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Bei unserer Abgabenlast in D kann ich das durchaus verstehen, gleichzeitig wird das Gesundheitssystem privatisiert und verkommen gelassen, gleiches gilt für das Pflegesystem, das Internet nicht genug ausgebaut, etc. etc. und das obwohl schon jetzt genug Geld da ist.
 
Bei unserer Abgabenlast in D kann ich das durchaus verstehen, gleichzeitig wird das Gesundheitssystem privatisiert und verkommen gelassen, gleiches gilt für das Pflegesystem, das Internet nicht genug ausgebaut, etc. etc. und das obwohl schon jetzt genug Geld da ist.
dann frag mal bei den kommunen im ruhrgebiet, ob genug geld da ist.
 
Dann sollen z.b. alles was Bildung anbelangt an den Bund abgeben, dann ist auch mehr Geld für andere Sachen da. Das wollen aber die Länder nicht weil die Kompetenzen lieber in 16 Teile gestückelt werden.

Mir ist es im Endeffekt auch egal, aber ich verstehe viele Leute dass sie zusätzlich noch schwarz arbeiten.
 
330 Milliarden schwarz. Fuck, ich sollte Babysitter oder Küchenkraft werden.

Man merkt aber hier, welch verquere Moralvorstellungen einige Menschen haben. Einigen Leuten fehlt die Möglichkeit, skaliert zu denken.

Der "arme" Handwerker verdient sich nur ein paar Kröten nebenbei, weil ja alles so teuer ist. Weil das aber Millionen Menschen so machen, sprechen wir am Ende über 330 Milliarden (!) Euro pro Jahr. Was das alleine an Steuerverlusten für Städte, Länder und Bund bedeutet und was das dann wieder für jeden Einzelnen bedeutet, das blendet man aus.
 
Mittlerweile wird dagegen auch etwas getan, aber bevor wir den Mindestlohn hatten, gab es für viele Menschen keine Alternative. Wenn man sich anschaut wie das Volumen der Schwarzarbeit seit der Einführung des Mindestlohns gefallen ist (um 50% oder so), sieht man auch, dass die meisten Menschen gar nicht schwarz arbeiten wollen, wenn sie nicht müssen.
 
Man merkt aber hier, welch verquere Moralvorstellungen einige Menschen haben. Einigen Leuten fehlt die Möglichkeit, skaliert zu denken.

Der "arme" Handwerker verdient sich nur ein paar Kröten nebenbei, weil ja alles so teuer ist. Weil das aber Millionen Menschen so machen, sprechen wir am Ende über 330 Milliarden (!) Euro pro Jahr. Was das alleine an Steuerverlusten für Städte, Länder und Bund bedeutet und was das dann wieder für jeden Einzelnen bedeutet, das blendet man aus.

Ich blende es nicht es, ich toleriere es.
 
Mittlerweile wird dagegen auch etwas getan, aber bevor wir den Mindestlohn hatten, gab es für viele Menschen keine Alternative. Wenn man sich anschaut wie das Volumen der Schwarzarbeit seit der Einführung des Mindestlohns gefallen ist (um 50% oder so), sieht man auch, dass die meisten Menschen gar nicht schwarz arbeiten wollen, wenn sie nicht müssen.

Na ja, eigentlich nicht.

statista.JPG


Es ist gesunken, aber auf einem weiterhin hohen Niveau. Es sei denn Drogen und Waffenschmuggel haben extrem angezogen. Dann sollte man die Jobwahl doch überdenken. :D

Was gesunken ist ist die Quote zum BIP. Das dürfte aber auch daran liegen, dass das BIP in den letzten Jahren stark gestiegen ist.
 
nunja, es sind auch wesentlich mehr Leute in Arbeit (wie du ja selbst sagst), wir sind auch einem Rekordhoch, das sollte man auch bedenken.

Von daher ist es zumindest in Relation stärker gesunken als in dieser Statistik zu sehen.
 
Und bei der Schwarzarbeit denken natürlich alle nur an den armen Handwerker und nicht daran dass man selbst was spart. Wie selbstlos und löblich :D
 
Alles Doppelmoral hier. Wer schwarz arbeitet hat ja leider keine andere Wahl, das soll man mal nicht so eng sehen. Bescheißt aber ein Wohlhabender prozentual auf sein Einkommen den Staat in gleichem Maße, dann bitte 10 Jahre in den Knast.
 
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