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Der Politikthread

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In Wirklichkeit ist eh alles eine wahre Bereicherung. Mikroplastik, Uran, Glyphosat, Antibiotika im Trinkwasser... ich trink jeden Morgen ein schönes großes Glas Abwasser und fühle mich...

...als könnte ich die Welt erobern!

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In Wirklichkeit ist eh alles eine wahre Bereicherung. Mikroplastik, Uran, Glyphosat, Antibiotika im Trinkwasser... ich trink jeden Morgen ein schönes großes Glas Abwasser und fühle mich...

Dazu übrigens sehr interessant.

http://www.spiegel.de/plus/kunstras...umwelt-a-00000000-0002-0001-0000-000160311508
Plastikwüsten, auf denen Kinder spielen

Strapazierfähig, sauber, modern – Fußballvereine schwärmen von Kunstrasen. Für die Natur ist er eine Katastrophe: 8000 Tonnen Mikroplastik gelangen dadurch in die Umwelt.

Könnte man imo direkt verbieten. Es gibt eine umweltfreundliche, günstigere Alternative.
 
Das ist ein Fehlschluss von dir. Ich weiß es selbst nicht, habe aber ein gewisses Grundvertrauen in unser wissenschaftliches System und den Ergebnissen welches dieses hervor bringt.

Nunja, da stehen sich Wissenschaftler gegenüber, was das jetzt mit unserem System zu tun hat, ist mir schleierhaft, außer dass es eben dank unseres Systems einen freien Meinungsaustausch gibt.

Du pickst dir jetzt einfach nur die für dich bessere Variante raus und sagst dass sie stimmt. Und damit weißt du dann eben mehr als die Anderen und verweigerst dich jedem Diskurs. Bzw du nennst es Grundvertrauen, ich würde eher sagen blindes Vertrauen in die eine Gruppe der Wissenschaftler.
 
Nunja, da stehen sich Wissenschaftler gegenüber, was das jetzt mit unserem System zu tun hat, ist mir schleierhaft, außer dass es eben dank unseres Systems einen freien Meinungsaustausch gibt.

Du pickst dir jetzt einfach nur die für dich bessere Variante raus und sagst dass sie stimmt. Und damit weißt du dann eben mehr als die Anderen und verweigerst dich jedem Diskurs. Bzw du nennst es Grundvertrauen, ich würde eher sagen blindes Vertrauen in die eine Gruppe der Wissenschaftler.

Du machst gerade den Fehler einzelne Ärzte und wissenschaftliche Arbeiten zu verwechseln. Evtl. verwechselst du gerade sogar Ärzte mit Wissenschaftlern aber das kann ich nicht so genau aus deinem Text herauslesen.
 
Du machst gerade den Fehler einzelne Ärzte und wissenschaftliche Arbeiten zu verwechseln. Evtl. verwechselst du gerade sogar Ärzte mit Wissenschaftlern aber das kann ich nicht so genau aus deinem Text herauslesen.

Warum wirfst du mir die ganze Zeit vor, Fehler zu machen?

Das ist ein Fehlschluss von dir.

Du machst gerade den Fehler

Ich diskutiere mit dir aber so wie du dich hier gibst, scheinst du ja allwissend zu sein, denn die Fehler mache ich und du hast das Grundvertrauen in den richtigen Teil der Experten.

Aber zum Thema:
Es lässt sich nicht auf Ärzte und Wissenschaftler herunterbrechen, wie aus meinem Link hervorgeht

...So argumentieren Umweltschützer und Experten. Jetzt sagen Lungenfachärzte.....

Und dich denke, jeder kann da seinen Beitrag leisten der entsprechendes Fachwissen hat.

Und einzelne Ärzte sind also über 100?

Diese Behauptung sei nicht bewiesen, schreibt eine Gruppe von über hundert Lungenfachärzten in einem Positionspapier
 
Es sind aber 100 deutsche Ärzte, die alleine in Deutschland über 900 Ärzten gegenüber stehen, die eine andere Auffassung haben. Gestützt auch durch Experimente und Studien.

Stand jetzt ist ja auch, dass die überwältigende Mehrheit an Ärzten und Wissenschaftlern die Gefährlichkeit von Feinstäuben und Stickoxiden bestätigen. Es ist auch die Linie der EU und die WHO bestätigt das auch.

