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Der Politikthread

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dass es imo durchaus einen unterschied zwischen alkohol am steuer und der allgemeinen und immer gültigen begrenzung auf 120 oder 130 km/h auf der autobahn gibt. genauso wie es einen unterschied zwischen der waffenlobby und der meinung gibt, dass es diese begrenzung nicht zwingend braucht.

Ich wollte diese beiden Themen nicht in eine Schublade werfen. Wenn das so rüberkam: sorry

Ich bin mir nur relativ sicher, dass es (auch hier) noch genügend Leute gibt, die 0,0 Promille als absolut überflüssig halten und mit den "wenigen" Unfällen mit Personenschaden argumentieren. Und die Argumentationskette gleicht dann wieder bei Alkohol und Tempo.
 
Ich wollte diese beiden Themen nicht in eine Schublade werfen. Wenn das so rüberkam: sorry

Ich bin mir nur relativ sicher, dass es (auch hier) noch genügend Leute gibt, die 0,0 Promille als absolut überflüssig halten und mit den "wenigen" Unfällen mit Personenschaden argumentieren. Und die Argumentationskette gleicht dann wieder bei Alkohol und Tempo.
das ist aber pure spekulation. ich für meinen teil sehe 0,0 als sehr wichtig an und trinke selber nichts, wenn ich fahre.
 
Hältst du es wirklich für hanebüchen, dass sich mit steigender Geschwindigkeit auch das Unfallrisiko erhöht?

Nein, natürlich nicht. Die Frage ist für mich eher, wie hoch bzw. wie gefährlich ist das Ganze. Und bei der Menge an Autofahrern und den gefahrenen Km, finde ich 400 Tote im Rahmen.
Es würde ja wahrscheinlich auch nur marginal sinken, viele Leute die sich totfahren scheißen eh auf Tempolimits und fahren dann eben an den falschen Stellen viel zu schnell.

Das mag teilweise zynisch klingen, natürlich ist jeder Tote zuviel aber soll man jetzt alles verbieten, nur weil dabei mal jmd. gestorben ist? Da muss man doch die Relation sehen.
Dann müssten wir Autofahren generell verbieten, denn die Wenigsten sterben auf der Autobahn.... fliegen auch, denn es sind schon Flugzeuge abgestürzt...
 
Dann hat das Argument vielleicht deiner Ansicht nach kein großes Gewicht. Hanebüchen ist es deswegen noch lange nicht.

Was das jetzt alles mit Flugzeugen zu tun hat erschließt sich mir nicht.

Hanebüchen war vllt. Übertrieben, schwach passt vllt besser.
Bei vielen Dingen sterben Menschen aber das ist nunmal das Risiko des Lebens wie hier mal jmd. sagte..... deshalb kann man nicht alles verbieten, sofern es nicht zu massiv wird.
 
Ach labert doch nicht. Dann lasst uns halt alles verbieten wo schonmal jmd. dran gestorben ist und was nicht lebensnotwendig ist. :fp:

Ist ja nicht so, dass es irgendwann schonmal vorgekommen ist oder eher eine Ausnahme ist, dass jemand auf der Autobahn gestorben ist. Das ist ein ständig wiederkehrendes Szenario. Hinzu kommt, dass es einfach zu einfach sit völlig unbeteiligte in den Tod zu reißen.
 
Ist ja nicht so, dass es irgendwann schonmal vorgekommen ist oder eher eine Ausnahme ist, dass jemand auf der Autobahn gestorben ist. Das ist ein ständig wiederkehrendes Szenario. Hinzu kommt, dass es einfach zu einfach sit völlig unbeteiligte in den Tod zu reißen.

Die wenigsten Unfälle passieren auf der Autobahn (gemessen an den Verkehrstoten) und sieh dir einfach an wieviele KM jeden Tag mit dem Auto zurückgelegt werden. Daran gemessen ist die Anzahl der Toten imo sehr gering.
 
Ich bin mir nur relativ sicher, dass es (auch hier) noch genügend Leute gibt, die 0,0 Promille als absolut überflüssig halten und mit den "wenigen" Unfällen mit Personenschaden argumentieren. Und die Argumentationskette gleicht dann wieder bei Alkohol und Tempo.

Dann müsste die Statistik aufführen, wieviele bei den Unfällen mit Alk Einfluss die geringe Menge von 0,3 - 0,5 hatten, um daraus zu schließen, das man die grenze auf 0 senken muss, um diese zu verhindern.

Wenn die Unfälle aus der Statistik zum Großteil eh im verbotenen Bereich liegen, bringt dir 0,0 dann auch nix.

Meiner Meinung nach gehört aber so eine Anpassung ins Jahr 2019... 0,0 Promille und Ende. Den Mindesabstand könnte man dann auch gerne mal anfassen. Der ist ja auch ein Relikt aus Zeiten, wo alle 30min mal irgendwo ein Auto gefahren kam....
Lässt sich ja heute gar nicht mehr realisieren, einen halben Tacho Abstand zu halten...
 
Ist halt scheiße wenn der frühere Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sowas äußert. Aber da sieht man wieder mal schön, dass weniger die Kompetenz sondern mehr die Position über das Rampenlicht entscheidet. Wurde ja auch schnell von Leuten welche die Beiträge sahen bzw. Artikel lasen für bare Münze genommen (auch hier im Forum). Den Leuten will ich da gar nichts vorwerfen, die wissen es nicht besser, sondern den Medien.
 
Man darf auch erwähnen, dass alleine in Deutschland mehr als 900 Lungenfachärzte anderer Meinung sind.

Europaweit oder gar weltweit wollen wir mal garnicht ansprechen.

Aber so eindeutig wie es eben dargestellt wird, ist es halt auch nicht, hab da gestern nen guten Artikel gelesen, muss mal schauen ob ich den noch finde.
Darin wird halt er wähnt, dass in der Gegendarstellung genug genug Fehler drin sind, aber sie das Thema richtig anstößt.

edit: hier

http://www.spiegel.de/gesundheit/di...-fuer-stickoxide-und-feinstaub-a-1249519.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt scheiße wenn der frühere Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sowas äußert. Aber da sieht man wieder mal schön, dass weniger die Kompetenz sondern mehr die Position über das Rampenlicht entscheidet. Wurde ja auch schnell von Leuten welche die Beiträge sahen bzw. Artikel lasen für bare Münze genommen (auch hier im Forum). Den Leuten will ich da gar nichts vorwerfen, die wissen es nicht besser, sondern den Medien.

Die Frage ist ja, wem kannst du überhaupt etwas vorwerfen? Das würde ja implizieren dass DU es besser weißt.
 
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