedienen können
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm ich werde wohl meinen Chef anpsrechen müssen warum ich noch keine 2,2 k€ nach Hause nehme :vogel:
NRW, ganz normaler Geselle. Sowohl im ÖD als auch in der Privatwirtschaft. Sicher wird es Betriebe geben, die beschissen bezahlen. Aber zumindest hier müssen reihenweise Familienbetriebe schließen, weil es einfach zu wenig Handwerker gibt... ergo können diese sich den besten AG aussuchen...
 
Was hast du denn für ein Bild von Schwarzarbeit? Die Personen, die ich kenne sind Maler, Elektriker oder Dachdecker... die machen unter 20 - 30 Euro die Stunde keinen Finger krumm :D

Nen Samstagvormittag schwarz arbeiten? 200 Euro verdient...

Dann verkackeiert er aber mit Sicherheit nicht nur den Staat, sondern auch seine Kunden indem er den Brutto-Preis für seine Arbeit verlangt.
Ich bezweifel, dass der Maler Netto regulär auf seiner richtigen Arbeit 20-30 Euro verdient.
 
Falls sie mit klischeehaft ostdeutschem Anspruchsdenken einhergeht - dann ja.


Mein Lieber, hör dir doch einfach mal an was Sozialwissenschaftler zum Thema Schere zwischen Arm und Reich erzählen. Vielleicht hast du einfach noch nicht die Glocke läuten hören. Und nun geh mir mit deinem Krebs-Neo-Liberalismus aus dem weg.
 
Dann verkackeiert er aber mit Sicherheit nicht nur den Staat, sondern auch seine Kunden indem er den Brutto-Preis für seine Arbeit verlangt.
Ich bezweifel, dass der Maler Netto regulär auf seiner richtigen Arbeit 20-30 Euro verdient.
Natürlich verdient er die nicht! Deswegen geht er ja schwarz arbeiten!

Aber eine „Arbeitsstunde“, die eine Firma veranschlagt, ist deutlich teurer!

Der Chef muss ja den Gesellen bezahlen, die AG Anteile zu den Sozialversicherungen, ggf. Material, mieten, Fahrzeuge und will am Ende auch nich Gewinn machen... Da liegt die Stunde schnell bei <50 Euro.

Genau deswegen floriert das Geschäft doch so! Der Handwerker bekommt mehr Geld und für den Auftraggeber ist es trotzdem billiger als eine Firma zu beauftragen!
 
Natürlich verdient er die nicht! Deswegen geht er ja schwarz arbeiten!

Aber eine „Arbeitsstunde“, die eine Firma veranschlagt, ist deutlich teurer!

Der Chef muss ja den Gesellen bezahlen, die AG Anteile zu den Sozialversicherungen, ggf. Material, mieten, Fahrzeuge und will am Ende auch nich Gewinn machen... Da liegt die Stunde schnell bei <50 Euro.


Mein Kumpel verlangt keine 20-30 Euro fürs Malern, der hat das für 10 Euro die Stunde plus Bier und Essen gemacht.
 
Mein Kumpel verlangt keine 20-30 Euro fürs Malern, der hat das für 10 Euro die Stunde plus Bier und Essen gemacht.
Ist ja nett von ihm :D

https://www.deutsche-handwerks-zeit...eine-handwerkerstunde-zusammen/150/3096/60783

Hier noch mal: eine Firma nimmt 60 Euro (15 Euro davon gehen an den Maler) die Stunde. Bei 10 Stunden sind das dann 600 Euro...

Durch einen Bekannten erfährst du, dass es jemand für 30 Euro die Stunde macht und sogar die Farbe mit bringt...

Jetzt überleg mal, wie verlockend das untere Beispiel für beide Parteien ist!

Ich glaube, entschuldige, du hast Eibe ziemlich rosa rote Brille auf... denn die wenigsten werden für einen Hungerlohn schwarz arbeiten gehen. Gier ist das Stichwort, das hat hier schon mal jemand angerissen...
 
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