Es ist möglich, dass irgendwann ein anderer Standpunkt vertreten wird. Wissenschaft hört nicht auf, Medizin auch nicht. Es wäre aber fatal jetzt aufgrund der Meinung von wenigen "Experten" die Grenzwerte hochzusetzen. Wir sollten doch froh (!) sein, dass sich da endlich etwas tut, eventuell die Generationen nach uns davon profitieren können. Ganz ehrlich, in ein paar Jahren wird es keine Fahrverbote mehr geben, weil dann die Autos technisch viel weiter sind. Altbestände sind dann von den Strassen. Dann werden wir froh sein, den Schritt gemacht zu haben. Diesen Preis zu zahlen ist es allemal wert.
 
Es sind aber 100 deutsche Ärzte, die alleine in Deutschland über 900 Ärzten gegenüber stehen, die eine andere Auffassung haben. Gestützt auch durch Experimente und Studien.

Stand jetzt ist ja auch, dass die überwältigende Mehrheit an Ärzten und Wissenschaftlern die Gefährlichkeit von Feinstäuben und Stickoxiden bestätigen. Es ist auch die Linie der EU und die WHO bestätigt das auch.

Es ist möglich, dass irgendwann ein anderer Standpunkt vertreten wird. Wissenschaft hört nicht auf, Medizin auch nicht. Es wäre aber fatal jetzt aufgrund der Meinung von wenigen "Experten" die Grenzwerte hochzusetzen. Wir sollten doch froh (!) sein, dass sich da endlich etwas tut, eventuell die Generationen nach uns davon profitieren können. Ganz ehrlich, in ein paar Jahren wird es keine Fahrverbote mehr geben, weil dann die Autos technisch viel weiter sind. Altbestände sind dann von den Strassen. Dann werden wir froh sein, den Schritt gemacht zu haben. Diesen Preis zu zahlen ist es allemal wert.

ist richtig aber trotzdem darf man doch darüber diskutieren ob es eben wirklich so schlimm ist. Sowas ist ja eben auch nicht nur auf Autos zurückzuführen und wird damit nie ganz verschwinden.

Da haben sich ja jetzt keine Goldenen Aluhüte dagegen gewehrt sondern eine durchaus beachtliche Anzahl an Experten.
 
wieso wird hier eigentlich so getan, als würden sie die richtigkeit absolut anzweifeln? alles was sie sagen ist, dass das nicht ordentlich belegt ist und es dahingehend untersuchungen geben müsse.

Der Hauptvorwurf des Wissenschaftlers ist, dass in den größtenteils epidemiologischen Studien zur Mortalität und Morbidität aufgrund einer zu hohen Stickoxid- oder Feinstaubbelastung die Erkrankungen sowie Todesfälle in städtischen sowie ländlichen Regionen nur im Rückblick verglichen werden. Außerdem würden krank machende Faktoren wie Alkoholkonsum, Bewegungsmangel oder die soziale Lage falsch und zu gering gewichtet. „Diese Studien sind pure Rechenmodelle. Jeder vernünftige Forscher kann diese Studien nicht für plausibel halten. Ich hoffe, dass aus einem wissenschaftlichen jetzt ein politisches Thema wird“, sagte Köhler FAZ.NET. Der Lungenfacharzt hatte die mangelnde wissenschaftliche Basis der Stickoxid-Grenzwerte schon im September in einer vielbeachteten Veröffentlichung im „Deutschen Ärzteblatt“ kritisiert.
https://www.faz.net/aktuell/politik...n-schadstoffgrenzwerten-waechst-16001623.html
 
Die WHO will ja selber nochmal die Grenzwerte prüfen lassen. Da können die Argumente der 100 Ärtze und Wissenschaftler nicht so falsch sein..
 
@BitByter

Ich sehe trotzdem ein Problem darin, dass die Grenzwerte von Köhler als "völlig unsinnig" benannt werden. Vor allem, weil er es selbst ja auch nicht besser weiss.

Diese Aussage ist nämlich aktuell der beste Nährboden, die verhassten Fahrverbote und Grenzwerte am besten sofort wieder abzuschaffen.

Ich hoffe, dass die es nicht schaffen, den guten Weg nun wieder zum Einsturz zu bringen.
 
Vllt ist einfach das Problem, wie die Grenzwerte festgelegt wurden.

Ist es nicht so, dass die Werte aus einer US-Studie stammen und nur geschätzt wurden?
 
@BitByter

Ich sehe trotzdem ein Problem darin, dass die Grenzwerte von Köhler als "völlig unsinnig" benannt werden. Vor allem, weil er es selbst ja auch nicht besser weiss.

Diese Aussage ist nämlich aktuell der beste Nährboden, die verhassten Fahrverbote und Grenzwerte am besten sofort wieder abzuschaffen.

Ich hoffe, dass die es nicht schaffen, den guten Weg nun wieder zum Einsturz zu bringen.
wenn man "sinnig" im wortsinne betrachtet hat er doch aber recht. wenn es keine ordentlichen, belegbaren anhaltspunkte für die richtigkeit dieser grenzwerte gibt und/oder die dahingehenden untersuchungen sogar falsch waren (s.o. gewichtung und so), dann sind das willkürliche (unsinnige) werte.
um ehrlich zu sein ist dann "eure" einstellung, so zu tun als wäre das völliger blödsinn genauso im nebel gestochert wie die derjenigen die behaupten die grenzwerte seien quatsch. dann über diejenigen zu schimpfen die das untersuchen lassen wollen, damit man auf dieser basis entsprechende grenzwerte einführt ist doch auch nur populismus. nur in die andere richtung. du schreibst von einem "guten weg". nur wenn die basis auf der du das beurteilst falsch ist, dann ist auch der weg nicht gut.
 
du schreibst von einem "guten weg". nur wenn die basis auf der du das beurteilst falsch ist, dann ist auch der weg nicht gut.

Meine "Basis" ist das Ziel Zero Emission. So schnell wie möglich. Technisch wäre dieses Ziel innerhalb relativ kurzer Zeit zu erreichen. Es scheitert an mangelndem Willen und Profitgier.

Ohne die derzeitigen Grenzwerte wären wir noch weiter hinter unseren Zielen. Die Autoindustrie könnte sich noch ein paar Jährchen Zeit lassen, moderne Technologien würden gebremst.

Insofern sind mir in diesem Fall sogar falsche Annahmen sehr recht. Auch wenn ich natürlich verstehe, was du meinst.
 
Meine "Basis" ist das Ziel Zero Emission. So schnell wie möglich. Technisch wäre dieses Ziel innerhalb relativ kurzer Zeit zu erreichen. Es scheitert an mangelndem Willen und Profitgier.

Ohne die derzeitigen Grenzwerte wären wir noch weiter hinter unseren Zielen. Die Autoindustrie könnte sich noch ein paar Jährchen Zeit lassen, moderne Technologien würden gebremst.

Insofern sind mir in diesem Fall sogar falsche Annahmen sehr recht. Auch wenn ich natürlich verstehe, was du meinst.
dann weißt du auch, dass das ein anders thema ist. bei dem ich im übrigen deiner meinung bin.
 

Ich verlange nicht, dass du meinen Standpunkt verstehen kannst.

@BitByter

Das Thema ist hier leider, dass Wissenschaft/Medizin mit der Politik zusammen hängt. Und man kann die beiden Felder in diesem speziellen Fall schwer trennen.

Wenn morgen beschlossen wird, dass alles neu bewertet wird, Langzeitstudien in Auftrag gegeben werden und dann in 10, 20 Jahren schauen wir dann mal, dann wird unser Scheuer übermogen die derzeitigen Grenzwerte anheben lassen, Fahrverbote aufheben und der Industrie das Signal geben, erstmal beruhigt auf die Bremse zu treten. Das kann nicht das Ziel sein. Wenn sich in 50 Jahren herausstellt, dass die Grenzwerte im Prinzip zu gering waren (ist das überhaupt möglich?), dann müssen wir uns wenigstens nicht vorwerfen, nichts getan zu haben. Es ist ja auch nicht verwerflich, tatsächliche Grenzwerte (die es individuell eh nicht gibt) zu unterschreiten.

Davon abgesehen gibt es nicht nur einen Satz Zahlen der WHO, wo sich die ganze Welt darauf bezieht. Es gibt ebenso Fachleute, die lieber die 35 statt der 40 sehen würden. Es gibt in allen Ländern Studien und Berechnungen.
 
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